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Das Glück an meiner Seite – In den Fängen von ALS gedeihen Freundschaft und Liebe

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You’re Not You

Drama // Die im Sommer 2014 gestartete Ice Bucket Challenge nervte irgendwann, aber sie rückte immerhin eine tückische Krankheit ins Bewusstsein der Öffentlichkeit und spülte Geld in ihre Erforschung und Behandlung: ALS – die nach wie vor unheilbare Amyotrophe Lateralsklerose. Sie führt zu Muskelschwund, Muskelzuckungen, Lähmungen, Sprech- und Schluckstörungen und nach drei bis fünf Jahren schließlich zum Tod.

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Ihr 35. Geburtstag wird für Kate zum Wendepunkt

In „Das Glück an meiner Seite“ erkrankt die Pianistin Kate (Hilary Swank) an ALS. Erste Symptome bemerkt sie an ihrem 35. Geburtstag, den sie im Kreis von Freunden und mit ihrem Ehemann Evan (Josh Duhamel) verbringt. Anderthalb Jahre später ist Kate zu einer berufsunfähigen und pflegebedürftigen Patientin geworden. Die Eheleute engagieren gegen den Willen von Evan Bec (Emmy Rossum) als Hilfskraft. Die chaotische und unzuverlässige junge Frau bringt den geordneten Haushalt von Kate und Evan gehörig durcheinander.

Auf dem Tisch bitte Untersetzer!

Kontraste spielen eine große Rolle in „Das Glück an meiner Seite“ – in der ersten Hälfte des Films eine zu große. Da muss dann noch mal und noch mal drauf hingewiesen werden, wie groß die Unterschiede zwischen Kate und Evan auf der einen und Bec auf der anderen Seite sind – und sei es, weil Bec am Couchtisch der Eheleute keinen Getränkeuntersetzer verwendet.

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Ehemann Evan steht ihr anfangs bei

Hilary Swanks zweite Oscar-Rolle „Million Dollar Baby“ (2004) war ein deutliches Plädoyer für Sterbehilfe. Dieses Thema klingt aber nur am Ende von „Das Glück an meiner Seite“ an, dann natürlich mit Macht. Bis dahin geht es vornehmlich um die beiden Frauen und ihren Platz im Leben: Kann Kate die kurze Zeit, die ihr noch bleibt, zumindest mit etwas Lebensmut und -freude füllen? Findet Bec endlich einen Weg, ihr Leben selbstbestimmt souverän zu gestalten? Sie hat viele Baustellen zu beackern – ein Verhältnis mit ihrem verheirateten Professor (Julian McMahon, „Nip/Tuck“), die Entfremdung von ihren Eltern (Marcia Gay Harden, Gareth Williams), ihre Ambitionen als Sängerin, die unter anderem an ihrem chronischen Lampenfieber scheitern. Etwas zu viele Baustellen, die Figur wirkt überladen.

Ein Ehepaar voller Lebensmut

Das Plädoyer für Lebensfreude auch in fatalen Situationen ist immer dann am stärksten, wenn die Eheleute Marilyn (Loretta Divine) und John (Ernie Hudson) ins Spiel kommen. Auch Marilyn ist an ALS erkrankt, John pflegt sie mit unerschütterlicher Liebe. Bei beiden lernen Kate und Bec eine Menge. Evan ist zu dem Zeitpunkt etwas außen vor, seine Figur ist ohnehin recht konturenlos – gegen Ende wird das etwas besser.

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Kann Kate im Angesichts des Todes Lebensfreude bewahren?

Für Schauspieler ist es sicher eine Herausforderung, sich mit Schwergewichten ihres Metiers zu messen – aber eine gefährliche. In diesem Fall können die anderen Akteure Hilary Swank erwartungsgemäß nicht das Wasser reichen. Swank scheint das Krankheitsbild gut studiert zu haben – eine ALS-Beraterin gab es am Set allerdings auch, wie der Abspann verrät. Es ist aber natürlich für eine versierte Schauspielerin eine dankbare Rolle und im Umkehrschluss für ihre Mitspielerinnen und Mitspieler etwas undankbar.

Ähnlichkeit mit „Ziemlich beste Freunde“

„Das Glück an meiner Seite“ erinnert etwas an „Ziemlich beste Freunde“ (2011), wobei der französischen Komödie mit Omar Sy die Tragik abgeht, dem ALS-Drama dafür die komödiantische Tonalität. Bisweilen schrammt „Das Glück an meiner Seite“ haarscharf an der Rührseligkeit vorbei. Großes Krankheitskino ist das nicht, aber gut gemeint und letztlich passabel. Taschentücher dürfen bereitgehalten werden.

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Mit Bec (r.) als Pflegerin ändert sich für Kate einiges

Passend zum Film haben sich selbstverständlich auch Hilary Swank und Emmy Rossum seinerzeit an der Ice Bucket Challenge beteiligt. Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Marcia Gay Harden und/oder Hilary Swank sind in unserer Rubrik Schauspielerinnen aufgelistet.

Veröffentlichung: 27. August 2015 als Blu-ray und DVD

Länge: 98 Min. (Blu-ray), 102 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 6
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: You’re Not You
USA 2014
Regie: George C. Wolfe
Drehbuch: Shana Feste, Jordan Roberts, nach einem Roman von Michelle Wildgen
Besetzung: Hilary Swank, Emmy Rossum, Josh Duhamel, Marcia Gay Harden, Stephanie Beatriz, Jason Ritter
Zusatzmaterial: Originaltrailer
Vertrieb: Koch Media

Copyright 2015 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshots: © 2015 Koch Media

 

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Fifty Shades of Grey – Geheimes Verlangen: Ein zahmer Porno?

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Fifty Shades of Grey

Von Matthias Holm

Erotikdrama // 85 Millionen Dollar Einnahmen am Eröffnungswochenende, weltweit knapp 568 Millionen Dollar insgesamt. Egal, wie man zu der Verfilmung von E. L. James’ Bestseller steht – die Zahlen sind beeindruckend. Grund genug, den Film trotz aller Verteufelungen – gerade einmal 25 Prozent erreicht der Film auf Rotten Tomatoes bei den Kritikern – unter die Lupe zu nehmen.

Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!

Durch einen Zufall interviewt die schüchterne Anastasia Steele (Dakota Johnson) den reichen Geschäftsmann Christian Grey (Jamie Dornan). Trotz seiner offen zur Schau getragenen Arroganz ist sie vom Charme des gutaussehenden Mannes gefangen und auch er scheint ihr gegenüber nicht abgeneigt zu sein. Doch Christian birgt ein Geheimnis: Beim Liebesspiel geht es ihm nicht um Zuneigung, er will seine Partnerinnen unterwerfen – und benutzt dafür gern Peitschen oder Seile.

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Die junge Anastasia …

Den Ursprung des Stoffes – die Geschichte begann bekanntermaßen als Fan-Fiction zu „Twilight“ – merkt man dem Film zu jeder Sekunde an. Sie ist ein prüdes Mädchen, das, obwohl sie bald ihren College-Abschluss macht, keinerlei sexuelle Erfahrung hat. So etwas soll vorkommen, wenn auch vermutlich eher selten. Er ist einfach ein gut aussehender Mann, den Sie unfassbar anziehend findet. Warum? Das weiß kein Mensch. Ein Sympath ist er nicht gerade – eher das Gegenteil.

Ein Hauptdarsteller ohne Charisma

Obwohl beide Hauptdarsteller vom Aussehen her gut gecastet wurden, fehlt Jamie Dornan einfach die nötige Aura – das Geheimnisvolle, der Sexappeal. Da war ja Robert Pattinson als glitzernder Vampir heißer. Dakota Johnson schafft es immerhin mit vollem Körpereinsatz, ihrer so biederen und langweiligen Figur wenigstens etwas abzugewinnen.

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… und der adrette Christian …

Auch mit ihrem Aussehen können die beiden leider nichts gegen die unfassbar dämlichen Dialoge tun. Kostprobe gefällig? „Ich schlafe mit niemandem. Ich ficke. Hart.“ Wie es Jamie Dornan gelang, diesen Satz mit ernster Miene zu deklamieren, bleibt mir ein Rätsel. Es ist ein schlechtes Zeichen für einen Film über SM-Praktiken, wenn der Zuschauer häufiger lacht als das Leinwandgeschehen erotisch zu finden.

Knisternde Erotik? Sucht anderswo!

Man darf allerdings auch nicht mit der Erwartung eines knisternden Erotikfilms an „50 Shades of Grey“ rangehen – dafür gibt es andere Vertreter wie etwa „Wildes Verlangen – Pleasure or Pain“ (obwohl der auch nicht gerade die Erfüllung ist). Vielmehr handelt es sich um eine recht gewöhnliche Liebesgeschichte, nur dass der Typ eben sexuelle Vorlieben hat, die etwas jenseits der Norm sind. Doch selbst in diesem Bereich versagt der Film.

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… verfallen einander

Mit einer Laufzeit von knapp zwei Stunden ist es schon eine Leistung, wenn man sich als Zuschauer an kaum eine besonders nennenswerte Szene erinnern kann – ausgenommen davon ist Christians Besuch in dem Baumarkt, in dem Anastasia arbeitet, den fand ich tatsächlich witzig.

80 Minuten bis zum Spielzimmer

Tatsächlich dauert es fast eine Stunde und zwanzig Minuten, bis sich die beiden endlich in Christians Spielzimmer miteinander vergnügen – oder eher er mit ihr. Auch hier: Wer hofft, ein wenig Einblick in die SM-Kultur zu bekommen, kann sich nach anderen Filmen umsehen. Vieles wird angedeutet, nichts wird explizit gezeigt. Das R-Rating in den USA ist ein absoluter Witz.

Selbst bei diesem Thema ist sich das Drehbuch für keine Tiefpunkte zu schade. Mr. Greys Vorlieben kommen keineswegs aus dem Nichts. Nein, er wurde als Kind von seiner Mutter vernachlässigt, vergewaltigt hat man ihn damals auch noch. Nur so können Menschen natürlich zu dieser sexuellen Ausprägung gelangen, alles andere wäre ja unnormal.

Der Klaps auf den Po – immer wieder gern genommen

Und wenn die Spiele über einen sanften Klaps auf den Po hinausgehen, zieht die immer noch prüde, nun aber nicht mehr jungfräuliche Anastasia sofort die Reißleine. Was bleibt, sind ein unbefriedigendes Ende und die Gewissheit, dass ein zweiter Teil kommen wird – den Teaser dazu gibt es auf der Blu-ray zu sehen, bevor der Film startet.

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Klavier kann er natürlich auch

Es bleibt also am Ende ein Nichts von einem Film. Keine berührende Liebesgeschichte, keine vernünftige Auseinandersetzung mit SM-Praktiken, alles mit einem oberflächlichen Soundtrack versehen und in Hochglanzbildern fotografiert. Hätte ich nicht bereits „Debug – Feindliches System“ gesehen, wäre dies wohl der schlechteste Film des Jahres für mich. Blogger Volker hat gut daran getan, mir „Fifty Shades of Grey“ zu übertragen und sich parallel mit „Geschichte der O“ zu vergnügen. Ob ich mir den 70er-Jahre-Unterwerfungs-Klassiker mal gönne, weiß ich nach dieser Erfahrung aber noch nicht.

Mal wieder eine Langfassung

Zu allem Überfluss veröffentlicht Universal „Fifty Shades of Grey“ auch noch in einer Langfassung. Die Kollegen von Schnittberichte haben schon Vorarbeit geleistet, da reicht es, wenn ich darauf hinweise, dass die zusätzlichen Szenen den Kohl auch nicht fett machen.

Die YouTuber Screen Junkies haben den Film in ihrer 100. Ausgabe des Formats „Honest Trailers“ aufs Korn genommen. Er hat es verdient. Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Marcia Gay Harden sind in unserer Rubrik Schauspielerinnen aufgelistet.

Veröffentlichung: 18. Juni 2015 als DigiBook Blu-ray (inkl. Bonus-DVD und Digital HD UV), 2-Disc Special Edition Blu-ray, Blu-ray, DigiBook DVD (inkl. Bonus-DVD), 2-Disc Special Edition DVD und DVD

Länge: 128 Min. (Blu-ray, Langfassung), 125 Min. (Blu-ray, Kinofassung), 123 Min. (DVD, Langfassung), 120 Min. (DVD, Kinofassung)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch, Türkisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Italienisch u. a.
Originaltitel: Fifty Shades of Grey
USA 2015
Regie: Sam Taylor-Johnson
Drehbuch: Kelly Marcel, nach einem Roman von E. L. James
Besetzung: Dakota Johnson, Jamie Dornan, Marcia Gay Harden, Jennifer Ehle, Eloise Mumford, Victor Rasuk, Luke Grimes, Rita Ora, Max Martini, Callum Keith Rennie
Zusatzmaterial Blu-ray: Hinter den Kulissen, E. L. James & Fifty Shades, Fifty Shades: Die Lust am Schmerz, Musikvideos (Skylar Grey: „I know you“ / The Weekend: “Earned it”), 360°-Set-Tour, Hinter den Kulissen von „Earned it“, Die Welt von „Fifty Shades of Grey“ (Christian Grey: Christian Grey Profil, Jamie Dornan Profil, Christians Wohnung, Christians Kleidung, Das Spielzeug eines reichen Mannes / Ana: Alles über Ana, Dakota Johnson Profil, Anas Welt, Anas Kleidung / Freunde und Familie: Eloise Mumford, Max Martini, Marcia Gay Harden, Luke Grimes, Jennifer Ehle, Victor Rasuk, Rita Ora)
Zusatzmaterial Bonus-DVD: Fotogalerie, Die Musik von „Fifty Shades of Grey“, Lieblingsszenen (Jamie Dornan: Die Interviewszene, Dakota Johnson: Die Verhandlungsszene, Sam Taylor-Johnson: Die Trennungsszene, E. L. James: Die Barszene, die Helikopterszene & die Gleiterszene), Autogrammstunde in Vancouver, Fifty Shades sehen
Vertrieb: Universal Pictures Germany GmbH

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Copyright 2015 by Matthias Holm
Fotos & Packshots: © 2015 Universal Pictures Germany GmbH

 

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Lehrer drückt sich: Adrien Brody in Detachment

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Detachment

Von Volker Schönenberger

Drama // Mit seinem Leben als Aushilfslehrer ist Henry Barthes (Adrien Brody) zufrieden. Mit einem Vollzeitjob an einer Schule könnte man ja am Ende ernsthafte soziale Bindungen eingehen. Diese Haltung ist bedauerlich, eilt Barthes doch der Ruf eines kompetenten Pädagogen voraus. Sein neues Engagement führt den New Yorker an eine berüchtigte Highschool, in der die Schuldirektorin Carol Dearden (Marcia Gay Harden) kurz vor dem Rausschmiss steht. Kaum im Klassenraum, schmeißt Barthes sogleich einen Rabauken aus dem Unterricht. Ein anderer Unruhestifter kriegt seine Grenzen aufgezeigt und darf bleiben.

Durch diesen Job verändert sich etwas in dem Lehrer: Plötzlich scheint er Bindungen zuzulassen. Da ist beispielsweise die junge Obdachlose Erica (Sami Gayle), die sich prostituiert. Barthes hilft ihr aus der Gosse und nimmt sie vorerst bei sich auf. Auch zwischen ihm und seiner Kollegin Sarah Madison (Christina Hendricks) bahnt sich eine Beziehung an. Obendrein fördert er das Selbstbewusstsein seiner Schülerin Meredith (Betty Kaye), die eine talentierte Fotografin ist, aber wegen ihres Übergewichts gemobbt wird.

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Barthes nimmt mal wieder einen Job an

Regisseur Tony Kaye („American History X“) konnte auf herausragende Schauspielgrößen zurückgreifen: Mit Brody und Marcia Gay Harden hat er zwei Oscar-Preisträger gewonnen, weitere Nebenrollen sind mit Lucy Liu, James Caan und „Breaking Bad“-Star Bryan Cranston prominent besetzt. Das stille Schul-Drama ist dann auch exzellent gespielt und liefert glaubwürdige Psychogramme der Protagonisten. Überflüssig erscheinen somit die Sequenzen, in denen Brodys Figur anscheinend interviewt wird bzw. von der Handlung losgelöst quasi zu den Zuschauern spricht. Das tut zum Verständnis seiner Motive überhaupt nicht Not.

„Detachment“ (auf Deutsch etwa: Trennung, Distanziertheit) vermeidet Szenen, in denen die Missstände an einer Problemschule plakativ dargestellt werden, wie sie etwa 1995 in „Dangerous Minds – Wilde Gedanken“ zu sehen waren, um nur ein Beispiel von vielen zu nennen. Der Kritik an Missständen des US-Bildungssystems kommt diese zurückhaltende Inszenierung zugute. Zwar kann der Film auch als Psychogramm der Hauptfigur durchgehen, da Aushilfslehrer Barthes stets im Fokus steht. Dennoch überzeugt das Drama nicht zuletzt als feinfühliger Blick auf gesellschaftlich benachteiligte Schüler.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Marcia Gay Harden sind in unserer Rubrik Schauspielerinnen aufgelistet, Filme mit Adrien Brody unter Schauspieler.

Veröffentlichung: 30. August 2013 als Blu-ray und DVD

Länge: 99 Min. (Blu-ray), 97 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Detachment
USA 2011
Regie: Tony Kaye
Drehbuch: Carl Lund
Besetzung: Adrien Brody, Marcia Gay Harden, James Caan, Christina Hendricks, Lucy Liu, Bryan Cranston
Zusatzmaterial: Interviews, Trailer, Wendecover
Vertrieb: Al!ve

Copyright 2013 by Volker Schönenberger
Foto & Packshot: © 2013 Alamode Film

 

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