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Gewinnspiel: 12 Feet Deep – Gefangen im Wasser – 1 x auf Blu-ray, 2 x auf DVD

Verlosung

Weil der Bademeister (Tobin „Jigsaw“ Bell) nicht aufpasst, schließt er versehentlich zwei junge Frauen unter der Fiberglas-Abdeckung des Schwimmbeckens ein. Tiberius Film hat uns von dem Horrorthriller-Kammerspiel „12 Feet Deep – Gefangen im Wasser“ (2017) eine Blu-ray und zwei DVDs zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Teilnahmebedingungen

Zwar bringt es mir Spaß, Filme unter die Leute zu bringen, weil sich die überwältigende Mehrzahl der Gewinnerinnen und Gewinner aufrichtig freut und höflich bedankt. Dennoch geht der Versand etwas ins Geld, zumal „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor keinen Cent Ertrag abwirft (die unten ab und zu eingeblendete Werbung schaltet WordPress). Daher: Auf völlig freiwilliger Basis darf mir jede/r Gewinner/in gern anbieten, das Porto in Höhe von 1,45 Euro zu übernehmen – oder höher beim Wunsch nach versichertem Versand. Gebt mir das aber bitte nicht schon im Kommentar mit eurer Antwort bekannt, sondern erst im Gewinnfalle. Ich will nicht in Verdacht geraten, die Sieger danach zuzuteilen.

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu meiner Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Sonntag, 10. März 2019, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage am Ende des Textes.

Seid Ihr dazu nicht in der Lage, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Ich benötige obendrein die Zusage, dass die Sendung nicht von Minderjährigen entgegengenommen werden kann. Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf die Blu-ray. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Nur eine Teilnahme pro Haushalt. Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Die Verspätung bitte ich zu entschuldigen. Gewonnen haben

– eine Blu-ray: Thomas Goersch,
– eine DVD: Thomas Hortian,
– eine DVD: Sven Plog.

Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Die Rezension von „12 Feet Deep – Gefangen im Wasser“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2019 by Volker Schönenberger

 

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12 Feet Deep – Gefangen im Wasser: Zu lange gebadet

12 Feet Deep

Von Volker Schönenberger

Horrorthriller // Ein langes Wochenende steht bevor, das Hallenbad schließt etwas früher als gewöhnlich. Unwirsch bedeutet Bademeister McGradey (Tobin Bell) den Gästen, nun endlich das Schwimmbecken zu verlassen und zu gehen. Die Schwestern Bree (Nora-Jane Noone) und Jonna (Alexandra Park) allerdings springen noch einmal ins Wasser – Bree hat ihren Ring verloren, er hat sich im Gitter eines Abflusses verklemmt. Während die beiden jungen Frauen in der Tiefe des Beckens versuchen, das Schmuckstück herauszuholen, betätigt McGradey einen Schalter, und langsam schiebt sich die Fiberglas-Abdeckung über das Wasser. Im Glauben, der letzte Anwesende zu sein, macht der Bademeister Feierabend und verlässt das Gebäude. Zwischen Wasseroberfläche und Abdeckung bleibt Bree und Jonna nicht viel Platz. Ihre Versuche, auf sich aufmerksam zu machen, scheitern, niemand hört ihre Hilferufe. Sie sind ganz allein – bis eine Putzfrau (Diane Farr) auf der Bildfläche erscheint. Die allerdings ist eine Kleinkriminelle, die die Notlage der Schwestern zu ihrem Vorteil nutzen will.

Der Bademeister schließt das Hallenbad

Um einen solchen reduzierten Plot auf Spielfilmlänge zu bringen, bedarf es zusätzlicher Elemente, daher tragen die Schwestern einige Probleme und Altlasten mit sich herum. So etwas darf natürlich nicht dem Zweck dienen, Lücken in der Story zu kaschieren, und das tut es glücklicherweise auch nicht, sondern funktioniert gut, getragen von zwei überzeugenden Hauptdarstellern, welche die Konflikte ihrer Figuren glaubwürdig mit Leben füllen, bis hin zu einenm seelischen Abgrund, der sich bei ihnen auftut. Respekt vor den Leistungen der beiden Schauspielerinnen, die während der 14 Tage dauernden Produktion einen Großteil der Drehzeit im Wasser verbringen mussten. Der sparsam eingesetzte Score und die aufgrund des Schwimmbecken-Schauplatzes zwangsläufig bläulich-kühle Farbgebung tragen das Ihre dazu bei, eine beklemmende Atmosphäre zu erzeugen. Es wird nachvollziehbar, wie wir uns selbst in einer solchen Situation fühlen würden – jedenfalls nicht besonders wohl.

Tobin „Jigsaw“ Bell als Bademeister

Nora-Jane Noone hatte 2005 eine Nebenrolle in Neil Marshalls Höhlen-Schocker „The Descent – Abgrund des Grauens“, sie spielte eine der Kletterinnen – die erste, die getötet wird. Im irischen Drama „Savage – At the End of All Humanity“ spielte sie 2009 die Freundin des gepeinigten Protagonisten. Alexandra Park spielte in der TV-Serie „The Royals“ in 40 Episoden die Prinzessin Eleanor. Über Nebendarsteller Tobin Bell muss man Horrorfans nicht mehr viel erzählen, der Star des „Saw“-Franchises dient aber lediglich dem Zweck, „12 Feet Deep – Gefangen im Wasser“ mit seinem Namen auf dem Cover die nötige Aufmerksamkeit in der Genre-Gemeinde zu verschaffen – aber da es sich um verdiente Aufmerksamkeit handelt, ist das völlig legitim. Diane Farr schließlich spielt hier und da in Serien mit.

Die beiden Schwestern entdecken den Ring im Wasser

Regisseur und Ko-Drehbuchautor Matt Eskandari („The Gauntlet“) inszenierte den Horrorthriller, weil er eigenen Angaben zufolge selbst panische Angst davor hat, in einem Pool gefangen zu sein. Diese Angst vermittelt er dem Publikum auf gelungene Weise. Das begrenzte Setting erinnert an bekannte Thriller, genannt seien beispielhaft die Telefonzelle in „Nicht auflegen!“ (2002) mit Colin Farrell und der Holzsarg in „Buried – Lebend begraben“ (2010) mit Ryan Reynolds. „12 Feet Deep – Gefangen im Wasser“ reiht sich da gut ein. Ob jetzt jedes Detail der Logik letzter Schluss ist, sei dahingestellt. Okay, indem ich das erwähne, deute ich an, dass ein paar kleine Logiklöcher zu bemerken sind. Der Dramaturgie und dem Spannungsbogen tut das keinen Abbruch, sodass ich „12 Feet Deep – Gefangen im Wasser“ guten Gewissens empfehlen kann. Welche klaustrophobischen Spannungsfilme mit ähnlich begrenztem Schauplatz könnt Ihr empfehlen, von welchen ratet Ihr ab?

Im Becken gefangen

Veröffentlichung: 7. Februar 2019 als Blu-ray und DVD

Länge: 85 Min. (Blu-ray), 82 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: 12 Feet Deep
USA 2017
Regie: Matt Eskandari
Drehbuch: Matt Eskandari, Michael Hultquist
Besetzung: Nora-Jane Noone, Alexandra Park, Diane Farr, Tobin Bell, Christian Kain Blackburn, Donald Prince
Zusatzmaterial: Trailer, Trailershow, Wendecver
Label: Tiberius Film
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment

Copyright 2019 by Volker Schönenberger
Szenenfotos & Packshot: © 2019 Tiberius Films

 
 

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