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Mile 22 – Jagd nach dem Atomwaffenmaterial

Mile 22

Kinostart: 13. September 2018

Von Volker Schönenberger

Actionthriller // Die gute Nachricht zuerst: Mark Wahlberg („Alles Geld der Welt“) hat in diesem Jahr Dwayne Johnson („Baywatch“) als bestbezahlter Schauspieler abgelöst. Nichts gegen den während seiner Wrestling-Karriere als „The Rock“ bekannten Johnson, aber wenn jemand, der mehr darauf achtet, dass seine Filme eine Freigabe ab zwölf bekommen (bzw. das US-Äquivalent dazu), als dass sie ihm schauspielerisch etwas abverlangen, zum erfolgreichsten Action-Star aufsteigt, dann sagt das schon viel über den Zustand des heutigen Kinos aus. Action ist immerhin ein Genre, welches Männer wie Clint Eastwood, Bruce Willis, Arnold Schwarzenegger und Mel Gibson geprägt haben. Mark Wahlberg hingegen hat schon vor langer Zeit mit „Jim Carroll – In den Straßen von New York“ (1995) und „Boogie Nights“ (1997) bewiesen, dass er als Charakterdarsteller überzeugen kann. Ebenso hat er 2006 in Martin Scorseses „Departed – Unter Feinden“ gezeigt, dass er auch Bad-Ass-Dialoge unkitschig und oscarnominierungswürdig über die Leinwand bringt. Insofern fühlt sich die Welt wieder etwas gerechter an, wenn jemand, der der FSK mit „The Big Hit“ (1998) und „Shooter“ (2007) ebenso den Angstschweiß auf die Stirn treibt wie dem Publikum und bei dem die Selbstironie wie in „Die etwas anderen Cops“ (2010) wirklich ironisch wirkt und nicht wie mangelndes Talent, jetzt den Status als „Wealthiest Hollywood Star Alive“ hat. Gerecht werden will er diesem nun mit dem von ihm auch mitproduzierten „Mile 22“.

Söldner statt Soldaten

Nachdem Tom Cruise diesen Sommer mit dem sechsten Teil seiner Black-Ops-Saga „Mission: Impossible – Fallout“ die unterhaltsame Kintopp-Variante jener Elite-Agenten, die im Schattenreich zwischen Diplomatie und Krieg agieren, in die Kinos brachte, will uns „Mile 22“ etwas über die echten Männer der „dritten Option“ erzählen – jene Menschen, die das Schreckgespenst jedes Bürgerrechtlers sind: staatlich subventionierte Söldner, die immer dann von der Politik ins Spiel gebracht werden, wenn die Diplomatie nicht weiter weiß und ein offiziell erklärter Krieg etwas über das Ziel hinausschießen würde. Jene Männer, von deren Existenz im Zweifelsfall keiner etwas wissen will.

Alice Kerr hat einen Tipp erhalten

Zur Einleitung erleben wir, wie dieses Overwatch-Team von „Mutter“ Bishop (John Malkovich) und James Silva (Mark Wahlberg) vorgeht – mit größer Präzision und unter Einsatz von Hightech-Gadgets. In einem amerikanischen Vorort soll ein verdächtiges Haus infiltriert werden. Gelenkt von Bishop und seiner Überwachungs-Crew soll Silvas Team einen Unsicherheitsherd beseitigen. Wo die Präzision der technischen Aufklärung versagt, müssen die Waffen sprechen, und so endet die Aktion in einem Blutbad, welches glücklicherweise fast nur auf Seiten der überraschten Russen Opfer bringt. Das Gebäude war ein Safe-Haus des russischen Geheimdienstes (FSB). Warum das jüngste Opfer, welches Silva eiskalt auf der Flucht tötet, gerade einmal 18 Jahre alt war, will am besten niemand fragen, und da die Presse die Geschichte glaubt, dass wohl konkurrierende FSB-Zellen einander umgebracht haben, fragt auch niemand weiter nach.

Angst vor schmutzigen Atombomben

16 Monate später ist man irgendwo in einer asiatischen Großstadt mit wichtigeren Fragen beschäftigt. Gesucht wird verschwundenes Caesium, welches ausreicht, um genug schmutzige Atombomben herzustellen, um sechs Flecken dieser Welt für lange Zeit unbewohnbar zu machen. Eine Razzia basierend auf dem Tipp von Silvas Kollegin Alice Kerr (Lauren Cohan, „The Walking Dead“) erweist sich als Sackgasse. Außer ein paar Gemälden und einigen Kisten Sturmgewehren findet sich nichts. Aber am nächsten Tag taucht Alices Informant Li Noor (Iko Uwais) in der Botschaft auf. Dabei hat er eine verschlüsselte und sich innerhalb weniger Stunden selbst zerstörende Festplatte. Darauf ist der Ort des verschwunden Caesiums verzeichnet, und für die Zusage von Asyl in den USA erklärt sich Li Noor bereit, das Passwort für die Entschlüsselung preiszugeben. Sobald er in einem Flugzeug Richtung Amerika sitzt, will er es rausrücken.

Wenn Li Noor mit bloßen Händen tötet, wird es blutig

Zuerst glaubt man ihm nicht, schließlich hat sein Tipp die erfolglose Razzia ausgelöst. Als jedoch eine Delegation des indonesischen Geheimdienstes die Herausgabe von Li Noor verlangt und sich zwei Krankenpfleger als Killerkommando erweisen, welche den Informanten beseitigen wollen, geht man auf seine Forderung ein. Silva und sein Team bekommen den Auftrag, Li Noor zu einem Flughafen in 22 Meilen Entfernung von der Botschaft zu eskortieren. Ein US-Flugzeug kann dort für zehn Minuten landen. Das Zeitfenster ist also äußerst knapp bemessen, und 22 Meilen können sehr weit sein, wenn man von einer Gruppe paramilitärischer, zu allem entschlossener Geheimdienstler gejagt wird.

Eingespieltes Team: Peter Berg und Mark Wahlberg

Boston“ (2016), „Deepwater Horizon“ (2016), „Lone Survivor“ (2013) – nach drei auf Tatsachen basierenden Filmen, die Peter Berg zuletzt mit Mark Wahlberg gedreht hat, wollte der Regisseur diesmal einfach etwas Spaß haben und einen simplen Actionfilm drehen. Nicht nur die Besetzung des indonesischen Überläufers Li Noor mit dem Indonesischen Martial- Arts-Spezialisten Iko Uwais deutet an, was ihm als „Spaß“ vorschwebte. Schließlich hat Uwais in „The Raid“ (2011) gezeigt, wie man sich ganz allein unterhaltsam in einem nibelungenartigen Kampf durch eine Übermacht an Schurken prügelt. Das funktionierte wunderbar als Action-Trip, selbst ohne dass dafür ein dramaturgisch ausgefeiltes Drehbuch und überzeugend gezeichnete Figuren benötigt wurden. „The Raid 2“ (2014) hielt diese Messlatte und fügte sogar eine echte Story hinzu.

Hightech-Unterstützung: „Mutter Bishop (2. v. l.) mit seinen Hackern

„Mile 22“ ist leider mehr als 22 Meilen von diesem Unterhaltungsfaktor und der Qualität der Zweikampfinszenierung entfernt. Auch wenn sich Mark Wahlberg und sein Team alle Mühe geben, überzeugende Soziopathen mit Lizenz zum Töten abzugeben, und man das eigentliche Potenzial des Casts erahnt, wirken doch einige Einzeiler schon im Original sehr aufgesetzt. Was damit dann in der Synchronisation geschieht, mag man sich kaum vorzustellen – in der Pressevorführung wurde die Originalfassung gezeigt. Der deutsche Trailer lässt auf jeden Fall Schlimmes befürchten.

Auf den Spuren von Jason Bourne

Ein weiteres Manko ist die technische Umsetzung: Seit Paul Greengras im dritten Teil der „Bourne“-Reihe die Schnittfrequenz auf zwei Sekunden gesenkt hat, scheinen hektischer Schnitt und wacklige Kamera für minderbegabte Regisseure heutzutage ein Allheilmittel zu sein, um Authentizität zu suggerieren. Was dabei gern übersehen wird, ist: Greengras ist fähig genug, mit seinen schnellen Schnitten die menschliche Wahrnehmung zu imitieren und den Zuschauer somit mitten in die Action zu verpflanzen und mit seinen Akteuren mitfiebern zu lassen. Bei „Mile 22“ wirkt es eher willkürlich und auf Dauer etwas nervig. Außerdem wirkt die Darstellung des Überwachsungsapparates in den „Bourne“-Filmen wesentlich authentischer und bedrohlicher, wenn etwa die globale Telefonüberwachung Echelon anhand des Wortes „Blackbriar“ demonstriert wird, lange bevor Edward Snowden seine Dokumente geleakt hat. Bei „Mile 22“ wirkt all das ein wenig weichgespült und unreflektiert, wie in einer Fernsehserie, wo die Überwachung natürlich nur dafür genutzt wird, um schlechte Menschen davon abzuhalten, Böses zu tun.

James und Alice sind noch einmal davongekommen

Ist „Mile 22“ also eine schlechte Wegmarke für Mark Wahlberg als frischgebackener Topverdiener? So weit will ich nicht gehen. Der Actionthriller hat seine unterhaltsamen Momente, die Scheidungsgeschichte von Lauren Cohans Charakter Alice Kerr hat durchaus etwas Berührendes, vor allem weil hier mal die Rollen getauscht werden und auch eine Frau in diesem männlich dominierten Geschäft ihre Probleme hat, eine gute Mutter zu sein. Vor allem wenn die Trennungseltern-Software, mit der die Kommunikation zu Ex und Kind verläuft, immer wieder schmerzhaft daran erinnert, dass sie ihre Aggression nicht im Griff hat.

Fortsetzung folgt?

Auch das doch sehr originelle Ende stimmt etwas milder, vor allem weil es Aussicht auf eine etwas komplexere „Auge um Auge“-Rache-Fortsetzung gibt. Für einen Kinoabend bietet „Mile 22“ aber leider doch etwas zu wenig. Als Film für einen netten Videoabend mit Kumpels, wenn die Frauen ihren „Sex and the City“-Marathon fortsetzen, eignet sich der Actionthriller gut, dafür ist Iko Uwais’ Martial-Arts-Einsatz ansehnlich genug.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Peter Berg sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Mark Wahlberg in der Rubrik Schauspieler.

James (l.) und Li Noor haben einen gefährlichen Weg vor sich

Länge: 95 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Originaltitel: Mile 22
USA 2018
Regie: Peter Berg
Drehbuch: Lea Carpenter
Besetzung: Mark Wahlberg, Lauren Cohan, Iko Uwais, Ronda Rousey, John Malkovich, Poorna Jagannathan, Lauren Mary Kim, Terry Kinney, Sam Medina
Verleih: Universum Film

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

Filmplakat, Fotos & Trailer: © 2018 Universum Film

 

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Ridley Scott (VIII): Alles Geld der Welt – Skandalfilm?

All the Money in the World

Kinostart: 15. Februar 2018

Von Matthias Holm

Thrillerdrama // Es gab im Vorfeld eine Menge Lärm um den auf einer wahren Begebenheit basierenden „Alles Geld der Welt“, dem neuen Film von Ridley Scott. Zunächst gab es die Umbesetzung einer zentralen Figur – der Film war schon mit Kevin Spacey als Jean Paul Getty abgedreht, es existierte bereits ein Trailer mit ihm in der Rolle. Nach den Enthüllungen während der „#MeToo“-Kampagne wurde Spacey aus dem Film geschmissen, seine Szenen wurden mit Christopher Plummer nachgedreht. Damit nicht genug, kurz darauf ging ein Aufschrei durchs Internet: Michelle Williams habe für eben jene Nachdrehs deutlich weniger Geld bekommen als ihr Kollege Mark Wahlberg.

Irreführender, deutscher Trailer

Wenn ein Film also schon im Vorfeld so viel Aufmerksamkeit bekommt, warum sollte man das nicht nutzen? So prangt im deutschen Trailer zwischenzeitlich der Schriftzug „Der Skandalfilm“ – im englischen Pendant fehlt dieser Hinweis. Natürlich bleibt der Ausdruck eine hohle Phrase, der Film an sich ist weder provokant oder anderweitig skandalträchtig. Generell ist der Trailer eher irreführend, denn „Alles Geld der Welt“ ist kein schnell geschnittener, rasanter Thriller, sondern vielmehr eine Studie darüber, wie sehr Vermögen korrumpieren kann.

John in Gefangenschaft

1973 wird der 16-jährige John Paul Getty III (Charlie Plummer) in Rom entführt. Das ist kein Zufall, Paul ist der Enkel des Öl-Magnaten J. Paul Getty (Christopher Plummer). Die Täter fordern 17 Millionen Dollar Lösegeld. Während Pauls Mutter Gail (Michelle Williams) verzweifelt versucht, ihren Sohn wiederzubekommen und sich dabei mit Gettys Sicherheitschef Fletcher Chace (Mark Wahlberg) verbündet, denkt der reichste Mann der Welt nicht daran, das Geld zu bezahlen.

Warum die Figur des J. Paul Getty nicht von vornherein mit Plummer besetzt wurde, ist ein Rätsel. Spacey verschwand für die Rolle unter einer dicken Schicht Make-up, um ihn älter aussehen zu lassen – das hat Plummer nicht nötig, immerhin hat der Mann bereits 88 Jahre auf dem Buckel. Er trägt die Rolle des nach Geld süchtigen Mannes mit absoluter Würde, seine Präsenz nimmt die ganze Leinwand ein, allerdings hat seine Oscar-Nominierung durch die Vorgeschichte einen bitteren Beigeschmack.

Schauspielduell zwischen Williams und Plummer

Doch die anderen Darsteller lassen sich nicht an die Wand spielen, gerade Michelle Williams ist als Identifikationsfigur für die Zuschauer eine Wucht. So sind die spannendsten Szenen im Film genau die, in der ihre Gail auf den ehemaligen Schwiegervater trifft, die Spannung ist dann förmlich mit den Händen zu greifen – vor allem, da in diesen Diskussionen auch immer wieder ein zentraler Aspekt angesprochen wird: Getty ist der reichste Mensch der Welt und dennoch versucht er, aus jeder Situation Profit zu schlagen – sogar aus der Entführung seines Enkels. Gerade in späteren Szenen scheint sein Geiz kein Ende zu nehmen und der Zuschauer verliert komplett das Verständnis für die Handlungen dieses Mannes. Auch Mark Wahlberg, die dritte zentrale Figur, gibt einen überzeugenden Agenten ab, als Bindeglied zwischen Getty und Gail funktioniert er perfekt.

J. Paul Getty ist zu geizig für Lösegeld

Leider fällt der Rest des Films dagegen ab. Die Geschichte, wie sich der junge Paul mit einem seiner Entführer (Romain Duris) anfreundet, wirkt arg konstruiert, auch etwaige Familien-Streitigkeiten nehmen mehr Platz ein, als es dem Film gut tut – die satte Lauflänge von 132 Minuten merkt man deutlich. Dafür sieht „Alles Geld der Welt“, wie man das bei Scott erwartet, fantastisch aus. Ob es nun die kalten, kahlen Räume von Getty Oil sind oder das heiße Italien, die Bilder von Kameramann Dariusz Wolski fangen die Stimmung perfekt ein. Das kann man vom Score leider nicht sagen – Daniel Pembertons Musik bleibt während er gesamten Zeit erstaunlich belanglos.

„Alles Geld der Welt“ ist in seinen besten Momenten ein spannendes Drama über Gier und Macht. Doch leider schleicht sich auch immer wieder Leerlauf ein, sodass ein durchaus gutes, aber unrundes Filmerlebnis entsteht. Der angekündigte Skandalfilm ist es bei Weitem nicht.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Ridley Scott sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Mark Wahlberg in der Rubrik Schauspieler.

Gail und Fletcher werden von Reportern belagert

Länge: 132 Min.
Altersfreigabe: FSK 12
Originaltitel: All the Money in the World
USA 2017
Regie: Ridley Scott
Drehbuch: David Scarpa, nach einer Vorlage von John Pearson
Besetzung: Michelle Williams, Christopher Plummer, Mark Wahlberg, Charlie Plummer, Romain Duris, Timothy Hutton, Marco Leonardi, Giuseppe Bonifati
Verleih: Tobis Film GmbH

Copyright 2018 by Matthias Holm

Filmplakat, Fotos & Trailer: © 2018 Tobis Film GmbH

 

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Daddy’s Home 2 – Mehr Väter. Mehr Probleme. Generationen im Weihnachts-Trubel

Daddy’s Home 2

Kinostart: 7. Dezember 2017

Von Iris Janke

Weihnachtskomödie // Zweiter Aufguss, alles auf Anfang: Die einst um Mutter Sara (Linda Cardellini) und die Kinder konkurrierenden Daddys Dusty (Mark Wahlberg) und Brad (Will Ferrell) aus dem ersten Teil haben sich miteinander arrangiert. Doch im zweiten Teil von „Daddy’s Home“ ziehen neue Wolken am Patchwork-Himmel auf: Autor und Regisseur Sean Anders („Der Chaos-Dad“) lässt seine Daddys Dusty und Brad auf ihre eigenen Väter treffen – und das an Weihnachten.

Super-Softies unter sich: Brad (r.) und sein Vater Don

Zwischen den Generationen und den Vätern untereinander brodelt es. Für den Familienfrieden ebenfalls nicht gerade förderlich ist, dass zwar Opa Don (John Lithgow) von seinem Sohn Brad zur Familienfeier eingeladen und sogar vom Flughafen abgeholt wird, Dustys Vater Kurt (Mel Gibson) sich hingegen kurzerhand selbst zur Familienfeier einladen muss. Mentalitätsmäßig ähneln die älteren Väter ihren Söhnen: Kurt ist ein Macho, wie er im Buche steht, Don ein noch schlimmerer Softie als sein Sohn: Er steht auf Theater und Kommunikation! Als unwillkommenes fünftes Rad am Wagen lässt Kurt nichts aus, um den fragilen Familienfrieden zu stören und Unruhe zwischen den gerade erst versöhnten Brad und Dusty zu stiften. Dafür ist ihm beinahe jedes Mittel recht: Erst bucht er online spontan eine megateure Skihütte, dann lädt er auch noch den biologischen Vater von Dustys Stiefkindern ein.

Krawall liegt ihnen im Blut: Dusty (r.) und sein Vater Kurt

Inhaltlich eingebettet ist die Fortsetzung des Komödienerfolgs „Daddy’s Home“ in den Generationskonflikt zwischen Vätern zu Weihnachten. Damit ist auch eigentlich schon fast alles erzählt. Dass auch Väter Väter haben, ist eigentlich klar, dass sich auch unter Vätern die familiäre Situation anspannt, ebenfalls nicht überraschend. Wer auf derb-komische Weihnachtsfilme wie „Schöne Bescherung“ mit Klamauk-Urvater Chevy Chase steht, kann sicher auch herzhaft über diese hemmungslose Klamotte lachen. Zu Weihnachtskult wie „Schöne Bescherung“ wird „Daddy’s Home 2“ aber nie werden. Wenn man sich auf die derben Sprüche und die durchaus funktionierenden Gags einlässt, macht immerhin auch diese Weihnachtskomödie Spaß. Dafür sorgen sowohl die Ur-Daddys Wahlberg und Ferrell, als auch die Opas Gibson und Lithgow, deren versiertes komödiantisches Können ziemlich prima unterhält.

Scheinbarer Familienfrieden an Weihnachten

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Will Ferrell, Mel Gibson, John Lithgow und Mark Wahlberg sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Vorübergehende Waffenruhe: Dusty (l.) und Brad

Länge: 95 Min.
Altersfreigabe: FSK 6
Originaltitel: Daddy’s Home 2
USA 2017
Regie: Sean Anders
Drehbuch: Sean Anders
Besetzung: Mel Gibson, Will Ferrell, Mark Wahlberg, John Lithgow, Linda Cardellini,Alessandra Ambrosio,Owen Vaccaro, Scarlett Estevez, John Cena, Didi Costine
Verleih: Paramount Pictures Germany GmbH

Copyright 2017 by Iris Janke

Filmplakat, Fotos & Trailer: © 2017 Paramount Pictures Germany GmbH

 

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