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Gewinnspiel: 2 x The Monster auf Blu-ray

Verlosung

„The Monster“ ist ein effektiver Vertreter des Creature-Horrors, der ein paar Deutungsansätze anbietet. Koch Films hat uns davon zwei Blu-rays zum Verlosen gestiftet. Dafür vielen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Für das Monster in den Lostopf

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu meiner Rezension des Films und beantwortet dort bis Sonntag, 28. Mai 2017, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage am Ende des Textes.

Könnt Ihr sie mangels ausreichender Sichtung solcher Filme nicht beantworten, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert, bislang sind noch alle Sendungen bei den Empfängern eingetroffen). Aufgrund von Erfahrungen mit vorherigen Gewinnspielen gilt: Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich fünf Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf die Blu-ray. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Gewonnen haben

– Tomasz Kordula,
– Sven Plog.

Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Meine Rezension von „The Monster“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2017 by Volker Schönenberger

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The Monster – Ein Filmtitel, der hält, was er verspricht

The Monster

Von Volker Schönenberger

They are hiding and watching
Just wait and see
Oh, there are monsters
For you and for me
(Children’s nursery rhyme, 1903, Texttafel zu Beginn des Films)

Horror // Das gute alte Creature Feature ist nicht totzukriegen. Trotz einer Vielzahl unterdurchschnittlicher bis -irdischer Beiträge bringt das Genre des Monster-Horrors immer wieder effektive und spannendes Werke hervor, die auch mit schmalem Budget hervorragend funktionieren. „Dark Was the Night“ von 2014 ist nur ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit, nun folgt „The Monster“, dessen schlichter Titel Programm ist.

Unfall in der Nacht – Lizzy und ihre Mutter sitzen auf einer Landstraße im Wald fest

Zu Beginn lernen wir die junge Lizzy (Ella Ballentine) und ihre ebenfalls auffällig junge Mutter Kathy (Zoe Kazan) kennen. Kathy hat ganz offensichtlich ein Problem mit Männern und Alkohol, die kleine Lizzy muss viel mehr Verantwortung übernehmen, als es ein Mädchen ihres Alters tun sollte. Eine nächtliche Autofahrt der beiden findet nach einem Unfall auf regennasser Straße im Wald ein jähes Ende. Kathys Handgelenk wird in Mitleidenschaft gezogen, auf der Fahrbahn liegt nun ein toter Wolf. Während Mutter und Tochter im Auto auf Ambulanz und Abschleppwagen warten, wird langsam klar: Im Dunkel des Waldes lauert etwas …

Erst Home Invasion, dann Found Footage, nun Creature Feature

Regisseur Bryan Bertino bewies 2008 mit dem Home-Invasion-Schocker „The Strangers“ Talent fürs Horrorgenre. Sein zweiter Film „Play – Tödliches Spiel“ allerdings war 2014 ein tiefer Griff ins Found-Footage-Klo. Mit „The Monster“ findet er zu alter Stärke zurück. Allein die Spannungskurve vom Zeitpunkt des Unfalls bis zum Auftauchen der titelgebenden Kreatur ist schon so steil, dass andere Genrevertreter daran abrutschen. Schockmomente sind gut dosiert, die Attacken des Monsters derbe, ohne ausufernd zu geraten. Da nur wenige Personen den Angriffen zum Opfer fallen, sollte niemand einen Splatter-Exzess erwarten. Erklärungen über die Kreatur werden keine geliefert. Besser so als eine hanebüchene Hintergrundgeschichte. Das Creature-Design ist anständig, aufgrund des nächtlichen Settings bleibt das Wesen ohnehin meist im Düsteren. Erfahrungsgemäß werden manche Horrorfans die Kreatur mies gestaltet finden, andere werden sie mögen. Ein typischer Fall von Geschmackssache, also macht euch am besten selbst ein Bild – es lohnt sich!

Was lauert da im Dunkeln?

Die Haupthandlung wird ab und zu von Rückblenden unterbrochen, in denen wir mehr über die schwierige Mutter-Tochter-Beziehung erfahren – inklusive Scott Speedman („Underworld“) in einer kleinen Nebenrolle als Lizzys Vater. Die kurzen, gut getimten Unterbrechungen lockern den Horror auf und bringen uns die beiden Protagonistinnen näher. „The Monster“ sei Horrorfreunden als simpler, aber packender Genrebeitrag trotz eines etwas vorhersehbaren Finales rückhaltlos ans Herz gelegt. Welche Creature Features könnt Ihr empfehlen?

Jedenfalls nichts Gutes

Veröffentlichung: 23. März 2017 als Blu-ray und DVD

Länge: 91 Min. (Blu-ray), 88 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: The Monster
USA 2016
Regie: Bryan Bertino
Drehbuch: Bryan Bertino
Besetzung: Zoe Kazan, Scott Speedman, Ella Ballentine, Aaron Douglas, Christine Ebadi, Chris Webb, Marc Hickox
Zusatzmaterial: Behind the Scenes, Impressionen vom Set, Über den Film (Statements der Produzenten William Green und Aaron Ginsburg sowie von Darstellerin Zoe Kazan und Darsteller Aaron Douglas), deutscher und englischer Trailer, Trailershow
Vertrieb: Koch Films

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2017 Koch Films

 
 

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Herbststurm – Tod in Kanada

Herbststurm-Packshot

October Gale

Von Volker Schönenberger

Thriller-Drama // Um den Tod ihres Ehemanns zu verarbeiten, zieht sich die Ärztin Helen (Patricia Clarkson) in ihre abgelegene Hütte zurück, die auf einer in den Ausläufern der Großen Seen gelegenen kanadischen Insel liegt. In all die so schönen wie schmerzhaften Erinnerungen, die dort hochkommen, platzt jäh William (Scott Speedman), der eines Tages mit einer Schusswunde im Körper angespült wird. Obwohl Helen ihn pflegt und die Wunde fachkundig versorgt, gibt er kaum etwas über sich preis, schon gar nicht über das Zustandekommen seiner Verletzung. Als Helens Bekannter Al (Aiden Devine) auftaucht, bleibt William verborgen. Bei seiner Abfahrt tut Al etwas Merkwürdiges: Er löst Helens Boot von ihrem Steg und schneidet sie so von der Außenwelt ab. Das bleibt nicht ihr einziges Problem: Tom (Tim Roth) taucht auf, der Schütze, der Williams Wunde verursacht hat. Nun will er sein Werk vollenden …

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Helen trauert um ihren Ehemann

Die 2004 für „Pieces of April – Ein Tag mit April Burns“ Nebenrollen-Oscar- und Golden-Globe-nominierte Patricia Clarkson spielte bereits in „Cairo Time“ (2009) unter Regisseurin Ruba Nadda. Obwohl der Fokus von „Herbststurm“ genaugenommen auf zwei Prota- und einem Antagonisten liegt, trägt sie den Film mühelos. Scott Speedman („Underworld“) kann da erwartungsgemäß nicht ganz mithalten, darf aber zur Freude der Frauenwelt seinen gut gebauten Oberkörper zeigen, während Helen Williams Wunde versorgt. Tim Roth („Reservoir Dogs“, „The Hateful Eight“) taucht erst nach mehr als einer Stunde auf und kann so seine Präsenz nur noch partiell einbringen, aber besser als nichts. Die Auflösung gibt’s dann auch erst peu à peu mit dem Showdown. Ganz nachvollziehbar sind Toms Beweggründe nicht, offen bleibt auch, wie er Al zum Komplizen machen konnte. Ein paar Szenen mehr mit Tom hätten das Ganze vielleicht noch runder gemacht.

Melodram oder Thriller?

Über eine Stunde dreht sich im Grunde alles um Helen, parallel dazu auch um ihre sich langsam entwickelnde Beziehung zu William. Das ist bedächtig und mit Gefühl für das Duo inszeniert, von Thriller ist da aber wenig zu spüren, „Herbststurm“ ist phasenweise mehr Melodram. Der Showdown ist ebenfalls alles andere als hoch explosiv, aber das würde auch nicht zum Rest passen. Wer sich auf die ruhige Erzählweise einlassen kann und keinen lupenreinen Thriller erwartet, kann an „Herbststurm“ Gefallen finden. Nur auf Action sollte niemand hoffen.

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Die Witwe versorgt den angeschossenen Unbekannten

Patricia Clarkson bei „Die Nacht der lebenden Texte“:

Herbststurm (2014)
Maze Runner – Die Auserwählten in der Brandwüste (2014)
Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth (2015)

Tim Roth bei „Die Nacht der lebenden Texte“:

Last Hitman – 24 Stunden in der Hölle (2012)
Herbststurm (2014)
Hardcore (2015)
The Hateful Eight (2015)

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Tom hegt keine friedfertigen Absichten

Veröffentlichung: 3. September 2015 als Blu-ray und DVD

Länge: 87 Min. (Blu-ray), 92 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: October Gale
KAN 2014
Regie: Ruba Nadda
Drehbuch: Ruba Nadda
Besetzung: Patricia Clarkson, Scott Speedman, Tim Roth, Callum Keith Rennie, Dani Kind, Aidan Devine, Billy MacLellan, Eric Murdoch
Zusatzmaterial: Trailershow, Wendecover
Vertrieb: Tiberius Film

Copyright 2016 by Volker Schönenberger

Fotos, Packshot & Trailer: © 2015 Tiberius Film

 

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