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Horror für (nach) Halloween (XL): Das gewaltige Gewinnspiel

Verlosung

Schöne Traditionen soll man erhalten, daher endet auch die diesjährige „Horror für Halloween“-Rezensionsstrecke mit einem Gewinnspiel, bei dem Ihr attraktive Filme abgreifen könnt. Diesmal sind es satte 25 an der Zahl.

Gewinnen, gewinnen, wir wollen gewinnen!

Hier alle zur Verlosung kommenden Filme. Fassungen mit Zensurschnitten braucht Ihr nicht zu befürchten. Alle Filme kommen mit deutscher Synchronisation und Originaltonspur daher, sie sind zudem allesamt neu und verschweißt. Rot hinterlegte Titel verlinken zur Rezension bei „Die Nacht der lebenden Texte“ (dort müsst Ihr zur Suche nach Antworten auch hin).

Los geht’s mit drei schönen Scanavo-Sets eines außergewöhnlichen Films, für die der Dank an die Wicked Vision Distribution GmbH geht:

01./02./03. Dark Waters (1993) – 3-Disc Limited Edition mit Blu-ray, DVD & Bonus-DVD

Weiter im Text mit fünf feinen Filmen aus dem Hause Koch Films, die das Label auch gespendet hat – dafür herzlichen Dank:

04. Die toten Augen des Dr. Dracula (1966) – Mediabook mit Blu-ray & 2 DVDs

05. Zombie – Dawn of the Dead (1978) – ungeschnittener Argento-Cut auf Blu-ray im Vertikalschuber

06. Der Feuerteufel (1984) – Mediabook mit Blu-ray & DVD, erst ab 18. November exklusiv im Online-Shop von Koch Films erhältlich

07. Mandy (2018) – Blu-ray

08. The Witch Next Door (2019) – Mediabook mit UHD Blu-ray & Blu-ray

Für die folgenden sechs Mediabooks geht der Dank an Meteor Film:

09./10./11. After Midnight – Die Liebe ist ein Monster (2019) – Mediabook mit Blu-ray, DVD & Bonus-DVD

12./13./14. Holidays – Surviving Them Is Hell (2016) – Mediabook mit Blu-ray & DVD

Es folgen Blu-rays und DVDs der Busch Media Group, auch dafür vielen Dank:

15./16. Cat Sick Blues (2015) – eine Blu-ray, eine DVD

17./18. What the Waters Left Behind (2017) – eine Blu-ray, eine DVD

19./20. Yummy (2019) – eine Blu-ray, eine DVD

Wie in den vergangenen Jahren hat „Die Nacht der lebenden Texte“-Autor Andreas Eckenfels auch diesmal einige Filme gestiftet, dafür ebenfalls herzlichen Dank:

21. Düstere Legenden (1998) – Blu-ray

22. A Tale of Two Sisters – Der Fluch der zwei Schwestern (2003) – Blu-ray

23. Ben & Mickey vs. the Dead (2012) – Blu-ray

24. Let Us Prey (2014) – Blu-ray

25. Get Out (2017) – Blu-ray

Lesen bildet

Weil vergleichsweise viel zu tun ist, verlängere ich gegenüber den üblichen Gewinnspielen die Laufzeit: Zwecks Teilnahme sind bis zum Ersten Advent (Sonntag, 28. November 2021), 22 Uhr, mittels Kommentar hier unter dem Gewinnspiel einige Fragen zu beantworten. Dazu eine wichtige Information: Ausnahmslos alle Fragen lassen sich beantworten, indem Ihr die in diesem Gewinnspiel verlinkten Rezensionen durchforstet. Mit nur geringer Kombinationsgabe lässt sich der für die jeweilige Frage relevante Film leicht erschließen.

Hier die Fragen:

01. Maunz! In diesem mehr als schrägen australischen Indie trifft ein Serienkiller in einer Selbsthilfegruppe auf eine traumatisierte Frau. Für welche Personen ist die Selbsthilfegruppe gedacht?

02. Zwei Kumpels unter Zombies. Auf welche drei Objekte schwingen die beiden gern ihre Baseballschläger?

03. Rassismus als Thema im Horrorfilm. Was bewundert der angetrunkene junge Mann am schwarzen Freund seiner Schwester?

04. Lecker! In einer osteuropäischen Schönheitsklinik gehen Zombies auf Menschenjagd. Welche zwei im Text genannten Filmfestivals hatten die belgische Produktion im Programm?

05. Ein italienischer Regisseur dreht sein Werk um düstere Flüssigkeiten mit englischem und russischem Geld auf einer osteuropäischen Halbinsel. Auf welcher?

06. Wer hätte nicht gern eine Hexe als Nachbarin? Hm, vielleicht besser doch nicht. An welchen Film um einen rachsüchtigen Geist fühlte ich mich phasenweise erinnert?

07. Wer muss bei diesem Filmtitel nicht an Barry Manilow denken? Das war noch nicht die Frage, sondern der Hinweis. Die Frage lautet: Wie nennt sich die Sekte?

08. Eine Frage zur einzigen Stephen-King-Verfilmung unter den Preisen: Für welche Filme bekamen die drei Oscar-Preisträger der Besetzung ihre Academy Awards?

09. Springflut in Argentinien – da bleibt einiges zurück. In was für einem Fahrzeug reisen die Protagonisten (also: Opfer) in ihr Unglück?

10. Ein e statt eines a in dem englischen Wort macht aus einer Aufforderung zum Gebet eine Einladung zur Beutejagd. Bei genau diesem Aspekt des Filmtitels habe ich mir in der Rezension einen üblen Lapsus geleistet, der mir auch damals nicht hätte unterlaufen dürfen (ich werde ihn erst nach Ende des Gewinnspiels ausmerzen). Welchen? Asche auf mein Haupt! Ich hoffe, mit dieser Frage die des Englischen nicht mächtigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu überfordern.

11. Blutsauger und der Arzt von Bram Stoker – seufz. Weshalb ist der deutsche Titel des Films der obskurste unter denen, mit denen das Werk vermarktet wurde?

12. Der gesuchte Film war bereits Thema einer der ersten sechs Fragen. Welches Getränk (um nicht Medikament zu schreiben) empfiehlt Rezensent Lars Johansen bei Sichtung des Films, weil es so unheimlich beruhige?

13. Wenn tief in der Nacht eine Kreatur ums Haus schleicht. Welchem Sektor des Independentfilms ordnet der Booklet-Autor des Mediabooks den Film zu? Und nein, Ihr müsst dazu nicht das Booklet lesen.

14. Welche drei Filme bilden eure Top 3 der in diesem Jahr bei „Horror für Halloween“ rezensierten Werke? Ihr findet sie im Archiv für Oktober und September. Etwas einfacher als am mobilen Endgerät funktioniert das Durchklicken am Desktop: Über einer Rezension könnt Ihr zum vorherigen Text zurück- oder zum folgenden vorklicken. Ihr beginnt also am besten mit dem Auftakt „Die Rückkehr der Untoten – Night of the Living Dead“ und arbeitet euch vor oder Ihr startet mit dem Abschlussfilm „American Werewolf“ und tastet euch zurück.

Wichtig: Es darf bis zum Ende der Abgabefrist korrigiert werden. Während der Laufzeit des Gewinnspiels werde ich hier unten nach und nach die Namen aller bislang eingegangenen Kommentatorinnen und Kommentatoren auflisten, und ich weise euch dabei auch auf Fehler hin. Zwei Fehlschüsse für die Fragen 1 bis 13 gebe ich euch – jeder hat ja mal einen Blackout, daran soll die Teilnahme nicht scheitern, also landet Ihr mit elf korrekten Antworten im Lostopf (bei Frage 14 gibt es ja kein richtig oder falsch). Fragen auszulassen, dulde ich allerdings nicht. Minimal fehlerhafte Schreibweisen und Tippfehler toleriere ich, wenn klar ist, wer oder was gemeint ist. Damit keiner abschreibt, werde ich alle Antworten erst nach Ende der Abgabefrist veröffentlichen. Bitte unterlasst es, die Antworten bei Facebook oder sonstwo zu veröffentlichen, das nimmt allen den Spaß, die daran Spaß haben wollen.

Die Auslosung der Gewinnerinnen und Gewinner erfolgt voraussichtlich noch vor Weihnachten. Ich werde das wie im vergangenen Jahr in Etappen erledigen. Wer als erste/r Gewinner/in gezogen wird, hat die freie Auswahl, darf sich also von den 25 oben aufgeführten Preisen einen aussuchen. Gewinner/in Nr. zwei sucht sich unter den verbleibenden 24 Preisen einen aus usw.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Teilnahmebedingungen

Achtung! Aufgrund gesteigerten Portoaufkommens während „Horror für Halloween“ und „Horror nach Halloween“ gilt auch für dieses Gewinnspiel im Gewinnfalle die Übernahme des Portos als Voraussetzung zum Erhalt des Preises. In diesem Fall werden für die Mediabooks 2,70 Euro fällig, für die Blu-rays und DVDs im herkömmlichen Softcase 1,55 Euro. Ich versichere euch, dass „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor völlig unkommerziell ist und ich mit dem Blog keinerlei Einnahmen generiere.

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, auch das Auslandsporto zu tragen. Ich benötige obendrein die Zusage, dass die Sendung im Falle des Gewinns eines FSK-18-Titels nur von Erwachsenen entgegengenommen werden kann. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich zwei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf ihren Preis. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus (bereits ausgeloste rücken einen Gewinnrang höher).

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Nur eine Teilnahme pro Haushalt. Ich behalte mir vor, Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht für den Lostopf zuzulassen oder ihnen im Gewinnfall nachträglich den Preis abzuerkennen, sofern mir Mehrfachteilnahmen unter Alias-Namen unterkommen. Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinnerinnen und Gewinner werde ich peu à peu nach Ende der Frist auslosen, am Ende dieses Textes bekanntgeben und sie auch per E-Mail benachrichtigen (oder über Facebook, sofern sie mir dort über den Weg laufen).

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Glück!

Bislang teilgenommen haben (mit korrekten Antworten, sofern nicht anders vermerkt):

01. ma419
02. Marco Winnig
03. Jens Albers hat die erste Frage zu ungenau beantwortet, landet aber trotzdem im Lostopf.
04. Dunja
05. Dirk Busch
06. miye23
07. Jörg Ruland
08. Denise Wolff befindet sich trotz ungenügender Antwort auf Frage 6 im Lostopf.
09. Klaus
10. Christoph Wolf
11. rammalicious wird wissen, dass Lavendeltee nicht die richtige Antwort auf Frage 12 ist, landet aber dennoch im Lostopf.
12. Axel Tiedge
13. Börn Kramer
14. Andreas H.
15. Ingo Maaßen
16. Nico Kreisz
17. Matthias Klug
18. Otto
19. Samara
20. Dirk B.
21. Marco K.
22. matzematiker
23. Melanie Wehrmann steht bei Frage 10 auf dem Schlauch, befindet sich aber dennoch im Lostopf.
24. Fabi
25. Dominik F.
26. Sascha Klein
27. Daniel Lüdemann-Johr
28. Birgit
29. Christoph Leo
30. Jens
31. Julian Conrad
32. Thomas Oeller

Copyright 2021 by Volker Schönenberger

 

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Horror für Halloween (XXIX) – Das dritte Gewinnspiel: 1 x Terrorvision als Mediabook

Verlosung

Die Wicked Vision Distribution GmbH hat Ted Nicolaous schrille SF-Horrorkomödie „TerrorVision“ (1986) jeweils mit Blu-ray und DVD 2019 als Mediabook und 2021 in Scanavo-Box veröffentlicht. Vom längst vergriffenen Mediabook hat uns das Label seinerzeit ein Exemplar mit Covermotiv C zum Verlosen zur Verfügung gestellt, dass wir nun unter die Leute bringen. Dafür herzlichen Dank, auch im Namen der kommenden Gewinnerin oder des kommenden Gewinners.

Fragen über Fragen

Diesmal habt Ihr etwas mehr Zeit: Zwecks Teilnahme sind bis Sonntag, 7. November 2021, 22 Uhr, mittels Kommentar unter dem Gewinnspiel folgende Fragen zu beantworten, was euch nach Lektüre von meiner Rezension des Films keine Probleme bereiten sollte:

1. Welchen Namen trägt das Alien?

2. In welchem Stil ist der Jacuzzi-Raum der Puttermans eingerichtet?

3. Weshalb wurde in Rom gedreht?

4. Für die Make-up- und Splatter-Effekte welches im Text genannten Films ist John Carl Buechler berühmt?

5. Was für eine Premiere stellen die Mediabooks von Wicked Vision dar?

Einen Fehlschuss gebe ich euch – jeder hat ja mal einen Blackout, daran soll die Teilnahme nicht scheitern, also landet Ihr mit vier korrekten Antworten im Lostopf. Minimal fehlerhafte Schreibweisen und Tippfehler toleriere ich, wenn klar ist, wer oder was gemeint ist. Alle Kommentare werden erst nach Ende der Abgabefrist veröffentlicht. Während der Laufzeit des Gewinnspiels werde ich nach und nach die Namen aller bislang eingegangenen Kommentatorinnen und Kommentatoren hier unten auflisten.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Teilnahmebedingungen

Achtung! Aufgrund gesteigerten Portoaufkommens während „Horror für Halloween“ und „Horror nach Halloween“ gilt für alle diesbezüglichen Gewinnspiele im Gewinnfalle die Übernahme des Portos als Teilnahmevoraussetzung. In diesem Fall werden 2,70 Euro fällig. Ich versichere euch, dass „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor völlig unkommerziell ist und ich mit dem Blog keinerlei Einnahmen generiere.

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Hat sich die Gewinnerin oder der Gewinner drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet, verliert sie oder er den Anspruch auf das Mediabook. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Nur eine Teilnahme pro Haushalt. Ich behalte mir vor, Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht für den Lostopf zuzulassen oder ihnen im Gewinnfall nachträglich den Preis abzuerkennen, sofern mir Mehrfachteilnahmen unter Alias-Namen unterkommen. Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner/innen werde ich im Lauf von drei Wochen nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Bislang teilgenommen haben (mit fünf korrekten Antworten, sofern nicht anders vermerkt):

01. Björn Kramer
02. rammalicious
03. Jörg Ruland
04. Christoph Wolf
05. Bernd Rohe hat die fünfte Frage etwas ungenau beantwortet, landet aber dennoch im Lostopf.
06. kai
07. Mike Hennig
08. Michael
09. Otto
10. Ralf Erbskorn
11. Eva
12. Jörn Busch hat die fünfte Frage etwas ungenau beantwortet, landet aber dennoch im Lostopf.
13. Rüdiger Kwade hat sich leider bei der Platzierung seiner an sich korrekten Antworten vertan und befindet sich deshalb noch nicht im Lostopf.
14. Michael Rost hat sich leider bei der Platzierung seiner an sich mit Ausnahme von Frage 5 korrekten Antworten vertan und befindet sich deshalb noch nicht im Lostopf.
15. Mathias Wagner
16. Marga hat die fünfte Frage etwas ungenau beantwortet, landet aber dennoch im Lostopf.
17. Dirk Busch
18. Rainer Pampuch
19. Wilfried hat die fünfte Frage etwas ungenau beantwortet, landet aber dennoch im Lostopf.
20. Christoph Marek
21. Jens
22. Matthias Esefeld
23. Markus P.
24. Steffen F.
25. Klaus
26. Julian Conrad
27. Alexandra
28. Lexi hat die fünfte Frage etwas ungenau beantwortet, landet aber dennoch im Lostopf.
29. Samara
30. Birgit
31. Frank Id
32. Thomas Oeller
33. Michael
34. Matthias Klug sollte sich das Regelwerk bezüglich der Platzierung der Antworten noch einmal durchlesen.
35. Dirk B.
36. Fabi
37. Sascha Klein war leider zu spät dran.

Trommelwirbel! Das Mediabook geht an Mathias Wagner. Herzlichen Glückwunsch! Du wirst benachrichtigt.

Die Rezension von „TerrorVision“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2021 by Volker Schönenberger

 

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Horror für Halloween (XXIV): Highway zur Hölle – Bunter Wüstentrip in die Unterwelt

Highway to Hell

Von Volker Schönenberger

Horrorkomödie // Auf nach Las Vegas! So denkt es sich das verliebte junge Pärchen Charlie Sykes (Chad Lowe, „Untreu“) und Rachel Clark (Kristy Swanson, „Buffy, der Vampirkiller“), das in einem klapprigen Ford Pinto mit Pizza-Schild auf dem Dach von zu Hause abgehauen ist. Auf einer Nebenstrecke warnt der alte Tankwart Sam (Richard Farnsworth) die beiden vor der Weiterfahrt und rät ihnen, lieber die Interstate zu nehmen. Klar, dass Charlie die Warnung in den Wind schlägt. Ebenso klar, dass damit die Probleme beginnen. Als Charlie ihr Fahrzeug nach einem Sekundenschlaf mit Müh und Not zum Stehen bringt, ist schon der „Hell Cop“ (C. J. Graham) zur Stelle, schnappt sich Rachel und fährt mit ihr davon.

Zurück an der Tankstelle erfährt Charlie von Sam, dass der Höllenbulle mit Rachel auf dem Weg nach Hell City ist. Damit er sie retten kann, stellt der Tankwart dem jungen Mann sogar sein altes Auto zur Verfügung. Es gelingt Charlie tatsächlich, damit in die Zwischenwelt einer Wüstenlandschaft vorzustoßen, in die der Hell Cop mit Rachel entfleucht ist. Ihn erwartet ein bizarrer Trip, bei dem er auf etliche sonderbare Gestalten trifft.

Inspiriert von der griechischen Mythologie

Welche Drogen mag der einige Jahre später für sein adaptiertes Drehbuch von „L.A. Confidential“ (1997) oscarprämierte Brian Helgeland eingeworfen haben, als er sich hinsetzte, um das Skript von „Highway to Hell“ (1991) zu verfassen? Diese wahnwitzige Reise in die Unterwelt kann man sich doch nicht in nüchternem Zustand ausdenken! Lose – sehr lose – inspiriert von der griechischen Sage um Orpheus und Eurydike in der Unterwelt, erweist „Highway zur Hölle“ der griechischen Mythologie einige Reverenzen. Genannt seien beispielhaft der Fährmann Charon (Kevin Peter Hall) und der Höllenhund Kerberos – die dreiköpfige Töle wurde für den Film in Stop-Motion-Tricktechnik zum Leben erweckt. Ein Werbespot für Styx-Bier tut sein Übriges.

Charlie und sein treuer Hund suchen nach Rachel

Die griechische Mythologie geht einen reizvollen Verbund mit Horrorelementen ein, der mit reichlich Action und etwas Romantik eine turbulente Mischung ergibt. Die Tricktechnik steht durchaus in ihrer Zeit, was hier aber positiv gemeint ist. Sie ist gealtert, aber gut gealtert. Für die visuellen Spezialeffekte zeichnet Randall William Cook verantwortlich, kurz nach der Jahrtausendwende in diesem Metier immerhin dreifacher Oscar-Preisträger für seine Effektarbeit an Peter Jacksons „Der Herr der Ringe“-Trilogie. Auf den Regiestuhl setzte sich der Niederländer Ate de Jong, der acht Monate nach den Dreharbeiten zu „Highway to Hell“ noch seinen zweiten US-Film „Mein böser Freund Fred“ inszenierte und anschließend nach Europa zurückkehrte.

Etwas mehr Horror hätte gutgetan

Deutlich wird auch, weshalb aus Rob Lowes kleinem Bruder Chad kein Topstar geworden ist, nicht einmal auf Augenhöhe mit Rob. Chad Lowe ist zwar sympathisch, Charlies Heldenreise vermag er aber nicht auf seinen Schultern zu tragen. Vielleicht liegt das aber auch an der comichaften Überzeichnung, die dazu führt, dass der Horroranteil etwas zu kurz kommt. Dafür erfüllen die komödiantischen Bestandteile ihren Zweck, an Spaß mangelt es nicht.

Dabei gilt es einige Klippen zu überwinden

Die Ende 1989 in den US-Staaten Arizona und Utah (laut C. J. Graham auch in New Mexico) gedrehte Horrorkomödie steht knietief in den 80er-Jahren. Das beginnt beim fiesen Synthie-Soundtrack und endet nicht bei der Optik, die trotz der Wüsten-Ansichten mal knallbunt, mal pastellfarben, mal in Neonlicht daherkommt. Und bei all den durchgeknallten Figuren, die das Universum von „Highway zur Hölle“ bevölkern. Da ist zum Beispiel Royce (Adam Storke), der mit seiner Halbstarkengang die Gegend unsicher macht, aber von Sehnsucht nach etwas Ungenanntem erfasst ist. Auf seinem Weg trifft Charlie auch auf den Kfz-Mechaniker Beezle (Patrick Bergin, „Der Feind in meinem Bett“) und dessen Ziehsohn Adam (Jarrett Lennon). Beezle wirkt hilfreich, aber auch undurchsichtig.

Wer den Höllencop verulkt …

Vor und hinter der Kamera hat „Highway zur Hölle“ bemerkenswertes Personal zu bieten. Der den Tankwart Sam verkörpernde Richard Farnsworth beispielsweise wurde 1979 für seine Nebenrolle in Alan J. Pakulas „Eine Farm in Montana“ und 2000 für seine Hauptrolle in David Lynchs „The Straight Story“ für den Oscar nominiert. C. J. Graham hat nur eine kleine Filmografie, aber immerhin spielte er 1986 in „Freitag, der 13. Teil VI – Jason lebt“ den Hockeymaske tragenden Killer Jason Voorhees. Charon-Darsteller Kevin Peter Hall wurde aufgrund seiner beeindruckenden Körpergröße von 2,20 Metern in „Predator“ (1987) und „Predator 2“ (1990) die Rolle der titelgebenden Kreatur übertragen. „Highway to Hell“ wurde sein letzter Film: Er starb im April 1991 im Alter von nur 35 Jahren an den Folgen einer AIDS-Erkrankung – nach einem Verkehrsunfall hatte er eine Transfusion mit HIV verseuchtem Blut empfangen. Nicht zu vergessen Ben Stiller, der in einer frühen Rolle als verrückter Koch eines Diners in der Wüste zu sehen ist, sowie seine ältere Schwester Amy und ihr beider Vater Jerry Stiller. Sogar Rockröhre Lita Ford absolviert einen kurzen Gastauftritt. Bedauerlich, dass nicht die Gelegenheit genutzt wurde, ein paar ihrer Songs für den Soundtrack zu verwenden. Auch AC/DCs ikonischer Hit „Highway to Hell“ hätte natürlich wie die Faust aufs Auge gepasst, ließ sich aber dem Vernehmen nach aufgrund begrenzten Budgets nicht lizenzieren.

… erlebt womöglich ein böses Erwachen

Die Wicked Vision Distribution GmbH hat „Highway zur Hölle“ als europäische HD-Premiere in Deutschland als Mediabook mit Blu-ray und DVD veröffentlicht. Drei Covervarianten im Juli 2020 folgt im Oktober 2021 eine weitere. Dazu gibt es exklusives Bonusmaterial, etwa das eigens für diese Edition produzierte viertelstündige Interview mit „Hell Cop“-Darsteller C. J. Graham. Der lässt sich beispielsweise über seine Maske und sein Make-up aus, für deren Auftragen und Anbringen täglich vor Drehbeginn fünf Stunden benötigt wurden. Im Booklet lässt sich der erfahrene Autor Christoph N. Kellerbach ausführlich über die Umstände der Entstehung des Films sowie die Beteiligten aus, auch das stellt einen deutlichen Mehrwert dar. An Bild- und Tonqualität von „Highway zur Hölle“ gibt es nichts zu meckern. Einmal mehr eine vorbildliche Veröffentlichung als Nr. 37 der limitierten „Collector’s Series“ von Wicked Vision. Die Mediabooks können im Online-Shop des Labels geordert werden. Wer hemmungslosem Horrorulk mit Liebe zum Detail eine Chance geben will, möge dem fantasievollen „Highway zur Hölle“ eine Chance geben.

Auch tote Cops gieren nach Donuts

Die Filme der „Collector’s Series“ der Wicked Vision Distribution GmbH haben wir in unserer Rubrik Filmreihen aufgelistet. Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Patrick Bergin und Ben Stiller haben wir in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Verführerisch

Veröffentlichung: 29. Oktober 2021 und 31. Juli 2020 als 2-Disc Limited Collector’s Edition Mediabook (Blu-ray & DVD, 3 Covermotive à 2 x 444 & 2 x 333 Exemplare)

Länge: 94 Min. (Blu-ray), 90 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Originaltitel: Highway to Hell
USA 1991
Regie: Ate de Jong
Drehbuch: Brian Helgeland
Besetzung: Chad Lowe, Kristy Swanson, Patrick Bergin, C. J. Graham, Adam Storke, Jarrett Lennon, Pamela Gidley, Richard Farnsworth, Lita Ford, Gilbert Gottfried, Anne Meara, Amy Stiller, Ben Stiller, Jerry Stiller, Darren Mark Edwards, Troy Tempest, Kevin Peter Hall
Zusatzmaterial: Vorwort von C. J. Graham, Audiokommentar mit Regisseur Ate de Jong, „C. J. Graham: Greetings from Hell“ – Ein Interview mit Hauptdarsteller C. J. Graham (15 Min.), „Steve Johnson Goes to Hell“ – Ein Interview mit Special Effects Artist Steve Johnson (11 Min.), deutscher Trailer, Originaltrailer, Bildergalerie, 24-seitiges Booklet mit einem Essay von Christoph N. Kellerbach
Label/Vertrieb: Wicked Vision Distribution GmbH

Copyright 2021 by Volker Schönenberger

Szenenfotos & Packshots: © 2020/2021 Wicked Vision Distribution GmbH

 
 

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