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Schlagwort-Archive: Park Chan-wook

I’m a Cyborg, But That’s OK – Entwickle dich weiter, aber bleib, wer du bist!

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Von Volker Schönenberger

Tragikomödie // Gibt es eine Bezeichnung für den Irrglauben, sich für einen Cyborg zu halten? Mir ist keine bekannt. Gibt es diese Wahnvorstellung überhaupt im wirklichen Leben? Durchaus denkbar angesichts des Einflusses der Science-Fiction in Literatur und modernen Medien, wo die Mischwesen aus lebendigem Organismus und Maschine seit jeher in Erscheinung treten. Als Beispiele seien nur „RoboCop“ (1987), „Universal Soldier“ (1992) und „Ghost in the Shell“ (1995) genannt.

Von der Fabrik verschlägt es Young-goon …

Also: Kann sich jemand tatsächlich einbilden, ein Cyborg zu sein? In Park Chan-wooks („Die Taschendiebin“) 2006er-Regiearbeit „I’m a Cyborg, But That’s OK“ ist es Young-goon (Lim Soo-jung, „A Tale of Two Sisters – Der Fluch der zwei Schwestern“), die der Wahnvorstellung erliegt. Sie verweigert die Nahrungsaufnahme und versucht, Energie aus Steckdosen und Batterien in ihren Körper zu laden. Das kostet sie den Job in der Fabrik, in der sie Radiogeräte zusammengebaut hat, und bringt die junge Frau schnurstracks in eine geschlossene psychiatrische Einrichtung. Dort verkennt man ihren Zustand, weil sie ihr kleines Geheimnis niemandem außer ihrer Mutter (Lee Yong-nyeo) offenbart hat. Young-goons Versuch, an ihren Pulsadern ein Stromkabel anzuschließen, wird fälschlicherweise als Selbstmordversuch interpretiert.

Der Meisterdieb mit der Maske

Ihre Mitpatienten sind nicht minder wirr im Kopf, etwa der selbsternannte Meisterdieb Il-sun (Rain), der gern mit Maske herumläuft und sich einbildet, seinen Mitmenschen Charakterzüge stehlen zu können. Zwischen den beiden entsteht ein unsichtbares Band, doch derweil verschlechtert sich Young-goons Zustand, weil sie nach wie vor keine Nahrung aufnehmen mag.

… in die Psychiatrie

Wer Park Chan-wook („Stoker – Die Unschuld endet“) in erster Linie mit seiner Rachetrilogie um das fulminante Kernelement „Oldboy“ (2003) verbindet, wird sich wundern, welch sanfte Töne der koreanische Ausnahmeregisseur anschlagen kann. Sein mit bunten Bildern voll surrealer Extravaganz angereichertes Psychiatrie-Sujet ist ein Hohelied auf Empathie und Toleranz. Jemand hält sich für ein Mischwesen? Ist doch okay, sofern man es hinbekommt, dass die Person nicht am Hungertod stirbt, weil Elektrizität nun mal keine Nahrung darstellt.

Von Leichtfüßigkeit zur Schwermut

Park Chan-wook visualisiert die Einbildung seiner Protagonistin mit fantasievollen Motiven, etwa wenn er ihre Arme zu Maschinengewehrläufen umfunktioniert, mit denen die junge Frau das Pflegepersonal niedermäht – nun gut, so ganz ohne Gewalt kann er offenbar doch nicht. An Milos Formans Psychiatrie-Meisterwerk „Einer flog über das Kuckucksnest“ (1975) kommt „I’m a Cyborg, But That’s OK“ nicht heran, aber der Ansatz ist auch ein anderer. Chan-wooks Inszenierung wirkt phasenweise leichtfüßig, dann wieder erhält der Film eine Schwere bis hin zu kurzzeitigem Schwermut, wobei der Regisseur existenzielle Fragen aufwirft, ohne eine Antwort mitzuliefern. Das muss aber auch nicht seine Aufgabe sein. Kostet es die Identität, wenn man den Verstand verliert?

Dort freundet sie sich mit Il-sun an

K-Pop-Star Rain kommt die Rolle als Retter zu, der Young-goons Wahn aufnimmt und mit viel Respekt nicht etwa zu heilen versucht, sondern ihn kanalisiert, um ihr Überleben zu ermöglichen. Auch andere Patienten profitieren von seinen Fähigkeiten als Dieb, aber diese kleinen, feinen Details seien hier ausgespart. Erlebt sie selbst! „I’m a Cyborg, But That’s OK“ ist es wert – ein ungewöhnlicher Bestandteil von Park Chan-wooks Filmografie, aber dann auch wieder nicht, weil das an sich für jede seiner Regiearbeiten gilt.

Erst der Film, dann das Booklet

Für weitere interpretatorische Ansätze empfiehlt sich die Lektüre von Marco Heiters langem Text im Booklet des Mediabooks von capelight pictures. Jedoch rate ich dringend dazu, erst den Film zu schauen und dann das Booklet zu lesen. Wie üblich, ist das Mediabook mit Blu-ray und DVD inklusive reichlich Bonusmaterial qualitativ über Zweifel erhaben. Angesichts der Masse an 30-Euro-Repacks, die den Mediabook-Markt überschwemmen, kann nur immer wieder herausgestellt werden, dass es möglich ist, sogfältig produzierte Editionen für unter 20 Euro in den Handel zu bringen. Ob Filmsammler, die „I’m a Cyborg, But That’s OK“ bereits als DVD im Regal stehen haben, nun unbedingt zur HD-Premiere greifen müssen, sei ihrem eigenen Sammlerwahn überlassen. Gibt es dafür eigentlich ein Wort?

Der zeigt sich gern maskiert

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Park Chan-wook sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet.

Der Heizungskeller wird zum Cyborg-OP

Veröffentlichung: 16. Juli 2018 als 2-Disc Limited Collector’s Edition Mediabook (Blu-ray & DVD) und DVD, 20. Januar 2012, 22. Mai 2009, 23. Januar 2009 und 17. Januar 2008 als DVD

Länge: 107 Min. (Blu-ray), 103 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Koreanisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Ssa-i-bo-geu-ji-man-gwen-chan-a
KOR 2006
Regie: Park Chan-wook
Drehbuch: Jeong Seo-kyeong, Park Chan-wook
Besetzung: Lim Soo-jung, Rain, Choi Hee-jin, Kim Byeong-ok, Lee Yong-nyeo, Oh Dal-su, Yu Ho-jeong,
Zusatzmaterial Mediabook: „Kein Mitgefühl“ (Interview mit Park Chan-wook), „Keine Traurigkeit“ (Making-of), „Keine Sehnsucht“ (Interview mit Lim Soo-jung und Jung Ji-hoon), „Kein Hinauszögern wichtiger Dinge“ (Die Viper Digitalkamera), „Keine sinnlose Tagträumerei“ (Crew-Interviews), „Keine Schuldgefühle“ (entfallene und alternative Szenen), „Keine Dankbarkeit“ („I’m a Cyborg, But That’s OK“ auf der Berlinale), Director’s Choice: Kurzfilm „2 Minutes“, Musikvideo, Original Kinotrailer, Teaser, TV-Spots, 24-seitiges Booklet
Label: capelight pictures
Vertrieb: Al!ve AG

Copyright 2018 by Volker Schönenberger
Szenenfotos: © 2018 capelight pictures

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Die Taschendiebin – Sinnliche Filmkunst aus Südkorea

Ah-ga-ssi

Von Matthias Holm

Drama // Park Chan-wook hat sich seit den 2000ern einen Ruf als meisterhafter Regisseur erarbeitet. Ob das Militärdrama „JSA – Joint Security Area“ (2000) als erstes Ausrufezeichen, die Rache-Trilogie mit dem kongenialen „Oldboy“ (2003) oder der märchenhafte „I’m a Cyborg, But That’s Okay“ (2006), jedem seiner Werke könnte man den Stempel „Kult“ verpassen. Nach seinem Hollywood-Ausflug „Stoker – Die Unschuld endet“ (2013) kehrt der Regisseur mit „Die Taschendiebin“ zu seinen koreanischen Wurzeln zurück.

Hideko (l.) und Sook-Hee kommen einander näher

Die junge Sook-Hee (Kim Tae-ri) wird als Anstandsdame bei der jungen Adligen Hideko (Kim Min-hee) eingestellt. Was Hideko nicht weiß: Sook-Hee gehört zum Plan von Fujiwara (Ha Jung-woo). Dieser möchte Hideko verführen und sich dann mit ihrem Geld aus dem Staub machen. Doch wie das immer so ist mit elaborierten Plänen – irgendwas kommt immer dazwischen.

Alles ist möglich

Was das nun im Falle von „Die Taschendiebin“ ist, soll an dieser Stelle natürlich nicht verraten werden. Nur so viel: Wenn man während des ersten Drittels noch das Gefühl hat, einen ansehnlichen, aber doch eher konventionellen Film zu schauen, kann man sich im weiteren Verlauf des Eindrucks nicht erwehren, dass alles möglich ist. So zwingt Park Chan-wook seine Zuschauer, auch auf die kleinsten Regungen seiner Darstellerinnen zu achten, und schafft direkt einen Anreiz für weitere Sichtungen.

Über den eigentlichen Plot hinaus werden immer wieder gesellschaftliche Themen angeschnitten. So nimmt Erotik einen großen Teil der Handlung ein. Doch während einige Lesungen erotischer Texte, die Hideko auf Geheiß ihres perversen Onkels Kouzuki (Jo Jin-woong) vor anderen Männern abhält, immer etwas lasterhaft wirken, sind die Sexszenen sehr emotional und gefühlvoll dargestellt. Dieser Umstand wirkt wie ein Kommentar gegen die heutige Pornoindustrie – während die Männer schon vom Anblick einer Frau erregt werden, die schmuddelige Dinge vorliest, ist der Akt an sich immer viel befreiender als sämtliche Hirngespinste.

Fujiwara versucht, Hideko zu verführen

Auch spielt die Sprache eine wichtige Rolle. Zwar kommt Sook-Hee aus Korea, dient aber einer japanischen Herrin. So wird wild zwischen den beiden Sprachen hin und her gewechselt, eine tiefere Anaylyse dieser Wechsel ist sicherlich möglich. Umso schöner ist es, dass Koch Films bei den Sprachvarianten nicht geizt. Natürlich kann man den Film komplett auf Deutsch gucken, Freunde des Originaltons kommen in den Genuss der koreanisch-japanischen Variante. Wer hier einen Mittelweg finden will, kann auch auf eine deutsch-japanische Variante zurückgreifen, die die Intention hinter den Sprachwechseln sicherlich deutlicher macht.

Wunderschöne Sammleredition

Und wer ähnlich begeistert vom Film ist, kann sich mal nach der Sammleredition umschauen. Die kostet zwar nicht wenig, bietet aber eine wunderschöne Verpackung und massig weitere Extras, darunter ein Fotobuch, einen Kurzfilm und, eigentlich am wichtigsten, eine mehr als 20 Minuten längere Version des Hauptfilms. Allerdings ist das gute Stück auf 2000 Exemplare limitiert, was durchaus ein Problem in der Anschaffung sein kann.

„Die Taschendiebin“ ist sinnliches Asia-Kino – hocherotisch, klug und wunderschön bebildert. Es gibt den einen oder anderen merkwürdigen Moment, bei dem die Herkunft des Regisseurs durchscheint. Dennoch haben wir es hier mit einem Ausnahmewerk zu tun.

Erotische Inszenierung, Marke Asia-Kino

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Park Chan-wook sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet.

Veröffentlichung: 8. Juni 2017 als Blu-ray und DVD

Länge: 145 Min. (Blu-ray), 139 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Koreanisch/Japanisch, Deutsch/Japanisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Ah-ga-ssi
KOR 2016
Regie: Park Chan-wook
Drehbuch: Park Chan-wook, Jeong Seo-kyeong, nach dem Roman „Fingersmith“ von Sarah Waters
Besetzung: Kim Min-hee, Kim Tae-ri, Ha Jung-woo, Cho Jin-woong, Kim Hae-sook, Moon So-ri
Zusatzmaterial: Making-of, Cannes-Premiere, Cast, Regisseur, Trailer, Teaser
Vertrieb: Koch Films

Copyright 2017 by Matthias Holm

Fotos, Packshot & Abbildung Sammleredition: © 2017 Koch Films

 
 

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Kühl: Stoker – Die Unschuld endet

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Von Volker Schönenberger

Mysterythriller // Nicht gerade das schönste Ereignis für einen 18. Geburtstag: Am Tag ihrer Volljährigkeit stirbt der Vater von India Stoker (Mia Wasikowska). Das große Haus der Familie muss sie sich jedoch nicht lange mit ihrer entfremdeten und melancholischen Mutter Evelyn (Nicole Kidman) teilen: Überraschend taucht der Bruder ihres Vaters auf; Charlie (Matthew Goode) hatte sich anscheinend über Jahre in der Weltgeschichte herumgetrieben. Nun nistet er sich bei Mutter und Tochter ein. Das passt India anfangs gar nicht, obwohl sich Charlie betont freundlich gibt. Bald darauf verschwindet eine Haushälterin und India entdeckt, dass es durchaus eine Seelenverwandtschaft zwischen ihr und ihrem Onkel gibt – allerdings aus dem düsteren Teil ihrer Seelen.

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Evelyn (l.) und India bei der Beerdigung

Es ist eine kühl durchgestylte Welt, in der Regisseur Park Chan-wook („Oldboy“) seine Protagonisten agieren lässt. Alles ist sauber, Dinge stehen an ihrem Platz, die Kleidung sitzt passgenau. Die Villa der Stokers wirkt in ihrer viktorianischen Anmut geradezu klinisch. Mit seinem ersten Hollywoodausflug bleibt der Koreaner allerdings etwas zu sehr an dieser – zugegeben später etwas blutbesudelten – glatten Fassade hängen. Es fehlen die aufwühlenden Brüche in den Figuren, was am betont kühlen Spiel der drei Hauptakteure liegen mag. „Stoker – Die Unschuld endet“ ist schön anzuschauen, keine Frage, die Figurenkonstellation ist interessant, aber eben nicht im Übermaß.

Etwas fehlt – womöglich schon beim Drehbuch von Wentworth Miller, genau: dem Actionstar aus der TV-Serie „Prison Break“. Miller wollte mit seinem Skript offenbar eine Hommage an Alfred Hitchcocks „Im Schatten des Zweifels“ (1943) abliefern (eine Erkenntnis, es sei verschämt zugegeben, die ich dem geschätzten Kollegen Oliver Kaever verdanke, weil mir der Hitchcock-Klassiker gerade nicht im Kopf herumschwirrte). Sich an den Größten zu messen, daran sind schon andere gescheitert.

Nun gut, so hat die Qualitätskurve der Filme Park Chan-wooks in Hollywood eine kleine Biege nach unten gemacht – auch das ist bereits anderen passiert. Auf Parks hohem Niveau ergibt das immer noch einen guten Film, der zu fesseln vermag, auch wenn er den Zuschauer letztlich etwas kalt lässt.

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Charlie bedrängt India

Park Chan-wook gilt als einer der profiliertesten Vertreter des neuen koreanischen Kinos. Sein in der demilitarisierten Zone Koreas angesiedeltes Militärdrama „JSA – Joint Security Area“ verschaffte ihm 2000 erstmals breite internationale Aufmerksamkeit. Mit seiner Rachetrilogie rund um das furiose Herzstück „Oldboy“ (2003) wurde er zu einem der heißesten Regisseure aus Fernost. 2009 gab er dem Vampirgenre mit „Thirst – Durst“ neue Impulse (nein – keinerlei „Twilight“-Romantik). Park gewann zahlreiche wichtige Festivalpreise. Er ist der zweite von drei koreanischen Regisseuren, die es jüngst nach Hollywood verschlagen hat: Zuletzt gab <a Kim Je-woon, Regisseur des ultrabrutalen „I Saw the Devil“, Arnold Schwarzenegger mit „The Last Stand“ wieder eine Action-Hauptrolle. Noch ohne Kinostarttermin im Westen ist „Snowpiercer“ von <a Bong Joon-ho, der u. a. 2006 den Monsterfilm „The Host“ inszeniert hat.

Hoppla, fast vergessen: Spike Lees US-Remake „Oldboy“ startet am 7. November in den deutschen Kinos. Charlto Copley („Elysium“), Josh Brolin („No Country for Old Men“) und Samuel Jackson übernehmen die Bürde, Parks Meisterwerk schauspielerisch etwas Ebenbürtiges entgegenzusetzen. Ob’s mit Spike Lees Unterstützung gelingt?

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Park Chan-wook sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Nicole Kidman in der Rubrik Schauspielerinnen.

Veröffentlichung: 20. September 2013 als Blu-ray und DVD

Länge: 98 Min. (Blu-ray), 95 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch (folgende evtl. nur Blu-ray), Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch
Untertitel: Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte (folgende evtl. nur Blu-ray), Französisch, Spanisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Italienisch, Norwegisch u. a.
Originaltitel: Stoker
GB/USA 2013
Regie: Park Chan-wook
Drehbuch: Wentworth Miller
Besetzung: Mia Wasikowska, Nicole Kidman, David Alford, Matthew Goode, Harmony Korine
Zusatzmaterial: Entfallene Szenen, Hinter den Kulissen, Original-Kinotrailer, nur Blu-ray: Die Entstehung des Films, Fotografien von Mary Ellen Mark, London Curzon Soho Theatre (Diashow), Premiere in Korea, TV Spots
Vertrieb: Twentieth Century Fox Home Entertainment

Copyright 2013 by Volker Schönenberger

Fotos, Packshot & Trailer: © 2013 Twentieth Century Fox Home Entertainment

 
 

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