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Nope – Schaut nicht nach oben!

Nope

Kinostart: 11. August 2022

Von Andreas Eckenfels

SF-Horror // Ist Jordan Peele der beste Horror-Regisseur aller Zeiten?, fragte Twitter-User Adam Ellis. Könnt ihr einen anderen Horror-Regisseur nennen, der drei großartige Filme gedreht hat und sogar alle drei hintereinander? Ich kann es nicht, schrieb er weiter und verwies auf die hohen Kritikerwertungen von „Get Out“ (2017), „Wir“ (2019) und Peeles neuestem Film „Nope“ auf der Website Rotten Tomatoes. Überraschenderweise antwortete Jordan Peele dem Fan höchstpersönlich und nannte seinen Favoriten: Sorry. Ich liebe deinen Enthusiasmus, aber ich toleriere keine Verleumdung gegenüber John Carpenter.

OJ bildet auf seiner Ranch Filmpferde aus

Bis zur Spitze ist es für Jordan Peele noch ein langer Weg, aber mit seinen beiden ersten Filmen hat er zumindest schon mal einen Platz unter den interessantesten Horror-Regisseuren des frühen 21. Jahrhunderts sicher. Zudem darf sich Peele rühmen, für „Get Out“ als erster afroamerikanischer Filmemacher den Oscar für das beste Drehbuch gewonnen zu haben.

Für sein drittes Werk „Nope“ schrieb er erneut auch das Drehbuch und griff ein zweites Mal auf Daniel Kayuula als Hauptdarsteller zurück, der sich inzwischen ebenfalls Oscar-Preisträger nennen darf: Der Brite erhielt den Goldbuben als bester Nebendarsteller für seine Leistung in „Judas and the Black Messiah“ (2021). An seiner Seite glänzt Keke Palmer. Zudem beweist der ehemalige „The Walking Dead“-Star Steve Yeun nach seinen Leistungen in „Burning“ (2018) und „Minari – Wo wir Wurzeln schlagen“ (2020) erneut seine Klasse.

Das perfekte Foto

Agua Dulce, Kalifornien. Wie aus dem Nichts fällt Otis Haywood Sr. (Keith David) von seinem Pferd. Sohn OJ (Daniel Kayuula) kann seinen Vater zwar noch ins Krankenhaus bringen, doch dort erliegt der Senior seinen Verletzungen. Es stellt sich heraus: Eine Dollarmünze, die in hoher Geschwindigkeit vom Himmel fiel, hatte sich in seinen Kopf gebohrt.

Ist da ein UFO am Himmel?

Sechs Monate später liegt es an OJ, die Pferderanch seiner Familie weiterzuführen. Seit Generationen werden bei „Haywood’s Hollywood Horses“ Filmpferde ausgebildet. Einst hatte sein Ur-ur-ur-Großvater, angeblich der namenlose schwarze Reiter im legendären Filmclip „Galoppierendes Pferd“ (1887), das Unternehmen gegründet. Auch Schwester Emerald (Keke Palmer) ist wieder auf den Hof zurückgekehrt, um ihren Bruder zu unterstützen. Denn die Geschäfte laufen schlecht. Ein Dreh für einen Werbespot läuft schief, weil das Pferd im Studio nicht spurt. Der Regisseur (Oz Perkins) feuert OJ und nutzt stattdessen eine Attrappe, die sie später digital bearbeiten können. Die macht eben keinen Ärger.

Kid Sheriff als Nachbar

Erneut ist OJ gezwungen, ein paar Pferde an Ricky „Jupe“ Park (Steven Yeun) zu verkaufen, der in der Nähe der Farm eine kleine Wildwest-Stadt als Touristenattraktion eröffnet hat. Jupe lebt noch von seinem Ruhm aus vergangenen Tagen: In den 1990er-Jahren wurde der Kinderstar als „Kid Sheriff“ bekannt, spielte außerdem in „Gordy’s Home“ mit. In der TV-Sitcom gab Jupe den Sohn einer Familie, die einen Schimpansen namens Gordy als Haustier besaß. An einem Drehtag kam es zu einem tragischen Unglück, das für Schlagzeilen sorgte.

OJ und Emerald bemerken schon seit einiger Zeit, dass sich rund um die Ranch merkwürdige Dinge ereignen: Gegenstände fallen vom Himmel, Pferde verschwinden, das Handynetz spinnt und OJ sieht eine Wolke, die sich einfach nicht vom Fleck bewegt. Dann ist er sich eines Nachts sicher, ein UFO gesehen zu haben. Ist dies für die unerklärlichen Ereignisse verantwortlich? Emerald weiß: Wenn sie ein Foto eines Aliens gewinnbringend verkaufen könnten, wären sie vielleicht ihre Geldsorgen los. Elektronikverkäufer Angel (Brandon Perera) und der erfahrene Kameramann Antlers Holst (Michael Wincott) helfen den Geschwistern bei der riskanten Aufgabe, das perfekte Foto zu schießen.

Vorbild Steven Spielberg

Einige findige Peele-Fans vermuten, dass der Filmtitel die Abkürzung für Not On Planet Earth ist und somit ein Hinweis auf die extraterrestrische Lebensform sei, die die Geschwister Haywood bedroht. Im Film sagt OJ einmal Nope und bricht in dieser Szene humorvoll die unheimliche Stimmung, die sich gerade aufgebaut hat. Ein Comic Relief, das Jordan Peele als ehemaliger Comedy-Schauspieler („Key and Peele“, „Keanu“) immer wieder gezielt einzusetzen weiß, um die Spannung etwas entweichen zu lassen.

Emerald will den Money Shot!

Dass ein UFO im Film offenbar eine Rolle spielt, war schon nach den ersten Trailern klar. Doch das Publikum weiß bereits, dass sie bei einem Peele-Film mehr bekommen: eine originelle, unheimliche Geschichte, eine ordentliche Dosis Sozialkritik und einige Überraschungen, die außerhalb der Norm liegen. Und ohne zu viel zu verraten, liefert „Nope“ hier auch ab. Zwar gerät die Exposition etwas lang, in der die Beziehung der beiden unterschiedlichen Geschwister vorgestellt wird. Die düstere Atmosphäre wird aber von Beginn an konstant gehalten und irre Storywendungen gibt es ebenfalls zuhauf. Visuell ist der Film beeindruckend und das Sounddesign ist eine Wucht: Zuschauer und Zuschauerinnen mit empfindlichen Ohren sollten sich auf einiges gefasst machen – es wird sehr laut!

Horror mit Fokus auf Science-Fiction

Die liberale FSK-12-Freigabe kommt durchaus überraschend, doch Horrorfans müssen sich deshalb keine Sorgen machen: Der Science-Fiction-Aspekt steht diesmal im Vordergrund. Peele setzt auch nicht auf viele blutige Details, aber einige bedrohliche Bilder aus „Nope“ brennen sich dennoch ins Gedächtnis ein.

Nach eigenen Worten diente Peele unter anderem Steven Spielbergs „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ (1977) für „Umfang und Vision“ des Films als Vorbild. Doch gerade wenn man das furiose Finale sieht, wo die Jagd nach dem Foto und der gleichzeitige Überlebenskampf gegen eine unbekannte Gefahr auf den Höhepunkt zusteuern, fühlt man sich unweigerlich an ein anderes Spielberg Meisterwerk erinnert: „Der weiße Hai“ (1975). Mit dem Unterschied, dass das Böse hier in der Luft und nicht im Wasser lauert.

Erfolg ohne weiße Stars

Jordan Peele hat mit seinen bisherigen zwei Filmen Enormes für die Sichtbarkeit der afroamerikanischen Bevölkerung geleistet. Er stellt schwarze Figuren und ihre Probleme in den Mittelpunkt – wie den Alltagsrassismus, denen sie ausgesetzt sind –, und dennoch klingeln die Kinokassen, gegen alle Hollywoodregeln, nach denen stets ein weißer Star dabei sein müsse. Auch die von ihm initiierte und produzierte „Candyman“-Fortsetzung war ein Erfolg.

Der unbekannte Jockey

In „Nope“ greift er diesmal mit der Erwähnung des schwarzen Jockeys auf ein Stück Pre-Filmgeschichte zurück. Die 16 aufeinanderfolgenden Fotografien, in denen er zu sehen ist, zeigen den Bewegungsablauf eines galoppierenden Pferdes. Die 1887 von Eadweard Muybridge (1830–1904) geschaffene Serienaufnahme ist eines der frühesten Beispiele für die Chronofotografie, eine Methode zur fotografischen Dokumentation von Bewegungen oder Prozessen. Diese bildete die Grundlage für Bewegtbilder und somit für die gesamte Filmindustrie. Die Fotografien sind in der National Gallery of Art in Washington, D.C. ausgestellt. Das Erstaunliche dabei: Während der Name des Pferdes und sogar seines Besitzers überliefert wurden, ist der Name des schwarzen Reiters, mithin der Star aus einem der bekanntesten und wichtigsten Filmclips aller Zeiten, bis heute nicht bekannt. Ausgehend von dieser Ungerechtigkeit, entwickelt Jordan Peele seine Filmidee und führt die Geschichte des Jockeys mit der Familie Haywood fiktiv weiter.

Spektakel!

Im Kern des Films steckt das Motiv der menschlichen Sucht nach Spektakel, wird Peele im Presseheft zitiert. Und es stellt sich die Frage, was geschieht, wenn Geld im Spiel ist und etwas, das unschuldig und natürlich sein sollte, massiv ausgebeutet wird.

Jupe war einmal ein Kinderstar

Pferde, die trainiert werden, ein Affe in einer TV-Show – später will Jupe auch die Kräfte des UFOs vor Zuschauern präsentieren. Wilde Tiere – und unbekannte Wesen – werden zu Unterhaltungszwecken gegen ihren Willen für ein zahlendes Publikum zur Attraktion gemacht. Einfaches menschliches Verhalten, das Peele hier an den Pranger stellt. Auch die Geschwister stehen in der Kritik, mit dem spektakulären Foto Geld machen zu wollen, ohne genau zu wissen, mit welcher Macht sie sich da eigentlich anlegen. Alles für den Money Shot!

Überlebensregel

Dabei bringt es OJ schon anfangs auf den Punkt: Du kannst ein Raubtier nicht zähmen! Diese Erkenntnis hilft ihm später dabei, sich gegen das UFO, welches das Geschehen auf der Farm von oben beobachtet, einen kleinen Vorteil zu verschaffen. Um Tiere nicht zu reizen, guckt der Pferdetrainer ihnen nicht in die Augen. Also stellt er für sich und seine Mitstreiter eine überlebenswichtige Regel auf: Schaut nicht nach oben!

Das UFO beobachtet das Geschehen auf der Farm genau

Gleichzeitig arbeitet Jordan Peele in einer Industrie, die spektakuläre Bilder liefern muss, um uns Zuschauer und Zuschauerinnen bei der Stange zu halten. Das Spektakel steckt in einem ewigen Kreislauf fest – und somit wird es auch mit der Ausbeutung weitergehen!

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Jordan Peele haben wir in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Keith David unter Schauspieler.

Länge: 130 Min.
Altersfreigabe: FSK 12
Originaltitel: Nope
USA 2022
Regie: Jordan Peele
Drehbuch: Jordan Peele
Besetzung: Daniel Kayuula, Keke Palmer, Brandon Perea, Steven Yeun, Michael Wincott, Wrenn Schmidt, Keith David, Devon Graye, Terry Notary, Oz Perkins, Donna Mills, Barbie Ferreira
Verleih: Universal Pictures International Germany

Copyright 2022 by Andreas Eckenfels

Filmplakat, Szenenfotos & Trailer: © 2022 Universal Pictures International Germany

 

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Jurassic World – Ein neues Zeitalter: Die Heuschrecken kommen!

Jurassic World – Dominion

Von Volker Schönenberger

SF-Action-Abenteuer // Erinnern wir uns: Am Ende von „Jurassic World – Das gefallene Königreich“ (2018) waren die zu Auktionsobjekten erkorenen Dinosaurier freigekommen, auch der Velociraptor „Blue“ und sogar ein Tyrannosaurus Rex, der sich in irgendeinem Zoo sogleich mit einem Löwen anlegte. In der Postcredit-Szene waren drei Flugsaurier in Las Vegas gelandet. Vor dem US-Senat proklamierte der Wissenschaftler Ian Malcolm (Jeff Goldblum) ein neues Saurier-Zeitalter, auf das sich die Menschheit einstellen müsse, um zu überleben. Werden wir als dominante Spezies der Erde abgelöst?

Owen Grady – der Saurierflüsterer

Ganz so schlimm ist es vier Jahre später noch nicht gekommen. Aber Dinosaurier haben sich in dieser Zeit auf der Erde ausgebreitet, immer wieder kommt es zu mehr oder minder folgenschweren Begegnungen zwischen Menschen und Urreptilien. Claire Dearing (Bryce Dallas Howard) bekämpft mit Zia Rodriguez (Danielle Pineda) und Franklin Webb (Justice Smith) illegale Saurier-Zuchtstationen. Ihr Lebensgefährte Owen Grady (Chris Pratt) jagt herumstreunende Saurier, um sie in Sicherheit zu bringen. Claire und Owen leben mit ihrer Ziehtochter Maisie (Isabella Sermon) in einer abgelegenen Hütte, um das geklonte Mädchen vor skrupellosen Forschern und Unternehmern zu schützen. Die Angst um das Mädchen erweist sich als berechtigt.

Bei Getreide sind Heuschrecken wählerisch

Der von Dr. Lewis Dodgson (Campbell Scott) geführte Gentechnik-Konzern Biosyn hat die gewaltige Aufgabe übernommen, Dinosaurier weltweit einzufangen und in ein Reservat in den Dolomiten zu transportieren. Gleichzeitig werden Teile der USA von überdimensionalen Heuschrecken heimgesucht, die das Getreide auf den Feldern vernichten. Überraschenderweise jedoch nicht die Getreidesorten von Biosyn …

Wiedersehen: Dr. Ellie Sattler und Dr. Alan Grant

Einmal mehr werden Saurierfans vorzüglich bedient. Zahlreiche der mal lieben, mal weniger lieben, mal kleinen, mal großen Tierchen laufen immer wieder durchs Bild oder werden in Gefangenschaft gezeigt. Die zweifellos vielköpfige CGI-Abteilung des Produktionsteams hatte alle Hände voll zu tun, all diese Kreaturen am Computer entstehen zu lassen – die eine oder andere herkömmlich hergestellten Requisiten (neudeutsch: Prop) und Animatronics mögen auch darunter sein. Die fleischfressenden Raubsaurier geben dabei natürlich Material für schweißtreibende Actionszenen her, speziell eine Sequenz mit Raptoren in den Straßen der maltesischen Hauptstadt Valletta etwa eine Stunde im Film bleibt in Erinnerung. Insgesamt hinterlassen die Dinosaurier in ihrer Vielzahl allerdings keinen bleibenden individuellen Eindruck. Sie sind austauschbare Gimmicks. Hier wäre es vielleicht die bessere Entscheidung gewesen, zwei oder drei Arten mehr Raum zur Entfaltung zu geben.

Laura Dern, Sam Neill und Jeff Goldblum

Fans der ersten Stunde der „Jurassic Park“-Filmreihe werden mit dem Paläontologen Dr. Alan Grant (Sam Neill), der Paläobotanikerin Dr. Ellie Sattler (Laura Dern) und natürlich Dr. Ian Malcolm bestens bedient. Das Trio befasst sich aber weniger mit den Urzeitreptilien, sondern untersucht die Heuschreckenplage. In dem Handlungsstrang dieser Viecher findet auch der Wissenschaftler Dr. Henry Wu (BD Wong) seinen Platz, den wir aus „Jurassic Park“, „Jurassic World“ (2015) und „Jurassic World – Das gefallene Königreich“ kennen. Er verkörpert den Zwiespalt der Forschung und ihrer Verantwortung: Welche ethischen und moralischen Grundsätze kann man über Bord werfen, um ein höheres Ziel zu erreichen? Wobei Ethik und Moral offenbar keine große Rolle spielen, wenn das Ziel die Erhöhung der Umsatzrendite eines Konzerns darstellt. Vorzüge und Gefahren beispielsweise der Gentechnik werden recht simpel abgehandelt. Von einem Blockbuster ist es vielleicht zu viel verlangt, das Thema ausgiebig differenziert zu betrachten; wenn aber am Ende die Gentechnik sogar die Rettung bringt, fällt das doch etwas arg unkritisch aus.

Futterneid

Ebenfalls erneut in Erscheinung tritt Omar Sy („Ziemlich beste Freunde“) als Barry Sembène, in „Jurassic World“ noch Assistent von Owen Grady beim Dressieren der Raptoren. Mittlerweile hat er es zu einem Ermittler der französischen Polizei gebracht, der gegen Saurierschieberbanden arbeitet. Neu eingeführt als bedeutsame Figur wird DeWanda Wise („The Harder They Fall“) als Kayla Watts, eine Glücksritterin und freischaffende Pilotin, die Menschen und Waren an Zielorte transportiert, ohne Fragen zu stellen, wenn der Preis stimmt. Ein wenig Han Solo steckt in ihr, so viel sei verraten. Erwähnt sei auch Ramsay Cole (Mamoudou Athie, „The Circle“), Leiter der Kommunikationsabteilung von Biosyn und wie Kayla Watts ebenfalls mehr als nur Staffage.

Claire Dearing in Not

Ich gestehe gern: Ich mag die gesamte Reihe, tatsächlich sogar jeden Film und so auch diesen. Aus Gründen, über die es sicher interessante Erkenntnisse gibt, faszinieren uns Menschen diese Tiere seit jeher, und so ist es auch bei mir. Den „Was ist Was“-Band „Dinosaurier“ aus meiner Kindheit habe ich lange Zeit in Ehren gehalten, und das Erlebnis „Jurassic Park“ im Spätsommer oder Herbst 1993 im Kino war grandios. Die Sichtungen der „Jurassic World“-Trilogie kommen an dieses Staunen natürlich nicht mehr heran, aber Freude bereiten sie mir dennoch.

Hollywood und seine Blockbuster-Franchises

Gibt es Anlass zur Kritik? Sicher dat! Blockbuster-Filmreihen leiden oft daran, dass die Fortsetzungen keine kreativen neuen Geschichten mehr erzählen und ihren Franchises keine neuen Aspekte mehr hinzufügen. Hier ist Bewährtes Trumpf, das lediglich in eine neue Form gegossen wird. Wir Filmzuschauerinnen und -zuschauer (oder wir Menschen allgemein) lieben nun mal das, was wir kennen, das machen sich die Filmindustrie im Allgemeinen und Hollywood im Besondern gern zunutze, so auch hier. Aber drauf gepfiffen, der nächste innovative Filmstoff kommt bestimmt (auch wenn die großen Reihen speziell in Hollywood sicher viel Kreativität binden und somit eher innovationsfeindlich sind, was das Erzählen großartiger neuer Geschichten angeht).

Auch Pilotin Kayla Watts und Owen Grady sehen der Gefahr ins Auge

Letztlich stellen wieder einmal Menschen die größere Bedrohung dar, dem schwarzmalerischen Ausblick Ian Malcolms am Ende von „Jurassic World – Das gefallene Königreich“ wird die Fortsetzung nicht gerecht, ein aus Menschheitssicht etwas apokalyptischeres Szenario hätte mehr hergegeben, denn letztlich hat sich am Verhältnis von Menschen zu Dinosauriern zum Ende des Films gegenüber dem Anfang nichts verändert. Der deutsche Zusatztitel passt hier sogar besser als der originale: „Ein neues Zeitalter“ ist tatsächlich angebrochen, nämlich eines, in dem Dinosaurier ihren Platz im Ökosystem der Erde beanspruchen. „Dominion“ allerdings bedeutet Herrschaft, doch um die Herrschaft einer Spezies über die andere geht es hier gar nicht, schon gar nicht darum, ob Dinosaurier uns Menschen ablösen. Schade drum (vielleicht wäre es für die Erde besser, aber das nur am Rande).

Einen Raptor bändigen – den Versuch ist es wert

Spannung in den Bedrohungs-Actionszenen wird auch diesmal nicht gerade feinfühlig erzeugt. Unmittelbar vor dem Zuschnappen der gewaltigen Kiefer gibt es für Heldinnen und Helden eben immer noch einen Ausweg. Aber schwamm drüber, wenn dabei ein paar schweißnasse Hände herauskommen, soll es uns recht sein. Ein paar mehr oder weniger geringe Unzulänglichkeiten fallen ins Auge. Dinosaurier bevorzugen eher warme Gefilde, da erscheint ein Refugium in den Dolomiten nicht gerade als beste Wahl. Auch der aus „Jurassic World – Das gefallene Königreich“ bekannte „Blue“ und sein Nachwuchs „Beta“ fühlen sich in einer eingeschneiten Gegend überraschend wohl. Abwechslung gegenüber den tropischen oder subtropischen Inseln der Vorgänger war wohl gewünscht. Wo wir gerade bei Kälte sind: Owen Grady ist hart im Nehmen – dass er gerade ins Eis eingebrochen und im bitterkalten Wasser untergetaucht ist, sieht man ihm kurz darauf schon gar nicht mehr an. Man friert ja auch nicht, wenn Klamotten und Haare wie von Zauberhand blitzschnell wieder trocknen. Wie sehr derlei kleine Fehler und Logiklöcher ins Gewicht fallen, liegt wohl im Auge des Betrachters.

Es kommt ein Extended Cut

„Jurassic World – Ein neues Zeitalter“ gibt vielen Fans, was sie wollen, und vielen Verächtern ebenfalls, was sie wollen (Futter zum Verächtlichmachen). Für beide Haltungen gibt es gute Gründe, wie ich als Rezensent mit dem Willen zu differenzierter Betrachtung feststelle und verargumentiere. Als Filmfan lehne ich mich zurück, lasse die Kritikpunkte außen vor und genieße das Spektakel. Das Ende ist rund und bildet an sich einen angemessenen Abschluss der Reihe, aber da die weltweiten Kinoeinnahmen mit mehr als 905 Millionen US-Dollar nahezu das Fünffache des Budgets von etwa 185 Millionen Dollar in die Kassen der Produktionsstudios gespült haben, war das sicher nicht das Ende der Fahnenstange. Konkrete Pläne über eine weitere Fortsetzung sind noch nicht ans Licht der Öffentlichkeit gedrungen, also warten wir es ab. Einstweilen bleibt abzuwarten, ob die im Juli 2022 von der FSK geprüfte Langfassung dem Film sinnvolle neue Elemente hinzufügt. Im Netz zu findende Zeitangaben deuten an, dass sich dieser Extended Cut womöglich in den Steelbook-Editionen findet, die für UHD Blu-ray und Blu-ray angekündigt sind.

Ob er Mundgeruch hat?

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Laura Dern und Bryce Dallas Howard haben wir in unserer Rubrik Schauspielerinnen aufgelistet, Filme mit Jeff Goldblum, Sam Neill, Chris Pratt und Omar Sy unter Schauspieler.

Jäger und Beute

Veröffentlichung: 25. August 2022 als UHD Blu-ray im Steelbook, UHD Blu-ray, Blu-ray im Steelbook, Blu-ray und DVD sowie als UHD Blu-ray, Blu-ray und DVD jeweils als Teil der „Jurassic World Trilogie“ (mit „Jurassic World“ und „Jurassic World – Das gefallene Königreich“)

Länge: 160 Min. (Blu-ray, Extended Cut), 147 Min. (Blu-ray, Kinofassung), 141 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Originaltitel: Jurassic World – Dominion
USA/CHN/MAL 2022
Regie: Colin Trevorrow
Drehbuch: Emily Carmichael
Besetzung: Chris Pratt, Bryce Dallas Howard, Laura Dern, Sam Neill, Jeff Goldblum, DeWanda Wise, Mamoudou Athie, Isabella Sermon, Campbell Scott, BD Wong, Omar Sy, Justice Smith, Danielle Pineda, Scott Haze, Dichen Lachman, Kristoffer Polaha, Caleb Hearon, Freya Parker
Zusatzmaterial: Schlacht am Big Rock, Dinosaurier unter uns: Inside „Jurassic World – Ein neues Zeitalter“, Eine neue Generation von VFX
Label/Vertrieb: Universal Pictures Germany GmbH

Copyright 2022 by Volker Schönenberger

Szenenfotos & Packshots: © 2022 Universal Pictures Germany GmbH

 
 

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Zum 75. Geburtstag von Arnold Schwarzenegger: Total Recall – Die totale Erinnerung: War ich nun auf dem Mars oder nicht?

Total Recall

Von Volker Schönenberger

SF-Action // Im Jahr 2084 ist der Mars von Menschen besiedelt worden. Unter der Leitung des despotischen Vilos Cohaagen (Ronny Cox) wird dort das begehrte Turbinium-Erz abgebaut. Cohaagen muss sich gegen Rebellen zur Wehr setzen, die nicht vor Gewalt zurückschrecken. Derweil träumt der Bauarbeiter Douglas Quaid (Arnold Schwarzenegger) auf der Erde immer wieder vom Mars und einer Brünetten, mit der er auf dem roten Planeten Erlebnisse teilt. Dabei ist er doch seit acht Jahren mit der attraktiven Blondine Lori (Sharon Stone) verheiratet!

Falsche Erinnerung legt eine verborgene frei

Ein Werbesport im ÖPNV verleitet Doug dazu, das Unternehmen Rekall aufzusuchen. Dort implantiert man Kunden, die sich den Trip nicht leisten können oder wollen, falsche Erinnerungen an eine Reise nach ihren Wünschen. Doug wählt – natürlich – den Mars, und aus den diversen Optionen entscheidet er sich für die Erinnerung an eine Mission als Geheimagent. Selbst die Erinnerung an eine weibliche Begleiterin darf er sich zusammenstellen, er entscheidet sich für eine athletische, ernsthafte Brünette. Doch beim Einpflanzen geht etwas schief. Die Prozedur stößt auf tief in seinem Gehirn verborgene Erinnerungen. Doug war schon einmal auf dem Mars!

Einmal mehr kurios: das Urteil des Lexikons des internationalen Films. Über „Total Recall – Die totale Erinnerung“ schrieb die Filmpublikation der Katholischen Filmkommission für Deutschland seinerzeit: Seine tricktechnischen Leistungen sind die einzige Originalität des inhaltlich epigonalen und uninspirierten Films, der die wirre Erlösergeschichte um falsche Identitäten lediglich ausbreitet, um eine rabiate Action-Maschinerie zu entfesseln. Immerhin erkennen die Katholiken die tricktechnischen Leistungen des Films an. Die wissen in der Tat zu beeindrucken. Was wir hier auf der Erde und insbesondere dem Mars an visuellen Spezialeffekten zu sehen bekommen, war 1990 State of the Art und gefällt auch heute noch, auch wenn man ihnen die Entstehungszeit ansieht. Das positive Urteil gilt auch für die Make-up-Effekte und Animatronics, denn auf dem Mars und speziell dem Vergnügungsviertel Venusville tummeln sich Mutanten, die sehr liebevoll gestaltet sind. Die Prostituierte Mary mit den drei Brüsten hat es zum Ikonenstatus gebracht, um ein Beispiel zu nennen. Dabei ist anzumerken, dass sich die Darstellerin Lycia Naff beim Dreh der Szenen, in denen sie ihren Oberkörper entblößte, sehr unwohl und herabgewürdigt fühlte, auch wenn sie nicht ihre echten Brüste zeigen musste. Sie verweigerte daraufhin jegliche Teilnahme an der Promotion des Films. Mary mag in erster Linie als visuelles Gimmick für den männlichen Teil des Filmpublikums dienen, aber es treten auch Mutanten in Erscheinung, die die Handlung vorantreiben.

Rabiate Action-Maschinerie? Sicher das!

Wie man auf den Gedanken kommen kann, „Total Recall – Die totale Erinnerung“ sei „inhaltich epigonal und uninspiriert“, wird wohl das Geheimnis des Verfassers oben zitierter Zeilen bleiben. Paul Verhoevens Werk sprüht vor Einfallsreichtum und Originalität, in der Hinsicht (und sowieso) muss es sich vor den besten Science-Fiction-Filmen der 80er- und 90er-Jahre und anderen Dekaden sicher nicht verstecken. Hier ist überhaupt nichts uninspiriert! Und wer eine „wirre Erlösergeschichte um falsche Identitäten“ anprangert, hat wohl einfach bei diversen erläuternden Szenen um Douglas Quaid nicht aufgepasst. Gerade das Spiel mit Quaids Identität macht ein Gutteil der Faszination aus und liefert den einen oder anderen „What the Fuck“-Moment. Wir bewegen uns hier im Bereich der Wahrnehmung von Realität und der Frage, wie wir Menschen über unsere Umgebung und unser Dasein getäuscht werden können. Dies setzt der Film vorzüglich um. Was die „rabiate Action-Maschinerie“ angeht, hat das Lexikon des internationalen Films sicher recht. Aber: Was spricht gegen eine rabiate Action-Maschinerie? Eben. Ich hätte auch nichts gegen eine Veröffentlichung inklusive der damals für das X-Rating in den USA gekürzten zusätzlichen Gewalt- und Splatterszenen, aber dazu wird es wohl nie kommen.

Paul Verhoeven ist es sogar gelungen, bei all der Action stets die Geschichte voranzutreiben. Als Verfolger von Quaid agiert Cohaagens Mann fürs Grobe: Richter, dessen Darsteller Michael Ironside („Scanners – Ihre Gedanken können töten“) Verhoeven 1997 auch in seiner bissigen SF-Satire „Starship Troopers“ besetzte. Als Brünette aus Quaids Träumen entpuppt sich Melina (Rachel Ticotin, „Con Air“).

Erfolg an den Kinokassen

Der niederländische Regisseur war 1985 im Anschluss an die Fertigstellung des Historien-Abenteuers „Flesh + Blood“ von Europa in die USA übergesiedelt. Seine erste Hollywood-Regiearbeit „RoboCop“ (1987) hatte wie eine Bombe eingeschlagen und war von Moralhütern und Teilen der Filmkritik aufgrund der drastischen Gewaltdarstellung skandalisiert worden. Verhoevens in Mexiko entstandene folgende Regiearbeit „Total Recall“ toppte den Erfolg von „RoboCop“, spielte an den weltweiten Kinokassen bei einem gegenüber dem Vorgänger zugegeben signifikant höheren Budget von 65 Millionen US-Dollar mehr als 260 Millionen Dollar ein. Der Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films in den USA war das Werk 1991 die Saturn Awards als bester Science-Fiction-Film und für die besten Kostüme wert. In jenem Jahr wurde aus mir unbekannten Gründen der Oscar für die visuellen Spezialeffekte nicht vergeben. Dafür erhielt „Total Recall“ einen „Special Achievement Award“ für die visuellen Effekte. Ton und Tonschnitt waren für den Oscar nominiert, den Academy Award für den Ton gewann aber „Der mit dem Wolf tanzt“, den für den Tonschnitt „Jagd auf Roter Oktober“.

Nach einer Vorlage von Philip K. Dick

Mit „Total Recall“ adaptierte Verhoeven die im April 1966 in „The Magazine of Fantasy & Science Fiction“ erstveröffentlichte Kurzgeschichte „We Can Remember It For You Wholesale“ („Erinnerungen en gros“) von Philip K. Dick. Die Drehbuchautoren nahmen sich dabei einige Freiheiten. So tauchen diverse Figuren des Films in der Vorlage gar nicht auf und die Geschichte endet völlig anders als der Film. Das schadet „Total Recall“ allerdings überhaupt nicht, da dessen Skript Douglas Quaid einen ganz anderen Weg einschlagen lässt als der Verlauf der Handlung der Kurzgeschichte (dort heißt der Protagonist Douglas Quail, was für den Film womöglich aufgrund des damaligen US-Vizepräsidenten Dan Quayle geändert wurde). Philip K. Dick gilt im Übrigen als einer der visionärsten Science-Fiction-Schriftsteller überhaupt. Von ihm stammen unter anderem die Vorlagen zu Ridley Scotts „Blade Runner“ (1982), Steven Spielbergs „Minority Report“ (2002), John Woos „Paycheck – Die Abrechnung“ (2003) und Richard Linklaters „A Scanner Darkly – Der dunkle Schirm“ (2006).

Sowohl der visuelle Einfallsreichtum als auch das clever aufgezogene Verwirrspiel um Douglas Quaids Identität prädestinieren „Total Recall – die totale Erinnerung“ dafür, mehrfach angeschaut zu werden. Ein paar Mal sind es bei mir mittlerweile geworden, beginnend 1990 mit dem Kinobesuch, und auch die jüngste Sichtung anlässlich dieses Textes war mit ihren fast schon kitschigen Farben und dem hymnischen Score von Oscar-Preisträger Jerry Goldsmith („Das Omen“) wieder ein großes Vergnügen. Nach zwischenzeitlicher Restaurierung liegt das Werk nun auch in hervorragender hochauflösender Qualität vor (mir reicht die Blu-ray völlig aus, wer es noch schärfer mag, kann mittlerweile auch aufs UHD-Format zugreifen). Nach der 1991 erfolgten Indizierung des in den deutschen Kinos mit FSK 18 gelaufenen Films kursierte er zwischenzeitlich in gekürzten FSK-16-Versionen auf VHS und DVD. Im Anschluss an die 2011er-Listenstreichung erfolgte die Herabstufung der ungekürzten Fassung auf FSK 16, wobei die eine oder andere seitdem veröffentlichte Blu-ray oder DVD aufgrund nicht neu geprüften Bonusmaterials noch mit FSK 18 ausgezeichnet ist.

Colin Farrell oder Arnold Schwarzenegger?

Die wiederum sehr frei gehaltene 2012er-Neuverfilmung von Len Wiseman („Underworld“) mit Colin Farrell in der Rolle der Schwarzenegger-Figur ist weniger bunt als Verhoevens Werk, sondern kommt in einem düster-dystopischen Look daher. Es mangelt ihr auch am Augenzwinkern des Vorgängers. Sie mag ihre Qualitäten und Fans haben, aber da sie mich bei meiner bislang einzigen Sichtung kaum berührt hat, werde ich es dabei belassen. „Total Recall – Die totale Erinnerung“ hingegen hat einen Ehrenplatz in meiner Science-Fiction-Filmsammlung und ich werde mich sicher mal wieder daran erfreuen. Ein Klassiker, der zu den Karrierehöhepunkten von Arnold Schwarzenegger zu zählen ist, auch wenn Arnies bisweilen etwas hölzerne Körpersprache und seine ebensolchen Dialoge hier ebenfalls nicht zu leugnen sind (seine Personalie mag der Grund sein, weshalb „Total Recall“ bei manchen Filmkennern nicht den gebührenden Status genießt). Der am 30. Juli 1947 in Thal in der Steiermark (Österreich) geborene Schauspieler, Ex-Bodybuilding-Champion und Ex-Gouverneur von Kalifornien feiert 2022 seinen 75. Geburtstag. Seinen beeindruckenden Werdegang habe ich in meinem Text zu Roger Spottiswoodes ebenfalls in einer hochtechnisierten Zukunft angesiedelten „The 6th Day“ (2000) Revue passieren lassen.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Paul Verhoeven haben wir in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Sharon Stone unter Schauspielerinnen, Filme mit Michael Ironside und Arnold Schwarzenegger in der Rubrik Schauspieler.

Veröffentlichung: 6. Mai 2021 als UHD Blu-ray, 19. November 2020 als UHD Blu-ray im Steelbook, Blu-ray im Steelbook, Blu-ray und DVD, 6. Dezember 2018 und 21. Juli 2016 als Blu-ray und DVD, 2. Oktober 2013 als Blu-ray in der „Double Up Collection“ (mit „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“), 17. Dezember 2012 als 2-Disc Edition Mediabook (Blu-ray & DVD, auf 1.000 Exemplare limitiert), 9. August 2012 als Blu-ray in der Ultimate Rekall Edition und DVD, 15. Juli 2010 als Special Edition Blu-ray, 17. Juni 2010 als Blu-ray im Steelbook und gekürzte Blu-ray, 10. Oktober 2008 als Blu-ray, 3. April 2007 als DVD im Steelbook, 21. April 2006 als gekürzte DVD, 11. Januar 2005 als 3-Disc Special Edition DVD, 14. November 2008 als DVD

Länge: 113 Min. (Blu-ray), 111 Min. (Blu-ray, gekürzt), 109 Min. (DVD), 106 Min. (DVD, gekürzt)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch (z. T. weitere)
Untertitel: Deutsch, Englisch (z. T. weitere)
Originaltitel: Total Recall
USA/MEX 1990
Regie: Paul Verhoeven
Drehbuch: Ronald Shusett, Dan O’Bannon, Gary Goldman, nach der Kurzgeschichte „We Can Remember It For You Wholesale“ („Erinnerungen en gros“) von Philip K. Dick
Besetzung: Arnold Schwarzenegger, Rachel Ticotin, Sharon Stone, Ronny Cox, Michael Ironside, Marshall Bell, Mel Johnson Jr., Michael Champion, Roy Brocksmith, Rosemary Dunsmore, David Knell, Alexia Robinson, Dean Norris, Debbie Lee Carrington, Lycia Naff
Zusatzmaterial (nicht in allen Editionen): Audiokommentar von Arnold Schwarzenegger und Paul Verhoeven, Audiokommentar von Kameramann Jost Vacano und Marko Kregel, „Total Excess – Wie Carolco Hollywood veränderte“ (59:22 Min.), „Open Your Mind – Die Filmmusik“ (21:24 Min.), „Dreamers within the Dream – Die Entstehung von Total Recall“ (8:26 Min.), Trailer zur 4K-Veröffentlichung, „Die Spezialeffekte von Total Recall“ (23:15 Min.), Interview mit Paul Verhoeven (34:47 Min.), Making-of (8:03 Min.), Interview mit dem Filmteam (30:12 Min.), Interview mit dem Science-Fiction-Experten Stéphane Bourgoin (9:09 Min.), Vision vom Mars (5:27 Min.), virtuelle Ferien (6:29 Min.), Vergleich: Die Restaurierung – vorher und nachher (5:13 Min.), Interview mit M. Hildebrand und G. Mignotte (Kaméléon Studios) über die Spezialeffekte (16:26 Min.), Konzeptzeichnungen, Storyboards, Trailer, Fotogalerie, 16-seitiges Booklet (nur Mediabook), 8-seitiges Booklet mit Produktionsnotizen (nur Ultimate Rekall Edition), Wendecover
Label/Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment (zum Teil Kinowelt)

Copyright 2022 by Volker Schönenberger

Untere drei Packshots: © Studiocanal Home Entertainment

 
 

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