RSS

Schlagwort-Archive: Sexploitation

Frauengefängnis – Barbed Wire Dolls: Ratlosigkeit

Frauengefängnis

Von Volker Schönenberger

Frauenknast-Sexploitation // In einem auf einer einsamen Insel gelegenen Frauengefängnis werden die Insassinnen gedemütigt und gequält. Wie soll man einen solchen Film einordnen? Allein die Figur mit der größten Autorität ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten: eine gestrenge Gefängnisdirektorin (Monika Swinn), die Albert Speer liest, sich gern ein Monokel vors Auge klemmt und vor ihren Insassinnen vorzugweise in ultraknappen Shorts herumstolziert.

Neue Insassin plant die Flucht

Ein roter Faden ist nicht auszumachen; Regisseur Jesús Franco reicht es offenbar, Misshandlungsszenen aneinanderzureihen. Erst in der Mitte des Films kristallisiert sich unter den Häftlingen eine Hauptfigur heraus: Maria da Guerra (Francos Muse und spätere Ehefrau Lina Romay), eine neue Insassin. Sie ist die einzige, deren zur Inhaftierung führendes Vergehen wir detailliert erfahren: Maria soll ihren Vater ermordet haben. Sie ist es auch, die federführend mit einigen Leidensgenossinnen die Flucht plant.

Was es mit Marias Verbrechen auf sich hat, erfahren die Zuschauer per Rückblende: Ihr Vater (Regisseur Franco persönlich) wollte die junge Frau vergewaltigen, sie wehrte sich, er prallte gegen einen Sims und starb. Die Szene ist bis zur Unverständlichkeit skurril inszeniert: Es soll wohl Zeitlupe sein, in der wir den tödlichen Moment zu sehen bekommen, doch statt die Szene in Zeitlupe zu drehen, bewegen sich Romay und Franco einfach tatsächlich langsam. Erst die mehrfache Wiederholung der Sequenz ließ den Rezensenten begreifen, was er da sah. Ist das Filmkunst? Man kann es so sehen.

Die weibliche Scham

Gern präsentiert Franco uns die weibliche Scham in ihrer ganzen Pracht, gern auch, während sie gerade befingert wird, zum Beispiel zum Prüfen der Jungfräulichkeit. Einen filmischen Zweck erfüllen diese Nahaufnahmen nicht, eher einen fetischistischen. Gönnen wir es Franco und den Connaisseuren seiner Filme, auch wenn mir seine Fans diese Gönnerhaftigkeit womöglich als lustfeindliche Arroganz auslegen werden.

Muss man sich über solche Machwerke empören? Sicher nicht. Darf man sich über sie lustig machen? Sicher doch – wie es bei „Die Nacht der lebenden Texte“ mittels einiger anderer Jess-Franco-Rezensionen bereits geschehen ist. Der eine oder andere Franco-Fan mag sich zwar auf den Schlips getreten fühlen, aber nichts für ungut: Das muss man schon abkönnen, wenn man Filme mit hanebüchenen Geschichten schaut, in denen sich leidlich begabte Schauspieler nackig machen.

Wie soll man das bewerten?

„Frauengefängnis – Barbed Wire Dolls“ künstlerisch oder gar qualitativ einzuordnen, entspricht der Quadratur des Kreises. Klar, man kann es sich einfach machen und die Glaubwürdigkeit der Geschichte und ihrer Figuren bewerten – in dem Fall ist „unterirdisch“ das einzig mögliche Fazit. Aber es führt zu kurz, darum ging es Franco am Ende gar nicht. Auch Vergleiche helfen nicht weiter, weder mit Hardcore-Pornos noch mit Softcore-Filmen à la David Hamilton („Bilitis“). Es ist eben Frauenknast-Sexploitation – ein Genre, das mit ganz speziellen Versatzstücken ganz spezielle Filme hervorgebracht hat. Man muss kein Frauenhasser sein, um sich diese Streifen zu Gemüte zu führen (Jess Franco selbst war ganz sicher keiner). Ein Arthaus-Cineast sollte man aber nicht gerade sein. Unter welchen Umständen und mit welchen filmischen Vorlieben ausgestattet es denkbar ist, Francos Frauenknast-Filme wirklich zu genießen – keine Ahnung. Hilfestellung in Form – höflicher – Kommentare willkommen.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Jess Franco sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet.

Veröffentlichung: 25. Februar 2014 als Blu-ray und DVD

Länge: 81 Min. (Blu-ray), 78 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 18
Sprachfassungen: Deutsch, Französisch
Untertitel: Englisch, Japanisch
Originaltitel: Frauengefängnis
CH 1976
Regie: Jesús Franco
Drehbuch: Jesús Franco
Besetzung: Lina Romay, Martine Stedil, Monica Swinn, Eric Falk
Zusatzmaterial: Interview mit Lina Romay, Erwin C. Dietrich und Jess Franco, Trailer, Fotogalerie, Audio-Interview mit Jess Franco, Falks Frauen – Featurette mit Darsteller Eric Falk und Produzent Erwin C. Dietrich, Wendecover
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Packshot: © 2014 Ascot Elite Home Entertainment

 

Schlagwörter: , , , , , ,

Die Teuflischen von Mykonos – Sex und Mord in der Ägäis

Die_Teuflischen_von_Mykonos-Cover-MBA Die_Teuflischen_von_Mykonos-Cover-MBB

Ta paidia tou Diavolou

Von Volker Schönenberger

Horrorthriller // Mykonos – griechische Perle in der südlichen Ägäis. Die Kykladeninsel ist das Ziel von Christopher und Celia (Robert Behling, Jane Lyle). Das Pärchen lässt sich erst einmal eine Bleibe vermitteln, um es dann schamlos in einer Telefonzelle zu treiben – während eines Telefonats mit Christophers Mutter, die im fernen London das unsittliche Gebaren ihres Nachwuchses mit anhören muss. Böser Junge! Als Celia am nächsten Morgen nicht gleich wieder willig ist, nimmt sich der Bursche ein Zicklein vor. Anschließend murkst er es ab. Ob er Angst vor dessen Zeugenaussage hatte? Tote Tiere reichen ihm schnell nicht mehr aus. Er hat es auf „Perverse“ abgesehen – oder wen er dafür hält. Celia geht ihm gern zur Hand.

Die_Teuflischen_von_Mykonos-4

Der Maler bekommt einen Satz heiße Ohren

Ein mehr als obskurer Film ist das, den OFDb Filmworks da ausgegraben und in prachtvoller 2K-Restaurierung auf Blu-ray und DVD gepresst hat – unter tätiger Mitwirkung von Regisseur Nico Mastorakis, der die Scheiben auch mit einem charmanten Grußwort einleitet („OFDb – whom I call the good people for nasty movies“). Selten sind Sex und Mord eine derart sleazige Verbindung eingegangen. Hm – vielleicht doch nicht so selten, das europäische Exploitation-Kino der 70er-Jahre hat ja etliche sonderbare Produktionen hervorgebracht. Aber Ihr versteht, was ich meine, nicht wahr?

Die_Teuflischen_von_Mykonos-3

Auch dem Dorfschwulen geht es an den Kragen

Künstlerischen Ehrgeiz hatte Mastorakis nicht gerade: Die Sichtung von „The Texas Chainsaw Massacre“ und dessen Erfolg motivierte ihn, zum Geldverdienen ebenfalls einen gewalthaltigen Film zu inszenieren, wie er selbst zugegeben hat. Auf die ausgiebige Zurschaustellung von Gewalt erstrecken sich die Gemeinsamkeiten allerdings schon, also unterlassen wir die Vergleiche. Das texanische Hinterland und die griechische Urlaubsinsel könnten unterschiedlicher kaum sein (hoppla – doch noch einen Vergleich gezogen).

Warnung: zwei Absätze Spoiler

An originellen Ideen hat es dem griechischen Regisseur jedenfalls nicht gemangelt. Da wird schon mal ein Maler erst verführt, dann am Boden festgenagelt und bekommt im Anschluss die Farbe zu saufen, mit der er an sich eine Kapelle streichen wollte. An der Wand verspritzte Hirnmasse ist klar als Metapher für eine Ejakulation inszeniert – ein Blowjob mit einem Revolverlauf ging dem unappetitlichen Schwall voraus.

Später knüpft das Pärchen einen die beiden verfolgenden englischen Polizisten (Gerard Gonalons) in der Luft am Kleinflugzeug auf und befördert ihn alsbald in die Tiefe – eine herrlich ausgewalzte Szene („Hoffentlich ist seine Uhr auch wasserdicht“). Diese aufrichtige Freude von Christopher und Celia, als ihr Jäger den Halt verliert – lieblich. Danach sucht das Duo eine reiche blonde Matrone auf, die den Burschen nachdrücklich auffordert, ihr zu Willen zu sein. Dass er ihr aus heiterem Himmel eine „Golden Shower“ angedeihen lässt, entsetzt sie anfangs, doch dann findet sie Gefallen daran. Ihre Freude währt allerdings nur kurz – bis Christopher härtere Bandagen anlegt. Die Schaufel eines Bulldozers weiß er am Hals der Dame versiert einzusetzen. Am Ende findet aber auch er seinen Meister.

Inselidyll und Gewaltexzess

Ihr merkt schon: Es geht ans Eingemachte. „Island of Death“, so ein internationaler Vertriebstitel, zeigt viel nackte Haut und dazu passende zwischenmenschliche Aktivität nebst recht gnadenlos daherkommender, bisweilen lakonischer Gewalt. Mitleid haben Christopher und Celia jedenfalls keines, das unschuldige Gesicht der jungen Blondine täuscht doch sehr. Die idyllischen Bilder von Mykonos – gedreht wurde am Originalschauplatz – und der locker-flockige 70er-Score bilden zudem einen starken Kontrast zur heftigen Exploitation-Handlung.

Als Skandalfilm kann man das heute natürlich nicht mehr bezeichnen. Einige weniger hartgesottene Filmgucker würden aber womöglich doch empört sein. Aber für die ist „Die Teuflischen von Mykonos“ auch nicht gemacht. Ob der Film bei Exploitation-Fans schon lange gesucht ist oder als vergessene Perle (na ja) der Entdeckung harrt, kann ich nicht sagen. Eine spannende Veröffentlichung ist’s allemal, die ihre Zielgruppe finden sollte.

Die_Teuflischen_von_Mykonos-1

Ob er sich noch lange halten kann?

Die Ausstattung kann sich sehen lassen: Nicht nur, dass das üppige Bonusmaterial (siehe unten) dazu einlädt, umfassende Blickwinkel auf den Film einzunehmen, das in zwei Covervarianten à 750 Exemplare daherkommende Mediabook ist auch noch äußerst ansprechend aufgemacht. Im Booklet findet sich ein lesenswerter Essay über das griechische Ex- und Sexploitation-Kino jener Zeit – samt einer feinen Jagdliste mit einigen Titeln, die es zu entdecken lohnt. Ich weiß zwar nicht, ob ich mich wirklich auf die Jagd begeben werde, aber dieser Service ist vorbildlich.

Sage niemand, ich hätte euch nicht gewarnt

Die große Hartbox mit Blu-ray und DVD dürfte dank Miniauflage von 175 Exemplaren zügig vom Markt verschwinden. Wer nicht aufpasst, geht am Ende auch bei den Mediabooks leer aus. Aber da nicht jeder Filmfan 30 Euro und mehr in einen billigen 70er-Jahre-Gewaltexzess investieren will, ist „Die Teuflischen von Mykonos“ auch in herkömmlichen Blu-ray- und DVD-Editionen erschienen. Jedenfalls kann ich vom Kauf abraten und den Erwerb gleichzeitig empfehlen: Wer sich von meinen Zeilen abgestoßen fühlt, möge den Film meiden wie der Teufel das Weihwasser. Für alle die neugierig geworden sind: Zuschlagen, Leute! Speziell die Mediabook-Edition sucht ihresgleichen und sticht sogar die englische Veröffentlichung vom tollen Label Arrow Video aus.

Die_Teuflischen_von_Mykonos-2

Im Heu geht’s rund!

Veröffentlichung: 27. November 2015 als Blu-ray und DVD sowie große Hartbox (inkl. Blu-ray und DVD, limitert auf 175 Exemplare), 20. November 2015 als 3-Disc Limited Collector’s Edition Mediabook (Blu-ray & 2 DVDs, zwei Covervarianten, limitiert auf jeweils 750 Exemplare)

Länge: 106 Min. (Blu-ray), 102 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK ungeprüft
SPIO/JK: keine schwere Jugendgefährdung
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Ta paidia tou Diavolou
Alternativtitel: Island of Death
Frühere deutsche Vertriebstitel: Devil’s Island – Die Insel des Schreckens / Die Teuflischen der Insel
GR 1976
Regie: Nico Mastorakis
Drehbuch: Nico Mastorakis
Besetzung: Robert Behling (als Bob Belling), Jane Lyle (als Jane Ryall), Jessica Dublin, Gerard Gonalons, Jannice McConnell, Ray Richardson, Marios Tartas, Efi Bani, Clay Half, Nikos Tsachiridis
Zusatzmaterial: „Exploring Island of Death“ – Filmhistoriker Stephen Thrower über die Entstehung eines Kult-Klassikers, „Return to Island of Death“ – Nico Mastorakis kehrt an die Originalschauplätze auf Mykonos zurück, alternative Eröffnungssequenzen, Island Sounds – fünf Tracks aus dem Soundtrack von Island of Death, Original Kinotrailer, Deutscher Trailer, Einführung von Nico Mastorakis zur deutschen Blu-ray-Premiere, Audiokommentar von Kai Naumann & Marcus Stiglegger, Aushangfotos und Plakat der deutschen Kino-Erstaufführung, nur Mediabook: Interview mit Nico Mastorakis, „The Films of Nico Mastorakis“ – 4-teilige Dokumentation über das filmische Schaffen von Nico Mastorakis, Nico Mastorakis Trailerschau, Booklet mit einem Text von Thorsten Hanisch
Vertrieb: OFDb Filmworks

Die_Teuflischen_von_Mykonos-Cover-BR Die_Teuflischen_von_Mykonos-Cover-Hartbox

Copyright 2015 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshots: © 2015 OFDb Filmworks

 

Schlagwörter: , , , , , , , , , , ,

Das Frauenhaus – Kerle im Käfig

Das_Frauenhaus-Cover

Sexploitation-Krimi // Ein weißer Raum, aufblasbare Möbel, ein Pärchen beim Cunnilingus – das hat schon fast Stil. Die dunkle Haut nebst schwarzen Stiefeln der Schönen bildet einen reizvollen Kontrast zum hellen Ambiente des Raums. Wie dann allerdings der – schon ältere – Schauspieler beim Orgasmus das Gesicht verzieht – kann das im wahren Leben bei jemandem so aussehen? Na ja – die Porträts der Stars von Lars von Triers „Nymphomaniac“ mit ihren vermeintlichen Orgasmus-Gesichtern waren auch nicht das Wahre. Vielleicht ist die hohe Schule der Orgasmus-Darstellung einfach zu hoch und man sollte es einfach bleiben lassen – ob im Arthaus- oder im Exploitationkino (lassen wir dahingestellt, zu welchem der beiden Metiers Franco und zu welchem von Trier gehört).

Zurück zu dem älteren Herrn: Im Anschluss an seinen Höhepunkt wird er mit Gas bewusstlos gemacht und nackt in einen Käfig gesteckt. Dort genießt er immerhin eine gute Aussicht: Zum Verhör platziert sich eine Nackte in langen silbernen Stiefeln unmittelbar über ihm.

Ideen hat er ja, der Jess Franco – wenn auch reichlich sonderbare. Beim titelgebenden Frauenhaus handelt es sich keineswegs um ein Refugium weiblicher Opfer häuslicher Gewalt, sondern um den Nachtclub „Blue Rita“. Die Chefin Blue Rita (Martine Fléty) und ihre Stripperinnen verführen Geheimnisträger, um sie gefangen zu setzen und ihnen Geld und Geheimnisse zu entlocken. Die Folter ist perfide: Die Unglückseligen werden mit einer grünen Paste begossen, die sie spitz wie Nachbars Lumpi macht. Wenn sich dann über dem Käfig die Nackedeis lasziv räkeln, ist das Geheimnis in Nullkommanichts keines mehr. Eine blonde Interpol-Agentin versucht, dem Treiben undercover ein Ende zu bereiten.

„Das Frauenhaus“ hat tatsächlich ein paar stilvolle Einstellungen, unterlegt von Easy-Listening-Musik. Wenn’s dann allerdings ans Eingemachte geht, ist’s mit dem Stil schnell vorbei. Eine Schlägerei sieht bei Jess Franco einfach nicht gut aus. Wenn Hauptdarsteller Eric Falk – er gibt einen der besagten Geheimnisträger – Handkantenschläge verteilt, sieht das leider sehr plump aus.

Der Plot mit den Kerlen im Käfig entbehrt nicht eines gewissen Humors. Warum auch nicht? Einmal mehr nutzt Franco die Handlung zur ausgiebigen Zurschaustellung weiblicher Geschlechtsteile und sexueller Aktivität. Es sei ihm gegönnt, so viele dieser Filme gedreht und dabei seiner Lust gefrönt haben zu dürfen, mit der Kamera voll drauf zu halten. Es erschließt sich aber nach wie vor nicht der Reiz, den diese Filme offenbar auf gar nicht so wenige Menschen ausüben – vermutlich ausschließlich Männer.

Was haben Francos Sexploitation-Streifen an sich, dass man sie nicht nur gern mal schaut – hab’ ich ja auch getan –, sondern geradezu toll findet? Was haben sie an sich, dass man über die großen Unzulänglichkeiten in Storytelling, Dramaturgie und Schauspielkunst gern hinwegsieht? Es ist ja anzunehmen, dass selbst die Jess-Franco-Connaisseure nicht davon ausgehen, dass sie mit „Das Frauenhaus“ eine gute Geschichte mit anständigen schauspielerischen Leistungen vorgesetzt bekommen. Auch die Gelegenheit zum Betrachten nackter Haut und sexueller Handlungen macht noch niemanden zum Fan. Aber es gibt sie offenbar, die Jess-Franco-Fans. Was macht sie dazu? Ein schwieriges Thema, eine Frage, die ich nach wie vor nicht beantworten kann.

Einstmals indiziert, hat „Das Frauenhaus“ nach der Streichung von der Liste jugendgefährdender Filme sogar eine Altersfreigabe ab 16 Jahren erhalten. Die 18er-Freigabe der Blu-ray und DVD resultiert somit aus den im Zusatzmaterial befindlichen Trailern. Ein kurzer Check bei der FSK führte zu der Erkenntnis: Der Trailer zu „Das Frauenhaus“ hat eine höhere Altersfreigabe als der Film. Das verstehe wer will.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Jess Franco sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet.

Veröffentlichung: 18. Februar 2014 als Blu-ray und DVD

Länge: 79 Min. (Blu-ray), 76 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 18
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch, Französisch
Untertitel: Japanisch
Alternativtitel: Blue Rita
CH/F 1977
Regie: Jesús Franco
Drehbuch: Jesús Franco
Besetzung: Martine Fléty, Sarah Strasberg, Dagmar Bürger, Pamela Stanford, Esther Moser, Eric Falk
Zusatzmaterial: Originaltrailer, Fotogalerie, Featurette mit Eric Falk: „Sklave im Frauenhaus“, Trailershow, Wendecover
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment

Copyright 2014 by Volker Schönenberger
Packshot: © 2014 Ascot Elite Home Entertainment

 

Schlagwörter: , , , , , ,

 
%d Bloggern gefällt das: