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Threads – Tag Null: Atombomben über England

Threads

Von Volker Schönenberger

Endzeit-Kriegsdrama // Obwohl es nach wie vor mehr als genug nukleare Sprengköpfe zur Auslöschung der Menschheit gibt, ist die Angst vor einem Atomkrieg heute in den Hintergrund gerückt. Das war in der ersten Hälfte der 1980er-Jahre anders, bedingt durch das atomare Wettrüsten während des Kalten Kriegs. Diverse Filme griffen das Thema auf, etwa „The Day After – Der Tag danach“ (1983), der mit seiner schonungslosen Darstellung der Folgen eines Atombombenabwurfs auf eine US-Großstadt ein nachhaltiges Ausrufezeichen setzte. Auch das englische Zeichentrickdrama „Wenn der Wind weht“ (1986) erhielt hierzulande Aufmerksamkeit. Weniger bekannt ist die fürs britische Fernsehen gedrehte BBC-Produktion „Threads“ von 1984, die mir mit ihrem dokumentarischen Stil und dem Wechsel des Fokus auf mehrere Protagonisten und die Stadt Sheffield stark von „The Day After“ inspiriert erscheint und für mich qualitativ auf demselben Level anzusiedeln ist.

Die Angst vor dem Atomschlag …

Den Trivia der Internet Movie Database zufolge erwog Regisseur Mick Jackson, die Arbeit an „Threads“ einzustellen, als er von der Existenz von „The Day After“ erfuhr. Nachdem er diesen jedoch gesichtet hatte, sei er zu dem Schluss gekommen, der US-Film zeige den Atomkrieg nicht adäquat, weshalb Jackson die Arbeit an seinem Werk fortsetzte.

Sowjetischer Einmarsch im Iran löst Krise aus

Auch mit den anfangs immer wieder eingestreuten Nachrichten-Fetzen zeigt „Threads“ Nähe zum US-Vorgänger: Der Kalte Krieg spitzt sich am Persischen Golf zu, wo Amerikaner und Sowjets ihre Interessen an den Ölfeldern sichern wollen. Im März 1983 waren Truppen der Roten Armee in den Iran einmarschiert – ein fiktives Ereignis. Am 21. Mai stellen die USA der Sowjetunion ein Ultimatum, die Truppen abzuziehen. Als es einen Tag später ohne Reaktion endet, greifen B-52-Bomber der US Air Force eine sowjetische Militärbasis im Iran mit konventionellen Waffen an. Die Sowjets setzen zur Verteidigung Nuklear-Abwehrraketen ein, viele der US-Bomber werden zerstört. Daraufhin werfen die USA eine Atombombe auf den Stützpunkt. Weitere kriegerische Handlungen beider Seiten lassen die Lage eskalieren. Schließlich kommt es zum apokalyptischen Szenario flächendeckender Atombombenabwürfe beider Seiten auf der Nordhalbkugel.

„Threads“ bedeutet auf Englisch „Fäden“ – gemeint sind die Fäden, die die britische Gesellschaft zusammenhalten und die allein schon aufgrund der Bedrohungssituation zum Zerreißen gespannt werden. Zu beobachten sind Hamsterkäufe, Menschenaufläufe und in Gewalt ausartende Demonstrationen; Familien fliehen aufs Land, weil sie hoffen, dort verschont zu bleiben. Im Angesicht der Katastrophe lösen sich die Fäden in Luft auf, die Zivilisation kommt zum Erliegen.

… bricht sich Bahn

Unter den Menschen, die „Threads“ zeigt: das junge Paar Ruth Beckett (Karen Meagher) und Jimmy Kemp (Reece Dinsdale). Sie ist gerade schwanger geworden, woraufhin er ihr einen Heiratsantrag gemacht hat. Doch Zukunftspläne sind obsolet, werden zu Schall und Rauch, wenn es angesichts des Atompilzes heißt: Mein Gott, sie haben es getan!

Je in Deutschland gezeigt?

„Threads“ erhielt 1985 vier britische Filmpreise „BAFTA TV Awards“: als bestes Drama, für die Kamera, den Schnitt und das Design. Nach der Erstausstrahlung im September 1984 und einer Wiederholung im August 1985 war das Kriegsdrama im Vereinigten Königreich 18 Jahre lang nicht mehr im Fernsehen zu sehen. Laut dem deutschen Wikipedia-Eintrag zum Film entstand die deutsche Synchronisation als österreichisch-schweizerische Koproduktion anlässlich der dortigen TV-Ausstrahlungen im August 1985 unter dem Titel „Tag Null“ – ob der Film je im deutschen Fernsehen gezeigt wurde, ist mir nicht bekannt. In einer Programmankündigung gab die österreichische Arbeiter-Zeitung am 8. August sogar einige Tipps für eine bessere Verarbeitung des Films: Man sollte „Tag Null“ in Gemeinschaft mit anderen anschauen und nachher darüber sprechen, im Familien- oder Freundeskreis. Einsame und zu Depressionen neigende Menschen sollten sich die Produktion lieber gar nicht anschauen. Vor allem auch nicht Kinder.

Es ist passiert

In der Tat ist „Threads“ in seiner Eindringlichkeit nichts für zarte Gemüter und hinterlässt tiefen Eindruck. Auf den Atompilz folgen enorme Druckwellen und Feuersbrünste, Menschen verbrennen, schmelzen oder werden unter Trümmern begraben. Die Zerstörungen sind gewaltig. Verbrannte Tote allerorten, eine Texteinblendung verrät, die Zahl unbestatteter Leichen im Vereinigten Königreich werde auf zehn bis zwanzig Millionen geschätzt. Die Ratten halten reichlich Beute. Nicht von allen Protagonisten, die wir namentlich kennengelernt haben, erfahren wir ihr Schicksal. Das erhöht die realistische Wirkung, dürfte es doch bei einer solch gewaltigen Katastrophe eine ungeheure Zahl von Opfern geben, über die ihre Angehörigen nichts erfahren, weil sie schlicht verdampft oder bis zur Unkenntlichkeit verbrannt und verwest sind. Allein schon die Vielzahl der Toten lässt ihre Identifizierung und Registrierung als Ding der Unmöglichkeit erscheinen, zumal im Nachgang der Atomschläge wohl auch Verwaltungsstrukturen zerborsten sind. Die aus weitgehend unbekannten Schauspielerinnen und Schauspielern bestehende Besetzung trägt ebenfalls dazu bei, dass wir das Schicksal von Zivilpersonen intensiv nachempfinden.

Implosion der Gesellschaft

Anders als „The Day After“ beschreibt „Threads“ auch, wie sich die englische Gesellschaft in den Jahren nach der Katastrophe entwickelt – das Endzeit-Kriegsdrama endet mindestens 13 Jahre nach den Atombombenabwürfen. Viele Millionen Menschen sind tot, Hunger, Krankheiten und die nukleare Verseuchung fordern weiterhin zahlreiche Opfer. Auch hat die Verrohung der Menschen zu einem Anstieg der Gewalt geführt. Der technologische und zivilisatorische Rückschritt ist enorm, und da es kein Bildungssystem mehr gibt, degeneriert die Sprache der nachwachsenden Kinder. Unerbittlich skizzieren neutral formulierte Texttafeln und eine Stimme aus dem Off immer wieder die Folgen der Katastrophe für Land und Leute, die einem Rückfall in mittelalterliche Zeiten der Barbarei gleichkommen. Mag die sich über Jahre erstreckende Rückentwicklung des gesellschaftlichen Gesamtgefüges auch spekulativ sein, so wirken die akuten Auswirkungen des nuklearen Holocausts doch sorgfältig recherchiert und realistisch, soweit ich das als Laie beurteilen kann.

Vom Regisseur von „Bodyguard“

Der seit 1973 als Regisseur tätige und zu Beginn seiner Karriere hauptsächlich beim britischen Fernsehen beschäftigte Mick Jackson feierte auch mit einigen Hollywood-Kinofilmen Erfolge, darunter „L.A. Story“ (1991) mit Steve Martin, „Bodyguard“ (1992) mit Kevin Costner und Whitney Houston und „Volcano“ (1997) mit Tommy Lee Jones und Anne Heche. Seit Ende der 1980er-Jahre arbeitete er nur noch in den USA.

Lobenswert, dass Pidax Film das TV-Kriegsdrama nun auch in Deutschland zugänglich macht, leider recht spartanisch auf DVD ohne Untertitel und Bonusmaterial, immerhin mit Originaltonspur und deutscher Synchronisation (das kann man aber auch erwarten). Wer auf die deutsche Tonspur verzichten kann, sei auf eine DVD- und Blu-ray-Veröffentlichung im Vereinigten Königreich hingewiesen, die einiges Zusatzmaterial enthält.

Ein Atomkrieg mag aktuell nicht als Bedrohung der Menschheit erscheinen, das kann sich angesichts der fragilen politischen Weltlage mit ihren diversen Krisenschausplätzen aber schneller ändern, als es uns lieb ist. Das Bittere an diesem Szenario ist nicht nur, dass die Menschheit technologisch in der Lage ist, es geschehen zu lassen, sondern auch, dass es denjenigen mit den Fingern an den Abzügen und den Knöpfen zuzutrauen ist. Umso wichtiger, vor den Folgen zu warnen, und das darf gern so plakativ geschehen wie mit „The Day After – Der Tag danach“ und „Threads – Tag Null“. Beide Filme haben nichts von ihrer Wirkung eingebüßt – von ihrer Bedeutung schon mal gar nicht.

Überleben im Schutt

Veröffentlichung: 31. Januar 2020 als DVD

Länge: 112 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: keine
Originaltitel: Threads
GB/AUS/USA 1984
Regie: Mick Jackson
Drehbuch: Barry Hines
Besetzung: Karen Meagher, Reece Dinsdale, David Brierly, Rita May, Nicholas Lane, Jane Hazlegrove, Henry Moxon, June Broughton, Sylvia Stoker, Harry Beety, Ruth Holden, Ashley Barker
Zusatzmaterial: Wendecover
Label: Pidax Film
Vertrieb: Al!ve AG

Copyright 2020 by Volker Schönenberger
Szenenfotos: © 2020 Pidax Film

 

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Gewinnspiel: 2 x Volcano als Mediabook

Verlosung

1997 stemmten sich Tommy Lee Jones und Anne Heche in „Volcano“ durch Los Angeles strömenden Lavamassen entgegen. FilmConfect Home Entertainment hat uns von Mick Jacksons („Bodyguard“) Katastrophen-Actioner zwei Blu-rays im Mediabook zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen oder Gewinner!

Teilnahmebedingungen

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu meiner Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Sonntag, 2. Dezember 2018, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage am Ende des Textes.

Seid Ihr dazu nicht in der Lage, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf das Mediabook. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Eins noch: Zwar bringt es mir Spaß, Filme unter die Leute zu bringen, weil sich die überwältigende Mehrzahl der Gewinnerinnen und Gewinner aufrichtig freut und höflich bedankt. Dennoch geht der Versand etwas ins Geld, zumal „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor keinen Cent Ertrag abwirft (die unten ab und zu eingeblendete Werbung schaltet WordPress). Daher: Auf völlig freiwilliger Basis darf mir jede/r Gewinner/in gern anbieten, das Porto in Höhe von 2,60 Euro zu übernehmen – oder höher beim Wunsch nach versichertem Versand. Gebt mir das aber bitte nicht schon im Kommentar mit eurer Antwort bekannt, sondern erst im Gewinnfalle. Ich will nicht in Verdacht geraten, die Sieger danach zuzuteilen.

Gewonnen haben

– Till Bamberg,
– Philipp Mourner.

Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Die Rezension von „Volcano“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

 

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Volcano – Los Angeles und die Lavamassen

Volcano

Von Volker Schönenberger

Katastrophen-Action // In L. A. bricht ein neuer Tag an, die Menschen bereiten sich auf die Arbeit vor, ein lebendiges Treiben beginnt. In Beverly Hills demonstrieren Bürger gegen eine geplante Erweiterung einer U-Bahnlinie. Im St. Vincent Krankenhaus in Downtown Los Angeles wird gerade ein Verwundeter mit Schusswunden eingeliefert, als ein Erdbeben die Stadt leicht durchschüttelt. Der geschiedene Mike Roark (Tommy Lee Jones), Leiter des für den Katastrophenschutz zuständigen Los Angeles County Office of Emergency Management, will an sich eine Woche Urlaub mit seiner 13-jährigen Tochter Kelly (Gaby Hoffmann) machen, fährt nun aber doch an seinen Arbeitsplatz, um nach dem Rechten zu sehen.

Dr. Amy Barnes und Mike Roark müssen Schlimmes verhindern

Bei einem mysteriösen Hitzeausstoß in einem Abwasserkanal unter dem MacArthur Park sterben sieben städtische Arbeiter. Als Roark und sein Mitarbeiter Gator Harris (Michael Rispoli) den Ort des Geschehens untersuchen, kommt es erneut zu dem Phänomen, die beiden können sich mit Müh und Not retten. Roark zieht die Geologin Dr. Amy Barnes (Anne Heche) zu Rate, deren Thesen ihn vorerst auch nicht voranbringen. Das Unglaubliche geschieht: Mitten in Los Angeles bricht ein Vulkan aus.

Kalifornien und die Plattentektonik

Mit seiner San-Andreas-Verwerfung eignet sich Kalifornien vorzüglich zum Entwerfen spektakulärer seismischer und tektonischer Katastrophenszenarien fürs Kino. Davon zeugen Filme wie „San Francisco“ (1936) mit Clark Gable und Spencer Tracy, in welchem das Erdbeben von San Francisco 1906 aufgearbeitet wird, der starbesetzte „Erdbeben“ (1974) und zuletzt „San Andreas“ (2015) mit Dwayne Johnson. Neu war 1997 die Idee, mitten in der Millionenmetropole Los Angeles einen Vulkan entstehen und ausbrechen zu lassen.

Kann Roark seine Tochter Kelly retten?

Regisseur Mick Jackson („Bodyguard“) hatte Los Angeles sechs Jahre zuvor in „L. A. Story“ mit Steve Martin ungleich humoriger und charmanter inszeniert. In „Volcano“ setzt er seine Figuren nach üblichem Schema mitten hinein ins Katastrophen-Szenario: Der Vater ist zu pflichtbewusst, um seiner Tochter die Priorität einzuräumen, die sie genießen sollte, lässt sie sogar in brenzligster Situation allein – und ist am Ende natürlich dennoch ihr Held. Das Attribut „plump“ passt darauf sehr gut. Der Hickhack zwischen warnenden Stimmen und Verharmlosern ist ebenfalls kein Neuland, nimmt in diesem Fall glücklicherweise nicht allzu großen Raum ein, schließlich soll beizeiten das Spektakel losgehen, und angesichts aus der Kanalisation hervorschießender Lavamassen will sich immerhin niemand mehr mit „Alles halb so wild“ zum Deppen machen. Zwischen den Hauptdarstellern Tommy Lee Jones und Anne Heche stimmt die Chemie so einigermaßen. Die Beziehung ihrer beider Figuren ist von Anfang an nicht darauf angelegt, dass sie sich ineinander verlieben, und mangels Fokus auf Dialogregie bekommen wir auch keine scharfzüngigen Wortgefechte zu hören. So bleibt denn ihre Starpower als Plus der Besetzung. Die Nebendarsteller (u. a. Don Cheadle, Keith David und John Corbett) dienen eher als Stichwortgeber.

Die Feuerwehr hat es doppelt schwer

Wie wissenschaftlich haltbar das Geschehen ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Bei meiner Sichtung kam mir mehrfach das schöne Wort „hanebüchen“ in den Sinn, das ich ohnehin gern einsetze, um es vor dem Aussterben zu bewahren. Also bitte: Sowohl die Katastrophe als auch einige Gegenmaßnahmen erscheinen mir hanebüchen. Angesichts der launigen Lust an der Zerstörung ist das aber zu verschmerzen. Wie in auf großes Kinopublikum schielenden Katastrophenfilmen üblich wird direkt vor der Kamera kaum gestorben, um keine Zuschauerinnen und Zuschauer zu verschrecken oder eine zu hohe Altersfreigabe zu riskieren. Angesichts dessen überrascht die eine oder andere Szene dann doch. Wenn etwa ein Feuerwehrmann langsam und schreiend in der Lava versinkt, hat das durchaus Intensität.

In Konkurrenz zu „Dante’s Peak“

„Volcano“ war 1997 nicht der einzige cineastische Vulkanausbruch: Zweieinhalb Monate zuvor war „Dante’s Peak“ mit Pierce Brosnan und Linda Hamilton in die Kinos gekommen, der sich etwas mehr Mühe gab, sein Szenario realistisch zu gestalten. Das mag einem besser gefallen, für eindreiviertel Stunden Over-the-Top-inszenierte Katastrophen-Action eignet sich der eine wie der andere gleichermaßen. Hartgesottene schaffen beide sicher auch als Double Feature, Katastrophenfilm-Verächter wird keiner von ihnen bekehren. Welche hier noch nicht genannten Katastrophenfilme mit Vulkanausbrüchen oder Erdbeben fallen euch ein?

Es gibt angenehmere Situationen als diese – wenn auch wenige heißere

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Tommy Lee Jones sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Ein Lavastrom zieht durch Los Angeles

Veröffentlichung: 19. Oktober 2018 als Blu-ray,14. September 2018 als Blu-ray im Mediabook (seit 27. April 2018 bereits exklusiv über eine Drogeriekette vertrieben), 30. März 2018 als DVD, 16. Februar 2018 als Blu-ray im Steelbook, 7. Oktober 2016 als Blu-ray im limitierten Digipack, 29. Juli 2004 als DVD

Länge: 104 Min. (Blu-ray), 100 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
Originaltitel: Volcano
USA 1997
Regie: Mick Jackson
Drehbuch: Jerome Armstrong, Billy Ray
Besetzung: Tommy Lee Jones, Anne Heche, Don Cheadle, Gaby Hoffmann, Jacqueline Kim, Keith David, John Corbett, Michael Rispoli, John Carroll Lynch, Marcello Thedford, Bert Kramer, James MacDonald, Dayton Callie, Michael Cutt
Zusatzmaterial Mediabook: Booklet mit einem Text von Johannes Bluth
Label/Vertrieb: FilmConfect Home Entertainment
Label/Vertrieb 2004er-DVD: Twentieth Century Fox Home Entertainment

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

Szenenfotos & Packshot Blu-ray: © 2018 FilmConfect Home Entertainment

 
 

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