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Horror für Halloween (XXXI): Das Grab der Lygeia – Krönender Abschluss von Roger Cormans Edgar-Allan-Poe-Zyklus

The Tomb of Ligeia

Von Volker Schönenberger

Horror // Wenn schon Vincent Price „Das Grab der Lygeia“ als seinen Lieblingsfilm aus Roger Cormans Edgar-Allan-Poe-Zyklus bezeichnet hat, kann man dagegen natürlich überhaupt nichts mehr sagen. Mein Favorit bleibt „Das Pendel des Todes“ („Pit and the Pendulum“) von 1961, gefolgt vielleicht von „Lebendig begraben“ („Premature Burial“, 1962), in welchem Ray Milland den vertraglich verhinderten Price ausnahmsweise ersetzte, aber meine Reihung hat persönliche Gründe. In einer IMDb-Rangliste mit den Wertungen dort angemeldeter Filmfreunde befindet sich „Das Grab der Lygeia“ nur auf dem achten und damit letzten Rang, allerdings schwanken die Wertungen aller acht Filme auf der Zehnerskala denkbar gering zwischen 6,6 und 6,9. Das passt auch, da ich alle Filme hoch einschätze, wobei „Der grauenvolle Mr. X“ („Tales of Terror“, 1962) und „Der Rabe – Duell der Zauberer“ („The Raven“, 1963) noch der Sichtung harren. An Roger Cormas Poe-Regiearbeiten inklusive des Lovecraft-Wolf-im-Poe-Schafspelz-Beitrags „Die Folterkammer des Hexenjägers“ („The Haunted Palace“, 1963) gibt es jedenfalls kein Vorbeikommen, will man sich mit dem Horrorfilm der 1960er-Jahre befassen.

Lady Lygeia wird zu Grabe getragen

1960 mit „Die Verfluchten“ („House of Usher“) begonnen, setzte Roger Corman den Schlusspunkt seines Edgar-Allan-Poe-Zyklus vier Jahre später mit „The Tomb of Ligeia“. Zu Beginn muss Lord Verden Fell (Vincent Price) seine geliebte Gemahlin Lygeia (Elizabeth Shepherd) zu Grabe tragen. Offenbar hat sie Selbstmord begangen, man will dem trauernden Witwer die Beerdigung auf dem geweihten Friedhof verweigern. Eine schwarze Katze springt auf den Sarg, die Tote schlägt die Augen auf. Nur ein Reflex des Leichnams? Lord Fell gerät aus dem Häuschen.

Vom Pferd in den Hafen der Ehe gestürzt

Bald darauf nähert sich eine Reitgesellschaft auf Fuchsjagd dem Gottesacker. Das Pferd von Lady Rowena Trevanion (ebenfalls Shepherd) scheut vor einer schwarzen Katze, sie stürzt zu Boden. Der Lord kommt hinzu und versorgt die leicht Verletzte. Beide sind voneinander fasziniert, Verden von der Lady nicht zuletzt deswegen, weil sie ihn sehr an seine Frau erinnert. Nach einiger Zeit heiraten die beiden, doch mysteriöse Geschehnisse künden von drohendem Unheil. Was hat die schwarze Katze damit zu tun?

Außenaufnahmen in Stonehenge

Angeblich war es Vincent Price, der Roger Corman zu Außenaufnahmen überzeugte, weil er gern mal in einer Burgruine drehen wollte. Die Wahl fiel auf das Castle Acre Priory in der ostenglischen Grafschaft Norfolk. Auch zwischen den Monolithen von Stonehenge wurde gefilmt. Ein reizvoller Kontrast zu den wie gewohnt im Studio entstandenen Szenen, die im Innern der von Lord Fell bewohnten Abtei spielen. In seiner einzigen Zusammenarbeit mit Roger Corman schuf Hammer-Films-Kameramann Arthur Grant („Sie sind verdammt“, „Nächte des Grauens“) betörende Bilder, an denen wir uns kaum sattsehen können, Eine verfallene Abtei und die Steinkreise von Stonehenge sind natürlich auch eine Bank. Die aufwendige Ausstattung reichert die Motive zusätzlich an. So klar und kräftig die Bildgestaltung, so rätselhaft gibt sich die Geschichte, was aber nicht als Kritik gemeint ist. Welches Band spinnt sich da im Dreieck mit Lord Verden Fell, Lady Lygeia und Lady Rowena? Ein übernatürliches Band, so viel wird bald deutlich, aber etwas Wahn mag auch dabei sein.

Lord Verden Fell kann seine erste Frau nicht vergessen

Price war aufgrund seines Alters gar nicht mal erste Wahl für Corman und dessen Drehbuchautor Robert Towne, aber weil American International Pictures als US-Verleih im Boot war und den Film mitfinanzierte, wurde der 53-jährige US-Star für die englische Produktion gecastet und mithilfe von Perücke und Make-up etwas verjüngt. Corman hatte sich wohl mehr als genug mit Edgar Allan Poe befasst, wollte zu neuen Ufern aufbrechen. Seine nächste Regiearbeit nach „Das Grab der Lygeia“ bestätigt diese Annahme: „Die wilden Engel“ (1966) mit Peter Fonda und Bruce Dern spielt im kalifornischen Rockermilieu, denkbar weit entfernt vom Gothic Horror Lygeias.

Roger Corman nimmt sich Freiheiten

Wer den Film mit der literarischen Vorlage vergleichen will, kann dies online sowohl anhand einer deutschen Übersetzung als auch mit dem englischsprachigen Originaltext erledigen. Wenig überraschend: Man wird Unterschiede feststellen. Corman nahm sich einige Freiheiten und fügte diverse Elemente hinzu, das tut bei Edgar Allan Poe auch bitter Not, der Regisseur hat es im gesamten Zyklus so gehandhabt. Wer will es ihm angesichts der brillanten Resultate verdenken?

Was meint Robert Zion zu Lygeia?

In seinem 2018 in Eigenregie veröffentlichten Buch „Roger Corman – Die Rebellion des Unmittelbaren“ schreibt der Publizist Robert Zion im Kapitel über „Das Grab der Lygeia“, kein Gegenstand, kein Handlungselement, kein Bild nehme nicht eine symbolische Bedeutung an. Buchstäblich alles verweise auf die Anwesenheit des Geistes Lygeias, alles sei Symbol, Verweis, Allegorie. Glücklicherweise lässt sich der Film genießen, ohne jedes Detail diesbezüglich zu analysieren, aber Zion belegt damit, welch kluger Filmemacher Roger Corman war und ist. Sein umfangreiches Buch über den Regisseur hat im Übrigen das Zeug zum Standardwerk. Die Lektüre des „Lygeia“-Kapitels empfiehlt sich nach Sichtung des Films, da Zion die Handlung bis zum Ende erzählt. Aber das gilt ja generell für solche analytischen Betrachtungen.

Mediabook mit zwei Covermotiven

Weshalb „Das Grab der Lygeia“ erst 1981 – mithin 17 Jahre nach der Premiere im Vereinigten Königreich – in die bundesdeutschen Kinos kam, entzieht sich meiner Kenntnis. Mit dem Mediabook von Koch Films in zwei Covervarianten hat Cormans Poe-Finale nun hierzulande eine angemessene Veröffentlichung erhalten. Für die Lektüre des Booklet-Texts von Nicolai Bühnemann gilt dasselbe wie für das Kapitel im Buch von Robert Zion: erst nach Sichtung des Films! Glücklicherweise gibt es in Deutschland keinen Mangel an fachkundigen Autoren. Mir kommt in Veröffentlichungen wie dieser kaum mal ein missratener Essay vor die Augen, und auch der von Bühnemann hält das gewohnte Niveau. Die Cover des Mediabooks gefallen mir beide, da wird manch ein Sammler doppelt zuschlagen oder bereits zugeschlagen haben. Am Bonusmaterial auf den Discs ist ebenfalls nichts auszusetzen, auch Bild- und Tonqualität haben einen nach oben gereckten Daumen verdient. Also spricht viel dafür, sich „Das Grab der Lygeia“ in die Sammlung zu stellen – ob ins Corman-Regal, ins Price-Regal oder schlicht ins Mediabook-Regal (auch wenn der eine oder andere Sammler dieses Formats die geringe Höhe der Koch-Editionen missbilligt). Gothic Horror in Reinkultur – schauderhaft gut.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Roger Corman sind in unserer Rubrik Regisseure aufgeführt, Filme mit Vincent Price unter Schauspieler. Roger Cormans Edgar-Allan-Poe-Regiearbeiten haben wir auch in der Rubrik Filmreihen aufgelistet.

Lady Rowena erlebt Beängstigendes

Veröffentlichung: 6. Dezember 2018 als limitiertes 2-Disc Edition Mediabook (Blu-ray & DVD in zwei Covervarianten), 11. Oktober 2005 als DVD (unter dem Titel „Das Grab des Grauens“)

Länge: 82 Min. (Blu-ray), 79 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: The Tomb of Ligeia
GB 1964
Regie: Roger Corman
Drehbuch: Robert Towne, nach einer Erzählung von Edgar Allan Poe
Besetzung: Vincent Price, Elizabeth Shepherd, John Westbrook, Derek Francis, Oliver Johnston, Richard Vernon, Frank Thornton, Ronald Adam
Zusatzmaterial Mediabook: Audiokommentar, Trailer, Interviews, Bildergalerie, 20-seitiges Booklet mit Texten von Nicolai Bühnemann
Label/Vertrieb Mediabook: Koch Films
Label/Vertrieb DVD: MGM Home Entertainment

Copyright 2019 by Volker Schönenberger
Szenenfotos: © 2018 Koch Films

 

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Horror für Halloween (XX): Die Folterkammer des Hexenjägers – Poe drauf, Lovecraft drin

The Haunted Palace

Von Volker Schönenberger

Horror // Einen der dreistesten Etikettenschwindel der Horrorfilmgeschichte leistete sich das Studio American International Pictures (AIP) 1963: Roger Corman wollte seinem drei Jahre zuvor mit „Die Verfluchten“ gestarteten und bis dato fünf Filme umfassenden Edgar-Allan-Poe-Zyklus eine Pause gönnen. Er verspürte Lust, sich H. P. Lovecraft zuzuwenden und dessen Kurznovelle „Der Fall Charles Dexter Ward“ zu verfilmen. Dabei hatte er die Rechnung ohne den Wirt gemacht – eben AIP: Das Studio setzte weiter auf den gegenüber Lovecraft weitaus zugkräftigeren Namen Poe, verpasste dem Film kurzerhand den Titel des Poe-Gedichts „The Haunted Palace“ und ließ ein paar Zeilen daraus einbauen. Das gefiel Corman überhaupt nicht, ändert aber nichts daran, dass er auf „Die Folterkammer des Hexenjägers“ heute noch stolz sein kann. Poes „The Haunted Palace“ war 1839 im „American Museum Magazine“ erschienen. Lovecraft hatte „The Case of Charles Dexter Ward“ 1927 geschrieben, die Geschichte wurde aber erst 1941 im Magazin „Weird Tales“ veröffentlicht – vier Jahre nach dem Tod des Autors. Bei „Die Folterkammer des Hexenjägers“ handelt es sich sogar um die erste Verfilmung einer Lovecraft-Erzählung überhaupt (falls ich mich irre, bitte ich um Nennung der früheren Adaption/en).

Angeführt von Ezra Weeden (Leo Gordon), rotten sich im Jahr 1765 die Bewohner des Städtchens Arkham in Massachusetts zusammen und stürmen das Anwesen von Joseph Curwen (Vincent Price), den sie verdächtigen, schwarze Magie zu praktizieren – zu Recht, wie sich herausstellt. Curwen endet auf dem Scheiterhaufen, nicht ohne vor seinem Tod angekündigt zu haben, er werde aus dem Grab wiederkehren, und seine Henker und all ihre Nachfahren zu verfluchen.

And travellers, now, within that valley,
Through the red-litten windows see
Vast forms that move fantastically
To a discordant melody.

Diese nach dem Prolog eingeblendeten Zeilen aus Poes Gedicht leiten die 110 Jahre später einsetzende Haupthandlung ein. Charles Dexter Ward (Vincent Price) und seine Ehefrau Ann (Debra Paget) treffen in Arkham ein, um ihr Erbe anzutreten: Ward hat den Palast geerbt, Curwen war sein Ururgroßvater. Die Einwohner begegnen dem Ehepaar unwirsch. Ezra Weedens Nachfahre Edgar (Leo Gordon) warnt sie davor, ihren Besitz überhaupt zu betreten. Erst der einzig freundliche Doctor Marinus Willet (Frank Maxwell) weist ihnen den Weg zum seit den damaligen Ereignissen unbewohnten Palast. Ein Ölgemälde zeigt Wards unglückseligen Vorfahr – der Ururenkel schreckt vor der Ähnlichkeit zu ihm selbst zurück. Er scheint das Gebäude obendrein bemerkenswert gut zu kennen. Die Eheleute treffen den Hauswart Simon Orne (Lon Chaney Jr.), der sie bereits erwartet hat.

Wie AIP betrieb auch der deutsche Verleih Etikettenschwindel, denn die Folterkammer eines Hexenjägers – oder irgendeine Folterkammer – gehört nicht zu den Schauplätzen des Films. Offenbar wollte man auf „Witchfinder General“ mit Vincent Price anspielen – deutscher Titel: „Der Hexenjäger“. Der entstand zwar fünf Jahre später, allerdings kamen beide erst 1969 in die deutschen Kinos, „Die Folterkammer des Hexenjägers“ ein halbes Jahr nach „Der Hexenjäger“.

Joseph Curwen stirbt einen grausamen Tod

Ähnlich den Nebelschwaden, die durch den Ort wabern, zieht sich von Beginn an eine rabenschwarze Atmosphäre der Bedrohung und des Grauens durch „The Haunted Palace“. Roger Corman und sein Ausstattungsteam haben ganze Arbeit geleistet, auch wenn einige Masken nach heutigen Maßstäben suboptimal ausgefallen sind. In Arkham kommen ungewöhnlich viele deformierte Menschen zur Welt, oft ganz ohne Augen. Nicht einmal Augenhöhlen haben sie – genau das ist maskentechnisch nicht ganz gelungen ausgefallen. Aber da suche ich das Haar in der Suppe, auch die Mutierten tragen das Ihrige zu der düsteren Stimmung bei, erst recht in einer Szene, in der sich einige von ihnen zusammenrotten und unheilvoll von allen Seiten auf das Ehepaar Ward zustapfen. Eine beängstigende Sequenz, die seinerzeit in den Kinos einiges Schaudern verursacht haben dürfte und das auch heute noch vermag.

Das artifizielle Arkham

Ob die USA (Universal-Horror), das Vereinigte Königreich (Hammer Films) oder das Italien des Mario Bava („Die Stunde wenn Dracula kommt“) – Roger Corman hatte vor „The Haunted Palace“ seine Horror-Hausaufgaben gemacht und sich trefflich inspirieren lassen, wobei er selbst die genannten Felder zweifellos zurückinspirierte. Das Arkham des US-Regisseurs kann und will zu keinem Zeitpunkt seine Studio-Herkunft verleugnen – Realitätsnähe sieht anders aus, das Feld überließ Corman gern anderen. Seine Kulissen sind kunstvoll.

Die Eheleute Ward treten in Arkham ihr düsteres Erbe an

H. P. Lovecrafts kosmisches Grauen manifestiert sich in einer massiv verriegelten Grube tief unten im Keller des Curwen-Palasts. Etwas bewegt sich dort unten, spät bekommt das Publikum es auch zu sehen, doch die bedrohliche Kreatur bleibt unscharf, ebenso wie ihr Daseinszweck und ihre Fähigkeiten. Ist sie telepathisch begabt? Tentakel scheint sie nicht zu haben – um ein altes Cthulhu-Motiv aufzugreifen –, vielleicht aber Schuppen. Sogar der spanische Großinquisitor Torquemada soll viel Zeit an der Grube verbracht haben, wie wir erfahren. Gehört das Wesen zu den „Großen Alten“, jenen mächtigen, kaum greifbaren gottesähnlichen Kreaturen aus Lovecrafts Universum? Viel mehr erfahren wir nicht, Corman war klug genug, nicht jede Frage der Handlung beantworten zu wollen. Damit dürfte er ganz im Geiste Lovecrafts gehandelt haben.

Doppelrolle für Vincent Price

Vincent Price spielt seine markante Mimik voll aus und brilliert in der Doppelrolle als Joseph Curwen und Charles Dexter Ward gleichermaßen. Ein nicht mehr ganz gesund aussehender Lon Chaney Jr. („Der Wolfsmensch“, 1941) taucht in seinem einzigen Roger-Corman-Film als undurchsichtiger Hausverwalter gern unverhofft auf und verschreckt damit besonders Ann Ward. Debra Paget („Die zehn Gebote“, 1956) wird in ihrem letzten Spielfilm etwas verschenkt, ihr Part beschränkt sich auf den der verängstigten Ehefrau und gelegentlichen Stichwortgeberin. Ein Jahr zuvor hatte sie in „Der grauenvolle Mr. X“ („Tales of Terror“) erstmals unter Roger Corman gespielt.

While, like a ghastly rapid river,
Through the pale door
A hideous throng rush out forever,
And laugh – but smile no more.

Mit diesen Zeilen aus Poes Gedicht endet „Die Folterkammer des Hexenjägers“. Lovecraft hin oder her – trotz der erwähnten Flunkerei fügt sich „The Haunted Palace“ ganz wunderbar in Roger Cormans Poe-Zyklus ein. Galt Edgar Allan Poe seinerzeit als deutlich bedeutsamer, hat H. P. Lovecraft im Lauf der Jahrzehnte zu seinem literarischen Kollegen aufgeschlossen, ihn womöglich gar hinter sich gelassen, was den popkulturellen Einfluss angeht. So oder so darf es gern weitere filmische Umsetzungen beider Größen des Grauens geben. Was „Der Fall Charles Dexter Ward“ angeht: Ebenfalls sehenswert ist die in die Moderne verlegte Neuverfilmung „The Resurrected“ von 1991.

Empfehlung: Arrow Video

Über die deutsche Veröffentlichung des Films kann ich mangels Sichtung keine Angaben machen. Ich mag Arrow Video und kann auch in diesem Fall die Blu-ray des englischen Labels nur empfehlen (siehe die ersten drei Fotos). Bild- und Tonqualität, Bonusmaterial, Booklet – alles vorbildlich. Wer keine deutsche Tonspur braucht, ist mit Arrow stets bestens bedient.

Hauswart mit ungesundem Teint

In der ganz H. P. Lovecraft und seinem Einfluss auf die populäre Kultur gewidmeten und hier von mir vorgestellten Erstausgabe der Zeitschrift „Wicked-Vision – Das Magazin für den phantastischen Film“ findet sich ein vierseitiger Artikel über „Die Folterkammer des Hexenjägers“. Das Druckerzeugnis kann im Webshop von Wicked-Vision Media bestellt werden.

Die Ähnlichkeit ist verblüffend

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Roger Corman sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Lon Chaney Jr. und Vincent Price unter Schauspieler. Roger Cormans Edgar-Allan-Poe-Regiearbeiten haben wir auch in der Rubrik Filmreihen aufgeführt. Ein lesenswerter Text zu „Die Folterkammer des Hexenjägers“ findet sich auch bei den Kollegen von Evil Ed.

Veröffentlichung: 24. März 2016 als Blu-ray in der Box „Meisterwerke des Horrors (mit „Tanz der Totenköpfe“, Das Haus der langen Schatten“ und „Lebendig begraben“), 14. April 2015 als Blu-ray und DVD (unter dem Titel „Das Schloss des Grauens), 25. Mai 2012 als Blu-ray und DVD, 7. August 2003 als DVD

Länge: 87 Min. (Blu-ray), 84 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: keine
Originaltitel: The Haunted Palace
USA 1963
Regie: Roger Corman
Drehbuch: Charles Beaumont, nach einem Gedicht von Edgar Allan Poe (Titel) und dem Roman „Der Fall Charles Dexter Ward“ von H. P. Lovecraft
Besetzung: Vincent Price, Debra Paget, Lon Chaney Jr., Frank Maxwell, Leo Gordon, Elisha Cook Jr., John Dierkes, Milton Parsons, Cathie Merchant, Guy Wilkerson
Zusatzmaterial: Trailer
Label/Vertrieb 2015: Ascot Elite Home Entertainment
Label 2012: Spirit Media
Vertrieb 2012: Koch Films
Label/Vertrieb 2003: EMS GmbH

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

Szenenfotos & Packshot deutsche Blu-ray „Das Schloss des Grauens“: © 2015 Ascot Elite Home Entertainment, Packshot deutsche Blu-ray „Die Folterkammer des Hexenjägers“: © 2012 Spirit Media

 

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Horror für Halloween (V): Gewinnspiel: 3 x Das Grauen aus der Tiefe auf Blu-ray

Verlosung

Humanoide Fischmonster stapfen in ihrer schuppigen Pracht an Land, um Männer und Kinder abzumurksen und Frauen zu schänden. Wegen Filmen wie „Das Grauen aus der Tiefe“ („Humanoids from the Deep“, 1980) werden wir Horrorfans von unseren Mitmenschen scheel angeschaut. Obwohl der wunderschöne Digipack der Roger-Corman-Produktion noch lieferbar ist, hat OFDb Filmworks den Streifen kürzlich auch in herkömmlicher Verpackungen veröffentlicht. Das Label hat uns drei Blu-rays zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Teilnahmebedingungen

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu meiner Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Sonntag, 21. Oktober 2018, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage am Ende des Textes.

Seid Ihr dazu nicht in der Lage, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert, bislang sind noch alle Sendungen bei den Empfängern eingetroffen). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf die Blu-ray. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Gewonnen haben

– Adrian Lübke,
– Oliver Maey,
– Hans Schulte.

Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Die Rezension von „Das Grauen aus der Tiefe“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

 

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