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Gewinnspiel: 2 x The Evil Ones – Die Verfluchten auf DVD

Verlosung

Einen Preis für Originalität wird „The Evil Ones – Die Verfluchten“ nicht gewinnen, unterhaltsam genug ist der Horrorschocker aber allemal. Tiberius Film hat uns von dem „Tanz der Teufel“-Epigonen zwei DVDs zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür vielen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Teilnahmebedingungen

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu meiner Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Sonntag, 13. Mai 2018, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage am Ende des Textes.

Fallen euch keine Antworten ein, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Ich benötige obendrein die Zusage, dass die Sendung nicht von Minderjährigen entgegengenommen werden kann. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert, bislang sind noch alle Sendungen bei den Empfängern eingetroffen). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich fünf Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf ihren Gewinn. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Gewonnen haben

– Marion Beck,
– Julian Conrad.

Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Die Rezension von „The Evil Ones – Die Verfluchten“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

 

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The Evil Ones – Die Verfluchten: Die Teufel tanzen mal wieder

Bornless Ones

Von Volker Schönenberger

Horror // Ein paar junge Leute fahren zu einer abgelegenen Hütte, wo sie auf okkulte Inschriften stoßen und alsbald eine dämonische Macht entfesseln. Ein Schelm, wer „Tanz der Teufel“ dabei denkt. Aber schon Fede Alvarez’ 2013er-Remake von Sam Raimis Klassiker hat sehr viel Spaß gemacht, da ist für Epigonen allemal Platz. Und obwohl „The Evil Ones – Die Verfluchten“ keinerlei Wert auf Originalität legt und man Alexander Babaevs Langfilm-Regiedebüt das niedrige Budget jederzeit ansieht, ist der Horrorfilm doch überraschend unterhaltsam geraten.

Das Entfesseln böser Mächte bekommt Emily …

Besagte Hütte wurde von Emily (Margaret Judson) erworben, die dort nach dem Unfalltod ihrer Mutter mit ihrem spastisch gelähmten Bruder Zach (Michael Johnston) einziehen will. Mit ihrem Freund Jesse (Devin Goodsell) und den gemeinsamen Freunden Woodrow (Mark Furze) und Michelle (Bobby T) wollen sie das Haus an einem Wochenende auf Vordermann bringen. Das Grauen beginnt, als Zach plötzlich auf beiden Beinen steht. Noch ahnt die kleine Gruppe nicht, dass sie die sieben Dämonen der Hölle freigesetzt haben, die es auf ihre Seelen abgesehen haben.

… und Jesse …

Hommage? Kopie? Plagiat? Egal, wenn es mit so viel Liebe zum Detail inszeniert worden ist wie in diesem Fall. Auch wenn der Härtegrad von „Evil Dead“ (2013) nicht erreicht wird, geizt „The Evil Ones – Die Verfluchten“ doch nicht mit blutigen Details, die aber meist nur kurz ins Bild gesetzt werden. Von der FSK gab’s dafür bereits im April 2017 eine 18er-Freigabe für die ungeschnittene Fassung. Weshalb Tiberius Film das Werk erst ein Jahr später auf Blu-ray und DVD veröffentlicht, ist mir unbekannt, aber besser spät als nie. Viele Stilmittel kennen wir bereits, etwa dämonisch verzerrte Stimmen und merkwürdige Augen. Auch Verweise auf böse Erinnerungen der Protagonisten und das Einbringen einer Prise Humor sind keine neuen Ideen. Wer nur mit eigenständigen Produktionen etwas anfangen kann, sollte um „The Evil Ones – Die Verfluchten“ einen Bogen machen. Aber da der gemeine Horrorfan Wiederholungen und Bewährtem stets zugetan ist, wird das Werk wohl seine Freunde finden. Das hat es auch verdient. Welche „Tanz der Teufel“-Epigonen könnt Ihr empfehlen?

… und Woodrow …

Veröffentlichung: 5. April 2018 als Blu-ray und DVD

Länge: 80 Min. (Blu-ray), 77 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 18
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Bornless Ones
USA 2016
Regie: Alexander Babaev
Drehbuch: Alexander Babaev
Besetzung: Margaret Judson, Devin Goodsell, Michael Johnston, Mark Furze, Bobby T, David Banks, Rob Tepper, Lana Titov, Victoria Clare, Greg Travis, Gwen Holloway, Nick Saso, Pony Wave
Zusatzmaterial: Trailer, Trailershow, Wendecover
Label/Vertrieb: Tiberius Film

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

… und Michelle gar nicht gut

Fotos & Packshot: © 2018 Tiberius Film

 
 

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Tanz der Teufel II – „Swallow This!“

Evil Dead II

Von Volker Schönenberger

Horrorkomödie // Die subjektive Kamera als das ultimative Böse auf Verfolgungsjagd im Wald und in der Hütte verfehlt auch heute nicht ihre Wirkung – ob in Sam Raimis Original „Tanz der Teufel“ von 1981 oder dieser 1987 ebenfalls von Raimi inszenierten Fortsetzung. Die obskure Soundkulisse, die diese Kamerafahrten begleitetet, tut ihr Übriges, Armlehnenkraller-Horror erster Güteklasse entstehen zu lassen. Dem berechtigten Lob für das formidable 2013er-Remake zum Trotz – die 1992 mit „Armee der Finsternis“ beendete Trilogie ist nach wie vor ein heller Stern am Firmament der Horror-Franchises.

In dieser Hütte nimmt das Unheil seinen Lauf

Dabei kann dahingestellt bleiben, ob wir es bei „Tanz der Teufel II“ mit einer Fortsetzung oder einem Quasi-Remake zu tun haben. Sofern Raimi Teil zwei als Fortsetzung intendierte, muss er sich angesichts einiger Anschlussfehler Nachlässigkeit vorwerfen lassen. In einem Prolog wird kurz an Teil eins angedockt – die Szenen entnahm der Regisseur allerdings nicht dem Vorgänger, sondern drehte sie neu: Ash (Bruce Campbell) und seine Freundin Linda (Denise Bixler) fahren zur Waldhütte, Ash spielt das Tonband mit den Beschwörungen ab, das Böse erwacht und nimmt Besitz von Linda, sodass sich Ash kurz darauf gezwungen sieht, seine Liebste zu köpfen – was ihm sein Spiegelbild etwas später auf wunderbare Weise in Erinnerung ruft.

Unter der Luke lauert etwas

Kurzzeitig ebenfalls besessen, aber offenbar von den Strahlen der Sonne befreit, will Ash dem Ort des Geschehens entkommen, was aber misslingt, weil die Brücke zerstört ist, über die der einzige Weg aus dem Wald hinausführt. So muss sich Ash bald sowohl mit dem kopflosen Körper als auch dem körperlosen Kopf seiner toten Freundin herumplagen. Als dann auch noch seine eigene Hand ein bösartiges Eigenleben entwickelt und ein paar Neuankömmlinge in die Waldhütte platzen, gerät die Situation vollends außer Kontrolle.

Seine Hand macht Ash zu schaffen

„Tanz der Teufel II“ hatte nicht ganz so heftig mit Zensur und Jugendschutz zu kämpfen wie sein Vorgänger. Die Indizierung ist schon lange passé, seit 2016 ist das Sequel ungeschnitten sogar mit FSK-16-Freigabe lieferbar. Lasst euch davon nicht täuschen! Der Blutschwall ist enorm, Axt, Messer und Kettensäge bekommen eine Menge zu tun. Dabei ist die Fortsetzung deutlich komödiantischer angelegt als „Tanz der Teufel“, man denke nur an die Szene, in der Ash und Ed (Richard Domeier) eine der besessenen Kreaturen mit der Bodenluke in den Keller zurückdrücken, dem Wesen ein Auge herausspringt, welches prompt im Mund einer bedauernswerten jungen Frau landet. Mehr noch als Teil eins machte „Tanz der Teufel II“ die Hauptfigur Ash und ihren Darsteller Bruce Campbell zur Ikone, geizt er doch nicht gerade mit coolen Sprüchen wie „Groovy“ (etwa: „Prächtig“) und „Swallow this!“ („Schluck das!“) Dass er nicht der begnadetste Schauspieler unter der Sonne ist, stört überhaupt nicht.

Das Böse nähert sich

Die Make-up- und Masken-Abteilung durfte sich austoben. Zwar sieht man einigen Einstellungen die Entstehung in den 80er-Jahren an, sie sind aber mit viel Liebe zum Detail gemacht, das Anschauen macht daher nicht nur aus nostalgischen Gründen viel Freude. Es splattert geradezu Slapstick-artig.

Besessenheit verleiht Flügel

Die Bildqualität der neuen Blu-ray von Studiocanal überzeugt. Das Finale von „Tanz der Teufel II“ ist einfach irrwitzig und katapultiert uns sowie Ash schnurstracks in die Welt von „Armee der Finsternis“, des finalen Teils der Trilogie. Aber das ist eine andere Geschichte.

Das hilft aber auch nicht immer

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Sam Raimi sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet.

Veröffentlichung: 20. Juli 2017 als Blu-ray und DVD, 22. September 2017 als Blu-ray als Teil der „Tanz der Teufel“ Collection im limitierten Steelbook (mit „Tanz der Teufel“ und „Armee der Finsternis“)

Länge: 84 Min. (Blu-ray), 80 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Evil Dead II
Alternativtitel: Tanz der Teufel 2 – Jetzt wird noch mehr getanzt
USA 1987
Regie: Sam Raimi
Drehbuch: Sam Raimi, Scott Spiegel
Besetzung: Bruce Campbell, Sarah Berry, Dan Hicks, Kassie Wesley DePaiva, Ted Raimi, Denise Bixler, Richard Domeier, Lou Hancock, Snowy Winters
Zusatzmaterial: Interview mit Bruce Campbell, Audiokommentar von Sam Raimi, Scott Spiegel, Bruce Campbell und Grec Nicotero, Featurette „The Gore the Merrier“, nur Blu-ray: „Road to Wadesboro“ (Reise zurück zum Drehort mit Tony Elwood), „Shallowed Souls“ (Making-of), Kinotrailer, Trailershow
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2017 Studiocanal Home Entertainment

 

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