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Horror für Halloween (XIX): Dark Waters – Blind, blass und blutig

Dark Waters

Von Lars Johansen

Das ist nicht tot, was ewig liegt, bis dass die Zeit den Tod besiegt. (H. P. Lovecraft)

Horror // Es war 1997, als ich in Christian Kesslers Buch „Das wilde Auge“ von „Dark Waters“ erfuhr. Zwölf Jahre später fiel mir zufällig die US-DVD mit eher schlechtem Bild in die Hände, aber ich war glücklich, den legendären Film endlich gesehen zu haben. Ganz so legendär fand ich ihn dann doch nicht, aber in Ordnung. Und jetzt habe ich ihn wieder gesehen. Er hat mir auf jeden Fall besser gefallen.

Auf der Fähre von Dunwich nach Innsmouth

Die junge Elizabeth (Louise Salter) fährt zu einem abgelegenen Landstrich in Russland und lässt sich bei stürmischem Wetter auf eine Insel übersetzen, auf welcher sich ein Nonnenkloster befindet, welches ihr Vater offenbar über viele Jahre finanziert hat. Er ist mittlerweile gestorben und sie will, gegen den ausdrücklichen Willen ihres Erzeugers, dorthin – auch um zu erkunden, was mit einer Freundin von ihr geschehen ist, die sich hier umgesehen hatte und irgendwann nichts mehr von sich hören ließ. Die Zuschauer wissen bereits, dass sie getötet worden ist. Elizabeth findet das und noch viel mehr heraus, unterstützt von einer jungen Nonne (Venera Simmons). Es geht um einen seltsamen Maler, ein geheimnisvolles altes Buch, dunkle Riten, ein großes steinernes Amulett (dessen Bruchstücke wieder zusammengefügt werden müssen) und schließlich um die Beschwörung einer uralten Kreatur aus dem Wasser. Nichts ist, wie es scheint.

Feuchte Erkenntnisse

Der 1967 in Neapel geborene Regisseur Mariano Baino dreht Filme, laut eigener Aussage, seitdem er acht Jahre alt ist, und hat neben diesem, seinem einzigen Langfilm, eine Handvoll Kurzfilme und ein paar Musikvideos geschaffen. Außerdem gestaltet er CD-Cover und hat seine Arbeiten aus dem Bereich der bildenden Kunst unter anderem in England, Italien und New York ausgestellt. Den Film „Dark Waters“, der mit englischen und russischen Geldern unter großen Problemen auf der Krim gedreht wurde, dem italienischen Kino zuzuschlagen, ist zwar rein formal falsch, aber inhaltlich richtig. Denn er steht ganz in der Tradition des italienischen Gothic-Horror-Kinos eines Mario Bava oder Antonio Margheriti zum Beispiel.

Geschwister: einst …

Außerdem klingt der berühmte fantastische US-Autor H. P. Lovecraft an, wenn der Film auch nicht konkret auf einer seiner Erzählungen beruht, sondern eher den von ihm ersonnenen Cthulhu-Mythos variiert. Aber zwei seiner bekanntesten Werke, nämlich die Erzählung „Schatten über Innsmouth“ und die Kurzgeschichte „Das Grauen von Dunwich“ haben ziemlich offensichtlich großen Einfluss auf den Film gehabt – sehr viele Elemente aus beiden tauchen auf und werden nicht ungeschickt miteinander verknüpft. Der Maler, welcher in einem verborgenen Raum unter dem Kloster die geradezu monströsen Ereignisse auf Papier bannt, erinnert an eine weitere Erzählung, nämlich „Pickmans Modell“. Das Buch schließlich, welches eine nicht unwichtige Rolle spielt, sieht dem aus „Tanz der Teufel“ („The Evil Dead“, USA 1982) sehr ähnlich, und natürlich ist damit das von Lovecraft erfundene Necronomicon gemeint. Der Regisseur und Drehbuchautor Mariano Baino räumt seine Inspiration durch diesen Autoren auch unumwunden ein. Natürlich kennt er sein Werk sichtbar sehr gut und es gelingt ihm exzellent, Lovecrafts Geist zu erfassen und filmisch geschickt umzusetzen.

… und jetzt

Gleichzeitig gibt es auf jeden Fall eine weitere Inspiration, nämlich Michael Winners „Hexensabbat“ („The Sentinel“, 1977), dessen grundsätzliches Handlungsgerüst von Baino einfach übernommen wurde. Vor allem der Plot-Twist am Ende ist nahezu identisch, nur dass die blinde Nonne aus „Dark Waters“ bei Winner ein ebenso blinder Priester und das Kloster auf einer abgelegenen Insel hier eben ein Mietshaus im nicht ganz so abgelegenen New York und gleichzeitig das Tor zur Hölle ist. Aber die Heldin befindet sich am Ende in der gleichen Situation.

Blinde Nonne

Man sieht „Dark Waters“ sein sehr beschränktes Budget eigentlich nur am Ende an, wenn das unnennbare Grauen dann doch gezeigt wird, was zwar ziemlich geschickt inszeniert ist, aber in der Sichtbarkeit doch weit hinter die Imagination zurückfällt. Die Hauptdarstellerin hat hernach keine großen Hauptrollen mehr gespielt und macht einen ordentlichen Job, aber auch nicht mehr. Die Nebenfiguren leben von ihrem teils skurrilen Äußeren und werden effizient eingesetzt. Das ist besonders bei einer Szene relativ am Anfang der Fall, wo die Mitfahrer in dem merkwürdigen kleinen Bus, mit dem die Heldin zum Kloster fährt, durch ihre pure Präsenz eine Atmosphäre des Fernen und Fremden erzeugen. Dem Regisseur gelingen immer wieder wunderbare Aufnahmen, die, fast schwarz-weiß mit ein paar bunten Tupfern, den Geist des Unheimlichen sehr gut abbilden. Lange bleibt im Dunkeln, worum es eigentlich geht, und für Momente ist man verwirrt, aber gerade das sind die Qualitäten eines Films, der immer wieder überraschende Auflösungen anbietet, die zu weiteren Rätseln führen, welche erst am Ende aufgelöst werden. Auch nach der fast zu klaren Auflösung bleibt eine leichte Unsicherheit, die Realität des Gezeigten betreffend. Trotz dieser deutlichen Qualitäten in vielen einzelnen Szenen des Films ist das Gesamtergebnis doch ein wenig disparat geraten. Wundervolle Bilder stehen unvermittelt neben Banalitäten und kleinen Längen. Aber da Erstgenanntes dominiert, kann man darüber hinwegsehen und diesen kleinen, etwas verspäteten Genrebeitrag zum italienischen Horrorkino genießen.

Pickmans Monstermalereien

Beim Mediabook hat Wicked-Vision Media wieder ganze Arbeit geleistet. Bild und Ton sind tadellos und die Extras fast schon unüberschaubar, aber sinnvoll. Das gilt sowohl für den Audiokommentar mit Mariano Baino und Filmemacher, Produzent und Festivalleiter Michele De Angelis als auch den unbedingt sehenswerten Video-Essay mit Genrekenner Pelle Felsch. Dazu kommen ein paar Featurettes, immerhin drei Kurzfilme des Regisseurs und das informative, zweisprachige Booklet. Für Fans des italienischen Kinos lohnt sich die Anschaffung sicher, aber auch Horror- oder Lovecraft-Aficionados werden daran Gefallen finden. Und dazu wird natürlich ein Klosterfrau Melissengeist gereicht. Der beruhigt unheimlich.

Blutige Erkenntnisse

Veröffentlichung: 25. Mai 2019 als 3-Disc Limited Collector’s Edition Mediabook (Blu-ray & 2 DVDs, 3 Covervarianten à 333, 444 und 333 Exemplaren)

Länge: 92 Min. (Blu-ray), 88 Min. (DVD)
Altersfreigabe: Ungeprüft
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Originaltitel: Temnye vody
RUS/GB 1993
Regie: Mariano Baino
Drehbuch: Mariano Baino, Andy Bark
Besetzung: Louise Salter, Venera Simmons, Mariya Kapnist, Lubov Snegur
Zusatzmaterial: Audiokommentar mit Regisseur Mariano Baino und Michele De Angelis, Vorwort von Mariano Baino, Video-Essay von Pelle Felsch („Beneath Dark Waters“), 6 Featurettes, Dokumentation („Deep into the Dark Waters“), Kurzfilme mit Regie-Kommentar („Dream Car“, „Caruncula“, „Never Ever After“), Making of „Never Ever After“, Musik-Video („Face and the Body“), 4 Promoclips (2019), geschnittene Szenen, deutscher und englischer Trailer, Bildergalerien, 48-seitiges Booklet mit Texten von David Renske und Michele De Angelis (in Deutsch und Englisch)
Label/Vertrieb: Wicked-Vision Media

Copyright 2019 by Lars Johansen

Szenenfotos & Packshots: © Wicked-Vision Media 2019

 

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Gewinnspiel: 2 x Unzerstörbar – Die Panzerschlacht von Rostow auf Blu-ray

Verlosung

Ein Panzerkommandant der Roten Armee muss sich 1942 mit reparaturanfälligem Kriegsmaterial und der deutschen Wehrmacht auseinandersetzen. capelight pictures hat das russische Kriegsdrama „Unzerstörbar – Die Panzerschlacht von Rostow“ fürs Heimkino veröffentlicht und uns zwei Blu-rays zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Teilnahmebedingungen

Zwar bringt es mir Spaß, Filme unter die Leute zu bringen, weil sich die überwältigende Mehrzahl der Gewinnerinnen und Gewinner aufrichtig freut und höflich bedankt. Dennoch geht der Versand etwas ins Geld, zumal „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor keinen Cent Ertrag abwirft (die unten ab und zu eingeblendete Werbung schaltet WordPress). Daher: Auf völlig freiwilliger Basis darf mir jede/r Gewinner/in gern anbieten, das Porto in Höhe von 1,45 Euro zu übernehmen – oder höher beim Wunsch nach versichertem Versand. Gebt mir das aber bitte nicht schon im Kommentar mit eurer Antwort bekannt, sondern erst im Gewinnfalle. Ich will nicht in Verdacht geraten, die Sieger danach zuzuteilen.

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu meiner Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Sonntag, 14. April 2019, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage am Ende des Textes.

Seid Ihr dazu nicht in der Lage, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Ich benötige obendrein die Zusage, dass die Sendung nicht von Minderjährigen entgegengenommen werden kann. Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf die Blu-ray. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Nur eine Teilnahme pro Haushalt. Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Gewonnen haben

– Christian Strauß,
– Dysmas.

Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Dysmas hat sich leider auf wiederholte Kontaktaufnahme nicht gemeldet, der Gewinn ist hiermit verfallen. Die Blu-ray geht stattdessen an Frank Warnking. Herzlichen Glückwunsch! Auch du wirst benachrichtigt.

Die Rezension von „Unzerstörbar – Die Panzerschlacht von Rostow“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2019 by Volker Schönenberger

 

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Unzerstörbar – Die Panzerschlacht von Rostow: Von russischen Kriegshelden

Nesokrushimyy

Von Volker Schönenberger

Kriegsdrama // In der von Mitte November bis Anfang Dezember 1941 dauernden Schlacht um Rostow eroberte die Rote Armee die zuvor von der deutschen Wehrmacht besetzte Stadt Rostow am Don zurück. Im Sommer 1942 gelang den deutschen Streitkräften erneut die Eroberung der südrussischen Metropole. „Unzerstörbar – Die Panzerschlacht von Rostow“ allerdings spielt während der sogenannten Woronesch-Woroschilowgrader Operation.

Hauptmann Konovalov zieht wieder ins Feld …

Die Handlung fokussiert auf den russischen Hauptmann Semjon Konovalov (Andrey Chernyshov), der im Kriegsjahr 1942 seine niedrigen Dienstgrade als Panzerkommandant mit harter Hand führt. Während einer kurzen Kampfpause wird sein T-34 von einem deutschen Panzer überrascht und in Stücke geschossen. Konovalov verliert seine Besatzung und wird selbst schwer verletzt.

… und übernimmt eine neue Panzerbesatzung

Das russische Material zeigt sich sehr reparaturanfällig, was für die T-34 und die stark gepanzerten Fahrzeuge vom Typ KW-1 gleichermaßen gilt. Die Ingenieurin Pawla (Olga Pogodina) hat mit dem schadhaften Gerät alle Hände voll zu tun. Nach seiner Entlassung aus dem Lazarett übernimmt der Hauptmann im Juli erneut eine Panzerbesatzung mit dem Fahrer Rykov (Oleg Fomin), dem Kanonier Shinkevich (Vasiliy Sedykh) und dem Schützen Siitov (Vladimir Epifantsev).

Ingenieurin Pawla behauptet sich in der Männerwelt

Ein erster Einsatz mit einem KW-1 führt sogleich zu einem Motorschaden. Dennoch gelingt es Konovalov und seinen Männern, drei deutsche Panzer abzuschießen und das defekte Fahrzeug zum Stützpunkt zurückzubringen. Bald geht es wieder ins Gefecht.

Der russische Panzer rückt gegen …

Semjon Konovalov gab es wirklich, er war allerdings zum Zeitpunkt der im Film geschilderten Ereignisse erst 21 Jahre alt. Insofern kann der bei den Dreharbeiten mehr als doppelt so alte Hauptdarsteller Andrey Chernyshov durchaus als Fehlbesetzung angesehen werden, das tut der Qualität von „Unzerstörbar – Die Panzerschlacht von Rostow“ aber keinen Abbruch. Das russische Kriegsdrama wartet mit einer Mischung aus ruhigen Dialogszenen und punktuell eingesetzten Kampfsequenzen auf. Ein ausuferndes Schlachtengemälde sollte niemand erwarten, aber wenn russische und deutsche Panzer aufeinandertreffen, zieht die Spannungsschraube spürbar an. Positiv zu bewerten: Es wurde nicht versucht, mit CGI größere Schlachtfelder vorzugaukeln. Dafür wird in einigen Szenen die klaustrophobische Enge im Innern der Kampfpanzer spürbar. Wer will freiwillig derartig eingeschlossen in die Schlacht ziehen?

… zahlenmäßig überlegene deutsche Fahrzeuge vor

Natürlich ist das Heldenkino, für eine Antikriegsbotschaft somit denkbar ungeeignet. Aber wer will den Russen das Recht absprechen, ihren Helden des „Großen Vaterländischen Krieges“ filmische Denkmäler zu setzen? Wenn das auf handwerklich so hohem Niveau geschieht wie in „Unzerstörbar – Die Panzerschlacht von Rostow“, lässt sich das sehr gut anschauen. Mit den Verweisen auf die technischen Probleme und ein bisschen Kompetenzgerangel in der Brigade hat Regisseur Konstantin Maksimov immerhin auch auf ein paar Defizite der Roten Armee verwiesen. Ob die Ingenieurin Pawla auf einer realen Figur beruht, konnte ich nicht herausfinden. Die Figur nimmt beachtlichen Raum ein, ich kann unmöglich bewerten, ob es seinerzeit in der Roten Armee Frauen in derart verantwortungsvollen Positionen gegeben hat.

Der Panzerkommandant visiert sein Ziel an

Mit seiner Reduzierung auf einen begrenzten und bei uns wenig bekannten Kriegsschauplatz unterlässt es „Unzerstörbar – Die Panzerschlacht von Rostow“, seine Handlung in den Kontext des gesamten Kriegsverlaufs an der Ostfront zu setzen. Die deutschen Gegner bleiben bis auf ein paar Ausnahmen gesichtslos und ohne Profil, die Handlung konzentriert sich ganz auf die russischen Soldaten. Effekthascherei und Pathos bleiben erfreulicherweise außen vor, sodass der Film für Freunde von Schilderungen solch vergleichsweise „kleiner“ Kriegshandlungen insgesamt die Sichtung wert ist. Welche russischen Kriegsdramen könnt Ihr empfehlen?

Es gibt Opfer zu beklagen

Veröffentlichung: 22. Februar 2019 als Blu-ray und DVD

Länge: 90 Min. (Blu-ray), 86 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Russisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Nesokrushimyy
Internationaler Titel: Tankers
RUS 2018
Regie: Konstantin Maksimov
Drehbuch: Valeriya Baykeeva, Konstantin Maksimov, Konstantin Mayer
Besetzung: Andrey Chernyshov, Vladimir Epifantsev, Oleg Fomin, Olga Pogodina, Sergey Gorobchenko, Nikolay Dobrynin, Vasiliy Sedykh, Vladimir Kochetkov, Vladimir Yepifanov, Evgeniy, Zelenskiy,
Zusatzmaterial: Trailer, Trailershow, Vertikalschuber, Wendecover
Label: capelight pictures
Vertrieb: Al!ve AG

Copyright 2019 by Volker Schönenberger
Szenenfotos & Packshot: © 2019 capelight pictures

 
 

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