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Free Fire – Feuer frei!

Free Fire

Von Andreas Eckenfels

Actionthriller // Ob Horror mit „Kill List“, schwarze Komödie mit „Sightseers – Killers on Tour!“ oder Science-Fiction fürs TV mit „Doctor Who“: Der britische Regisseur Ben Wheatley lässt sich in keine Schublade quetschen. Auch mit seinem neuesten Werk betritt er wieder ein persönliches Genre-Neuland. Dabei erinnert der im Jahr 1978 angesiedelte Actionthriller mit Starbesetzung entfernt an zwei seiner anderen Arbeiten.

Ein Waffendeal soll in einer verlassenen Lagerhalle über die Bühne gehen

Ähnlich wie die böse Gesellschaftssatire „High-Rise“ ist auch „Free Fire“ von einem starken Stilwillen geprägt, der in erdigen, aber strahlenden Farben, den Klamotten, Frisuren und der Musik – in diesem Fall größtenteils von John Denver – die 70er-Jahre wiederaufleben lässt. Von seinem in Schwarz-Weiß gedrehten mysteriösen Historiendrama „A Field in England“ übernimmt Wheatley wiederum die Grundidee, das gesamte Geschehen lediglich an einem einzigen Ort stattfinden zu lassen. In diesem Fall in einer verlassenen Lagerhalle in Boston, wo sich des Nachts knapp ein Dutzend zwielichtiger Gesellen versammelt.

Ein Waffendeal geht schief

Justine (Brie Larson) hat die Zusammenkunft der Iren Chris (Cillian Murphy) und Frank (Michael Smiley) mit den Geschäftsmännern Vernon (Sharlto Copley) und Ord (Armie Hammer) in die Wege geleitet. Ein Waffendeal soll über die Bühne gehen – an sich eine simple Angelegenheit. Da beide Seiten einander misstrauen, hat jede Gruppe ein paar ihrer Handlanger zum Übergabeort mitgebracht. Zwei von ihnen lassen die Situation eskalieren: In der Nacht zuvor hatten Stevo (Sam Riley) und Harry (Jack Reynor) eine handfeste Auseinandersetzung wegen einer Frau. Nun treffen sie überraschend wieder aufeinander. Nach einigen deutlichen Wortwechseln zwischen den Streithähnen dauert es nicht lange, bis der erste Schuss fällt. Auch alle anderen Gangster zücken ihre Waffen, und schnell verwandelt sich das Lagerhaus in eine bleihaltige Schützenarena, in der jede/r Anwesende ums Überleben kämpft.

Western-Showdown in Spielfilmlänge

Was wie der Showdown eines klassischen Westerns klingt, macht Wheatley zum Mittelpunkt eines kompletten Spielfilms. Fast eine volle Stunde lang dauern die Schusswechsel an. Die Kugeln fliegen den Protagonisten laut krachend nur so um die Ohren. Wenn ihr den Film schaut, regelt Ihr besser die Anlage etwas herunter, sonst rufen Eure Nachbarn am Ende die Polizei. Kurze Pausen gibt es nur zum Durchschnaufen, Nachladen, um ein paar grobe Nettigkeiten auszutauschen oder ein Ablenkungsmanöver zu initiieren.

Aber die Situation eskaliert

Bei den Feuergefechten setzt Wheatley größtenteils auf Realismus: Nicht jeder Schuss trifft ins Schwarze, nicht jede Kugel führt zum sofortigen Tod. So schleppen sich bald etliche Figuren schwer verwundet durch die staubige Lagerhalle, wo sie verzweifelt nach Deckung suchen, um ihre Wunden notdürftig zu versorgen oder eine Verschnaufpause einzulegen, bevor sie sich wieder in den Kugelhagel stürzen. Auf diese Weise schlagen sogar längst Totgeglaubte noch einmal zurück. Wheatley verlangt seiner namhaften Darsteller-Riege dabei einiges ab, doch die Beteiligten hatten offensichtlich viel Spaß beim Kleinkrieg mit Waffen aller Art.

Prominenter Unterstützer

„Free Fire“ ist ein Ensemblefilm, keiner der Stars ist wirklich Hauptdarsteller. Dadurch verliert man trotz der bleihaltigen Atmosphäre nach einiger Zeit etwas das Interesse daran, welcher der bösen Gesellen lebt oder stirbt. Wheatley gelingt es damit nicht ganz, die Spannung über die gesamte Lauflänge aufrechtzuerhalten. Was aber voll und ganz überzeugt ist, wie virtuos ausgearbeitet die einzelnen Schusswechsel inklusive Schnitt und Ton inszeniert sind. Wer feuert wann, auf wen und was passiert danach?

Auch Justine weiß, wie man sich zur Wehr setzt

Laut eigener Aussage hatte der Brite das gesamte Lagerhaus im Videospiel „Minecraft“ nachgebaut, um alles genau vorauszuplanen. In jeder Sequenz erkennt man, wieviel Arbeit Wheatley mit seinem Team in den Film hineingesteckt hat, um seine Vision so perfekt wie möglich umsetzen zu können. Dieses Talent würdigte kein Geringerer als Meisterregisseur Martin Scorsese, der „Free Fire“ als ausführender Produzent unterstützte.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Ben Wheatley sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Brie Larson und/oder Cillian Murphy in der Rubrik Schauspielerinnen bzw. Schauspieler.

Für Chris, Stevo und Frank (v. l.) bleibt nicht viel Zeit zum Verschnaufen

Veröffentlichung: 25. August 2017 als Blu-ray im limitierten Futurepak, Blu-ray und DVD

Länge: 91 Min. (Blu-ray), 87 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Niederländisch
Originaltitel: Free Fire
GB/F 2016
Regie: Ben Wheatley
Drehbuch: Ben Wheatley, Amy Jump
Besetzung: Sharlto Copley, Brie Larson, Cillian Murphy, Armie Hammer, Enzo Cilenti, Sam Riley, Michael Smiley, Babou Ceesay, Noah Taylor, Jack Reynor
Zusatzmaterial: Making-of, B-Roll, Interviews, Wendecover
Vertrieb: Splendid Film

Copyright 2017 by Andreas Eckenfels

Fotos, Packshot & Trailer: © 2017 Splendid Film

 

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Hardcore – Blei und Blut von ganz nah dran

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Hardcore Henry

Kinostart: 14. April 2016

Von Matthias Holm

SF-Action // Dass die beiden Medien Film und Videospiel einander immer wieder beeinflussen, ist keine neue Beobachtung. Ob nun die Spiele immer cineastischer werden wie beispielsweise „Heavy Rain“ oder gleich ganze Videospiele zu Filmen verwurstet werden, ist hierbei egal. Doch an ein Genre hat sich der Film bisher nur vorsichtig heran getraut – dem Ego-Shooter, auch First-Person-Shooter genannt. Außer einer unterhaltsamen Sequenz im Dwayne-„The Rock“-Johnson-Vehikel „Doom“ und dem deutschen Genre-Film „FPS – First Person Shooter“ hielt man die Idee, einen Film aus der Ego-Perspektive zu drehen, wohl für unsinnig – auch wenn man Found-Footage-Filme als eine Abwandlung ansehen könnte. Doch jetzt kommt „Hardcore“, um diese Barriere mit viel Geballer einzureißen.

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Ein neuer Arm? Kein Problem für Estelle

Komplett desorientiert wacht Henry in einem Labor auf. Er liegt auf einem Behandlungstisch, kann sich an nichts erinnern. Die Frau, die sich über ihn beugt, nennt ihm seinen Namen – und berichtet, dass sie miteinander verheiratet sind. Estelle (Haley Bennett), so der Name der jungen Dame, rüstet Henry mit einem mechanischen Arm und Bein aus, da die aus irgendeinem Grund fehlen. Doch lange dauert das Wiedersehen nicht – bald tritt Akan (Danila Kozlovsky) auf den Plan. Der Bösewicht verletzt Henry mit seinen telepathischen Fähigkeiten (!) schwer und entführt Estelle. Das kann der neu gebackene Cyborg natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Unterstützung bei seinem Rachefeldzug bekommt Henry von Jimmy (Sharlto Copley), der anscheinend mehrere Leben hat – denn obwohl er mehrmals getötet wird, taucht er immer wieder auf.

Der letzte Wumms fehlt

Bereits nach dem ersten Trailer entwickelte sich um „Hardcore“ ein extremer Hype. Doch der neue Stern am Action-Firmament ist der Film leider nicht geworden. Das größte Problem dabei ist die Perspektive. Während im Videospiel die Ego-Sicht die Immersion erhöhen soll, da man das Geschehen aus den Augen seiner Spielfigur betrachtet, bewirkt sie im Film eher das Gegenteil. So viel auch geschossen und gekämpft wird, ein richtiges Gefühl für die Kraft der Handlungen bekommt man nie – da sind Filme wie „The Raid“, die beiden „Crank“-Teile oder auch „Mad Max – Fury Road“ einfach druckvoller. Dennoch wird dieser besondere Blick auf das Geschehen für die eine oder andere interessante Perspektive genutzt – wer wollte nicht schon immer mal wissen, was man so sieht, wenn die Augen an zwei unterschiedlichen Orten sind?

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Jimmy wirkt nicht vertrauenswürdig

Trotz des angesprochenen Makels macht Hardcore über seine volle Länge Spaß. Das liegt zum einen daran, dass die Action trotz allem versiert und abwechslungsreich inszeniert ist. Die Schauplätze wechseln häufig, womit auch immer wieder andere Situationen einhergehen, die von Henry gelöst werden müssen. Nach anfänglichem Zögern bewerkstelligt er das mit fortlaufender Dauer immer präziser – und perfider. Gerade zum alles sprengenden Finale hin werden die Tötungen schon fast absurd brutal, was natürlich in voller Pracht gezeigt wird. Einzig die Orientierung leidet gelegentlich unter den vielen Ortswechseln. Aufgrund von sehr schnellen Schnitten weiß der Zuschauer meist nicht, wo sich Henry gerade befindet oder wie viel Zeit seit der letzten Einstellung vergangen ist.

Show-Stealer Sharlto Copley

Zum anderen ist da Sharlto Copley. Der Mann, der mit „District 9“ oder „Elysium“ bereits einige Erfahrung im Science-Fiction-Genre aufweisen kann, reißt in den verschiedenen Inkarnationen seiner Figur Jimmy immer wieder die Show an sich. Sogar in den Action-Szenen, in denen die Zuschauer sich am besten auf den Protagonisten konzentrieren sollten, zieht Copleys verrücktes Spiel die Aufmerksamkeit auf sich.

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Ratatatatat!

Zur Geschichte an sich: Sie ist vorhanden. Allerdings folgt sie der Logik vieler Videospiele, das heißt, sie dient nur dazu, die verschiedenen Schauplätze halbwegs sinnvoll miteinander zu verknüpfen. Es gibt durchaus interessante Ansätze, die man zwar in anderen Science-Fiction-Filmen so oder ähnlich bereits gesehen hat, aber dem ansonsten sinnlosen Treiben doch wenigstens einen Hauch von Tiefe verleihen. Wer aber auf Erklärungen hofft, zum Beispiel woher der böse, böse Akan seine Kräfte hat, oder woher die beiden Damen in Latex-Anzügen mit Katanas kommen, der wird enttäuscht werden.

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Kommt ein Henry gefolgen

Nach knapp 90 Minuten ist der ganze Spaß vorbei – gut so, Filme müssen nicht immer zwei Stunden dauern. Zwar kommt man nach „Hardcore“ ordentlich durchgeschüttelt aus dem Kino, doch wird man das Gefühl nicht los, aus der Grundidee könne mehr rausgeholt werden. Vielleicht sehen die Filmemacher hier auch einen neuen Trend – ein Zombie-Film aus der Ich-Perspektive mit dem wohlklingenden Titel „Pandemic“ wurde jüngst angekündigt.

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Explosion auf Knopfdruck

Tim Roth bei „Die Nacht der lebenden Texte“:

Last Hitman – 24 Stunden in der Hölle (2012)
Herbststurm (2014)
Hardcore (2015)
The Hateful Eight (2015)

Länge: 90 Min.
Altersfreigabe: FSK 18
Originaltitel: Hardcore Henry
USA/RUS 2015
Regie: Ilya Naishuller
Drehbuch: Ilya Naishuller, Will Stewart
Besetzung: Haley Bennett, Sharlto Copley, Danila Kozlovsky, Tim Roth, Darya Charusha, Svetlana Ustinova
Verleih: capelight pictures

Copyright 2016 by Matthias Holm
Filmplakat & Fotos: © 2016 capelight pictures

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 2016/04/12 in Film, Kino, Rezensionen

 

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Chappie – Maschine wird zum Gangster

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Chappie

Kinostart: 4. März 2015

Gastrezension von Matthias Holm

Science-Fiction // 2015 verspricht ein gutes Jahr für Science-Fiction-Fans im Allgemeinen und Freunde von Robotern im Film im Besonderen zu werden: In Alex Garlands „Ex Machina“ scheint sich Domhnall Gleeson in eine Maschine zu verlieben, „Autómata“ mit Antonio Banderas zeigt, wie die Roboter langsam autonom und unabhängig von den Menschen werden. In „Avengers – Age of Ultron“ schließlich macht der unzerstörbare Bösewicht Ultron dem Heldenteam das Leben schwer. Das gegen Ende des Jahres in „Star Wars – Das Erwachen der Macht“ auch der eine oder andere Roboter zu bestaunen sein wird, konnte man bereits im Trailer sehen.

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Die Scouts schützen die menschlichen Polizisten

Neill Blomkamp gibt sich selbstkritisch

Den Anfang für dieses Roboter-Jahr macht nun „Chappie“ des südafrikanischen Filmemachers Neill Blomkamp. Nach dem Erfolg seines Debüts „District 9“, welches gekonnt SF-Action mit Gesellschaftskritik kreuzte, war die Ernüchterung bei Blomkamps zweitem Film „Elysium“ groß – obwohl der Betreiber dieses Blogs den Film auf Platz 3 der besten Filme 2013 platzierte. Regisseur Blomkamp selbst hat eingeräumt, dass sein Drehbuch nicht gut genug war. Bei „Chappie“ handelt es sich oberflächlich wieder um einen Unterhaltungsfilm. Doch manchmal muss man nach der Sichtung eines Films noch ein bisschen nachdenken.

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Chappie sinniert über das Leben

2016 wird Südafrika von einer Welle der Kriminalität heimgesucht. Das kommt dem Rüstungskonzern von Michelle Bradley (Sigourney Weaver) gerade recht, denn ihr Angestellter Deon (Dev Patel) hat die Scouts entwickelt – fast unzerstörbare Roboter, die auf die Befehle der Polizisten gehorchen. Das missfällt Deons Arbeitskollege Vincent (Hugh Jackmann), der fürchtet, dass künstliche Intelligenz den Untergang der Menschen herbeiführen wird. Doch die Scouts sind erfolgreich und so werden die Gelder für Vincents Projekt gekürzt – ein von Menschen kontrollierter Roboter namens „Moose“. Deon allerdings will mehr: die Schaffung einer künstlichen Intelligenz, die sich selbst weiterentwickelt. Es wäre die erste ihrer Art – ein Roboter, der denkt und fühlt.

Muttergefühle für einen Roboter

Unmittelbar vor einem Test an einem ausrangierten Scout wird Deon entführt. Die Kriminellen Ninja, Yo-Landi (spielen sich quasi selbst) und Amerika (Jose Pablo Cantillo) wollen mit Hilfe des Erfinders die Scouts abstellen, um ungestört einen Geldtransport zu überfallen. Während der Unterhaltung mit den Gangstern gelingt es Deon, sein Programm in den beschädigten Scout zu schreiben. Damit ist Chappie (Sharlto Copley) geboren. Deon muss seine Schöpfung bei den Verbrechern lassen, da Ninja den Roboter für den Überfall nutzen will. Doch schon bald erwachen in seiner Partnerin Yo-Landi Muttergefühle – der Roboter muss nämlich, wie ein richtiges Kind, erstmal aufwachsen und eine Moralvorstellung entwickeln.

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Ninja und …

Die Gesellschaftskritik ist in „Chappie“ sehr versteckt. Man muss schon genau hingucken und -hören, um die feinen Untertöne zu entdecken. So bekommt Chappie von seinem Schöpfer Deon den Befehl, keine Verbrechen zu begehen. Doch Ninja umgeht diese Anweisung geschickt. Auch die Gegenüberstellung von künstlicher Intelligenz und von Menschen gesteuerten Maschinen wird grob angerissen.

Satirisches von „Die Antwoord“

Es hilft zu wissen, dass „Die Antwoord“, die Band von Ninja und Yo-Landi Vi$$er, eigentlich Satire ist. Generell hängt von den beiden vieles ab. Denn wer mit „Die Antwoord“ absolut nichts anfangen kann, der wird ein Problem mit dem Film haben. Schließlich sind die beiden es, die den Roboter großziehen. Wer vorher noch nie von der Band gehört hat, sollte sich vor dem Film zumindest einmal ein Live-Video angucken. Da Chappie bei Gangstern aufwächst, möchte er nach anfänglicher Angst genauso sein wie sein angeblicher Vater – samt auffälliger Goldkettchen. Hier zielt der Film auf die Lachmuskeln der Zuschauer. Es ist schon ziemlich absurd zu sehen, wie Ninja seinem Zögling beibringt, die Waffe richtig zu halten – wie ein richtiger Gangster natürlich schief. An Chappie sieht man wunderbar, wie ein Kind durch Erziehung auf unterschiedliche Bahnen gelenkt werden kann.

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… Yo-Landi ziehen den Roboter auf

Die restlichen Schauspieler wissen alle zu überzeugen. Vor allem Hugh Jackmann gibt als muskelbepackter Ex-Soldat und mittelts Overacting einen schönen Bösewicht ab. Doch am besten ist Sharlto Copley, obwohl man ihn nie sieht. Per Motion-Capture wurden seine Bewegungen auf Chappie übertragen. Die Entwicklung vom Baby zum Rowdy-Teenager zeigt er wunderbar – im Gang, in der Sprache, einfach in allem.

Ein Roboter wird zum Gangster erzogen – wer will, kann „Chappie“ einfach als oberflächliche Science-Fiction-Action konsumieren. Doch gute Satire und Gesellschaftskritik verbergen sich bekanntlich im Detail. So hinterlässt „Chappie“ direkt nach der Sichtung einen merkwürdigen Eindruck, beim genauen Nachdenken passt jedoch alles zusammen. Ein guter Start ins Roboter-Jahr.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Hugh Jackman sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Länge: 120 Min.
Altersfreigabe: FSK 12
Originaltitel: Chappie
MEX/USA 2014
Regie: Neill Blomkamp
Drehbuch: Neill Blomkamp, Teri Tatchell
Besetzung: Sharlto Copley, Hugh Jackman, Sigourney Weaver, Dev Patel, Yo-Landi Vi$$er, Ninja, Jose Pablo Cantillo, Brandon Auret
Vertrieb: Sony Pictures Releasing GmbH

Copyright 2015 by Matthias Holm

Fotos, Packshot & Trailer: © 2015 Sony Pictures Releasing GmbH

 
Ein Kommentar

Verfasst von - 2015/03/05 in Film, Kino, Rezensionen

 

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