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Rurouni Kenshin – The Legend Ends: Abschied mit flammenden Schwert

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Rurôni Kenshin: Densetsu no saigo-hen

Gastrezension von Matthias Holm

Abenteuer // Am Ende des zweiten Teils sahen wir Kenshin (Takeru Satô) bewusstlos am Strand liegen. Dort wurde er von einer mysteriösen Person aufgelesen – die entpuppt sich als sein Lehrmeister Seijuro Hiko (Masaharu Fukuyama). Kenshin befindet sich nach seiner Niederlage gegen Sôjirô Seta (Ryûnosuke Kamiki) immer noch in einer Krise. Um auch nur den Hauch einer Chance gegen Shishio (Tatsuya Fujiwara) zu haben, muss er die letzte Technik seiner Kampfkunst lernen.

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Kenshin trifft in seinem letzten Kampf …

Dieses Motiv kennt man bereits aus diversen anderen Samurai-Filmen. Doch zum Glück nimmt Kenshins Krise nicht allzu viel Platz in der Geschichte ein, schließlich will der große Bösewicht bezwungen werden. Der finalen Schlacht wird sogar fast ein Viertel der gesamten Laufzeit gewidmet – für genug Action ist also gesorgt.

Sanosuke kämpft gegen Mönch

Das führt allerdings dazu, dass einige Figuren vernachlässigt werden. Gerade Aoshi Shinomori (Yûsuke Iseya) verkommt nach seinem intensiven Auftreten im zweiten Teil mehr zu einer Fingerübung für Kenshin auf dem Weg zum Endkampf. Immerhin scheinen die Macher bemerkt zu haben, dass Sanosuke (Munetaka Aoki) zu sehr zur Witzfigur verkommen ist. Er darf am Ende einen schönen Kampf gegen einen buddhistischen Mönch führen.

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… auf den wahnsinnigen Shishio

Generell hat der Showdown auf Shishios Schiff gewisse Parallelen zur Stürmung der Villa aus dem ersten Teil, was die Figurenkonstellationen und die Kämpfe angeht. Diese Ähnlichkeit geht so weit, dass an derselben Stelle wie im ersten Teil ein Maschinengewehr zum Einsatz kommt. Doch zum Glück schreitet Shishio rechtzeitig ein, um die Angelegenheit selbst zu regeln – und wie er das macht!

Weniger übernatürliche Kampfelemente

Der letzte Kampf ist einfach superb choreografiert und stets übersichtlich – obwohl teils sehr viel gleichzeitig geschieht. Auch wurden die übernatürlichen Wuxia-Elemente aus den vorherigen Filmen extrem zurückgeschraubt. Einzig das flammende Schwert des Antagonisten kann man mit Physik nicht wirklich erklären.

Der Abschied von Kenshin fällt schwer. Schließlich hat der tapfere Recke uns eine wunderbare Trilogie geschenkt, die sowohl als Geschichtsstunde als auch als Abenteuerfilm hervorragend unterhält. Aber es gibt ja zum Glück noch die Mangas – in denen ist Shishio nicht Kenshins letzter Gegner.

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Zwei Welten prallen aufeinander

Die Filme der Rurouni Kenshin Trilogy:

Rurouni Kenshin (Rurôni Kenshin: Meiji kenkaku roman tan, 2012)
Rurouni Kenshin – Kyoto Inferno (Rurôni Kenshin: Densetsu no saigo-hen, 2014)
Rurouni Kenshin – The Legend Ends (Rurôni Kenshin: Densetsu no saigo-hen, 2014)

Veröffentlichung: 28. August 2015 als Blu-ray und DVD, 24. April 2015 im Mediabook als Bestandteil der Rurouni Kenshin Trilogy

Länge: 135 Min. (Blu-ray), 130 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch, Niederländisch
Originaltitel: Rurôni Kenshin: Densetsu no saigo-hen
JAP 2014
Regie: Keishi Ohtomo
Drehbuch: Kiyomi Fujii, Keishi Ohtomo, nach einem Manga von Nobuhiro Watsuki
Besetzung: Tatsuya Fujiwara, Takeru Satô, Emi Takei, Yû Aoi, Min Tanaka, Masaharu Fukuyama, Ryûnosuke Kamiki, Yûsuke Iseya
Zusatzmaterial: Cast Interviews, Premieren & Events, Teaser, Trailer & TV-Spots, Wendecover
Vertrieb: Splendid Film / WVG

Rurouni Kenshin Trilogy - Mediabook

Copyright 2015 by Matthias Holm
Fotos: © Nobuhiro Watsuki / Shueisha & © 2014 Rurouni Kenshin The Legend Ends Film Partners
Packshots: © 2015 Splendid Film / WVG

 

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Rurouni Kenshin – Kyoto Inferno: Ernsthaftigkeit und Einsatz erhöht

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Rurôni Kenshin: Kyôto taika-hen

Gastrezension von Matthias Holm

Abenteuer // Kenshin (Takeru Satô) lebt mit seinen Gefährten nach den Geschehnissen des ersten Teils in Tokio. Eines Tages wird er zum Innenminister zitiert: Der Samurai Shishio (Tatsuya Fujiwara) will Kyoto angreifen und damit ein Zeichen gegen die Meiji-Regierung setzen. Kenshin soll Shishio stoppen, bevor es zur Katastrophe kommt.

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Shishio will Kyoto brennen sehen

Konnten wir als Zuschauer im ersten Teil Kenshin und seine Vergangenheit in Ruhe kennenlernen, drückt der zweite Teil „Kyoto Inferno“ schnell das Gaspedal durch. Es dauert nicht lange, bis das erste Mal die Schwerter gezückt werden und aufeinanderklirren. Dabei fällt dem geneigten Zuschauer etwas auf: Die Kämpfe sind weiterhin schön choreografiert, auch den Manga-Ursprung sieht man nur vereinzelt. Allerdings fehlt den Kämpfen eine gewisse Intensität. Ich erwarte keine Action wie in „The Raid 2“, aber das Krachende hat ein wenig gefehlt.

Ein Schurke wie der Joker

Warum das so auffällt, hat allerdings einen einfachen Grund: Der Film ist von Beginn an deutlich atmosphärischer als sein Vorgänger. Bereits die erste Szene, in der Shishio eingeführt wird, ist unbequem und grausam – also perfekt für einen Bösewicht. Generell erinnert der aus „Battle Royale“ und „Wara no tate – Die Gejagten“ bekannte Tatsuya Fujiwara als Bösewicht mit seinen Absichten und Methoden ein wenig an Heath Ledgers Joker. Auch der wollte Chaos säen und Batman zum Töten zwingen. Nun ist Ledger mit dem Joker unsterblich geworden, und Fujiwara kann auch nicht gegen die Verbände in seinem Gesicht anspielen. Aber er ist auf jeden Fall ein deutlich besserer Antagonist als Jine Udo aus dem ersten Teil.

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Mehrere Gegner? Kein Problem für Battosai

Zudem kommt noch mit Aoshi Shinomori (Yûsuke Iseya) eine weitere Figur in den Film, der mit Sicherheit nichts Gutes im Schilde führt. Aoshis Rolle im Verlauf des dritten Films dürfte interessant werden. Auch die bekannten Figuren mischen wieder mit, Kaoru (Emi Takei) darf sogar beim großen Endkampf dabei sein. Nur der Streithahn Sanosuke (Munetaka Aoki) nervt diesmal. Er ist ein typischer Comic Relief, was aber zu dem ernsten Tonfall des zweiten Teils nur bedingt passt.

Gespannt auf den Abschluss der Trilogie

Ernsthaftigkeit angezogen und den Einsatz erhöht – aus dieser Sicht macht „Kyoto Inferno“ für ein Sequel alles richtig. Dazu kommt noch ein Cliffhanger, der wirklich Lust auf das Finale macht. Wenn dann noch die Kämpfe an Intensität gewinnen, haben wir eine wirklich tolle Trilogie bekommen.

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Kommt ein Kenshin geflogen

Die Filme der Rurouni Kenshin Trilogy:

Rurouni Kenshin (Rurôni Kenshin: Meiji kenkaku roman tan, 2012)
Rurouni Kenshin – Kyoto Inferno (Rurôni Kenshin: Kyôto taika-hen, 2014)
Rurouni Kenshin – The Legend Ends (Rurôni Kenshin: Densetsu no saigo-hen, 2014)

Veröffentlichung: 31. Juli 2015 als Blu-ray und DVD, 24. April 2015 im Mediabook als Bestandteil der Rurouni Kenshin Trilogy

Länge: 140 Min. (Blu-ray), 134 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch, Niederländisch
Originaltitel: Rurôni Kenshin: Meiji kenkaku roman tan
JAP 2014
Regie: Keishi Ohtomo
Drehbuch: Kiyomi Fujii, Keishi Ohtomo, nach einem Manga von Nobuhiro Watsuki
Besetzung: Takeru Satô, Emi Takei, Tatsuya Fujiwara, Yû Aoi, Min Tanaka, Yôsuke Eguchi, Yûsuke Iseya, Munetaka Aoki
Zusatzmaterial: Cast Interviews, Premieren & Events, Teaser, Trailer & TV-Spots, Wendecover
Vertrieb: Splendid Film / WVG

Rurouni Kenshin Trilogy - Mediabook

Copyright 2015 by Matthias Holm
Fotos: © Nobuhiro Watsuki / Shueisha & © 2014 Rurouni Kenshin Kyoto Inferno Film Partners
Packshots: © 2015 Splendid Film / WVG

 

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Rurouni Kenshin – Kämpfen, ohne zu töten

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Rurôni Kenshin: Meiji kenkaku roman tan

Gastrezension von Matthias Holm

Abenteuer // Im Jahre 1878 öffnet sich Japan allmählich für westliche Einflüsse. In dieser Zeit zieht der ehemalige Auftragsmörder Kenshin (Takeru Satô) als Landstreicher durchs Land. Er bereut seine Taten und benutzt seitdem ein Schwert, dessen scharfe Klinge auf der Innenseite ist. Als Kenshin in Tokio eintrifft, kommt er einem Komplott auf die Spur: Jemand möchte unbedingt das Dojo von Kaoru Kamiya (Emi Takei) aus dem Weg räumen. Außerdem begeht ein Unbekannter unter Kenshins altem Namen „Battosai“ Morde. Beides kann der Schwertkämpfer nicht dulden. Doch schafft es Kenshin, seinen eisernen Vorsatz zu bewahren, niemanden mehr zu töten?

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Kenshin (r.) will nicht mehr töten

Realverfilmungen von Anime-Serien oder Mangas haben – vor allem für westliche Augen – immer ein bisschen das Flair eines Faschingsumzugs. So schrieb ich in meiner Rezension von „Black Butler“. Dies trifft auf „Rurouni Kenshin“ nach dem beliebten Manga von Nobuhiro Watsuki zum Glück nicht zu. Immerhin passen die Kostüme und Requisiten zur dargestellten Zeit. Generell zeichnet sich die Verfilmung durch einen hohen Detailgrad aus.

Mit und ohne Kenntnis der Manga-Vorlage zu genießen

Viele Bilder scheinen, als seien sie direkt aus dem Manga oder dem Anime übernommen worden. So werden die eingefleischten Fans direkt abgeholt. Für Neulinge wurde die Geschichte aus dem Manga etwas eingedampft, was der Komplexität des Stoffs allerdings keinen Abbruch tut.

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Wer ist der Kämpfer, der sich als Battosai ausgibt?

Die Phase nach der Meiji-Restauration ist eine hochinteressante Zeit in der japanischen Geschichte. „Rurouni Kenshin“ gelingt es, sie mit sämtlichen Vorzügen, aber auch mit den diversen Problemen darzustellen, vor denen die japanische Gesellschaft damals stand. Das hauptsächliche Augenmerk liegt darauf allerdings nicht. Denn wir haben es in erster Linie mit einem Actionfilm zu tun – schließlich geht es um Schwertkämpfer. Deren Aufeinandertreffen sind virtuos inszeniert, und die verschiedenen Spezialfähigkeiten der Kämpfer wirken nie wie Fremdkörper, sondern sind perfekt in die Geschichte eingewoben.

Wer etwas Interesse an dieser Zeit hat, sollte sich „Rurouni Kenshin“ auf jeden Fall zulegen. Mit seiner guten Geschichten, perfekt gecasteten Darstellern und tollen Choreographien ist die Verfilmung auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Und wer das limitierte Mediabook mit der Trilogie nicht mehr im Handel bekommt, darf sich darauf freuen, dass die beiden Fortsetzungen im Juli und August einzeln in den Handel gelangen.

Die Filme der Rurouni Kenshin Trilogy:

Rurouni Kenshin (Rurôni Kenshin: Meiji kenkaku roman tan, 2012)
Rurouni Kenshin – Kyoto Inferno (Rurôni Kenshin: Densetsu no saigo-hen, 2014)
Rurouni Kenshin – The Legend Ends (Rurôni Kenshin: Densetsu no saigo-hen, 2014)

Veröffentlichung: 24. April 2015 im Mediabook als Bestandteil der Rurouni Kenshin Trilogy, 31. Mai 2013 als Blu-ray und DVD

Länge: 135 Min. (Blu-ray), 135 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch, Niederländisch
Originaltitel: Rurôni Kenshin: Meiji kenkaku roman tan
JAP 2012
Regie: Keishi Ohtomo
Drehbuch: Kiyomi Fujii, Keishi Ohtomo, nach einem Manga von Nobuhiro Watsuki
Besetzung: Takeru Satô, Emi Takei, Yû Aoi, Teruyuki Kagawa, Kôji Kikkawa
Zusatzmaterial: Cast Interviews, Premieren & Events, Teaser, Trailer & TV-Spots, Wendecover
Vertrieb: Splendid Film / WVG

Rurouni Kenshin Trilogy - Mediabook

Copyright 2015 by Matthias Holm
Fotos: © Nobuhiro Watsuki / Shueisha & © 2012 Rurouni Kenshin Film Partners
Packshots: © 2015 Splendid Film / WVG

 

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