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Star Wars: Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers: Palpatines Rückkehr

Star Wars: Episode IX – The Rise of Skywalker

Kinostart: 18. Dezember 2019

Von Volker Schönenberger

SF-Abenteuer // Wohin steigt Skywalker auf? In den Himmel? In die Macht? In die Erste Liga? Ist die deutsche Titelübersetzung womöglich ungenau? „Rise“ kann immerhin auch „Auferstehung“ bedeuten. Und welche/r Skywalker ist gemeint? Fragen, für die man nach der Sichtung von „Star Wars: Episode IX – Der Aufstieg Skywalkers“ unterschiedliche Antworten finden kann. Um Spoiler zu vermeiden, will ich darauf aber nicht weiter eingehen.

Rey perfektioniert ihre Jedi-Fähigkeiten

Keinen Spoiler stellt es dar, auf die Wiederkehr des ehemaligen Imperators Palpatine (Ian McDiarmid) hinzuweisen, wird der Sith-Lord doch bereits im traditionell zu Beginn des Films eingeblendeten Text erwähnt. An düsterer Stätte trifft Kylo Ren (Adam Driver) auf der Suche nach der Quelle der dunklen Macht auf Palpatine. Der verspricht ihm eine gigantische Flotte von Sternenzerstörern; als Gegenleistung soll Kylo dem Sith-Lord Rey (Daisy Ridley) ausliefern. Dem Sohn von Leia Organa (Carrie Fisher) und Han Solo (Harrison Ford) winkt unbeschreibliche Macht – sein Regime der Ersten Ordnung würde als „Final Order“ der Rebellion endgültig den Garaus machen.

Von der Schrottsammlerin zur Jedi-Ritterin

Rey ahnt davon anfangs nichts, die vormalige Schrottsammlerin trainiert hart, um ihre Jedi-Fähigkeiten zu perfektionieren. Doch bald schon bricht sie mit ihren wackeren Weggefährten Poe Dameron (Oscar Isaac), Finn (John Boyega), Chewbacca (Joonas Suotamo) und C-3P0 (Anthony Daniels) auf, sich der dunklen Bedrohung entgegenzustemmen.

Unsere Helden werden …

Disney ist für „Der Aufstieg Skywalkers“ auf Nummer Sicher gegangen und hat J. J. Abrams auf den Regiestuhl gesetzt, der bereits „Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht“ (2015) inszeniert hatte. Bei „Star Wars: Episode VIII – Die letzten Jedi“ (2017) war er lediglich als Executive Producer in Erscheinung getreten, die Regie hatte Rian Johnson („Brick“, „Knives Out – Mord ist Familiensache“) übernommen. Abrams weiß, dass er Fan-Erwartungen erfüllen muss, was angesichts der Fülle ikonischer Figuren, Motive und Elemente keine Schwierigkeit darstellt. Der aus bekannten Versatzstücken der vorherigen Soundtracks zusammenkomponierte Score von John Williams trägt dazu bei und macht das immerhin gut.

… von Sturmtruppen gejagt

Das vertraute Gefühl stellt sich natürlich zwangsläufig mit dem ersten Fanfarenstoß, dem „Star Wars“-Schriftzug und dem sich von unten ins Sternenbild schiebenden Text ein und verlässt uns bis zum Ende nicht mehr. Kylo Rens und Reys Lichtschwerter kommen ausgiebig zum Einsatz, wobei mir das Design von Kylos Waffe nach wie vor ein Schmunzeln abringt – der Oberste Anführer der Ersten Ordnung musste immerhin trainieren, wie er es vermeidet, sich im Kampf ständig die kurzen Parierstangen am Griff seines Lichtschwerts in den Oberschenkel zu rammen. Auf dem von Sand bedeckten Planeten Pasaana bekommen wir eine rasante Verfolgungsjagd mit schlittenartigen Fahrzeugen geboten, und auch die Raumschiffe bieten großen Wiedererkennungswert, angeführt natürlich vom „Millennium Falcon“.

In den Trümmern des Todessterns

Ihre Mission führt unsere Heldinnen und Helden auf einen weiteren neuen Schauplatz: den von stürmischen Ozeanen bedeckten Mond Kef Bir nicht allzu weit entfernt vom Waldmond Endor, den wir aus „Star Wars: Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ (1983) kennen. Dort befinden sich Trümmer des zweiten Todessterns, in deren Innern sich ein dringend benötigtes Artefakt befindet.

Alter Bekannter: Lando Calrissian

Neue Figuren gibt es hüben wie drüben ein paar, sie können es jedoch an Bedeutung nicht mit Rey, Poe, Finn und Kylo Ren aufnehmen. Genannt seien General Pryde (Richard E. Grant) als erster Untergebener von Kylo Ren sowie die Amazonen Zorii Bliss (Keri Russell) und Jannah (Naomi Ackie). Beide Frauen scheinen aber in erster Linie als Love Interest für Poe Dameron und Finn installiert worden zu sein, auch wenn diese Romantik lediglich angedeutet wird. Das wirft die Frage auf, weshalb nicht Finns Beziehung zu Rose Tico (Kelly Marie Tran) ausgebaut worden ist – die beiden hatten in „Die letzten Jedi“ prima harmoniert. Hat Disney etwa Angst vor der eigenen Courage bekommen, eine sexuelle Beziehung zwischen einem Dunkelhäutigen und einer Asiatin zuzulassen, sodass Finn nun unbedingt eine Partnerin gleicher Hautfarbe an die Seite gestellt bekommen musste? Auch Spekulationen über eine Homosexualität Poe Damerons sind nun beendet. Das kann man bedauern oder ignorieren. Bezüge zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen sucht man vergebens, aber „Star Wars“ stand in meinen Augen immer auch für Eskapismus in Reinkultur. Wenn ich in diese Welt eintauche, dürfen die Probleme der Realität gern draußen bleiben.

Carrie Fisher ruhe in Frieden

Leia Organa hat mit wenigen Szenen durchaus tragende Bedeutung. Der Tod Carrie Fishers im Dezember 2016 stellte Produktion und Regie vor einige Probleme, die gelöst wurden, indem man nicht verwendete Aufnahmen der beiden Vorgängerfilme einmontierte. Das fällt nicht weiter auf und geht in Ordnung, „Der Aufstieg Skywalkers“ erweist der Verstorbenen in würdiger Manier die letzte Ehre. Sie ruhe in Frieden.

BB-8 findet einen Freund

Die 2014 für ihre Nebenrolle im Sklavereidrama „12 Years a Slave“ mit dem Oscar prämierte Lupita Nyong’o („Black Panther“) tritt wieder als Maz Kanata in Erscheinung, auch wenn sie als Alienwesen nicht erkennbar ist. Domhnall Gleeson („Ex Machina“) ist erneut als „First Order“-General Hux zu sehen, seine Rolle hinterließ bei mir allerdings ein Achselzucken.

Kurz vor dem Showdown beschlich mich die Furcht, auch bei „Der Aufstieg Skywalkers“ könne sich das dramatische Logikloch öffnen, eine gewaltige Bedrohung mit einer simplen Achillesferse bezwingbar zu machen. Man erinnere sich nur an die Verwundbarkeit der Todessterne, und auch die Starkiller-Basis in „Das Erwachen der Macht“ ließ sich letztlich recht einfach zerstören. Diese Gefahr umschiffte J. J. Abrams glücklicherweise dann doch, was mich aufatmen ließ. Bei ein paar Aspekten stellen sich mir andere Logikfragen, etwa die der Herkunft der neuen Sternenzerstörer-Flotte, die so gewaltig ist, dass ihr Bau kaum unbemerkt hätte bleiben können. Und auf welche Weise hat Palpatine ihre Besatzungen rekrutiert? Oder lenkt er sie mit Sith-Kräften gar selbst? Wie konnte er überhaupt aus dem Tod zurückkehren?

Ist das gut oder schlecht?

„Der Aufstieg Skywalkers“ eignet sich vorzüglich dazu, sowohl positiv als auch negativ rezensiert und rezipiert zu werden, weshalb es mir schwerfällt, mich für eine Seite zu entscheiden. An der Tricktechnik und den Effekten ist nichts auszusetzen. Derartige Welten mit einer Vielzahl exotischer Schauplätze und Figuren zu erschaffen, erfordert nach wie vor enormen Aufwand, aber so viel Know-how, Kunstfertigkeit und Fantasie haben die Studios. Abrams führt die Story der dritten Trilogie zu einem logischen Finale, so weit, so gut. Die Action inszeniert er mitreißend, sie hält das Niveau der Saga. Auch die Entwicklung der beiden wichtigsten Charaktere Kylo Ren und Rey wirkt jederzeit nachvollziehbar. Besonders Adam Driver überzeugt mit seiner Darstellung der inneren Zerrissenheit seiner Figur. Die Kluft zwischen seinem guten und bösen Ich erscheint mir zwar arg groß, denn immerhin hat er seinen Vater ermordet und ist auch sonst für jede Schandtat zu haben, aber seinerzeit wurden seinem Großvater Anakin Skywalker monströseste Missetaten verziehen – Darth Vader durfte am Ende sogar gütig lächelnd an der Seite von Yoda und Obi-Wan Kenobi eins mit der Macht sein. Daisy Ridley hat es da etwas einfacher, angesichts von Reys Güte stellt sich gar nicht erst die Frage, ob sie Kylo Rens Werben nachgeben wird. Zwar fühlt sie ein sonderbares Band zwischen ihm und ihr, das hindert sie aber nicht daran, mit Macht gegen ihn anzutreten.

Der „Millennium Falcon“ tut’s noch immer

Fanbedienung hat in „Der Aufstieg Skywalkers“ größte Bedeutung, dafür steht nicht zuletzt die Rückkehr von Lando Calrissian (Billy Dee Williams), der beizeiten wieder auf dem Pilotensitz des „Millennium Falcon“ Platz nehmen darf. Für die Star-Wars-Jünger gibt es viel zu entdecken, vor allem wiederzuentdecken. Mutig sieht anders aus, und das verhindert auch, dass „Der Aufstieg Skywalkers“ zu einem herausragenden Film wird. Episch? Ganz sicher. Von epischer Größe? Ganz sicher nicht, dafür mangelt es zu sehr an Originalität.

Das waren noch Zeiten

Ich entsinne mich, am Tag der deutschen Premiere – dem 9. Dezember 1983 – im rappelvollen Kino in Hamburg gesessen und gierig darauf gewartet zu haben, dass „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ endlich beginnt. Mehr als ein halbes Jahr zuvor hatte das vermeintliche Finale der Saga bereits seine Weltpremiere in den USA gefeiert – kein Vergleich zur heutigen Zeit mit ihren weltweiten Startterminen innerhalb weniger Tage. Wie auch immer, jedenfalls hatten wir monatelang auf dieses Kino-Großereignis hingefiebert. Derlei Larger-than-Life-Blockbuster waren damals noch deutlich rarer gesät als heute und daher so oder so etwas Außergewöhnliches. Es mag Krieg-der-Sterne-Junkies geben, die seit „Star Wars: Episode VII – Das Erwachen der Macht“ jedes Jahr kurz vor Weihnachten unruhig auf ihrem Hosenboden hin und her rutschen, weil sie die neueste Episode oder die nächste „Star Wars Story“ nicht abwarten können, aber die Inflation der Blockbuster von Marvel über DC und Godzilla nebst King Kong usw. lässt all diese Produktionen leider beliebig erscheinen. Damit tut man und tue ich dem einen oder anderen Beitrag sicher unrecht, aber es stellt sich einfach kein Gefühl eines besonderen Erlebnisses mehr ein. Ein solches Gefühl vermitteln zumindest mir nur noch kleinere Produktionen bis hin zum Independent-Film.

Kein Wunder – bei der Besatzung

Ich habe keinerlei Zweifel daran, dass sich in Cast wie Crew der Star-Wars-Saga etliche Beteiligte tummeln, die sich mit Leib und Seele diesem Projekt verschrieben haben und Herzblut investieren. Es schimmert auch immer wieder durch, sei es mittels toller Tricks oder liebevoll gestalteter Figuren. Dennoch bleibt der schale Beigeschmack, dass es Disney letztlich nur darum geht, den an George Lucas gezahlten horrenden Kaufbetrag fürs Franchise wieder hereinzubekommen.

Werden sich Zorii Bliss und …

Die Sequel-Trilogie aus „Das Erwachen der Macht“ und „Die letzten Jedi“ endet mit „Der Aufstieg Skywalkers“. Die finale Auseinandersetzung erscheint mir dem angemessen und bildet einen echten Schlussstrich. Wobei es meiner Ansicht nach den Disney-hauseigenen Konkurrenten von Marvel besser gelungen ist, die Vorgängerfilme so zu inszenieren, dass alles auf den gigantischen Showdown in „Avengers – Endgame“ hinausläuft, was dazu führte, dass dieser an den Kinokassen explodierte und sogar „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ als erfolgreichsten Film überhaupt ablöste. Im direkten Vergleich ist „Endgame“ fürs Marvel Cinematic Universe deutlich höher einzuschätzen als „Der Aufstieg Skywalkers“ für die Krieg-der-Sterne-Welt.

Wie geht es weiter im „Star Wars“-Universum?

Bleibt abzuwarten, welche Ideen den Machern dereinst für etwaige Episoden X, XI und XII und weitere Star Wars Storys kommen werden, so es denn dazu kommen wird. Im Kino pausiert der Krieg der Sterne vorerst, die Jedi-Jünger können aber auf Serien ausweichen: Der vielgepriesene Ableger „The Mandalorian“ ist zeitlich zwischen „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ und „Das Erwachen der Macht“ angesiedelt. Für 2021 ist eine Prequel-Serie zu „Rogue One – A Star Wars Story“ angekündigt, auch eine Obi-Wan-Kenobi-Serie ist in Planung. Der Krieg der Sterne kennt kein Ende.

… Jannah der Rebellion anschließen?

George Lucas’ Prequel-Trilogie „Die dunkle Bedrohung“ (1999), „Angriff der Klonkrieger“ (2002) und „Die Rache der Sith“ (2005) hatte seinerzeit viel Kritik auf sich gezogen, wobei sich die Fangemeinde längst damit abgefunden hat. Wird sich die jüngste Trilogie mit den Episoden VII, VIII und IX dereinst in puncto Anerkennung zwischen den beiden vorherigen platzieren oder gar hinter den Prequels zurückbleiben? Das vermag ich nicht zu beurteilen. Die Zeit wird es zeigen.

Kylo Ren erliegt der Verlockung der Macht …

Den „Krieg der Sterne“ haben wir in unserer Rubrik Filmreihen aufgelistet. Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Lupita Nyong’o sind unter Schauspielerinnen aufgeführt, Filme mit Adam Driver, Domhnall Gleeson und Oscar Isaac in der Rubrik Schauspieler.

… und tritt erneut gegen Rey an

Länge: 141 Min.
Altersfreigabe: FSK
Originaltitel: Star Wars: Episode IX – The Rise of Skywalker
USA 2019
Regie: J.J. Abrams
Drehbuch: Chris Terrio, J. J. Abrams
Besetzung: Adam Driver, Daisy Ridley, Oscar Isaac, Billie Lourd, Keri Russell, Mark Hamill, Ian McDiarmid, Kelly Marie Tran, Lupita Nyong’o, Domhnall Gleeson, John Boyega, Billy Dee Williams, Joonas Suotamo, Dominic Monaghan, Richard E. Grant, Anthony Daniels, Naomi Ackie, Carrie Fisher, Mark Hamill, Harrison Ford
Verleih: Walt Disney Studios Motion Picture Germany

Copyright 2019 by Volker Schönenberger

Filmplakat, Szenenfotos & Trailer: © 2019 ILM & Lucasfilm Ltd. All rights reserved.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 2019/12/18 in Film, Kino, Rezensionen

 

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Videospielverfilmungen (XIV): Rampage – Big Meets Bigger: Dwayne Johnson laust der Affe

Rampage

Von Volker Schönenberger

SF-Action-Abenteuer // Als Schauspieler wird „The Rock“ belächelt, aber unstrittig hat sich Dwayne Johnson mit Filmen wie der „Fast & Furious“-Reihe, „San Andreas“, „Jumanji – Willkommen im Dschungel“ und „Skyscraper“ vom Wrestler zu einem der größten Actionfilmstars unserer Zeit gemausert. Seine Filme sind nicht unbedingt für Feingeister, aber das gilt ja generell fürs Actiongenre. Und da die Gage stimmt, kann es Johnson egal sein, dass er seine Karriere womöglich nie mit einem Oscar wird krönen können – im August 2019 wurde er zum zweiten Mal zum aktuell bestbezahlten Schauspieler gekürt. Es sei ihm gegönnt, ich verhehle nicht, dass der Gute auf mich einen sympathischen Eindruck macht, der sich selbst und die Figuren, die er verkörpert, nicht ernster nimmt, als es sein muss.

Verfilmung des Arcade-Games „Rampage“

„Rampage – Big Meets Bigger“ (2018) basiert auf dem legendären Arcade-Spiel „Rampage“ der 1980er-Jahre von Midway Games – der Automat taucht sogar ganz kurz auf. In dem Spiel ging es einzig darum, als überdimensionaler Gorilla, Dinosaurier oder Werwolf ganze Städte zu zerstören. Zu Beginn des Films erfahren wir mittels Texteinblendung von einem Durchbruch bei der Bekämpfung unheilbarer Krankheiten mittels Gentechnik im Jahr 1993. 2016 allerdings seien die Möglichkeiten gentechnischer Veränderung als Massenvernichtungswaffe eingestuft worden. Bald darauf im Orbit: Die Mutation einer Laborratte zu monströsen Ausmaßen führt zur Zerstörung einer Raumstation – inklusive feuriger Explosion im luftleeren Raum, wie gehabt.

Mensch (r.) und Gorilla – in trauter Freundschaft vereint

Die Trümmer verglühen in der Erdatmosphäre, dummerweise nicht alle: Proben eines geheimen Genexperiments landen an drei Orten: In Floridas Everglades kommt ein Krokodil damit in Berührung, in einem Wald in Wyoming ein Wolf. Im San Diego Wildlife Sanctuary schließlich atmet ein Schützling des Ex-Elitesoldaten und jetzigen Primatenforschers Davis Okoye (Dwayne Johnson) die Substanz ein: der sanftmütige Albino-Gorilla George (Jason Liles), ein gewaltiger Silberrücken, mit dem sich Davis in inniger Freundschaft verbunden fühlt. Als George aufgrund der Dosis des Mutationserregers zu gewaltigen Ausmaßen anwächst, wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt.

Bier hilft!

„Rampage – Big Meets Bigger“ täuscht in keiner Sekunde vor, mehr zu sein als ein großer Spaß für Jungs, und als solcher lässt er sich auch mit Freude schauen. Ein No-Brainer vor dem Herrn. Und Bier hilft! Die Sequenzen zwischen den Actionszenen lassen sich überstehen, ohne gelangweilt einzuschlafen, mehr kann man dabei nicht verlangen. Menschen werden von gigantischen Mäulern verschlungen oder großen Tatzen zermalmt – das kann man für brutal halten, aber die Altersfreigabe ab zwölf Jahren geht schon in Ordnung. Wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Wer auf zerfetzte und zermalmte Leiber gehofft hat und sich nun beklagt, nichts dergleichen geliefert bekommen zu haben, möge bedenken, dass Filme wie dieser auch und gerade für ein junges Publikum produziert werden.

Krisenstab angesichts der Bedrohung

Der Wow-Effekt beim Anblick am Computer entstandener gigantischer Kreaturen hat sich seit Steven Spielbergs „Jurassic Park“ (1993) stark abgenutzt. Immerhin sieht das auch im Falle von „Rampage – Big Meets Bigger“ so überzeugend aus, wie das in derartigen Blockbustern nun mal aussieht. Für die Tricktechnik stand allemal ausreichend Budget zur Verfügung, dafür verantwortlich zeichnete das neuseeländische Unternehmen Weta Digital, das seit Peter Jacksons „Der Herr der Ringe“-Trilogie bestens im Geschäft der visuellen Spezialeffekte ist. Während Gorilla George mittels Motion Capture von einem Schauspieler verkörpert wurde, entstanden der Wolf und das Reptil vollständig am Computer.

George wird sauer

Die Idee, sich bei den Monstern in tatsächlich an den Wesen aus der Vorlage zu orientieren, ringt mir immerhin ein wohlwollendes Schmunzeln ab. Dass es sich bei den Kreaturen im Spiel um mutierte Menschen handelt, während im Film Tiere zu gigantischer Größe anwachsen, fällt unter künstlerische Freiheit und wird wohl nur bei „Rampage“-Puristen Stirnrunzeln verursachen. Und hier wird geklotzt und nicht gekleckert – bis kein Stein mehr auf dem anderen steht, das muss auch so sein. Wer ein Zerstörungsspiel verfilmt, muss zerstören, daran hält sich Regisseur Brad Peyton, der im Team mit seinem Superstar bereits 2015 bei „San Andreas“ überaus actionreich tätig war. Die erste Zusammenarbeit zwischen Peyton und Johnson datiert von 2012: „Die Reise zur geheimnisvollen Insel“. „San Andreas 2“ in derselben Regie-Hauptdarsteller-Konstellation ist angekündigt.

Zwei Stars aus „Watchmen – Die Wächter“

Als skrupellose Vorstandschefin des für die illegalen Genmanipulationen im All verantwortlichen Gentechnik-Unternehmens Energyne ist Malin Åkerman („Num8ers Station“, „Watchmen – Die Wächter“) zu sehen. Naomie Harris („28 Days Later“, „Moonlight“) verkörpert die Gentechnikerin Dr. Kate Caldwell, die maßgeblich an der Entwicklung der Substanz gearbeitet hat und sich nun mit Davis Okoye zusammentut, um den Schaden zu begrenzen. Jeffrey Dean Morgan („The Walking Dead“, „Watchmen – Die Wächter“) schließlich tritt als undurchsichtiger Regierungsagent Harvey Russell in Erscheinung. Die Figurenkonstellation rund um Dwayne Johnsons Gorillaflüsterer Davis Okoye können wir so durchgehen lassen.

Der Wolf mag keine Hunde – höchstens zum Frühstück

Der Einfluss der Kaijū-Monsterfilme aus den japanischen Tōhō-Studios ist unübersehbar, auch wenn wir es hier nicht mit Männern in Gummikostümen zu tun bekommen. „Rampage – Big Meets Bigger“ wird es kaum gelingen, mich zu einer zweiten Sichtung zu motivieren, war aber doch kurzweilig genug, mir eine gute Zeit zu bescheren. Wer die körpereigene Hirn-Abschaltfunktion einzusetzen versteht, kann der Zerstörungsorgie sicher etwas abgewinnen.

Dann taucht auch noch ein Krokodil auf

Die Reihe „Videospielverfilmungen“ haben wir in unserer Rubrik Filmreihen aufgeführt, Filme mit Naomie Harris unter Schauspielerinnen, Filme mit Dwayne Johnson in der Rubrik Schauspieler.

Ob die Freundschaft das aushält?

Veröffentlichung: 4. Oktober 2018 als Blu-ray 3D (inkl. 2D-Version), Blu-ray und DVD

Länge: 108 Min. (Blu-ray), 104 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Rampage
USA 2018
Regie: Brad Peyton
Drehbuch: Ryan Engle, Carlton Cuse, Ryan J. Condal, Adam Sztykiel
Besetzung: Dwayne Johnson, Naomie Harris, Malin Åkerman, Jeffrey Dean Morgan, Jake Lacy, Joe Manganiello Marley Shelton, P. J. Byrne, Demetrius Grosse
Zusatzmaterial:
Label/Vertrieb: Warner Home Video

Copyright 2019 by Volker Schönenberger

Szenenfotos & Trailer: © 2018 Courtesy of Warner Bros. Pictures, Packshots: © 2018 Warner Home Video

 
 

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The Beyond (2017) – Konservativer Transhumanismus

The Beyond

Von Lucas Gröning

Science-Fiction // Seit dem Anbruch des digitalen Zeitalters stellen sich dem Menschen immer mehr Fragen um seinen Platz in der schönen neuen Welt. Wie will er künftig leben? Wie will er arbeiten? Bieten sich Chancen, das eigene Leben signifikant zu verbessern, oder nützt die Digitalisierung doch eher den Reichen, Mächtigen und den Großkonzernen des Silicon Valley? Auch der Film sucht in diesem Zusammenhang nach Antworten und hat dies in der Vergangenheit bereits mit intelligenten Beiträgen getan. Zu nennen ist etwa Ridley Scotts „Blade Runner“ (1982), der nach einer Definition des menschlichen Wesens in einer technisierten Welt sucht und diese Suche in den Zusammenhang zur klassischen Philosophie von René Descartes und in den Gegensatz zu einem christlichen Wertegerüst setzt. In „Blade Runner 2049“ (2017), der direkten Fortsetzung von Scotts Werk, ist Denis Villeneuve unter anderem der Frage nachgegangen, inwiefern der Mensch in modernen, kapitalistisch-geprägten Gesellschaften über zwei Identitäten verfügt – eine als Produkt auf dem Arbeitsmarkt, eine als Konsument von produzierten Gütern und Dienstleistungen. Des Weiteren hat Alex Proyas 2004 in „I Robot“ die Macht einer künstlichen und vom Menschen erschaffenen Intelligenz thematisiert, die sich über seinen Erschaffer hinwegsetzt und in der Diktatur über den Menschen die einzige Rettung für dessen Existenz erkennt.

Auch „The Beyond“ (2017) von Hasraf Dulull nimmt sich der genannten Themen an – der britische Regisseur verfasste auch das Drehbuch. Zuvor hatte er diese Funktionen in vier Kurzfilmen ausgeübt, sodass „The Beyond“ sein Langfilmdebüt darstellt. Dulull war bis dato in erster Linie als „Visual Effects Supervisor“ tätig, und das durchaus für Großproduktionen wie „The Dark Knight“ (2008) und „Prince of Persia – Der Sand der Zeit“ (2010). Schon einmal vorweg: „The Beyond“ erreicht nicht im Ansatz die Höhe der eingangs genannten Science-Fiction-Filme. Das wäre angesichts deren Qualität auch zu viel verlangt, gerade vor dem Hintergrund, dass es sich bei Dululls Beitrag um eine Independent-Produktion handelt. Doch auch, wenn man die handwerklichen und erzählerischen Schwächen des Films ausblendet, gibt es viel zu kritisieren.

Die Dokumentation von Ereignislosigkeit

Worum geht es in „The Beyond“? Im Jahr 2019 taucht praktisch aus dem Nichts ein mysteriöses Wurmloch am Himmel über der Erde auf. Kurz darauf tritt eine große Zahl fremdartiger Himmelskörper aus eben jenem Loch heraus und bringt sich über dem gesamten Planeten verteilt in Stellung. Gillian Lacroux (Jane Perry), Chefin einer Raumfahrtbehörde, will das Wurmloch erforschen und entsendet zu diesem Zweck mehrere Astronauten, die einen Blick auf die Erscheinung werfen sollen. Da ein Mensch die enormen Gravitationskräfte des Loches nicht überleben würde, schaltet sich das Militär ein und bietet der Behörde eine hochentwickelte Robotertechnologie an, durch die sich das Gehirn eines Menschen mit einem künstlich erschaffenen Körper verbinden lässt. Das Ergebnis ist der sogenannte Human 2.0, der in der Lage sein soll, sich dem Wurmloch zu nähern und dort auf Spurensuche zu gehen.

Eines Tages taucht über der Erde ein mysteriöses Wurmloch auf

Den Großteil des Films erleben wir aus der Sicht eines Kamerateams. Dieses soll einen internen Film über die Arbeit der Raumfahrtbehörde drehen und begleitet die Protagonisten über die Dauer der Handlung. Somit erinnert Dulalls Werk zumeist eher an eine Dokumentation als an einen Spielfilm. Hier wechselt sich die Darstellung der handelnden Personen im Mockumentary-Stil, ähnlich wie in beispielsweise „The Blair Witch Project“ (1999) und „[Rec]“ (2007), mit Interviewsituationen auf einer diegetischen, fiktiven Ebene ab. So erfahren wir beispielsweise in den als Found Footage gedrehten Mockumentary-Szenen einen Aspekt der Handlung, der in der nächsten Szene im Rahmen eines Interviews von den handelnden Personen oder Experten kommentiert werden, ganz im Stile durchschnittlicher Fernsehproduktionen. Dieses Mittel zum Vorantreiben der Handlung zieht sich durch den gesamten Film und entfernt somit den Zuschauer vom Eindruck einer fiktiven Handlung. Das Gleiche sehen wir auf ästhetischer Ebene. Alle Bilder sind recht hell, perfekt ausgeleuchtet und schreien förmlich nach der Wahrnehmung als überproduziertes TV-Format. Das Problem hierbei ist jedoch, dass eine Dokumentation ja dazu da wäre, reale Ereignisse mit dem Anspruch der Intersubjektivität darzustellen, während ein fiktiver Film auch den Anspruch hat, seine Rezipienten zu unterhalten und ihnen eine gute Geschichte zu erzählen.

Genau hier liegt die Krux von „The Beyond“ aus handwerklicher Sicht: Der Film erzählt eine fiktive Geschichte, die jedoch aufgrund des reinen Dokumentationsstils und die Ereignislosigkeit seiner Handlung nicht unterhält. Viel zu oft wird die Handlung mit belanglosen Dialogen und Interviews aufgefüllt, welche die Handlung in keinster Weise vorantreiben und immer wieder aufs Neue betonen, wie unglaublich bedeutsam der Kontakt mit dem außerirdischen Fremden für die Geschichte der Menschheit ist. Bis sich wirklich etwas ereignet, lässt sich der Film knapp 50 Minuten Zeit, womit die Hälfte der Lauflänge bereits überschritten wird. Auf der anderen Seite ist die dokumentarische Darstellung einer fiktiven Geschichte nur von geringem Wert, da es sich ja um Ereignisse handelt, die in der realen Welt nicht stattfinden oder stattgefunden haben. Insofern bietet „The Beyond“ auch keinen Mehrwert im Sinne einer Wissensvermittlung über Aspekte der realen Welt, wie es Dokumentationen an sich haben sollten.

Gott und die Silicon-Valley-Ideologie

„The Beyond“ hat jedoch nicht nur Probleme damit, seine Geschichte auf spannende Art und Weise zu vermitteln. Das gezeigte Material ist auch aus ideologischer Sicht problematisch – vor allem in seinem Bezug zum Konzept des Human 2.0. Fernab des Films lassen sich in der Realität tatsächlich Tendenzen erkennen, den Menschen und sein Umfeld immer effizienter zu machen, vor allem von Seiten der Digitalisierungsbranche, allen voran des Silicon Valley. So zeigen uns Smartwatches inzwischen Pulswerte, Herzfrequenzen, den Zustand unseres vegetativen Nervensystems und unseren Kalorienverbrauch – das Ziel: dem Menschen zu ermöglichen, all diese Werte im Alltag im Auge zu behalten, ein gesundes Dasein zu führen und so seine Lebensdauer erheblich zu verlängern. Zugleich versuchen Konzerne wie Google, Apple und Amazon, unser Kaufverhalten zu optimieren, indem uns beispielsweise Werbung für Produkte angezeigt wird, die hinsichtlich unserer Sucheingaben auf unseren Interessen basiert. Auch das Zugreifen auf neuronale Strömungen unseres Gehirns zur Optimierung unseres Medienkonsums ist bereits Thema im Silicon Valley. Die Botschaft dahinter: Die Digitaliserung und Technologisierung unseres Alltags sei das zentrale Schlüsselement für eine Verbesserung des menschlichen Daseins – oder um es mit der philosophischen Denkrichtung zu benennen: Es geht um den Transhumanismus zur Verbesserung des menschlichen Lebens. Verbesserung und Optimierung klingt erst mal ganz gut, nicht wahr? Doch man muss sich die Frage stellen, inwiefern eine Optimierung all dieser Aspekte wirklich Teil der menschlichen Existenz sein sollte, also ob das alles wirklich „gebraucht wird“ oder ob es im Endeffekt nicht viel mehr um die Optimierung der Einnahmengenerierung der angesprochenen Großkonzerne geht und um die Verlängerung des menschlichen Lebens zur Existenz als Arbeitskraft und Konsument. Darüber hinaus wäre der Aspekt des „Gedankenlesens“ und der eventuell folgenden Gedankenkontrolle durch Beschallung mit bestimmten Ideologien ein großes Geschenk für jene autoritären, antidemokratischen Tendenzen, die sich aktuell weltweit beobachten lassen. Hier sei ein weiterer Film genannt, der sich bereits 1988 mit derlei Gedankengut befasst hat, wenn auch etwas exploitativer: John Carpenters „Sie leben“.

Weitere Himmelskörper zeigen sich über dem Planeten

Die Spitze einer solchen Optimierung des Menschen wäre wohl der Human 2.0, wie er in „The Beyond“ dargestellt wird. Der Roboteranzug, der hier bereits mit dem menschlichen Gehirn verknüpft wird, bietet die zentrale Lösung zur Erkundung des außerirdischen Wurmlochs. Er macht den Menschen körperlich robuster, stärker und widerstandsfähiger. Die Verknüpfung zum Gehirn erlaubt es den Beteiligten der Raumfahrtbehörde außerdem, sämtliche neuronalen Strömungen zu überwachen, während sich die Astronautin Jessica Johnson (Noeleen Comiskey) als „Jessica 2.0“ auf ihrer Mission befindet. Ein marktwirtschaftlicher Nutzen wird hier zwar noch nicht etabliert, das Konzept des Human 2.0 basiert allerdings auf Überlegungen, die im Silicon Valley bereits unter den Maximen der kapitalistischen Prinzipien Umsatz-und Gewinnmaximierung angestrengt werden.

„The Beyond“ ordnet diesem technischen Fortschritt dabei alles unter – selbst das menschliche Leben selbst. So wird zwar einigen Personen nachgetrauert, die im Zuge einer Entwicklung des Human 2.0 sterben, beispielsweise durch Fehlkonstruktionen, ihr Ableben wird jedoch recht schnell als notwendiges Übel abgetan. Sie sterben in diesem Sinne einen Märtyertod, der für die Entwicklung des Human 2.0 nötig ist, und zugleich wird gezeigt, dass sich aus den schwachen Individuen ein starkes erheben muss, um die Mission letztlich zu beginnen. Dieser Märtyrertod geschieht ganz im christlichen Sinne für das Fortschreiten einer Idee, an die geglaubt wird. War das in früheren Zeiten eher der Glauben an das Christentum, Gott und Jesus, ersetzt „The Beyond“ Gott durch den Übermenschen im Sinne von Friedrich Nietzsche, worauf auch der Titel schließen lässt. Statt für moderne humanistische Werte einzutreten, nach denen jeder Mensch für die Gesellschaft, als auch ganz als Individuum seinen eigenen Wert hat, tritt der Film eben für eine höhere Form des Menschen ein, eine optimierte Form, die sich letztlich auch als eine Art Gottgestalt interpretieren lässt. Hier spricht aus dem Film, genauso wie aus der Silicon-Valley-Ideologie, ein enormer Konservatismus, der im Kontrast zum eigentlich angestebten Fortschritt steht. Oder um es mit anderen Worten zu sagen: Technischer Fortschritt führt nicht automatisch zu gesellschaftlichem Fortschritt, sondern womöglich gar zum Gegenteil.

All diese Aspekte machen aus „The Beyond“ einen recht problematischen Film. Die Symbiose aus Mockumentary und Fernsehdokumentation funktioniert nur bedingt, da über den gesamten Film hinweg zu wenig passiert. Der Film tut sich schwer damit, Spannung aufzubauen. Auf der einen Seite erzählt er eine fiktive Geschichte, die mit der nötigen Dramatik erzählt werden möchte, auf der anderen Seite ordnet er all dies einer Anmutung als Dokumentation unter, die angesichts seiner eigentlichen Identität als Erzählplattform für einen fiktiven Stoff wenig zielführend ist. Doch auch darüber hinaus bietet „The Beyond“ Inhalte, die es zumindest zu hinterfragen gilt. Hier wird die Silicon-Valley-Ideologie vom Allheilmittel des technischen Fortschritts propagiert, ohne sich die Frage zu stellen, ob dies wirklich einen gesellschaftlichen Fortschritt bedeutet. Der Film selbst gibt sich inmitten seiner Darstellung der Digitalisierung äußerst konservativ und flüchtet sich durch seine Erschaffung des Übermenschen in Form des Human 2.0 in alte christlich-fundamentalistische Ideologie und in die zweifelhaften Aspekte der Philosophie eines Friedrich Nietzsche. Dies ist umso verwunderlicher, da Regisseur und Drehbuchautor Hasraf Dulull die Science-Fiction-Größen Ridley Scott, James Cameron und Steven Spielberg als seine Vorbilder genannt hat, die diese Themen wesentlich intelligenter und weitsichtiger bearbeiteten.

Zur Kommunikation mit dem Außerirdischen wird der Human 2.0 entworfen

Veröffentlichung: 12. Juli 2019 als Blu-ray und DVD

Länge: 91 Min.
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: The Beyond
GB 2017
Regie: Hasraf Dulull
Drehbuch: Hasraf Dulull
Besetzung: Jane Perry, Nigel Barber, Noeleen Comiskey, Ezra Faroque Khan, Kosha Engler, Stuart Ashton, Alexander Clay, Louisa Hollway, Wes Nike, Melissa Graham,
Zusatzmaterial: Wendecover
Label/Vertrieb: Studio Hamburg Enterprises

Copyright 2019 by Lucas Gröning
Szenenfotos: © 2019 Studio Hamburg Enterprises

 

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