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Am Anfang war das Feuer – Abenteuer in der Steinzeit

La guerre du feu

Von Volker Schönenberger

Steinzeit-Abenteuer // Vor 80.000 Jahren dämmerte der Beginn der Menschheit heran. Der prähistorische Mensch war nur in der Lage, das Feuer zu bewahren, das durch die Launen der Natur, durch Blitzschlag oder vulkanische Aktivität, entzündet worden war. Er verstand sich noch nicht darauf, das Feuer selbst zu entfachen. Der Besitz von Feuer – für uns heutzutage eine Banalität – war erbarmungslos umkämpft. In diesen wilden Zeiten garantierte der Besitz von Feuer das Überleben unserer Spezies. Es half dem Menschen, sich vor der schrecklichen Kälte der Eiszeit zu schützen, wilde Bestien abzuwehren und Fleisch zu garen. Die Sippen versammelten sich um seine flammende Kraft. Diejenigen, die Feuer besaßen, besaßen das Leben. (zu Beginn des Films eingeblendeter Text)

Die Welt der Steinzeit-Menschen – unwirtlich und lebensbedrohlich

Der steinzeitliche Stamm der Ulamm wird von einer Gruppe Wagabu überfallen und aus seiner Höhle vertrieben. Auf der Flucht erlischt die kleine Flamme, die den Frühmenschen das Feuer beschert. Die drei Männer Naoh (Everett McGill, „Heartbreak Ridge“), Amoukar (Ron Perlman) und Gaw (Nameer El-Kadi) werden ausgesandt, ein Feuer zu finden und es dem Stamm zu bringen. Es wird eine mühselige und gefährliche Suche werden. Gleich zu Beginn muss das Trio eine ganze Weile auf einem Baum ausharren, weil zwei hungrige Säbelzahnkatzen Appetit auf die Männer verspüren. Später entdecken die drei ein erloschenes Feuer und machen sich über die Fleischreste in der Asche her – bis sie einen menschlichen Schädel entdecken. Sie folgen den Spuren der Kannibalen, die zum Stamm der Kzamm gehören, und befreien die Gefangene Ika (Rae Dawn Chong, „Phantom Kommando“).

Feuer bietet Wärme und Schutz

Spannung gibt’s reichlich, auch Sex und Gewalt kommen nicht zu kurz, einige Szenen sind recht brutal geraten. Gedreht in Naturschutzgebieten in Kanada, Kenia und dem schottischen Hochland, erzeugt das Abenteuer um die Suche nach dem Feuer mit wunderbaren Landschaftsaufnahmen von Anfang an eine Stimmung, die den Kampf ums Überleben der Frühmenschen in einer unwirtlichen und feindseligen Umwelt spürbar macht. Bei Kostümen und Make-up gab sich die Crew besonders viel Mühe, um die Stämme unterscheidbar zu machen. Die stark behaarten Wagabu und Kzamm sollen womöglich Neandertaler sein, während es sich bei den Ulamm und Ikas Volk der Ivaka um Frühmenschen handelt, wobei die Ivaka bereits höher entwickelt sind als die Ulamm.

Die Ivaka verspotten Naoh

Der Audiokommentar von und das Interview mit Regisseur Jean-Jacques Annaud enthält einige interessante Informationen zur Produktion. Für die Ulamm konstruierte der Schriftsteller Anthony Burgess, Autor der Romanvorlage zu Stanley Kubricks „Uhrwerk Orange“ (1971), eigens eine Art Sprache aus Urlauten. Die Ivaka erhielten ein Idiom nordkanadischer Völker verpasst. Der Verhaltensforscher Desmond Morris beriet die Schauspieler zudem in puncto Gestik und Körperhaltung. All das wirkt authentisch, wie historisch akkurat oder ungenau „Am Anfang war das Feuer“ tatsächlich ist, vermag ich aber nicht zu beurteilen. Der Handlung kann man jedenfalls problemlos folgen, obwohl man kein Wort versteht.

Die junge Ika …

Für „Sons of Anarchy“-Star Ron Perlman („Hellboy“) markierte „Am Anfang war das Feuer“ sein Spielfilmdebüt. 1982 gewann das Steinzeit-Abenteuer bei der Verleihung des französischen Filmpreises César die Kategorien bester Film und beste Regie, 1983 räumte „Am Anfang war das Feuer“ beim kanadischen Genie Award gut ab: Rae Dawn Chong wurde als beste Hauptdarstellerin geehrt, weitere Genies gab’s fürs Kostümdesign, den Schnitt, den Tonschnitt und den Ton. Im selben Jahr erhielt das Make-up obendrein den Oscar. Verdiente Trophäen für einen sorgfältig produzierten und inszenierten Film, der nichts von seiner Faszination eingebüßt hat.

… weiß, wie man Feuer macht

Veröffentlichung: 8. Dezember 2017 als Blu-ray, 26. November 2009 als Blu-ray und Doppel-DVD

Länge: 100 Min. (Blu-ray), 96 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Urlaute
Untertitel: keine
Originaltitel: La guerre du feu
Internationaler Titel: Quest for Fire
KAN/F 1981
Regie: Jean-Jacques Annaud
Drehbuch: Gérard Brach, nach einem Roman von J. H. Rosny Sr.
Besetzung: Everett McGill, Ron Perlman, Nicholas Kadi, Rae Dawn Chong, Gary Schwartz, Naseer El-Kadi, Franck Olivier Bonnet, Jean-Michel Kindt
Zusatzmaterial: Audiokommentar von Jean-Jacques Annaud, Interview mit Jean-Jacques Annaud, Making-of, Kinotrailer, Bildergalerie, Trailershow, Wendecover
Label: Pidax Film
Vertrieb: Studio Hamburg Enterprises

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2017 Studio Hamburg Enterprises / Pidax Film

 

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Skin Trade – Dolph Lundgren hat’s drauf

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Skin Trade

Von Volker Schönenberger

Actionthriller // Irgendwo in Fernost: Ein hübsches junges Mädchen reist per Bus aus ihrem Dorf ins kambodschanische Poipet. Sie hofft offenbar auf eine Karriere im Model- oder Showbusiness, landet aber in den Fängen von Mädchenhändlern – Skin Tradern.

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Ohne einen Hauch von Skrupel: Viktor Dragovic

New Jersey: Cop Nick Cassidy (Dolph Lundgren) jagt einen Kleinganoven über die Dächer und durch die Straßen von Newark. Der verrät ihm, dass Viktor Dragovic (Ron Perlman) in der Stadt ist, der als Serbe im Balkankrieg Kriegsverbrechen begangen hat, aber in Den Haag freigesprochen wurde. Mit seinen vier Söhnen spricht er im weltweiten Mädchenhandel ein gewichtiges Wörtchen mit.

Enttarnt

Parallel in Bangkok: Tony Vitayakul (Tony Jaa) will eine junge Frau kaufen. Sein Verhandlungspartner will als Vertrauensbeweis, dass er sie zuvor vor seinen Augen vergewaltigt. Doch Vitayakul ist nicht der, für den er sich ausgibt …

Als Dragovic im Hafen eine Ladung junger Frauen entgegennehmen will, kommt es zu einem erbitterten Feuergefecht zwischen ihm und der Polizei. Cassidy tötet Dragovics jüngsten Sohn Andre und nimmt den Mädchenhändler fest. Die im Container eingetroffenen 30 Frauen allerdings sind tot – verhungert, verdurstet oder erstickt.

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Cassidy geht auf Rachefeldzug …

Blutrache

Dragovics Vergeltung ist fürchterlich: Sie kostet Cassidys Familie das Leben. Der Cop überlebt knapp, wird zur Killermaschine. Sein Rachefeldzug gegen den schnell wieder freigekommenen Dragovic führt ihn bis nach Bangkok, wo er auf Detective Tony Vitayakul trifft. Der muss ihn vorerst für völlig durchgeknallt halten, womit er so ganz unrecht ja nicht hat.

Ein Herzensprojekt für Dolph Lundgren? Der schwedische Hüne schrieb am Drehbuch mit und produzierte den Film. Bei der Besetzung hatte er ein gutes Händchen: Ron Perlman als Schurke geht natürlich immer, und mit „Ong-bak“-Star Tony Jaa sowie Karate-Champion Michael Jai White („Spawn“) als Cassidys Kollege Reed hat er zwei Kampfkunst-Experten ins Boot geholt, die „Skin Trade“ mit furiosem Körpereinsatz adeln. Lundgren selbst wirft all sein brachiales Charisma in die Waagschaale. Auch Peter Weller („RoboCop“) sehen wir gern mal wieder – er spielt Cassidys Boss Costello.

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… muss sich aber auch mit Cop Vitayakul herumplagen

Nachdem die Geschichte zu Beginn clever von guter und böser Seite aufgezogen wurde, legt der Film im Anschluss an die Ermordung von Cassidys Familie in puncto Action einen Zahn zu – und die Action war schon vorher nicht von schlechten Eltern.

Action-Ikone Dolph Lundgren

Respekt vor Dolph Lundgren ist angebracht: Der Haudegen kennt seine Grenzen – und seine Möglichkeiten. Im B-Action-Segment hat er sich eine Nische geschaffen und mit solider Qualität eine verdiente Fanbasis erarbeitet. „Skin Trade“ ragt da sogar heraus und hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Schießereien und Kampfkunst-Einlagen halten sich prima die Waage. Sogar die Geschichte ist mehr als nur ein Aufhänger für Action. Ein paar Mal schimmert durch, was für ein erbärmliches und erbarmungsloses Geschäft der Mädchenhandel ist. Dank der Top-Besetzung grenzt die B-Action sogar an A-Action – machen wir das a einfach klein, dann haben wir es. Weiter so, Herr Lundgren!

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Menschen – und doch Ware

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Dolph Lundgren sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Veröffentlichung: 7. Juli 2015 als Blu-ray und DVD

Länge: 97 Min. (Blu-ray), 93 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Skin Trade
THAI/KAN/USA 2014
Regie: Ekachai Uekrongtham
Drehbuch: Gabriel Dowrick, Steven Elder, Dolph Lundgren
Besetzung: Dolph Lundgren, Tony Jaa, Ron Perlman, Michael Jai White, Peter Weller, Celina Jade, Leo Rano, Mike Dopud
Zusatzmaterial: Interviews, B-Roll, Originaltrailer, deutscher Trailer, Trailershow, Wendecover
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment

Copyright 2015 by Volker Schönenberger
Szenenfotos & Packshot: © 2015 Ascot Elite Home Entertainment

 

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Pacific Rim (3D) – Meisterwerk oder Volksverdummung?

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Pacific Rim

Kinostart: 18. Juli 2013

Von Volker Schönenberger

SF-Action // Dumm-Spektakel hat eine Kollegin den Film im Anschluss an die Pressevorführung genannt. Und auch wenn die Gemeinde der Kaijū-Fans entsetzt aufschreien und den Rezensenten und seine Kollegin bis ins Mark verdammen wird: Das Attribut kommt nicht von ungefähr. Eine annähernd intelligente Geschichte sucht man bei „Pacific Rim“ vergebens. Sorgfältige Charakterzeichnungen und ausgefeilte Beziehungskonstellationen werden gern mal vernachlässigt, wenn das Augenmerk auf Action liegt. So auch hier: Regisseur Guillermo del Toro hat in Zusammenarbeit mit Travis Beacham auch das Drehbuch geschrieben. Dabei geben hölzerne Schauspieler hölzerne Sätze von sich – das wirkt wie nach Schema F am Reißbrett konstruiert.

Schon gut, schon gut – das sind nicht unbedingt die Hauptkriterien, an denen man einen solchen Film messen muss. Wichtiger sind Action, Ideenreichtum, Spannung und Visualisierung. Guillermo del Toro ist seit der Kindheit ein Fan von Riesenmonstern, die sich seit „King Kong“ (1933) auf der Leinwand tummeln, speziell den japanischen Kaijū-Monstern Godzilla & Co. Mit „Pacific Rim“ wollte er jedoch keine Hommage abliefern, auch keinen „Transformers“-Epigonen, sondern etwas Eigenständiges schaffen. Das ist immerhin gelungen. Aus Versatzstücken der genannten Vorläufer, auch die Anime-Reihe „Neon Genesis Evangelion“ sei erwähnt, hat der Regisseur einen visuell atemraubenden Koloss von Blockbuster in die Welt gesetzt, dem im Erfolgsfall mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Sequel folgen wird.

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Gigantisch, stark und böse: ein Kaiju

„Pacific Rim“ werden alle an den Pazifik angrenzenden Festlandsabschnitte genannt. Aus einem in der Tiefe des Ozeans gelegenen Dimensionenriss dringen Hochhaus-hohe Alien-Monstren auf die Erde, wo sie unvorstellbare Schneisen der Verwüstung schlagen. Zahllose Menschen sterben während der Angriffe der Kaijūs genannten Kreaturen. Zu ihrer Abwehr konstruiert die Menschheit ebenso riesenhafte Kampfkolosse, sogenannte Jaeger, die mittels neuronaler Verbindungen gelenkt werden. Weil das für ein menschliches Gehirn zu viel Beanspruchung ist, müssen zwei Piloten gemeinsam agieren. Deren Gehirne sind mittels einer „Drift“ genannten Neuronenbrücke miteinander verbunden.

Der Vorspann des Films erläutert die ersten Attacken der Kaijūs, ein daran anschließender Prolog zeigt einen ersten Kampf zwischen einem Kaijū und einem Jaeger. Jahre später hilft der Ex-Jaegerpilot Raleigh Becket (Charlie Hunnam) als Bauarbeiter dabei, riesige Schutzwälle zu errichten, die die Kaijūs vom Festland fernhalten sollen. Dass das ein Irrglaube ist, stellt sich bald heraus. Das Jaeger-Programm allerdings steht vor dem Aus. Stacker Pentecost (Idris Elba), Marshall des Pan Pacific Defense Corps, holt Raleigh zurück ins Team, weigert sich aber vorerst, ihm die junge Mako Mori (Rinko Kikuchi) als Partnerin zuzuteilen, obwohl Raleighs und Makos Gehirne zur „Drift“ bestens zusammenpassen, die beiden quasi Seelenverwandte sind. Beide haben jedoch mit Schatten ihrer Vergangenheit zu kämpfen.

Hauptdarsteller Charlie Hunnam wird hierzulande in erster Linie Kennern der TV-Serie „Sons of Anarchy“ bekannt sein. Idris Elba hat weit mehr Erfahrung, ist bei uns aber erst durch die Fernsehserie „Luther“ bekannt geworden. Bleibt Ron Perlman als prominentester Darsteller von „Pacific Rim“, seit „Hellboy“ mit einem Stein im Brett von Guillermo del Toro gesegnet. In seinen – zu wenigen – Szenen wirft Perlman sein etwas bizarres Charisma in die Waagschale und trägt scharfe Schuhe. Größeren Eindruck als er hinterlässt kein anderer Schauspieler des Films.

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Hat der Jaeger eine Chance?

Große Hollywood-Action wie diese ist vorzüglich geeignet, die Tricktechnik-Muskeln spielen zu lassen. Sahen schon in den „Transformers-Filmen“ die riesigen Titelfiguren bis hin zum im Metall blitzenden Sonnenlicht aus, als seien sie echt und nicht bloß computergeneriert, so setzen die visuellen Effekte von „Pacific Rim“ da noch einen drauf. Die Entwicklung von CGI (Computer-Generated Imagery) ist beeindruckend. Dennoch ist der optische Eindruck bei „Pacific Rim“ kein ungetrübter: Wenn Kaijus und Jaeger aufeinander losgehen, entfesselt das zwar eine bislang kaum gesehene Zerstörungsorgie; im Infight allerdings geraten die Auseinandersetzungen leider zu unübersichtlich, besonders bei Regen und im Dunkeln. Da ist die kindliche Begeisterung am Chaos mit del Toro und seinen Effektspezis ein wenig durchgegangen. Das geht auch zu Lasten der 3D-Effekte, die phasenweise sehr gut aussehen, denen aber in den vielen brachialen Sequenzen die Luft ausgeht. „Weniger ist mehr“ darf man bei einem solchen Film natürlich nicht fordern, da ist „over the top“ angesagt. Schon jetzt sei Besitzern von Fernsehern in Normalgröße aber für die Heimkino-Auswertung empfohlen, mit dem Kauf der Blu-ray auf ein 50-Zoll-Gerät oder einen Beamer umzusteigen.

Wenn Kaijūs und Jaeger einander die Fresse polieren, bleibt kein Stein auf dem anderen. Den naiven Charme der japanischen Kaijū-Filme erreicht „Pacific Rim“ aber zu keinem Zeitpunkt. Der Rezensent räumt ein, dass die Meinungen über den Film im Netz durch die Decke gehen. Es hilft aber nichts – einem potenziellen Leser nach dem Mund zu schreiben, verwässert jede Rezension. Obendrein ist es ein bekanntes Phänomen, dass – ohnehin gemeinhin eher unkritische – Fanboys Filme aus ihrem Metier mit der Höchstwertung versehen, ohne sie gesehen zu haben, und im Anschluss von dieser Ansicht auch nicht mehr abrücken. Die Vielzahl der Zehn-Sterne-Wertungen in der Internet Movie Database noch vor dem US-Start deutet an, dass es bei „Pacific Rim“ nicht anders ist.

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Für ein halbseidenes Geschäft ist Hannibal Chau (Ron Perlman) immer zu haben

Kommen wir den Fans etwas entgegen: Wenn man einige der oben genannten Kritikpunkte ignoriert, kann man den Film durchaus toll finden. „Pacific Rim“ ist das Produkt eines Kindes im Manne. Guillermo del Toro hat sich damit einen lange gehegten Traum erfüllt, das Lob der Fans ist ihm gewiss und sei ihm gegönnt. Miesepeter wie den Blogger von „Die Nacht der lebenden Texte“ kann er getrost links liegen lassen. Der Film ist insofern mit Peter Jacksons „King Kong“ von 2005 vergleichbar (den der Blogger übrigens sehr mag), als der Riesenaffenfilm wie „Pacific Rim“ Ergebnis eines Herzenswunsches ist. Aber auch wenn das der eine oder andere Kaijū-Fan nicht lesen mag, so wird man schreiben dürfen, dass man sich vom Regisseur solch fantasievoller Perlen wie „Mimic – Angriff der Killerinsekten“, „Hellboy“ und „Pans Labyrinth“ deutlich mehr Substanz erhofft hatte. Ohne diese Substanz mag der Film für die eine Seite gern ein Meisterwerk der SF-Action sein, für die andere Seite ist er aber am Ende doch nur ein – Dumm-Spektakel.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Guillermo del Toro sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Charlie Hunnam unter Schauspieler.

Länge: 132 Min.
Altersfreigabe: FSK 12
Originaltitel: Pacific Rim
USA 2013
Regie: Guillermo del Toro
Drehbuch: Travis Beacham, Guillermo del Toro
Besetzung: Charlie Hunnam, Rinko Kikuchi, Idris Elba, Ron Perlman, Charlie Day, Burn Gorman, Rinko Kikuchi
Verleih: Warner Bros. Pictures Germany

Copyright 2013 by Volker Schönenberger



Filmplakat, Fotos & Trailer: © 2013 Warner Bros. Pictures Germany

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 2013/07/17 in Film, Kino, Rezensionen

 

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