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Schlagwort-Archive: Science-Fiction

Gewinnspiel: 3 x Ares auf Blu-ray

Verlosung

Der französische SF-Thriller „Ares“ verbindet Martial-Arts-Action mit einer düsteren dystopischen Story um die Macht der Konzerne. Tiberius Film hat das niedrig budgetierte, gleichwohl sehenswerte Werk jüngst veröffentlicht und uns drei Blu-rays zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Teilnahmebedingungen

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu unserer Rubrik „Science-Fiction“ und nennt dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel und auch nicht unter der Rezension des Films) bis Sonntag, 21. Januar 2018, 22 Uhr, im Kommentarfeld noch nicht von uns berücksichtigte dystopische Science-Fiction-Filme, die eine Sichtung und Rezension verdient haben.

Fallen euch keine Filme ein, die Ihr nennen könnt, so schreibt das einfach hin – nur ein bereits von uns rezensiertes Werk solltet Ihr nicht gerade auflisten. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert, bislang sind noch alle Sendungen bei den Empfängern eingetroffen). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich fünf Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf die Blu-ray. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Die Rubrik „Science-Fiction“ findet Ihr auch hier, meine Rezension von „Ares“ auch hier.

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

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Your Name – Körpertausch der betörenden Art

Kimi no na wa

Kinostart: 11. und 14. Januar 2018

Von Matthias Holm

Anime-Fantasy-Drama // Den erfolgreichsten Anime aller Zeiten („Chihiros Reise ins Zauberland“ von 2001) abgelöst. Mehr als 354 Millionen Dollar weltweit eingespielt. Und zwei Jahre nach seinem Start in Japan kommt „Your Name“ von Makoto Shinkai an genau zwei Tagen in deutsche Lichtspielhäuser. So ist es nicht nur traurig, dass der Anime generell in der deutschen Kinolandschaft ein Schattendasein fristet – auch wird mit einer derart geringfügigen Kinoauswertung vielen Leuten ein wahres Leinwanderlebnis vorenthalten. Denn „Your Name“ besticht nicht nur durch eine emotionale Geschichte, er ist auch einer der schönsten gezeichneten Filme überhaupt.

Taki und Mitsuha tauschen unfreiwillig ihre Körper

Die junge Mitsuha (deutsche Stimme: Laura Jenni) wohnt im Dörfchen Itomori. Dort kümmert sie sich um den örtlichen Schrein, besucht die Schule und hat das triste Landleben eigentlich satt. Wie passend, dass sie eines Tages im Körper des ähnlich alten Taki (Maximillian Belle) aufwacht. Anscheinend tauschen die beiden mehrmals in der Woche ihrer Körper miteinander. Damit all das nicht im kompletten Chaos endet und da sich die beiden an ihre jeweiligen Handlungen am nächsten Tag kaum erinnern, führen sie Tagebuch. So kommen die beiden einander doch näher, als es ihnen an sich lieb ist.

Sowohl Taki als auch …

Weiter soll die Geschichte nicht ausgeführt werden. Denn was anfangs wie eine Body-Switch-Komödie üblicher Machart anmutet, entwickelt sich im Laufe der 107 Minuten immer weiter. Manche Gegebenheiten begreift man erst bei einer zweiten Sichtung so richtig, da sie doch etwas aus dem Nichts kommen. Bis man allerdings dort hinkommt, spielt Regisseur Makoto Shinkai typische Motive eines Körperwechsel-Films gekonnt durch. Missverständnisse und unpassende Verhaltensweisen sind zwar nichts Neues, machen aber gerade mit der Prise japanischem Humor sehr viel Spaß. Hier hege ich auch die größte Angst beim geplanten US-Remake von J. J. Abrams („Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht“) – die japanische Kultur spielt in der Geschichte eine wichtige Rolle und ob das adaptiert wird, bleibt zu bezweifeln.

… Mitsuha sehen den Kometen „Tiamat“

Darüber hinaus ist „Your Name“ einfach wunderschön. War Shinkais „The Garden of Words“ bereits absolut detailverliebt, dürfen sich der Regisseur und seine Zeichner hier noch mehr austoben. Ob das von Hochhäusern beherrschte Tokio, das ruhige Dorf Itomori oder die Reflexion von Neonwerbung in einer Pfütze – jedes Bild ist ein Kunstwerk. Dazu kommen wirklich schöne Einfälle für Szenenübergänge und eine Art Traumsequenz, die man im Kino gesehen haben sollte. Optisch gibt es kaum Filme im Anime-Bereich, die beeindruckender ausfallen. Auch der Soundtrack der japanischen Rockband RADWIMPS fügt sich wunderbar in das Geschehen ein, auch wenn manche Stücke, in Verbindung mit der durchaus kitschigen Geschichte, für manche zu viel des Guten sein können.

Die große Stadt Tokio

Ein Appell an alle, die für die beiden Tage, in denen man den Film hierzulande sehen kann, noch keine Karten haben – tut es! Auch für Leute, die mit Animes weniger anfangen können, ist „Your Name“ aufgrund seiner Optik und der mitreißenden Geschichte absolut einen Blick wert. Und auch wenn Makoto Shinkai sein Ende ein bisschen zu lange hinauszögert, sitzt sein Werk zu Recht auf dem Thron des erfolgreichsten Animes aller Zeiten.

Das kleine Dorf Itomori

Länge: 107 Min.
Altersfreigabe: FSK 6
Originaltitel: Kimi No Na Wa
JAP 2016
Regie: Makoto Shinkai
Drehbuch: Makoto Shinkai
Verleih: Universum Film

Copyright 2017 by Matthias Holm

Filmplakat & Trailer: © 2017 Universum Film, Szenenbilder: © 2016 TOHO CO., LTD. / CoMix Wave Films Inc. / KADOKAWA CORPORATION / East Japan Marketing & Communications,Inc. / AMUSE INC. / voque ting co.,ltd. / Lawson HMV Entertainment, Inc.

 

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Ares – Wenn die Konzerne das Sagen haben

Arès

Von Volker Schönenberger

SF-Thriller // Paris in nicht allzu ferner Zukunft: Frankreich ist bankrott gegangen, die Konzerne haben die Staatsschulden übernommen und faktisch die Macht an sich gerissen. Arbeitslosigkeit und Elend sind groß. Der Boxer Reda (Ola Rapace) gehört zu denen, die die Massen mit Spielen ruhig halten sollen. Doping hat ihn gestählt, doch der Einsatz eines neuen Produkts der Pharmaindustrie hat zehn Jahre zuvor einen Schlaganfall verursacht. Zwar hat er sich davon erholt, doch im Ring dient er in den brutalen Vollkontakt-Kämpfen unter seinem Kampfnamen Arès nun vornehmlich als Kanonenfutter. Illusionen über Freiheit und Gerechtigkeit macht er sich keine: „Ich bin mehr für das Geld.“

Das Paris der nahen Zukunft …

Um seine Schwester Carla (Emilie Gavois-Kahn) und deren zwei Töchter kümmert sich Reda dennoch. Als Carla im Gefängnis landet, willigt er in ein gefährliches Experiment ein, um das Geld zu beschaffen, mit dem er ihre Freilassung zu erkaufen hofft: Er lässt sich das neue Dopingmittel HFX verabreichen und tritt erneut im Ring an. Als sein Gegner erweist sich allerdings der unbesiegbar scheinende Ranglistenerste Panzer (Laurent Zivy).

… wird von Unruhen erschüttert

Interessante Kombination: „Ares“ mischt Martial-Arts-Action mit einer dystopischen SF-Thriller-Handlung. Das erscheint nicht unproblematisch: Wer sich auf knackige Ultimate-Fighting-Auseinandersetzungen freut, kommt zwar ab und zu auf seine Kosten, muss sich aber in der Zwischenzeit mit der Science-Fiction-Story befassen. Science-Fiction-Fans ohne Interesse an Kampfsport wiederum werden sich womöglich an den brutalen Auseinandersetzungen stören. Die Fähigkeit, etwas über den Tellerrand zu schauen, hilft somit ungemein, dann erschließt sich einem der Reiz der französischen Produktion, die eine düstere Story in düstere urbane Bilder packt. Hauptdarsteller Ola Rapace überzeugt als wortkarger Einzelgänger, der seine Scheißegal-Haltung abwirft, um seine Familie zu beschützen. Übermäßig gewalttätig geht es aber nicht zu, die FSK-16-Freigabe für die ungeschnittene Fassung erscheint angemessen.

Die Macht der Konzerne

Eine der Aufgaben der Science-Fiction ist es, mit einem Blick auf kommende Zeiten Aussagen über das Hier und Heute zu machen. Das gelingt Jean-Patrick Benes („Vilaine“) mit seinem ersten Langfilm als alleiniger Regisseur sehr gut. Manche Bürgerinnen und Bürger halten Kritik an der Macht der Konzerne für übertrieben. All jene, die das nicht tun, erhalten einen Blick in eine mögliche Zukunft, die vielleicht gar nicht allzu weit von unserer Realität entfernt ist. Braucht die Menschheit, braucht unser System eine Revolution?

Die Herrschenden wollen die Massen ruhig halten

Der schwedische Schauspieler Ola Rapace („Mankells Wallander“) heißt eigentlich Pär Ola Norell. Als er 2001 seine Kollegin Noomi Norén („Prometheus – Dunkle Zeichen“) heiratete, wählten die beiden als neuen Familiennamen Rapace. Die beiden haben einen Sohn, sind aber seit 2011 geschieden.

Reda alias Arès lässt sich dopen

Veröffentlichung: 4. Januar 2018 als Blu-ray im Steelbook, Blu-ray 3D (inkl. 2D-Fassung), Blu-ray und DVD

Länge: 80 Min. (Blu-ray), 77 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Französisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Arès
F 2016
Regie: Jean-Patrick Benes
Drehbuch: Jean-Patrick Benes, Allan Mauduit
Besetzung: Ola Rapace, Micha Lescot, Thierry Hancisse, Hélène Fillières, Ruth Vega Fernandez, Eva Lallier, Louis-Do de Lencquesaing, Élina Solomon, Yvon Martin, Pierre Perrier
Zusatzmaterial: Trailer, Trailershow, Wendecover
Label/Vertrieb: Tiberius Film

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2018 Tiberius Film

 

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