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After Midnight – Horror-Anthologie aus Italien

17 a mezzanotte

Von Volker Schönenberger

Episoden-Horror // Ach ja – der italienische Horrorfilm. Was hat er für Glanztaten hervorgebracht, von Regisseuren wie Mario Bava („Die Stunde wenn Dracula kommt“), Dario Argento („Suspiria“) und Lucio Fulci („Woodoo – Die Schreckensinsel der Zombies“) inszeniert. Lang ist’s her, auch jenseits des Horrorgenres befand sich der italienische Film schon mal in besserem Zustand, immerhin ist seit einiger Zeit mit Filmen wie „La Grande Belleza – Die Große Schönheit“ (2013) von Paolo Sorrentino, Stefano Sollimas „Suburra“ (2015), „Call Me by Your Name“ (2017) von Luca Guadagnino („Suspiria“) und Alice Rohrwachers „Glücklich wie Lazzaro“ (2018) Genesung in Aussicht. Aber begeben wir uns einstweilen einmal in die Niederungen des Undergrounds. Der Anthologiefilm „17 a mezzanotte“ etwa hat es unter dem Titel „After Midnight“ sogar nach Deutschland geschafft. Zusammengestellt von Davide Pesca und Francesco Longo, präsentiert das Werk acht Episoden, die in Qualität und Intensität schwanken, denen aber die Leidenschaft ihrer Macher jederzeit anzusehen ist. Also vorwärts, ihr italienischen Nachwuchsregisseurinnen und -regisseure – kommt aus euren Löchern und bringt euer Filmland voran!

Acht Episoden des Grauens

„Vlog l’ultimo video di Sara“: In der ersten Episode dreht die Vloggerin Sara Cerami ein Video. Darin lässt sie sich über Hater aus, die ihren YouTube-Kanal mit üblen Kommentaren verschmutzen und die sie deshalb blockieren muss. Derweil dringt einer dieser Hater in ihre Wohnung ein. Dass das für Sara nicht gut ausgeht, deutet schon der Titel an, in dem von ihrem letzten Video die Rede ist.

„The Taste of Survival“

Das folgende Segment „The Taste of Survival“ spielt in einer nach einer nuklearen Apokalypse verwüsteten Welt. Eine junge Frau wird von drei aggressiven Knilchen mit üblen Absichten gejagt. Hey! Einer von ihnen trägt ein „Wacken“-T-Shirt – Respekt! Ein netter Kerl ist er aber nicht gerade. Ein vierter Mann schaltet das aggressive Trio aus, aber ob der Dame damit wirklich geholfen ist? Nicht nur aufgrund des Episodentitels ahnt der geneigte Endzeit-Horrorfreund schnell, was die Stunde geschlagen hat.

„Nyctophobia“

In „Nyctophobia“ wird ein von unruhigem Schlaf Geplagter des Nachts heimgesucht. Während andere Episoden recht simpel gestrickt und vorhersehbar geraten sind, ist diese nicht ganz einfach zu entschlüsseln. „Nel Buio“ („Im Dunkeln“) thematisiert Schuld und Sühne rund um eine junge Frau, die ein Jahr zuvor Opfer eines Verkehrsunfalls geworden war. „Io non le credo“ bedeutet „Ich glaube nicht“. In dieser Episode bittet ein Mann einen Priester um Hilfe – er werde des Nachts von einer Schreckgestalt heimgesucht. Der Geistliche ist skeptisch.

„Io non le credo“

„Escape from Madness“: Eine junge Frau wird spätabends von einem Parkplatz verschleppt. Mit einem schönen Gruß von „The Texas Chainsaw Massacre“. Im Anschluss gerät eine Hommage an den Zombiefilm sogar komödiantisch: In „Che serata di merda!“ („Was für ein beschissener Abend!“) wankt ein Toter durch die Gegend. Sein Ziel: ein junges Paar, das einen ruhigen Abend daheim verbringt. Am Ende trifft der Zombie auf einen von Regisseur Roberto Albanesi verkörperten Besucher, was einen sehr schönen und überraschend daherkommenden Schlussgag zur Folge hat. In der letzten Episode, die den ominösen Titel „Haselwurm“ trägt, treibt sich ein Pärchen in einer Bergwildnis herum, in der offenbar etwas Infektiöses lauert. Ansprechend fotografiert, muss die junge Frau in der düsteren Fantasy-Story bald eine Entscheidung treffen.

Dritte DVD von Dirt ’n Dust Films

Vom wohligen Grusel bis zum handfesten Splatter ist alles vertreten. Prima, dass es dieser Horror-Cocktail in tödlichen Dosen als dritte Veröffentlichung des so jungen wie kleinen fränkischen Labels Dirt ’n Dust Films zu uns geschafft hat. Einige Episoden sind sogar angetan, über die Schar der Underground-Unterstützer hinaus Filmfans zu überzeugen, bei anderen habe ich nach dem Abspann eher mit den Achseln gezuckt. „Nyctophobia“ und „Haselwurm“ gehen als meine Favoriten durch, aufgrund des skurrilen Finales schließt „Che serata di merda!“ zu beiden auf.

„Escape from Madness“

„17 a mezzanotte“ atmet den Geist des 80er-Jahre-Horrorkinos, orientiert sich beim Gewaltgrad aber weniger an den ultrabrutalen Exzessen einiger italienischer Filmemacher. In den vielen lichten Momenten erkennt man die Ursprünge, Inspirationen und Vorbilder. Sind die beiden ersten Episoden noch arg generisch geraten, wird es ab „Nyctophobia“ deutlich origineller. Dabei ist es David Pesca und Francesco Longo hoch anzurechnen, dass sie den Filmemachern abgesehen von der Vorgabe „Horror“ keine Einschränkungen gemacht haben – Vielfalt ist somit garantiert. Klar, auf Amateurniveau muss sich der Filmgucker schon einlassen können, aber wer das tut, bekommt Einblick in eine Filmlandschaft, die lebendiger ist, als wir manchmal glauben, und sei es im Bereich niedrigster Budgets. „After Midnight“ hat es verdient, vom Stiefel über die Alpen zu uns gelangt zu sein.

„Che serata di merda!“

Veröffentlichung: 13. November 2018 als Blu-ray und DVD

Länge: 86 Min.
Altersfreigabe: FSK ungeprüft
Sprachfassungen: Italienisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Originaltitel: 17 a mezzanotte
IT 2014
Regie: Roberto Albanesi, Simone Chiesa, Giacomo Gabrielli, Francesco Longo, Daniele Misischia, Davide Pesca, Federico Scargiali, Edo Tagliavini, Luca Bertossi, Eugenio Villani, Davide Cancila, Nicola Pegg, Roberto Albanesi u. a.
Drehbuch: Roberto Albanesi, Roberto Bravi, Davide Cazzulani, Simone Chiesa, Nadia Cipolla, Samuele Deiana, Giacomo Gabrielli, Francesco Longo, Daniele Misischia, Davide Pesca, Federico Scargiali, Edo Tagliavini, Luca Bertossi, Eugenio Villani, Davide Cancila, Nicola Pegg, Roberto Albanesi u. a.
Besetzung: Rimi Beqiri, Erika Kamese, Sara Ardizzoni, Sara Ardizzoni, Lorenzo Bianchini, Maurizio Bussolon, Mariaclaudia Chiocchetti, Mariarosa Dagostin, Marisca Farné, Federica Gabrielli, Pino La Rocca, Gerardo Lamattina, Cristiano Mescia, Fabio Nobili, Martina Pellizer
Zusatzmaterial: Musikvideo, Kurzfilm, Trailer
Label/Vertrieb: Dirt ’n Dust Films

Copyright 2018 by Volker Schönenberger
Szenenfotos & Plakat: © 2018 Dirt ’n Dust Films

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Wildling – Ruf der Wildnis

Wildling

Von Andreas Eckenfels

Horrordrama // Hier gibt es niemanden. Hier sind nur Anna und Daddy. Anna und Daddy. Hier sind nur Anna und Daddy. Aber nur Daddy darf nach draußen gehen, weil Anna dafür viel zu klein ist. Anna muss hierbleiben und darf nie nach draußen gehen. Anna muss immer hier drinbleiben.

Anna und Daddy feiern Geburtstag

Teenagerin Anna (Bel Powley) ist in einer abgelegenen Waldhütte aufgewachsen. Ihr „Daddy“ (Brad Dourif), wie sie ihn nennt, hat sie nie nach draußen gelassen. Denn dort lauere eine große Gefahr. Der ältere Mann erzählte ihr von dem Wildling, einer Kreatur mit scharfen Zähnen und langen Krallen, welche im Wald lebt und am liebsten kleine Kinder verspeist. Daddy kümmerte sich gut um das Mädchen, er brachte ihm Lesen bei, zum Geburtstag gab es immer einen Kuchen, der mit Gummibärchen statt mit Kerzen garniert war. Aber mit zunehmendem Alter wurde Anna krank, wie Daddy ihr erklärte. Deshalb war er dazu gezwungen, ihr täglich „Medizin“ in den Bauch zu spritzen. Es war alles nur zu ihrem Besten.

Sheriff Ellen Cooper (r.) nimmt Anna bei sich auf

Erst nach 16 Jahren konnte Anna ihr Gefängnis verlassen. Daddy hatte sich eine Kugel in den Kopf gejagt. Vorläufig kümmert sich Kleinstadtsheriff Ellen Cooper (Liv Tyler) fürsorglich um das verstörte Mädchen und nimmt es in ihrem Zuhause auf. Anna gewöhnt sich nur langsam an die neu gewonnene Freiheit. Dabei ist ihr auch Ellens gleichaltriger Bruder Ray (Collin Kelly-Sordelet) behilflich, der Anna in die Highschool mitnimmt und zu dem sie sich bald hingezogen fühlt. Doch gerade als sie sich von ihren Ängsten größtenteils entledigt zu haben scheint, nehmen rätselhafte Ereignisse ihren Lauf.

Haarige Zeiten: Einmal Beine rasieren, bitte!

Bereits mit „Mondmann“ (2006), seinem knapp 30-minütigen Abschlussfilm von der Münchner Hochschule für Film- und Fernsehen, gewann der in Berlin geborene Fritz Böhm einige nationale und internationale Preise. Danach entschied sich der Filmemacher, zunächst als Produzent und Effektemacher weiterzuarbeiten. Erst zwölf Jahre später erscheint nun sein Langfilmdebüt „Wildling“, für welches Böhm mit den beiden „Der Herr der Ringe“-Stars Liv Tyler und Brad Dourif sowie Bel Powley („The Diary of a Teenage Girl“) namhafte Darsteller verpflichten konnte. Das fantastisch angehauchte Horrordrama feierte auf dem Fantasy Filmfest 2018 seine Deutschland-Premiere.

Anna folgt ihrer Bestimmung

Wie Böhm im im Mediabook abgedruckten Interview erklärt, hatte er bereits als Teenager einen zehnminütigen Video-8-Abenteuerfilm namens „Flucht durch die Wildnis“ mit seiner jüngeren Schwester Hanna in der Hauptrolle gedreht. Darin ging es eben um ein in einer Waldhütte gefangenes Mädchen, welches seinem Peiniger entkommt und fortan in der freien Wildnis lebt. Über die Jahre habe er sich immer gefragt, was aus diesem Mädchen geworden ist. Somit hatte er die Grundidee für „Wildling“, für welchen er gemeinsam mit Florian Eder auch das Drehbuch schrieb.

Monströse Frauen in der Pubertät

Da das Geschehen aus Annas Perspektive erzählt wird, macht der Film bald keinen Hehl mehr daraus, was sich geübte Horrorgucker schon bei der ersten Erwähnung des „Wildlings“ gedacht haben: Mit Beginn ihrer Pubertät verwandelt sich Anna langsam in dieses hungrige Monster, vor welchem Daddy sie immer gewarnt hat. Somit reiht sich „Wildling“ zu ähnlich gelagerten Coming-of-Age-Werken mit weiblichen Protagonistinnen ein, etwa zu dem morbiden „Ginger Snaps“ (2000), dem schwarzhumorigen „Jennifer’s Body“ (2009) oder dem kunstvollen „Raw“ (2016). Während diese drei Filme aber den Konflikt zwischen zwei Frauenfiguren mehr in den Fokus rücken – seien es Schwestern oder beste Freundinnen –, ist Anna mit ihrer Verwandlung und ihren Problemen auf sich allein gestellt. Durch diesen schon oben erwähnten subjektiveren Ansatz fühlen auch die Zuschauer stärker mit der von Bel Powley mit viel Intensität gespielten jungen Frau mit, die ihre angeborenen tierischen Triebe nur schwer unterdrücken kann. Mit ihrer sanften Darstellung – elfengleich wäre etwas übertrieben – übernimmt Liv Tyler überzeugend den Mutter-Ersatz, die durch ihren Job als Polizistin und ihre Zuneigung zu Anna zunehmend in Gewissenskonflikte gerät.

Sensibel erzählt und dezent blutig

„Wildling“ bietet eine äußerst sensible Herangehensweise an das bekannte Thema, welches durch die gute Kameraarbeit auch fast märchenhafte Züge erhält. Böhm tut gut daran, die Mythologie um die Wildlinge weitestgehend unerklärt zu lassen, so spielt sich deren Ursprung im Kopf des Zuschauers ab. Mit blutigen Effekten wird sparsam, aber durchaus wirkungsvoll umgegangen. Manchmal reicht eben auch das Zeigen der zahlreichen Einstichnarben auf dem Bauch der kleinen Anna, die „Daddy“ Brad Dourif mit seiner Spritze hinterlassen hat, schon aus, um für ein wenig Frösteln zu sorgen. Papa hat es ja nur gut gemeint. Im etwas überbordenden Finale ist dann auch Anna in ihrer ganzen Wildling-Pracht in Aktion zu bestaunen, sodass auch Freunde von Creature-Effekten auf ihre Kosten kommen. Welche weiblichen Monsterfiguren aus der Horrorgeschichte fallen euch ein?

Zurück zur Natur

Veröffentlichung: 26. Oktober 2018 als 2-Disc Limited Collector’s Edition Mediabook (Blu-ray & DVD), Blu-ray und DVD

Länge: 92 Min. (Blu-ray), 88 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Wildling
USA 2018
Regie: Fritz Böhm
Drehbuch: Fritz Böhm, Florian Eder
Besetzung: Bel Powley, Liv Tyler, Brad Dourif, James Le Gros, Mike Faist, Collin Kelly-Sordelet, Frank Deal
Zusatzmaterial: entfallene Szenen, Outtakes, Kinotrailer, nur Mediabook: 24-seitiges Booklet mit Interview mit Regisseur Fritz Böhm und Storyboard-Zeichnungen
Label: capelight pictures
Vertrieb: Al!ve AG

Copyright 2018 by Andreas Eckenfels

Szenenfotos, Packshot & Trailer: © 2018 capelight pictures

 
 

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Future World – Mit schlechten Zähnen durch die Wüste

Future World

Von Volker Schönenberger

Science-Fiction // Die Welt ist mal wieder vor die Hunde gegangen. Der technische Fortschritt hat in einen globalen Krieg gemündet, der die Erdoberfläche in ein wüstes Ödland verwandelte, eine „rotes Fieber“ genannte Krankheit hat die Überlebenden weiter dezimiert. Wie immer gilt das Recht des Stärkeren, das ist in diesem Fall der lokale War Lord (James Franco), der sich auf einem seiner Raubzüge mit seiner Motorradbande die Androidin Ash (Suki Waterhouse) schnappt und sie fortan als seine Leibeigene hält.

Der War Lord und seine Motorrad-Gang gehen auf Raubzug

Anderswo bricht ein junger, als Prinz betitelter Edelmann (Jeffrey Wahlberg) aus einer fruchtbaren Oase auf, um für seine erkrankte Mutter und Königin (Lucy Liu) ein rettendes Medikament zu finden, das angeblich in „Paradise Beach“ zu finden ist, einem Ort auf einer Ansichtskarte. Sein Weg kreuzt sich mit dem des War Lords in Love Town, das nichts anderes ist als ein großes Bordell, wo der Love Lord (Snoop Dogg) Frauen als Sexsklavinnen hält und feilbietet.

„Mad Max“ grüßt aus der Ödnis

Apokalyptische Endzeit-Entwürfe wie diese gibt es wie Sand in den Wüsten, in denen sie oft spielen. George Millers „Mad Max“ (1979) und mehr noch dessen Nachfolger „Mad Max 2 – Der Vollstrecker“ (1981) wirft eben immer noch einen langen Schatten. Mit Originalität kann „Future World“ nicht dienen, das wird von Anfang an deutlich, wenn eine Stimme aus dem Off das Szenario skizziert. Die Figur der Androidin Ash bringt etwas Eigenständigkeit, reißt aber auch nicht viel raus.

Verlockende Beute: Androidin Ash

Zum Elektro-Score von Toydrum betreibt James Franco mit fauligen Zähnen genüsslich Overacting. Völlig legitim, erst recht in einem SF-Actionfilm, der sich selbst nicht allzu ernst nimmt, dennoch hätte ich ihn lieber etwas glaubwürdiger agieren gesehen. „Resident Evil“-Star Milla Jovovich steht ihm da in nichts nach – sie spielt einen „Drug Lord“ (wieso eigentlich nicht „Drug Lady“?) und darf ebenfalls hemmungslos übertreiben. Dann lieber Tina Turner als Aunty Entity in „Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel“ (1985). Zum extrovertierten Rapper Snoop Dogg passt Chargieren ja gut, sein Part als Zuhälter fällt allerdings ebenso kurz aus wie der von Lucy Liu („Kill Bill Vol. 1“).

Schaltkreis oder Seele?

Der dem Wahlberg-Clan entstammende Hauptdarsteller Jeffrey Wahlberg als Prinz und Suki Waterhouse („Assassination Nation“) als Androidin nehmen sich vergleichsweise zurück. Er sucht die Rettung für Mama, sie schlägt sich an seine Seite, weil einige ihrer Relais offenbar fehlfunktionieren und sie deshalb dem War Lord nicht so gehorcht, wie der es gern hätte. Oder hat Ash gar eine Seele? Man weiß es nicht, will es aber auch nicht wirklich wissen. Die Actionszenen sind routiniert, aber wenig mitreißend inszeniert. Als Drehort für endzeitliche Landschaften eignen sich Wüsten natürlich vorzüglich, in diesem Fall fanden die Location Scouts sie gleich in Kalifornien.

Ash schlägt sich auf die Seite des Prinzen

Bei Rotten Tomatoes liegt der Kritikerstimmen auswertende Tomatometer derzeit bei null Prozent, auch der Audience Score – die User-Wertungen – liegt auf einem geringen Wert von zwölf Prozent (Stand November 2018). James Franco führte gemeinsam mit Bruce Thierry Cheung auch Regie. Die beiden haben eine illustre Besetzung so richtig schön vor die Wand gefahren, dabei hatte Franco zuletzt mit „The Disaster Artist“ bewiesen, dass er einen anständigen Regisseur abgibt – und das nicht zum ersten Mal. Ich bin für endzeitliche Science-Fiction immer zu haben, in diesem Fall kam leider ein Schuss in den Ofen heraus. Schade drum, da werfe ich doch lieber bald mal wieder „Mad Max – Fury Road“ oder gleich die ganze Ur-Trilogie in den Player.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von und mit James Franco sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Ein Schuss gefällig?

Veröffentlichung: 22. November 2018 als 2-Disc Limited „Action-Pack“ Steelbook-Edition (Blu-ray & DVD), Blu-ray und DVD

Länge: 88 Min. (Blu-ray), 85 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Future World
USA 2018
Regie: James Franco, Bruce Thierry Cheung
Drehbuch: Jeremy Cheung, Jay Davis, Bruce Thierry Cheung
Besetzung: James Franco, Suki Waterhouse, Milla Jovovich, Method Man, Lucy Liu, Snoop Dogg, Rumer Willis, Twin Shadow, Carmen Argenziano, Jeffrey Wahlberg
Zusatzmaterial: Making-of, Trailer, Wendecover
Label: Tiberius Film
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

Fotos & Packshots: © 2018 Tiberius Film

 
 

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