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Lavalantula – Angriff der Feuerspinnen: Arachnider Vulkanausbruch in Los Angeles

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Lavalantula

Von Volker Schönenberger

Horror-Action // „Lass uns einen Film drehen, in dem ein Vulkanausbruch Spinnen ausspeit, die Feuer spucken!“ „Au ja, knorke Idee!“ Es muss Spaß machen, in einer Ideenrunde zu sitzen und sich hanebüchene Filmplots ausdenken zu dürfen – ob beim TV-Sender Syfy oder einer der zahlreichen Trash-Produktionsfirmen. Vermutlich wird ausreichend Alkohol gereicht, um die Fantasie anzukurbeln. Oder ist es am Ende eine ganz ernsthafte Angelegenheit, einen Horror-Trashfilm nach dem anderen auf den Markt zu werfen? Immerhin muss man das Ohr am Puls der Fans haben.

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Pfui Spinne!

Mitten in Los Angeles bricht unvermittelt ein Vulkan aus. Nicht jedoch die Lavamassen erweisen als das Problem, sondern zahllose Feuer speiende Spinnen (jawohl!), die aus der Erde strömen und den Tod verbreiten. Nur ein wackerer Held kann dem Unheil Einhalt gebieten: Colton West (Steve Guttenberg), ein abgehalfterter Actionstar, der kurz zuvor von seinem aktuellen Dreh gefeuert worden ist.

Der Star aus „Police Academy“

Steve Guttenberg – da war doch was? Richtig – der Gute war in den 80er-Jahren dank des „Police Academy“-Klamauks recht populär. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen „Cocoon“ (1985), „Nummer 5 lebt!“ (1986) und „Drei Männer und eine kleine Lady“ (1990). Ein Blick auf seine Filmografie verrät aber, dass Guttenberg auch in den vergangenen Jahren gut ausgelastet war, wenn auch nicht in Filmen der A-Klasse. Es sei ihm gegönnt.

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Größer geht immer

„Lavalantula“ vereint einige weitere Teammitglieder der „Police Academy“-Filme: Marion Ramsey, Leslie Easterbrook sowie Michael Winslow (das war der Geräuschemacher). Auch Horror-Regisseur Leigh Whannell („Insidious – Chapter 3: Jede Geschichte hat einen Anfang“) hat einen Gastauftritt: Er spielt den Regisseur, der Colton West feuert. Apropos Regisseur: Mike Mendez hat Erfahrung mit Spinnen – er drehte 2013 „Big Ass Spider!“, der aber auch nicht besser geraten ist als „Lavalantula“. Sollte er aber wohl auch nicht.

Lava oder Spinnen – vielleicht doch lieber Lava

Guttenberg trägt den Film als Hauptdarsteller, das sagt schon einiges. Sein Colton West läuft eine Weile schreiend durch die Gegend, besinnt sich dann aber aufs Heldentum – eine pathetische Rede inbegriffen, mit der er seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern Mut macht. Handlung und Effekte inklusive der vollständig am Computer entstandenen Spinnen sind auf billigstem Niveau, ganz wie es die Fans goutieren. Wer’s mag: Die Fortsetzung ist für diesen Sommer angekündigt. Welche Spinnen-Horrorfilme könnt Ihr empfehlen? Bei „Die Nacht der lebenden Texte“ sind bereits „Tarantula“, „Mörderspinnen“ und „Big Ass Spider!“ zu finden, die braucht Ihr nicht mehr zu erwähnen. Auch „Arachnophobia“ und „Arac Attack“ habe ich auf dem Zettel. Gebt mir solche, die ich noch nicht kenne!

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Die spinnen, die Spinnen

Veröffentlichung: 1. März 2016 als Blu-ray und DVD

Länge: 83 Min. (Blu-ray), 80 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: keine
Originaltitel: Lavalantula
USA 2015
Regie: Mike Mendez
Drehbuch: Neil Elman, Ashley O’Neil
Besetzung: Steve Guttenberg, Nia Peeples, Michael Winslow, Patrick Renna, Leslie Easterbrook, Zac Goodspeed, Leigh Whannell, Marion Ramsey
Zusatzmaterial: Featurette, Wendecover
Vertrieb: Tiberius Film

Copyright 2016 by Volker Schönenberger

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Angst vor Spinnen

Fotos & Packshot: © 2016 Tiberius Film

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