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Long Riders – Miniserie im Spielfilmformat

The Long Riders

Von Tonio Klein

Western // Nachdem ich hier die beiden Walter-Hill-Western „Geronimo – Eine amerikanische Legende“ (1993) und „Wild Bill“ (1995) enthusiastisch besprochen habe, kommt nun bei „Long Riders“ etwas Wasser in den Wein. Wenn auch nicht allzu viel. Das ist alles andere als ein schlechter Film. Aber mithalten mit dem Besten von Hill kann er eben auch nicht. Zunächst zur Handlung: Wie auch in den anderen Filmen hat sich Hill einer realen Geschichte angenommen, um die sich aber auch Legenden ranken und deren Protagonisten zu Legenden geworden sind. Diesmal gleich eine Vielzahl von Protagonisten, denn der Film befasst sich mit der James-Younger-Bande, bestehend aus den Brüdern Jesse und Frank James sowie Cole, Jim und Bob Younger. Zudem mischen die Brüder Ed und Clell Miller noch etwas mit, und am Ende wird noch auf Charlie und Robert „Bob“ Ford zu kommen sein. Alle Neune! Und es kommen noch verschiedene Verwandte und Frauen hinzu. Alles zu viel des Guten? Ja.

Erst Pose, dann Posse?

Es erfordert keine Meisterleistung des Recherchierens, um herauszubekommen, woran das liegt. Die Brüder James und Stacy Keach, im Film schließlich Jesse und Frank James, hatten die Geschichte als Herzensangelegenheit geschrieben und für die Verfilmung eher an eine Miniserie gedacht. Das hätte ein Meilenstein des heute so beliebten seriellen Erzählens werden können! Eine Vielzahl interessanter Charaktere, dazu noch ein kulturelles und gesellschaftliches Porträt von Zeit und Orten der Geschehnisse. Nebenhandlungen, die aber doch zusammengehalten werden durch eine Entwicklung: Jagd auf die und Niedergang der Banditen, und komplementär dazu ihren Aufstieg in Form ihrer Heroisierung.

Familien-Bande

Der vorliegende, von Universal zudem gekürzte Film möchte nun all das in die Wurstpelle einer handelsüblichen Spielfilmlänge pressen. Das kann nicht so ganz gut gehen. Im ersten Akt können sich die Figuren kaum profilieren und ist dies ein Ensemblefilm im negativen Sinne: von allen etwas, niemand richtig. Von ein paar Actionszenen unterbrochen, eher ein Porträt einer kleinstädtischen Gemeinschaft als erweiterter Familie, in der jeder jeden kennt. Zudem etabliert der Film, zu dessen Handlungszeit der Sezessionskrieg noch nicht allzu lange zurückliegt, das Thema des Südstaatler-Stolzes: Dieser war einer der Gründe, aus denen die Verbrecher als ehemalige Soldaten der Konföderierten einen großen Rückhalt in der Bevölkerung hatten und die Pinkerton-Detektive, die sie jagten, sich ein ums andere Mal blamierten. Hinzu kommt eine recht ausgedehnte, schön authentische, aber vielleicht doch etwas zu lange Einbindung traditioneller US-Volksmusik bei einer Feier. Schlagt mich Kulturbanausen tot, aber das war auch bei Michael Ciminos „Heaven’s Gate – Das Tor zum Himmel“ (1980) a touch too much.

Angetreten zum Abkassieren

Irgendwann muss mal wieder Geld in die Räuberkasse, und dann ist Schluss mit gemütlich. Bei den Actionszenen lässt Hill in seiner „Pferdeoper voller Blut und Blei“, wie mein lokales Programmkinomagazin einmal kommentierte, nichts anbrennen! Obschon ich nicht der große Hill-Experte bin, ist meine Einschätzung, dass der Regisseur sich später weiterentwickelt hat. „Geronimo“ versagt sich der der Schauwert-Action, „Last Man Standing“ (1996) legt mit Krawumm los, stellt aber das Prinzip, sich immer noch zu steigern, auf den Kopf. Hier hingegen sind Actionszenen Mätzchen, wenngleich virtuose Mätzchen. Wenn Hill recht häufig die Zeitlupe einsetzt, kommt mir dies nicht wie ein grausames, aber wahrhaftiges Freilegen dessen vor, was Waffen anrichten – bekannt vom Hauptwerk Sam Peckinpahs. Das Ganze ist immer auch Show. Hill hat oder hatte eine gelegentlich schon obsessiv wirkende Vorliebe für zersplitterndes Glas, am extremsten in der allgemein als plump-krawallig angesehenen Fortsetzung „Und wieder 48 Stunden“ (1990). Hier nun müssen Pferde in einem bewusst auf den Effekt inszenierten Höhepunkt durch eine Glasfront – und hinten wieder raus. Zeitlupe, Froschperspektive, der Wiederholungseffekt, das ist keine Szene, die mal eben reingerutscht ist. Als Ästhet des Actionkinos ist Hill natürlich ein Großer. Aber in seinen noch besseren Filmen war er immer auch mehr.

Frank und Jesse James sind aus härterem Holz

Der Film weist eine Besonderheit auf, welche nicht zu nennen Majestätsbeleidigung wäre, also voilà: Brüder spielen Brüder. James und Stacy Keach sind Jesse und Frank James. David, Keith und Robert Carradine sind Cole, Jim und Bob Younger. Dennis und Randy Quaid sind Ed und Clell Miller. Christopher und Nicholas Guest sind Charlie und Bob Ford. Es war schon eine Leistung, alle zum gleichen Zeitpunkt zusammenzubringen, es mag auch zu einem tieferen Verständnis für die Rolle geführt haben. Indes vermag ich den Gewinn auf der Leinwand dann doch nicht zu sehen. Hier halte ich es mit den Method Actors einerseits und mit dem Method-Verachter Laurence Olivier andererseits, die sich in einem entscheidenden Punkt einig waren: Schauspielern heißt, jemand zu sein (Method) oder jemanden zu spielen (Olivier), der man nicht in Wirklichkeit ist. Auch wenn es biografisch gewisse Hindernisse geben mag (man stelle sich Ava Gardner als Arbeiterin oder Robert Redford als von Frauen Zurückgewiesenen vor): Ein Schauspieler verkauft eine Illusion, und das ist gar nicht kritisch gemeint, das soll ja so sein. Ob die nun Brüder sind, ist egal – sie sind schließlich auch keine Bankräuber. Dass Film nicht Realität ist, hatte zuletzt die dänische „Dogma 95“-Bewegung nicht begriffen. Hill, der ja ohnehin trotz seiner manchmal realen Stoffe nicht realistisch inszeniert, hätte den Besetzungscoup (der aber schon vor Hills Hinzuziehung am Gären war) nicht gebraucht. Schaden tut er natürlich auch nicht.

Und wie war das nun mit dem Feigling Robert Ford?

Dem geneigten Leser wird bekannt sein, dass Jesse James von Robert (hier „Bob“) Ford erschossen wurde, auf die im Film- und offenbar auch Realwestern unverzeihlichste Art: von hinten. Wer sich mehr für psychologische Spekulationen interessiert und zudem mal Brad Pitt als ziemlich ungemütlichen und unheroischen Jesse James sehen möchte, dem sei „Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford“ (2007) empfohlen. Hills Film hat je nach Geschmack den Vor- oder Nachteil, kein sperriger, überlanger Antiwestern wie „Die Ermordung …“ zu sein. Recht geschickt haben die Ford-Brüder zu Beginn einen kurzen Auftritt, werden in die Wüste geschickt, und da (vor allem in den USA) jedes Kind die Geschichte kennt, weiß man: Die werden wiederkommen und Bob wird tun, was er eben tat. Wenn es dazu kommt, in einem letzten Akt, der eher schon Epilog nach einem krachend gescheiterten Banküberfall in Minnesota ist, geht indes alles wieder etwas schnell: Die Kerle lassen sich von den Pinkertons als Undercover-Banditen fürstlich für James’ Kopf entlohnen, das war’s.

Ist oder hat Minnesota eine sichere Bank?

Man kann dem Film natürlich nur bedingt vorwerfen, dass er sich für das Innenleben Bob Fords kaum interessiert und mit James’ Tod endet – da darf er frei auswählen, wie er will. Aber er hatte eben das Problem, drei Liter Wein in eine Ein-Liter-Flasche zu gießen, und er wollte auf keinen Tropfen verzichtet. „Kill your darlings“ nennt man die hohe Kunst des Kürzens im wissenschaftlichen Schreiben, in dem man eben auch mal ganze schöne Blöcke rauswerfen muss statt nur ein Füllwort hier, einen Nebensatz dort zu kürzen. Diese Übung ist bei „Long Riders“ nicht gelungen. Aber immer noch eine weitgehend authentische Darstellung mit Zeit-, Lokal- und Musikkolorit sowie sehr ansehnlichen Action-Feuerwerken. Das Bild der Blu-ray ist für einen Film dieses Alters bestechend scharf und farbsatt, der Ton klingt etwas dumpf.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Walter Hill haben wir in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Harry Carey, Stacy Keach und Dennis Quaid unter Schauspieler.

Die Gang ist mit Blut und Schießeisen geschmiedet

Veröffentlichung: 26. Januar 2018 als Blu-ray und DVD, 10. Juni 2011 als Blu-ray, 23. August 2001 als DVD

Länge: 100 Min. (Blu-ray), 96 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: The Long Riders
USA 1980
Regie: Walter Hill
Drehbuch: Bill Bryden, Steven Smith, Stacy Keach, James Keach
Besetzung: David Carradine, Keith Carradine, Robert Carradine, Stacy Keach, James Keach, Dennis Quaid, Randy Quaid, Christopher Guest, Nicholas Guest, Pamela Reed, Harry Carey Jr.
Zusatzmaterial: Wendecover, Bildergalerie, Originaltrailer
Label 2018: Black Hill Pictures GmbH
Vertrieb 2018: WVG Medien GmbH
Label/Vertrieb 2011 & 2001: MGM

Copyright 2020 by Tonio Klein

Szenenfotos & unterer Packshot: © 2018 Black Hill Pictures GmbH

 

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Wyatt Earp (III): Doc – Ein Mythos wird entzaubert

Doc

Von Volker Schönenberger

Western // Schon der Prolog gibt die coole und gedrückte Stimmung vor: Auf dem Weg nach Tombstone betritt Doc Holliday (Stacy Keach) einen heruntergekommenen Saloon im Nirgendwo und lässt sich vom schmierigen mexikanischen Barkeeper ein warmes Bier einschenken. Mit nur einem Pokerblatt gewinnt er von Ike Clanton (Michael Witney) das leichte Mädchen Katie Elder (Faye Dunaway) für die Nacht. Am nächsten Morgen treten der Doc und Katie den schwierigen Ritt nach Tombstone an. Dort trifft der an Tuberkulose leidende Revolverschwinger Holliday auf seinen alten Freund Wyatt Earp (Harris Yulin). Der ist Marshal des Bezirks und hat politische Ambitionen. Um die umzusetzen, will er in Tombstone aufräumen – unter anderem mit den Clantons.

Marshal Wyatt Earp räumt mit Gesindel auf …

Der Filmtitel „Doc“ verdeutlicht es bereits: Anders als andere filmische Aufarbeitungen der Schießerei am O. K. Corral im Oktober 1881 wie „Faustrecht der Prärie“ (1946) und „Zwei rechnen ab“ (1957) steht in diesem Fall nicht Wyatt Earp als strahlender Ordnungshüter im Fokus der Geschichte, sondern Doc Holliday als zwar nicht lebensmüder, aber gebrochener Westmann. Der von Stacy Keach bravourös verkörperte Holliday will an sich nicht in die Auseinandersetzung zwischen den Earps und den Clantons hineingezogen werden; andererseits verspürt er nach wie vor große Loyalität gegenüber seinem alten Weggefährten.

… und hat ehrgeizige Pläne

Wyatt Earp seinerseits ist alles andere als der tapfere Held, als der er in anderen Verfilmungen gezeigt wird. So skrupellos wie opportunistisch nutzt er die Gunst der Stunde, wenn sie sich ihm bietet. Mir jedenfalls ist bislang kein unsympathischer porträtierter Wyatt Earp begegnet. Da halten wir uns doch lieber an Doc Holliday, auch wenn dessen Manieren ebenfalls nicht von schlechten Eltern sind – sich kurz mal eine Frau am Pokertisch zu erzocken, ist nicht gerade die feine Art. Und im Finale begeht er eine Kurzschlusshandlung, die den Atem stocken lässt und Fragen aufwirft.

Die Schießerei am O. K. Corral

Regisseur Frank Perry („David und Lisa“, „Meine liebe Rabenmutter“) hatte zuvor keinen Western inszeniert. Das merkt man gar nicht, er fängt die staubige Stimmung in Tombstone vorzüglich ein und hat auch bei Begegnungen der Kontrahenten ein Händchen für die Inszenierung der angespannten Stimmung verfeindeter Revolverschwinger. Die Dialoge fallen mal wortkarg, mal wortgewandt aus – ein reizvoller Kontrast. Ein Bleigewitter sollte niemand erwarten, erst beim Showdown am O. K. Corral geht es hoch her. Gegenüber den historischen Ereignissen nahm sich Perry einige Freiheiten, allein was die Zahl der Todesopfer der Schießerei angeht. Dennoch heißt es im Allgemeinen, „Doc“ zeige gegenüber vielen anderen Verfilmungen Wyatt Earp noch am ehesten so, wie er wirklich war. Das vermag ich aufgrund der Gnade der späten Geburt nicht abschließend zu bewerten – die Auseinandersetzung fand etwas vor meiner Zeit statt.

Doc Holliday will mit Katie Elder ein neues Leben beginnen

Es hat den Anschein, als befinde sich „Doc“ etwas unter dem Radar der Westernfans – weniger als tausend User-Wertungen in der IMDb stehen zu Buche (Stand Mai 2017). In Deutschland ist Ende März 2017 immerhin erstmals eine Blu-ray in akzeptabler Qualität erschienen und die DVD neu aufgelegt worden. Es lohnt sich! Western mit aufrechten Helden sind zwar immer wieder schön anzuschauen, aber dieser etwas andere, entmystifizierende Blick auf den Mythos von Wyatt Earp und Doc Holliday gehört zu den Highlights der Wyatt-Earp-Western und damit in jede Westernsammlung, die sich gut sortiert nennen will.

Filme mit dem Protagonisten Wyatt Earp finden sich in unserer Rubrik Filmreihen. Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Faye Dunaway haben wir in unserer Rubrik Schauspielerinnen aufgelistet, Filme mit Stacy Keach unter Schauspieler.

Veröffentlichung: 31. März 2017 als Blu-ray und DVD, 9. Januar 2012 als DVD (KSM GmbH)

Länge: 96 Min. (Blu-ray), 92 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Doc
USA 1971
Regie: Frank Perry
Drehbuch: Pete Hamill
Besetzung: Stacy Keach, Faye Dunaway, Harris Yulin, Michael Witney, Denver John Collins, Dan Greenburg, John Scanlon, Richard McKenzie, John Bottoms, Philip Shafer, Ferdinand Zogbaum, Penelope Allen
Zusatzmaterial: Biografien, Bildergalerie, Trailershow
Label: Black Hill Pictures GmbH
Vertrieb: WVG Medien GmbH

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Fotos, & Packshot DVD: © 2012 KSM GmbH, Packshot Blu-ray: © 2017 WVG Medien GmbH / Black Hill Pictures GmbH

 

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Wenn ich bleibe – Die Liebe zwischen Leben und Tod

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If I Stay

Von Matthias Holm

Melodram // Was passiert mit Menschen, die im Koma sind? Schlafen sie tatsächlich nur? In „Wenn ich bleibe“ ist die Antwort klar. Nach einem Autounfall liegt die junge Cellistin Mia (Chloë Grace Moretz) im Koma. Doch sie durchstreift das Krankenhaus als eine Art Geist. Durch etwas, dass eine Krankenschwester sagt, wird Mia klar, warum sie sich in diesem körperlosen Zustand befindet: Sie muss sich entscheiden, ob sie in dieser Welt bleiben will oder weiterzieht. Und so erinnert sich Mia an die vergangenen eineinhalb Jahre – an ihre Beziehung zum Musiker Adam (Jamie Blackley).

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Klassik …

Kitsch wird vermieden

Auch wenn sich die Inhaltsangabe wie ein klassischer „Tearjerker“ liest: „Wenn ich bleibe“ löst zum Glück keinen akuten Taschentuch-Alarm aus. Es gibt unfassbar traurige Szenen, doch sie bleiben die Ausnahme. Der Film konzentriert sich vielmehr auf die Beziehung der beiden Teenager und vermeidet dabei fast jeden Kitsch.

Hierbei spielt die Musik eine zentrale Rolle. Sie ist der Antrieb für die beiden, allerdings legt sie dem jungen Glück auch immer wieder Steine in den Weg. Während Mia mit dem Cello schöne klassische Stücke zaubert, ist die Musik von Adams Band „Willamette Stone“ feinster Indie-Rock, der zum Tanzen einlädt – so wie der gesamte Soundtrack. Moretz und Blackley geben ein schönes Pärchen ab, speziell Moretz als Teenager zwischen Leben und Sterben weiß mal wieder zu gefallen.

Stacy Keach als trauriger Großvater

Auch der restliche Cast ist schön besetzt. Vor allem Mias Eltern (Mireille Enos, Joshua Leonard) sind als ehemalige Punker, die sich den elterlichen Pflichten beugen mussten, immer wieder für einen Schmunzler zu haben. Die stärkste Szene des Films gehört jedoch Stacy Keach. Als Großvater sitzt er am Bett seiner Enkelin und schüttet ihr sein Herz aus. Das ist wunderbar traurig und emotional.

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… verliebt sich in Rock

In den USA war der Film ein Hit. Bei einem Budget von rund elf Millionen Dollar hat er allein in den Vereinigten Staaten mehr als 50 Millionen Dollar eingespielt. Es ist schön zu sehen, dass auch ein solch kleiner, feiner Film Beachtung erhält. Denn die hat „Wenn ich bleibe“ auf jeden Fall verdient.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Chloë Grace Moretz haben wir in unserer Rubrik Schauspielerinnen aufgelistet, Filme mit Stacy Keach unter Schauspieler.

Veröffentlichung:
22. Januar 2015 als Blu-ray und DVD

Länge: 126 Min. (Blu-ray), 122 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 6
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch u. a.
Untertitel: Deutsch, Englisch u. a.
Originaltitel: If I Stay
USA 2014
Regie: R. J. Cutler
Drehbuch: Shauna Cross, nach einem Roman von Gayle Forman
Besetzung: Chloë Grace Moretz, Mireille Enos, Jamie Blackley, Joshua Leonard, Stacy Keach, Liana Liberato, Gabrielle Rose, Jakob Davies, Ali Milner
Zusatzmaterial: Musikvideo „I Never Wanted to Go“, Musikvideo „Never Coming Down“, Die Entstehung des Films, Die Liebe zur Musik, Vom Buch zum Film, Eine außerkörperliche Erfahrung, Kommentar von R. J. Cutler and Alison Greenspan, Buchhandlung, Krankenhaus-Kapelle, Filmmusik-Kommentar von R. J. Cutler
Vertrieb: Twentieth Century Fox Home Entertainment

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Mia geistert durchs Krankenhaus

Copyright 2015 by Matthias Holm
Fotos & Packshot: © 2015 Twentieth Century Fox Home Entertainment

 

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