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Schlagwort-Archive: Lance Henriksen

Horror für Halloween (XXVI): Near Dark – Die Nacht hat ihren Preis: Neo-Western mit Vampiren

Near Dark

Von Simon Kyprianou

Horror // „Kino ist die Sehnsucht der Gespenster danach, sich zu materialisieren“, so Regisseur Christian Petzold über seinen Film „Phoenix“, aber auch bezogen auf das Kino im Allgemeinen. Er hat Kathryn Bigelows „Near Dark – Die Nacht hat ihren Preis“ zuerst in einem Seminar bei seinem Lehrer, späterem Freund und künstlerischem Partner Harun Farocki geschaut und dann der Crew vorbereitend zum Dreh seines ersten Kinofilms „Die innere Sicherheit“ (2000) gezeigt.

Der Kuss des Vampirs

Bigelows Film beginnt mit einem Moment der Leidenschaft: Der Cowboy Caleb (Adrian Pasdar) streift nachts durch einen kleinen verschlafenen Ort im amerikanischen Westen und trifft kurz vorm Morgengrauen auf die junge Mae (Jenny Wright), die ihn bittet, sie nach Hause zu fahren. Zwischen beiden besteht unmittelbar eine starke Anziehung, und so versucht Caleb, sie vor dem Aussteigen zu küssen. Aus dem Kuss wird ein leidenschaftlicher Biss, Mae saugt ihn aber nicht aus, sondern flieht nach dem Biss vor ihm, den Anbruch des Tages fürchtend.

Danach geht es Caleb zunehmend schlecht, sein Truck springt nicht an, den Heimweg schafft er nur unter größter Anstrengung. Kurz bevor er die Ranch erreicht, auf der er mit seinem Vater und seiner jungen Schwester lebt, wird er entführt, er wird in einen abgedunkelten Campingwagen gezogen. Mae und ihre Vampir-Familie (unter anderem: Bill Paxton, Jenette Goldstein), angeführt von Jesse Hooker (Lance Henriksen) beraten, was sie mit Caleb tun sollen – der Biss wird auch ihn in einen Vampir verwandeln. Auf Maes Bitten hin akzeptiert die Gruppe ihren Vorschlag, ihm eine Chance zu geben, sich in die Familie einzufügen. Das Problem: Caleb will keine Menschen töten, doch das ist der einzige Weg, um als Vampir zu überleben.

Das ewige Leben – Traum oder Albtraum?

Die Existenz als Vampir hat für Kathryn Bigelow wenig Romantisches. Das Ewig-Leben-Müssen, die Existenz als kaltblütige Mörder im Schutze der Nacht, das ständige Töten, das ziellose Umherziehen, Umherirren durch den kargen Westen – es ist ein eintöniges Dasein, von der Sehnsucht geprägt, wieder ein Mensch zu werden. Eine Existenz, die überhaupt nur durch das Existieren als Gruppe erträglich wird. Deshalb beißt Mae am Anfang des Films auch Caleb, sie erträgt das ewige Leben nicht mehr allein, sie braucht einen Begleiter, um die Ewigkeit erträglicher zu machen. Insofern sind die Vampire in „Near Dark“ wie die Terroristen in Petzolds „Die innere Sicherheit“: Die Terroristen leben wie eine Familie von Gespenstern im Untergrund, verborgen vor der übrigen Welt, gefangen von der Sehnsucht, wieder zu wirklichen Menschen zu werden, die auch außerhalb der Dunkelheit der Illegalität leben können.

Dann gibt es ungefähr in der Mitte des Films, es ist die schönste Szene, ein ungeheuer brutales Gemetzel in einer heruntergekommenen Rocker-Bar: Die Vampir-Gang bringt alle Besucher der Bar um und saugt sie aus. Im Hintergrund läuft „Fever“ von den Cramps. Das Töten ist wie ein wilder Tanz, jede Bewegung, jeder Spruch, jede Geste, jeder Schlag sitzt, wie eingeübt, wie ein Ritual, als wenn man jeden Samstag immer wieder auf dieselbe Art und Weise feiern geht. Nur in einem solchen Moment fühlen sie sich noch lebendig, nur dann erkennt man Leidenschaften bei den Vampiren, wie in einem Drogenrausch. Diese Highs brauchen sie, wie um sich selbst mit der Gewissheit zu berauschen, sich zu versichern, dass sie doch noch leben. Alles dazwischen ist nur das Down, der Entzug, der Schlaf in abgedunkelten schäbigen Motel-Zimmern tagsüber, sie siechen dahin wie Drogenleichen.

Vom „Aliens“-Dreh zu „Near Dark“

Der Film wurde günstig und schnell produziert, einige der Darsteller wie Paxton, Goldstein, Henriksen übernahm die Regisseurin direkt von der Alien-Fortsetzung „Aliens“, an der James Cameron gearbeitet hatte, Bigelows Freund und späterer Ehemann. Aber man sieht der Ästhetik des Films die Produktionsbedingungen nicht an, es ist faszinierend, wie handwerklich sicher und präzise im Hinblick auf Wirkung und Stimmung Bigelows Ästhetik schon in ihrem Frühwerk ist und wie präzise, ohne eine Nachbildung oder eine billige Hommage zu sein, im Hinblick auf die Genres, auf die sich Bigelow bezieht. Das ziellose Streifen durch die Nacht erinnert an den Film noir, insbesondere Szenen wie die an der Busstation und die Liebe, deren Leidenschaftlichkeit Caleb in die Nacht hinein(ver)führt. Genau wie Kathryn Bigelow mit audiovisuellen Mitteln die Zuschauer verführt, den Vampiren ins Nachtleben zu folgen, voller Musik, voller Leidenschaften, voller Exzesse. Das karge, weite Land, durch das die Vampire wie die Gangsterbande aus „The Wild Bunch“ lethargisch streifen und in dem sich sich am Ende wie Cowboys zum Duell gegenüberstehen, erinnert nicht zufällig an einen Western. Mühelos und dynamisch verbindet Bigelow diese beiden amerikanischen Genres beziehungsweise Stile, eignet sie sich und ihrer Erzählung an, ohne je zu einer bloßen Imitation oder Miniatur zu werden. Mit „Near Dark – Die Nacht hat ihren Preis“ ließ Kathryn Bigelow auch schon deutlich werden, dass sie eine der ästhetisch aufregendsten Filmemacherinnen der Gegenwart werden würde.

Bislang leider nur auf nicht adäquaten DVD-Veröffentlichungen erschienen, braucht „Near Dark“, ein Film der wie alle Filme der Regisseurin vornehmlich visuell funktioniert, dringend neue Veröffentlichungen. In den USA hat Anchor Bay eine adäquate DVD veröffentlicht, im Vereinigten Königreich hat Studiocanal bereits 2009 eine Blu-ray in den Handel gebracht. Warum nicht auch bei uns?

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Kathryn Bigelow sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Bill Paxton in der Rubrik Schauspieler.

Veröffentlichung: diverse als DVD

Länge: 94 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Near Dark
USA 1987
Regie: Kathryn Bigelow
Drehbuch: Kathryn Bigelow, Eric Red
Besetzung: Adrian Pasdar, Jenny Wright, Lance Henriksen, Bill Paxton, Jenette Goldstein, Joshua Miller
Zusatzmaterial: keine Angabe
Vertrieb: diverse

Copyright 2017 by Simon Kyprianou

 
 

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Daylight’s End – Mad Max gegen Vampirzombies (oder Zombievampire)

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Daylight’s End

Von Volker Schönenberger

Horror-Action // Ein vermummter Typ mit Sturmgewehr entsteigt in einer gottverlassenen Gegend seinem mit Gittern geschützten Auto und durchsucht eine Tankstelle. In einer Tiefkühltruhe hat sich etwas – oder jemand – verborgen. Der Mann zieht die Truhe mit dem Auto ins Freie und öffnet sie. Ihr entsteigt eine entstellte Frau, die es in wilder Raserei auf ihn abgesehen hat, aber ganz offensichtlich das Sonnenlicht nicht gut verträgt. Sie stirbt nach wenigen Sekunden, der Mann steigt wieder ins Auto und fährt von dannen.

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Einsamer Wolf: Rourke streift allein durch die verwüstete Welt

So stimmungsvoll beginnt der Endzeit-Actionfilm „Daylight’s End“ von William Kaufman („The Hitlist“). Bei dem Mann handelt es sich um den Einzelgänger Rourke (Johnny Strong), der als eine Art Mad Max durchs verwüstete Land zieht, nachdem eine Seuche einen Großteil der Menschheit in blutrünstige Kreaturen verwandelt hat, die in einem Zustand zwischen Vampir und Zombie dahinvegetieren. In einer Stadt rettet Rourke die junge Sam (Chelsea Edmundson) vor einer Schar Gewalttäter, die sich gerade an ihr vergehen wollen. Sam führt ihn zu einer Polizeistation, wo sich eine Kolonie Überlebender unter der Führung der Brüder Frank und Ethan Hill (Lance Henriksen, Louis Mandylor) verschanzt hat und nach einem Ausweg sucht.

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Frank Hill (r.) führt eine Schar Überlebender an

Das Gebäude ist von Infizierten belagert, die im Dunkel der Nacht agieren. Ein weit entfernt gesichtetes Flugzeug scheint der Gruppe einen Ausweg zu bieten, doch der Weg dorthin ist riskant. Rourke, der böse Erinnerungen mit sich herumträgt, hat es auf den Anführer der Belagerer abgesehen …

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Rourke muss sich entscheiden, ob er …

Von Hauptdarsteller Johnny Strong („The Fast and the Furious“) stammt auch der düster-atmosphärische Industrial-Score, der die actionreiche Handlung vorzüglich vorantreibt. Nach „Sinners and Saints“ ist es seine zweite Zusammenarbeit mit Regisseur Kaufman. Sein Mad-Max-Verschnitt ist gar nicht mal peinlich, was bei einem derart übermächtigen Vorbild durchaus zu befürchten war. Dem coolen Typen schauen wir gern zu, wie er mit sich ringt, ob er als rachsüchtiger Einzelgänger weiter sein Dasein fristen will.

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… sich den anderen anschließen will

Der Fokus liegt auf Action, es wird viel gerannt und geschossen, Infizierte werden mit Schuss- und Stichwaffen niedergestreckt. In der zweiten Hälfte ist das dann ein klein wenig zu viel des Guten, eine Straffung von etwa zehn Minuten weniger Attacke und Abwehr wäre die richtige Entscheidung gewesen. Diesem marginalen Kritikpunkt zum Trotz ist William Kaufman mit „Daylight’s End“ Endzeit-Horror-Action gelungen, die sich sehen lassen kann. Ein im Netz zu findendes, wenn auch unbelegtes Zitat des Regisseurs gibt Auskunft über seine Einflüsse, die im Film auch erkennbar sind. Demnach sei der Film eine Art Liebesbrief an die Filme meiner Jugend. Für mich war er sehr beeinflust von Filmen wie „Assault – Anschlag bei Nacht“, „Mad Max 2 – Der Vollstrecker“ und „Der Omega-Mann“. Hardcore-Genre-Action, bei denen es für die Charaktere um alles geht.

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Vampir oder Zombie? Man weiß es nicht genau

Veröffentlichung: 11. August 2016 als Blu-ray und DVD

Länge: 105 Min. (Blu-ray), 101 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 18
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: keine
Originaltitel: Daylight’s End
USA 2016
Regie: William Kaufman
Drehbuch: Chad Law
Besetzung: Lance Henriksen, Johnny Strong, Louis Mandylor, Chelsea Edmundson, Hakeem Kae-Kazim, Krzysztof Soszynski, Chris Kerson, Gary Cairns, Farah White, Heather Kafka, Matt Beckham, Ed Spila
Zusatzmaterial: Trailer
Vertrieb: EuroVideo Medien GmbH

Copyright 2016 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2016 EuroVideo Medien GmbH

 

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James Cameron (III): Fliegende Killer – Piranha II: Trashiges Debüt des „Avatar“-Regisseurs

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Piranha II – The Spawning

Von Volker Schönenberger

Horror // Nicht verwechseln mit „Piranhas II – Die Rache der Killerfische“ mit Lee Majors, den Antonio Margheriti 1979 unter dem Pseudonym Anthony M. Dawson drehte. Beide Filme sind zwar von ähnlicher – niedriger – Qualität, sind aber völlig unabhängig voneinander entstanden. Als offizielles Remake von Joe Dantes Piranhas von 1978 gilt James Camerons Kinoregiedebüt von 1981, Margheritis Film ist ein Rip-off.

Unterseeischer Sex – keine gute Idee

Erste Opfer der fliegenden Killer werden zwei Taucher: Das Pärchen nutzt einen Ausflug in die Tiefe für ein unterseeisches Schäferstündchen in einem Schiffswrack, das unweit einer Karibikinsel auf Grund liegt. Da Sex im Horrorfilm gern bestraft wird, werden die beiden zügig angenagt. Bald darauf taucht eine Gruppe von Touristen in die Tiefe, geführt von Tauchlehrerin Kim (Tricia O’Neil). Ein Mitglied der Gruppe dringt gegen ihre ausdrückliche Anweisung ins Wrack ein und erleidet dasselbe Schicksal wie das Liebespaar zuvor. Bald muss sich Kims von ihr getrennt lebender Mann, der Police Captain Steve (Lance Henriksen), mit noch mehr Leichen herumplagen. Seine Frau stellt derweil fest, dass ihr Tauchschüler Tyler (Steve Marachuk), der nebenbei heftig mit ihr flirtet, mehr über die Gefahr weiß, in der alle schweben. Bald zeigt sich, dass Piranhas hinter den Todesfällen stecken – und sie können fliegen!

Mit Lance Henriksen

Schauspielerisch ist das auf ähnlich niedrigem Niveau wie bei Joe Dantes Vorgänger. Das fällt besonders bei Lance Henriksen auf, den man doch schon in den 80er-Jahren deutlich souveräner gesehen hat – etwa 1986 als Android in Camerons „Aliens – Die Rückkehr“ oder ein Jahr später als Vampir in „Near Dark – Die Nacht hat ihren Preis“ von Camerons späterer Ehefrau Kathryn Bigelow.

Familiäre Probleme

Auch die familiäre Gemengelage um Polizist Steve, seinen Sohn Chris (Ricky Paull Goldin, seine Frau Kim und deren Verehrer Tyler ist eher hölzern inszeniert. Dafür macht Camerons Debüt womöglich einigen Tierhorror-Fans Spaß – die sind ja hartgesotten und haben bisweilen auch an unterdurchschnittlichen bis unterirdischen Machwerken Freude (das gilt manchmal auch für mich). Der Blutzoll ist hoch genug, um ihnen Freude zu bereiten, auch wenn die Fische nicht unbedingt beeindruckend aussehen.

„Wir wollen Fisch!“

Die Handlung plätschert dahin, ab und zu unterbrochen von einigen Szenen, in denen die fliegenden Piranhas angreifen. Das Finale wird mit einer komischen, wahlweise auch unfreiwillig komischen Szene eingeleitet: Ein Haufen Urlauber skandiert am abendlichen Strand während eines Hotel-Happenings in Erwartung eines üppigen karibischen Mahls „Wir wollen Fisch! Wir wollen Fisch!“ Das üppige Mahl kriegen dann aber die lieben Tiere …

Nach zweieinhalb Wochen gefeuert

Wie wohl James Cameron heute über sein Frühwerk denkt? Man müsste ihn einmal fragen, wenn man ihn in seinen Vorbereitungen für „Avatar 2“ bis „Avatar 4“ zu fassen kriegt. Ob er sich ein wenig dafür schämt oder mit etwas Augenzwinkern auf seine kurze Vergangenheit als Tierhorrorfilmer blicken kann? Solche Leichen hat ja manch ein Hollywood-Aktiver im Keller. Einen kleinen Einblick über seine Sicht hat er immerhin schon gewährt: In einem Interview berichtete Cameron, er sei nach zweieinhalb Wochen von Ovidio G. Assonitis ersetzt worden, dem italienischen Produzenten des Films. Zwar habe er bei dem Film ein wenig Regie geführt, habe aber nicht das Gefühl, dass dies sein erster Film sei.

Schaut James Cameron sich das mal an?

„Fliegende Killer – Piranha II“ genügt natürlich in keinem Maße den Ansprüchen ans moderne Blockbuster-Kino, das Cameron mit „Terminator“ samt Fortsetzung, „Titanic“ und natürlich „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ seit mehr als 30 Jahren maßgeblich mitprägt. Angesichts der nicht enden wollenden Welle an Tierhorror-Trash à la „Sharknado“, „3-Headed Shark Attack – Mehr Köpfe, mehr Tote!“, „Sharktopus vs Pteracuda – Kampf der Urzeitgiganten“ und dergleichen kann man einen Blick auf seine Anfänge aber durchaus mal wagen. Ob er selbst ihn auch mal wagt?

James Cameron bei „Die Nacht der lebenden Texte“:

Fliegende Killer – Piranha II (1981)
Terminator (1984)
Aliens – Die Rückkehr (1989, geplant)
Abyss – Abgrund des Todes (1989, geplant, sobald die Blu-ray auf den Markt kommt)
Terminator 2 – Tag der Abrechnung (1991)

Veröffentlichung: 11. Februar 2003 als DVD

Länge: 91 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Arabisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hebräisch, Hindi, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch, Tschechisch, Türkisch, Ungarisch
Originaltitel: Piranha II – The Spawning
USA/IT/NL 1981
Regie: James Cameron, Ovidio G. Assonitis
Drehbuch: Ovidio G. Assonitis, James Cameron, Charles H. Eglee (in den Credits taucht beim Drehbuch allerdings nur der Name H. A. Milton auf)
Besetzung: Lance Henriksen, Tricia O’Neil, Ricky Paull Goldin, Steve Marachuk, Ted Richert, Leslie Graves
Zusatzmaterial: keine Angabe
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment

Copyright 2016 by Volker Schönenberger
Packshot: © 2003 Sony Pictures Home Entertainment

 
 

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