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Showgirls – Schundfilm oder verkannte Großtat?

Showgirls

Von Volker Schönenberger

Drama // Nomi (Elizabeth Berkley) trampt nach Las Vegas, um dort als Tänzerin Karriere zu machen. Kaum angekommen, wird ihr Hab und Gut geklaut. Glück im Unglück: Die Näherin und Kostümdesignerin Molly (Gina Ravera) nimmt sie bei sich auf. Die große Laufbahn im Showbusiness beginnt in einem billigen Stripclub. Das Blatt wendet sich, als der größte Star am Stripperinnen-Himmel auf Nomi aufmerksam wird: Cristal Connors (Gina Gershon) ist die Attraktion der angesagtesten Show von Vegas und verschafft Nomi ein Vortanzen. Bald gehört die junge Frau zum Ensemble, aber das reicht der ehrgeizigen Nachwuchs-Tänzerin nicht. Sie will die Nummer eins werden.

In einem billigen Stripschuppen beginnt Nomis Laufbahn

Hm – so recht erschließt sich mir der Bohei nicht, der seinerzeit um Paul Verhoevens Stripperinnen-Drama gemacht wurde. Waren Nacktszenen im Kino Mitte der 90er-Jahre noch so tabuisiert, dass „Showgirls“ solch ein Aufsehen erregen musste? Der niederländische Regisseur zeigt ausgiebig nackte Haut und blanke Brüste, was man für erotisch halten mag. Die Tanzszenen reißen allerdings nicht vom Hocker, da schauen wir uns doch lieber Filme wie Alan Parkers „Fame – Der Weg zum Ruhm“ (1980) und Richard Attenboroughs „A Chorus Line“ (1985) an, die zugegeben etwas anders gelagert sind. Die Eifersüchteleien und Beziehungen innerhalb der Tanz-Szenerie der Story wirken trivial und banal, die schauspielerischen Leistungen lösen bisweilen Stirnrunzeln aus. In Nebenrollen sind Kyle MacLachlan („Twin Peaks“) und Robert Davi („James Bond 007 – Lizenz zum Töten“) zu sehen.

Es hagelt Goldene Himbeeren

Sieben Goldene Himbeeren standen seinerzeit zu Buche. Zwei davon erhielt Hauptdarstellerin Elizabeth Berkley – als schlechteste Schauspielerin und als schlechtester neuer Star. Joe Eszterhas’ Drehbuch wurde ebenso mit dieser zweifelhaften Trophäe prämiert wie Verhoevens Regie, auch als schlechtester Film des Jahres erhielt „Showgirls“ 1996 eine Goldene Himbeere, im Jahr 2000 dann sogar als schlechtester Film des Jahrzehnts. Verhoeven hatte 1996 sogar den Schneid, bei der Verleihung zu erscheinen und seine Regisseurs-Himbeere persönlich abzuholen, das tun die wenigsten Hollywood-Größen. Allerdings ist diese Preisverleihung insgesamt doch eher als Hollywood-Kuriosum zu sehen und weniger als ernsthafte Filmkritik. Das dem Werk oft zugeschriebene Attribut „schlechtester Film aller Zeiten“ erscheint unverdient – da gibt es zahllose weit miesere Machwerke. Obwohl: „Showgirls“ verliert gerade in der zweiten Hälfte mit jeder Szene immer mehr, bis jedes Klischee abgearbeitet ist. In einigen Momenten ist die Frage erlaubt – und nicht wirklich zu beantworten –, was sich Drehbuchautor Eszterhas und Regisseur Verhoeven dabei wohl gedacht haben mögen. Eszterhas hatte zuvor auch das Skript zu Verhoevens „Basic Instinct“ (1992) geschrieben.

Am Ziel der Träume

Oder haben wir es gar mit einem missverstandenen Film zu tun? Es wäre nicht die einzige verkannte Regiearbeit Verhoevens. Das war ihm bereits 1987 mit „RoboCop“ passiert, das geschah ihm auch 1997 mit „Starship Troopers“. Beide Werke wurden als gewaltverherrlichend gebrandmarkt, dabei bieten sie hochintelligente Science-Fiction-Action mit einer gehörigen Portion Satire – und sind glücklicherweise längst rehabilitiert. Ist etwa auch „Showgirls“ als Satire zu verstehen, die das Showgeschäft der USA bloßstellt? Ich gestehe: Mir erschließt sich das nicht. Aber immerhin gelten Quentin Tarantino und Jacques Rivette als Fans des Films, das zählt schon etwas, auch wenn gerade Tarantino natürlich ein bekennender Freund von Schundfilmen ist.

Dank Kultstatus Erfolg auf dem Heimkino-Markt

Was „Showgirls“ seinerzeit an den Kinokassen verlor, holte er später in der Heimkino-Auswertung locker wieder rein – dem Kultstatus sei Dank, den er über die Jahre erlangte. Ich habe ihn nun zweimal geschaut, das ist an sich mindestens einmal zu viel, weil der Film insgesamt doch eher langweilt. Zum Zweck dieses Textes ging das aber in Ordnung und nicht als verlorene Lebenszeit durch. Und trotz „Showgirls“ gehört Paul Verhoeven für mich zu den interessantesten Filmemachern überhaupt.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Regiearbeiten von Paul Verhoeven haben wir in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Gina Gershon unter Schauspielerinnen.

Und Action!

Veröffentlichung: 28. Oktober 2011 als Blu-ray, 31. August 2009 und 23. Januar 2006 als DVD

Länge: 131 Min. (Blu-ray), 126 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Englisch
Originaltitel: Showgirls
F/USA 1995
Regie: Paul Verhoeven
Drehbuch: Joe Eszterhas
Besetzung: Elizabeth Berkley, Kyle MacLachlan, Gina Gershon, Glenn Plummer, Robert Davi, Alan Rachins, Gina Ravera, Lin Tucci, Greg Travis, Al Ruscio
Zusatzmaterial: keine Angabe
Label/Vertrieb: Universum Film

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Szenenfotos: © Universum Film

 

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Black Book – Verrat und Widerstand in Zeiten des Krieges

Zwartboek

Von Volker Schönenberger

Kriegsdrama // Bedauerlich, dass Paul Verhoevens beeindruckende 2006er-Regiearbeit hierzulande so wenig Geltung hat – so hat es zumindest den Anschein. Die 2007 erschienene DVD ist lange out of print und wird zu Sammlerpreisen gehandelt, auch im Fernsehen wird „Das schwarze Buch“ selten gezeigt. Höchste Zeit für eine deutsche Blu-ray, gibt es doch vielen Ländern schon eine. In der niederländischen Heimat des Regisseurs ein Kassenhit und zur Entstehungszeit der teuerste Film des Landes überhaupt, nimmt „Zwartboek“ nach einer Abstimmung 2008 den Rang des besten niederländischen Films aller Zeiten ein.

Rachel alias Ellis will überleben …

Seine Premiere feierte das Kriegsdrama im September 2006 bei den Filmfestspielen von Venedig. Es war Verhoevens erste Arbeit in seiner Heimat, seit er die Niederlande 1983 nach der Fertigstellung von „Der vierte Mann“ verlassen hatte, um in den USA zu arbeiten. Im Interview mit IndieWire berichtete der Regisseur, die Hauptfigur basiere auf der niederländischen Widerständlerin Esmée van Eeghen, deren Biografie er mit zwei anderen Personen vermengt habe. Mit „Black Book“ schlägt Verhoeven einen Bogen zu seinem 1977 entstandenen Kriegsdrama „Der Soldat von Oranien“.

Aus der Jüdin Rachel wird die Widerständlerin Ellis

Hauptfigur ist die niederländische Sängerin Rachel Stein (Carice van Houten), eine Jüdin, die sich 1944 vor der Besatzungsmacht der Nazis auf einem Bauernhof versteckt. Nach dessen Bombardierung versucht sie, mit anderen auf einem Boot über das Hollands Diep zu fliehen, doch der Trip entpuppt sich als Todesfalle: Ein Patrouillenboot der Besatzer taucht auf, nahezu alle Flüchtlinge werden erschossen, darunter Rachels Eltern und ihr Bruder. Sie rettet sich knapp mit einem Sprung ins Wasser und gelangt nach Den Haag, wo sie sich unter dem Namen Ellis De Vries dem Widerstand anschließt. Ihr Auftrag: mit SS-Hauptsturmführer Ludwig Müntze (Sebastian Koch) anzubändeln, dem Chef des Sicherheitsdienstes. Bald kommen ihr Gefühle in die Quere, die allerdings nichts an ihrem Einsatz ändern.

… und lässt sich für den Widerstand mit SS-Mann Müntze ein

Der Erfolg des Films in den Niederlanden ist umso bemerkenswerter, als sich „Zwartboek“ im letzten Drittel des Films durchaus kritisch mit der Behandlung von Landsleuten auseinandersetzt, die der Kollaboration beschuldigt wurden. Diese Sequenzen gehören sogar zu den eindringlichsten des Films. „Moffengriet“ wurden einheimische Frauen abfällig genannt, die sich mit Soldaten der Wehrmacht oder SS-Angehörigen eingelassen hatten – ein deutsches TV-Drama von 1989 mit dem Titel „Moffengriet – Liebe tut, was sie will“ beschäftigt sich ebenfalls mit diesem Thema.

Mit vollem Körpereinsatz

„Black Book“ hat das Niveau großen Kinos im besten Sinne. Verhoeven treibt die Handlung narrativ ohne Schlenker voran, auch wenn er ein paar Zufälle zu Hilfe nimmt. Rachels Schicksal ist dabei stets im Fokus. Die Spannung ist nicht zuletzt auch dank eines über weite Strecken im Raum stehenden Verrats enorm, auch weil Rachel mit Misstrauen auf beiden Seiten zu kämpfen hat. Etwas überraschend vielleicht kommt der Verzicht auf Zynismus daher, trotz einiger drastischer Gewaltszenen und zur Schau gestellter Nacktheit überwiegt Warmherzigkeit – natürlich nicht bei den eindeutig identifizierbaren Schurken auf deutscher Seite. Der Regisseur kann sich da ganz auf seine aparte Hauptdarstellerin verlassen – selbige Carice van Houten setzt als Hexe Melisandre auch in „Game of Thrones“ ihre Schönheit und sexuelle Anziehungskraft ein, um zu überleben, allerdings auf ungleich perfidere Weise. Während der Dreharbeiten kamen die Niederländerin und ihr deutscher Ko-Star Sebastian Koch einander näher – die beiden waren anschließend eine Weile ein Paar.

Ist sie ein Wehrmachts- und SS-Liebchen?

Es gibt eindeutig als böse identifizierbare Schurken, etwa in Gestalt des SS-Obergruppenführers Käutner (Christian Berkel) und des so gnadenlosen wie lüsternen SS-Obersturmführers Franken (Waldemar Kobus). Bei den Guten ist das nicht ganz so einfach. Ein paar Mal lässt Verhoeven auch bei den Widerständlern Antisemitismus zum Vorschein kommen. Man lässt schon lieber jüdische Niederländer in die Klinge laufen als nichtjüdische, es wird gar zwischen Juden und Niederländern unterschieden. Und was einige Protagonisten für den Kampf gegen die verhassten Deutschen zu tun bereit sind, gerät bisweilen auch in moralische Schieflage. Verhoeven enthält sich da einer Wertung, jedenfalls hält er nichts von der Behandlung der sogenannten „Moffengriets“ nach Kriegsende, das machen diese Szenen deutlich.

Wo bleibt die Blu-ray?

Das Budget ermöglichte eine üppige Ausstattung, Set-Design und Kostüme wirken authentisch. Bei der niederländischen und internationalen Kritik kam „Black Book“ zu Recht sehr gut weg. Nun wird es Zeit, dass das Kriegsdrama auch bei uns den Rang einnimmt, der ihm gebührt – der eines meisterhaften, großen Schicksals-Epos. Also her mit einer deutschen Blu-ray!

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Paul Verhoeven sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Carice van Houten in der Rubrik Schauspielerinnen.

Veröffentlichung: 9. November 2007 als DVD

Länge: 148 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch/Niederländisch
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte
Originaltitel: Zwartboek
NL/D/GB/BEL 2006
Regie: Paul Verhoeven
Drehbuch: Gerard Soeteman, Paul Verhoeven
Besetzung: Carice van Houten, Sebastian Koch, Thom Hoffman, Halina Reijn, Waldemar Kobus, Derek de Lint, Christian Berkel, Peter Blok, Michiel Huisman, Matthias Schoenaerts, Johnny De Mol
Zusatzmaterial: Interview mit Paul Verhoeven, Sebastian Koch, Carice van Houten, Christian Berkel und Waldemar Kobus, Kinotrailer
Vertrieb: Warner Home Video

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2007 Warner Home Video

 
 

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Der Soldat von Oranien – Verhoevens Aufarbeitung der Niederlande im Krieg

Soldaat van Oranje

Von Volker Schönenberger

Kriegsdrama // Das niederländische Leiden im Jahr 1938: Erik Lanshof (Rutger Hauer) und andere Studenten unterziehen sich dem so ausschweifenden wie demütigenden Aufnahmeritual einer Bruderschaft. Dabei zieht deren Vorsitzender Guus LeJeune (Jeroen Krabbé) Erik eine Suppenterrine über den Kopf, sodass der Burschenschafts-Aspirant eine blutende Verletzung erleidet. Kurz darauf bietet Guus dem Verletzten großzügig an, in seiner angenehm ausgestatteten Studentenbude ein Zimmer zu beziehen. Als der Zweite Weltkrieg über die Niederlande hereinbricht, werden die Kommilitonen auf unterschiedliche Weise in das tragische Geschehen hereingezogen.

Verfilmung der Autobiografie von Erik Hazelhoff Roelfzema

Regisseur Paul Verhoeven studierte selbst an der Universität Leiden. Bei „Der Soldat von Oranien“ handelt es sich um eine Verfilmung des autobiografischen Romans „Het hol van de ratelslang“ von Erik Hazelhoff Roelfzema, der in der gleichen studentischen Burschenschaft Mitglied war wie später Verhoeven. Der Widerstandskämpfer Hazelhoff Roelfzema wirkte bei den Dreharbeiten als Berater mit. Er starb 2007.

„Der Soldat von Oranien“ entwirft kein großes Schlachtengemälde, sondern legt den Fokus auf die Studenten, ihre Motive, ihr Handeln, ihr Schicksal. Da ist der Jude Jan Weinberg (Huib Rooymans), der beim Versuch, geheime Dokumente nach Großbritannien zu bringen, von den Deutschen gefangen genommen wird. Der von einer deutschen Mutter abstammende Alex (Derek de Lint) hingegen schließt sich nach der Besetzung der Niederlande durch die Wehrmacht der Waffen-SS an.

Die niederländische Gesellschaft unter deutscher Knute

Der Regisseur zeichnet anhand seiner Protagonisten und ihrer unterschiedlichen Wege ein detailverliebtes Bild der niederländischen Gesellschaft in den schweren Zeiten der deutschen Besatzung. Freundschaft ist Thema, aber Verhoeven zeigt auch Kollaboration und Verrat, was er auch im 2006 entstandenen „Black Book“ aufgriff – beide Kriegsdramen waren zu ihrer Entstehungszeit die bis dato teuersten niederländischen Kinoproduktionen.

Im Vergleich sieht man beiden Filmen an, dass Paul Verhoeven mit „Black Book“ weitaus mehr Erfahrung auf dem Regiestuhl einbringen konnte – zwischen deren Entstehung liegen schließlich auch 30 Jahre. „Black Book“ wirkt durchkomponierter, während bei „Der Soldat von Oranien“ ein paar Mal der Eindruck von Stückwerk aufkommt. Das mag aber auch an Hin und Her mit verschiedenen Schnittfassungen gelegen haben. Obwohl mir „Black Book“ etwas besser gefallen hat, reiht sich der „on location“ gedrehte „Der Soldat von Oranien“ doch ebenfalls in die Phalanx großartiger und empfehlenswerter europäischer Kinoproduktionen über den Zweiten Weltkrieg ein.

Vierteilige Langfassung nur im Heimatland erschienen

Fürs niederländische Fernsehen entstand 1979 eine 207 Minuten lange Fassung als Vierteiler, die aber nur im Heimatland auf DVD erschienen ist. Die deutsche DVD mit der Kinofassung enthält viele nicht synchronisierte Szenen, die mit deutschen Untertiteln unterlegt sind. Sie ist im Handel vergriffen, auf dem Gebrauchtmarkt aber noch nicht allzu teuer zu finden. Dennoch wird es höchste Zeit für eine Neuauflage in HD – offenbar ist „Der Soldat von Oranien“ weltweit noch nirgendwo auf Blu-ray erschienen. Verdient hat das beeindruckende Kriegsdrama es allemal.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Paul Verhoeven haben wir in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Edward Fox und Rutger Hauer unter Schauspieler.

Veröffentlichung: 6. November 2008 als DVD, 10. Mai 2007 als Teil der „Paul Verhoeven Klassiker Edition“ (4 DVDs, mit „Türkische Früchte“, Das Mädchen Keetje Tippel“ und „Der vierte Mann“)

Länge: 147 Min.
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch
Untertitel: keine (niederländische Passagen deutsch untertitelt)
Originaltitel: Soldaat van Oranje
Alternativtitel: Soldiers
Internationaler Titel: Soldier of Orange
NL/BEL 1977
Regie: Paul Verhoeven
Drehbuch: Kees Holierhoek, Gerard Soeteman, Paul Verhoeven, nach einer Vorlage von Erik Hazelhoff Roelfzema
Besetzung: Rutger Hauer, Jeroen Krabbé, Susan Penhaligon, Edward Fox, Lex van Delden, Derek de Lint, Huib Rooymans, Dolf de Vries, Eddy Habbema, Peter Faber
Zusatzmaterial: Audiokommentar von Paul Verhoeven, Originaltrailer
Vertrieb: EuroVideo

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Packshot: © 2008 EuroVideo

 

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