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Martyrs (2015) – Maues Remake

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Martyrs

Der folgende Text enthält Spoiler.

Von Simon Kyprianou

Horrorthriller // Dem französischen Original von „Martyrs“ von Pascal Laugier eilt der Ruf voraus, einer der härtesten und besten Horrorfilme der vergangenen Jahre zu sein. Ungeschnitten ist der Film in Deutschland nicht mehr zu haben, wie auch der Rest der Serie französischer Terrorfilme („Inside“, „High Tension“, „Frontier(s)“). Acht Jahre später folgt jetzt – wenig überraschend – ein US-Remake, das – wenig überraschend – nicht besonders gut ist und die FSK um etwa eine Minute geschnitten passiert hat.

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Als Kinder im Heim werden Anna (l.) und Lucie beste Freundinnen

Das Remake der beiden Newcomer-Regisseure Kevin und Michael Goetz ist schlechter als das Original, aber beide Filme kranken eigentlich am selben Problem: Eine Organisation will in Erfahrung bringen was nach dem Tod passiert, es geht also um nichts Geringeres als die Conditio humana. Dazu bedienen sich beide Filme einer kruden Märtyrer-Theorie, nach der bestimmte Menschen durch Folter und Schmerzen in einen speziellen prämortalen Zustand gebracht werden können, in dem sie sehen, was nach dem Ende des Lebens passiert; sie seien dann in der Lage, ihre Beobachtungen mitzuteilen. Das mutet zwar absurd an, ist aber auf den zweiten Blick eigentlich ein klassischer Topos des Horrorkinos: Alte Menschen – die Mitglieder der Organisation sind größtenteils alte Menschen – trachten der Jugend nach dem Leben. Doch dann werden beide Filme sehr problematisch: In beiden Filmen erweist sich die Folter-Strategie am Ende als erfolgreich. Dabei ist doch jeder Versuch, plausibel zu erklären, wieso man Menschen so etwas antut, ist nicht nur ohnehin zum Scheitern verurteilt, sondern auch unanständig. Das ist wirklich hoch problematisch, weil dadurch der Anschein erweckt wird, der Film billige die Methoden. Natürlich versuchen die Regisseure beider Filme in den Folterszenen Haltung zu zeigen und sich vom Gezeigten zu distanzieren, aber es mag ihnen nicht wirklich gelingen.

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Lucie hat seit ihrer traumatischen Kindheit Halluzinationen

Das Remake hält sich eng an den Verlauf der Geschichte der Vorlage, bis zum Mittelteil des Films etwa. Die Mädchen bleiben dort aber beide am Leben und Anna beginnt Widerstand zu leisten. Anders als im Original bringt sich Lucie (Troian Bellisario) nicht um, und nicht Anna (Bailey Noble) ist es, die gefoltert wird, sondern Lucie; Anna kann sich befreien, – nachdem die Leiterin der Organisation (Kate Burton) sie in ihren Plan einweiht – und Widerstand leisten. Damit positioniert sich der Film schon einmal wesentlich deutlicher als Laugiers Original, und ist auch wesentlich bemühter, überhaupt eine Dramaturgie aufrechtzuerhalten, die das Original nach der ersten Filmhälfte de facto aufgibt.

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Die Organisation überwältigt die beiden Frauen

Leider weiß der US-Film aber ebenfalls nichts Interessantes mit dem Märtyrer-Plot anzufangen. Ihn einfach gänzlich beiseitezuschieben und schlicht packendes Terrorkino zu sein, gelingt ihm auch nicht, dafür ist er viel zu öde und hässlich inszeniert. „Martyrs“ fühlt sich an wie Horror-Stangenware, wie man sie im Direct-to-DVD-Sektor zuhauf findet.

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Anna kann sich befreien und leistet Widerstand

Wer sehen will, wie sich ein wirklich großer Regisseur mit einer ähnlichen Thematik beschäftigt, dem sei Wes Cravens „Das Haus der Vergessenen“ nahegelegt.

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Eine Märtyrerin?

Veröffentlichung: 3. November 2016 als limitierte 2-Disc Blu-ray Edition mit Original & Remake, Blu-ray 3D (inkl. 2D-Version), Blu-ray und DVD

Länge: 86 Min. (Blu-ray), 83 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 18
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Martyrs
USA 2015
Regie: Kevin Goetz, Michael Goetz
Drehbuch: Mark L. Smith
Besetzung: Troian Bellisario, Bailey Noble, Kate Burton, Romy Rosemont, Toby Huss, Caitlin Carmichael, Melissa Tracy, Ivar Brogger
Zusatzmaterial: Featurette „Inside the Creature“, Trailer, Trailershow, Wendecover
Vertrieb: Tiberius Film

Copyright 2016 by Simon Kyprianou

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Fotos & Packshots: © 2016 Tiberius Film

 
 

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Martyrs (2008) – Von Schmerzen, die jede Vorstellungskraft sprengen

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Martyrs

Von Volker Schönenberger

Horrorthriller // Ein Mädchen rennt verstört und blutend über ein verlassenes Industriegrundstück. Wir befinden uns im Jahr 1971. Dokumentarische Filmaufnahmen im Anschluss geben Aufschluss darüber, dass die Kleine über Monate hinweg gefangen gehalten, aber nicht sexuell missbraucht wurde. Das Mädchen kommt in ein Waisenhaus, erholt sich nur langsam, das Trauma bleibt allgegenwärtig. Die aus den Fängen Unbekannter geflüchtete Lucie, so ihr Name, freundet sich mit Anna an, die wie sie im Waisenhaus lebt.

Es klingelt an der Tür

15 Jahre später sehen wir eine scheinbar ganz normale Familie – Vater, Mutter, zwei Kinder. Es ist Sonntagmorgen. Man frühstückt, es gibt etwas Streit um die Ziellosigkeit des Sohnes, nichts Dramatisches. Unvermittelt klingelt es an der Tür.

Allein die nun folgenden zwei Minuten sind schon härtestes Kaliber, aber sie bereiten die Zuschauer nicht einmal annähernd darauf vor, was auf sie zukommt. Die Eheleute des Hauses, so erfahren wir, waren damals für das Leid des Mädchens verantwortlich. Zur jungen Frau herangewachsen, hat Lucie (Mylène Jampanoï) unterstützt von ihrer Freundin Anna (Morjana Alaoui) ihre Peiniger aufgespürt.

Ab hier wird gespoilert

Wenn es auch nur eine Leserin oder einen Leser gibt, die oder der „Martyrs“ noch nicht kennt und bei der oder dem die Lektüre dieses Textes das Interesse weckt, lohnt es sich, an dieser Stelle mit der Inhaltsangabe nicht weiter fortzufahren und sie erst nach Beendigung der Sichtung fortzusetzen. Den Trip, auf den Drehbuchautor und Regisseur Pascal Laugier Anna, Lucie und die Zuschauer schickt, konsumiert man am besten unvoreingenommen – aber gewarnt: Es ist ein tiefschwarzer und überaus schmerzhafter Trip, zudem bar jeden Humors, der kurze Momente des Durchatmens hätte bringen können. Die in der zweiten Hälfte gezeigte psychische und physische Gewalt übersteigt mit ihrem entsetzlichen Finale jedes Maß.

„Martyrs“ lässt uns lange Zeit im Unklaren darüber, wo die Reise hingeht, auch wenn von Anfang an klar ist, dass es eine grausame Reise ist, die wir antreten. Wenn sich das Schreckensszenario dann restlos entfaltet, ist auch die Spaßfraktion der Horrorfans schon lange verstummt. Ab und zu gibt es beim Fantasy Filmfest eben die Art Film, die selbst das Partyvolk und die hartgesottenen Splatter-Schenkelklopfer unter den Zuschauern zum Schlucken bringt. „Martyrs“ war 2008 so ein Kandidat. Nach besagtem Finale werden wir mit einem Epilog entlassen, der den Rest an Aufklärung bringt, den es braucht, die sparsame Story rund zu machen. Danach ist Schweigen. Der Abspann zeigt noch einmal Lucie und Anna als junge Mädchen, fröhlich im Park spielend – ein Kontrast zum vorher Gesehenen, den man zynisch finden kann. „Martyrs“ sitzt tief und wirkt lange nach.

Selbstzweckhafte Gewalt oder Reflexion über Schmerz?

Man kann das selbstzweckhaft nennen, und das ist „Martyrs“ auch vielfach vorgeworfen worden: Gewalt um ihrer selbst willen sei verherrlichend, gar menschenverachtend. Dabei verkennen die Kritiker, dass der Film stets seiner inneren Logik folgt, die Folgen exzessiv angewandter Gewalt ausloten zu wollen. Das Bestechende daran ist, dass der Zuschauer gleichzeitig auslotet, wo seine Grenzen liegen. Und dabei geht es nicht um das Ertragen ultrabrutaler Ausweidungs- und Entbeinungsszenarien – phasenweise wird schlicht verprügelt –, sondern um die Nachvollziehbarkeit des Schmerzes, der auf der Leinwand oder dem Bildschirm gerade erlitten wird. Unmaßgeblich hingegen ist, ob wir die Motivation der Täter nachvollziehen können. Sie mögen in ihrem Tun verblendet sein und einer so irrigen wie irren Vorstellung unterliegen, nach der Schmerz zu Erleuchtung über das Jenseits führe, aber der Wahn der Täter kann uns egal sein. Entscheidend ist, was der Schmerz mit den Opfern macht.

Im Mai 2008 in Cannes uraufgeführt und anschließend weltweit auf Festivals gezeigt, darunter dem Fantasy Filmfest in Deutschland, hat „Martyrs“ allerorten heftige Debatten ausgelöst. Von großem Abscheu bis zu Lobpreisungen als Meisterwerk war und ist die ganze Bandbreite der Meinungen vertreten. Kaum jemanden hat der Film jedoch kaltgelassen – das kann als Leistung verbucht werden. Der böse Stempel muss genannt werden: Jawohl, „Martyrs“ ist Torture Porn – sogar in Reinkultur. Vielleicht ist es sogar die Quintessenz des Torture Porns, denn anders als etwa Eli Roths „Hostel“ (2005) und „Hostel 2“ (2007) und die „Saw“-Reihe geht es nicht um die Zurschaustellung verschiedener Methoden der Schmerzverabreichung und des Sadismus, von denen eine origineller als die andere sein muss, sondern darum, die Wirkung auf das bedauernswerte Opfer abzubilden.

Kurz in ungeschnittener Form im Verleih

„Martyrs“ erschien 2009 in Deutschland mit dem SPIO/JK-Siegel „strafrechtlich unbedenklich“ in ungeschnittener Form auf Verleih-DVD und wurde in dieser Fassung 2012 indiziert. Tiberius Film hat eine um etwa fünf Minuten gekürzte Fassung von der FSK prüfen lassen und eine Freigabe ab 18 Jahren erhalten. Mangels Motivation, die neue Fassung zu sichten, kann ich über Unterschiede zur Uncut-Version keine Angaben machen. Fünf Minuten sind lang, denkbar, dass der Geist des Films gelitten hat. Manch ein Interessierter ohne Kenntnis von Filmbörsen und Online-Bezugsquellen in Österreich und der Schweiz wird sich mit der FSK-18-Fassung zufrieden zeigen. Uncut-Puristen werden sie ohnehin meiden wie der Teufel das Weihwasser, die brauchen sowieso keinen Schnittbericht.

Die Kultusministerin schaltet sich ein

In Frankreich erhielt „Martyrs“ anfangs eine Altersfreigabe ab 18 Jahren, was bedeutete, dass er nicht ins Kino hätte kommen dürfen. Dort werden selbst extreme Horrorfilme daher in der Regel mit einer Altersfreigabe ab 16 Jahren versehen. Erst nach einer heftigen Debatte und Intervention durch die französische Kultusministerin Christine Albanel wurde das Werk auf die niedrigere Freigabe herabgestuft und gelangte auf diese Weise ins Kino.

Im Vergleich zum Original ist das US-Remake von 2015 nur eine Banalität. Unentschieden laviert es zwischen 1:1 kopierten Szenen und krampfhaft um Eigenständigkeit bemühten Modifikationen hin und her – ein lahmer Aufguss ohne den Willen, den Geist der Vorlage einzufangen. Aber was ist das auch für ein Versuch, ein derart kontroverses und außergewöhnliches Werk wie „Martyrs“ mit US-Blut einer Frischzellenkur zu unterwerfen? Zum Scheitern verurteilt.

Mit „High Tension“ („Haute tension“, 2003) und „Inside“ („À l’intérieur“, 2007) bildet „Martyrs“ die heilige Dreifaltigkeit des französischen Terrorkinos und führt sie in gewisser Hinsicht zu einem Schlusspunkt. Was kann danach noch kommen?

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Pascal Laugier sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet.

Veröffentlichung: 3. November 2016 als limitierte 2-Disc Blu-ray Edition mit Original & Remake

Länge: 94 Min. (um etwa fünf Minuten gekürzt)
Altersfreigabe: FSK 18
Sprachfassungen: Deutsch, Französisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Martyrs
F 2008
Regie: Pascal Laugier
Drehbuch: Pascal Laugier
Besetzung: Morjana Alaoui, Mylène Jampanoï, Catherine Bégin, Mike Chute, Anie Pascale, Gaëlle Cohen, Xavier Dolan, Juliette Gosselin, Robert Toupin, Patricia Tulasne
Zusatzmaterial: Trailershow, O-Card, (Vertikalschuber)
Vertrieb: Tiberius Film

Copyright 2016 by Volker Schönenberger

 
 

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Green Room – Garstiges Naziterror-Kino

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Green Room

Kinostart: 2. Juni 2016

Von Simon Kyprianou

Horrorthriller // Die mäßig erfolgreiche Punkband „Ain’t Rights“ (unter anderem: Anton Yelchin, Alia Shawkat) ist auf Tour, pleite und immer auf der Suche nach einem bezahlten Gig, um über die Runden zu kommen. Durch Zufall wird ihnen einen Auftritt in einem ländlichen Laden vermittelt. Schnell merkt die Gruppe, dass es dort vor Neonazis wimmelt – und entscheidet sich, als ersten Song den Dead-Kennedys-Klassiker „Nazi Punks Fuck Off“ zu spielen. Das kommt eher mittelgut an. Nach dem Gig wird die Band durch einen unglücklichen Zufall Zeuge eines Mordes der Neonazis. Als Zeugen müssen sie nun beseitigt werden. Dieses Problems nimmt sich der Besitzer des Ladens an: Darcy (herrlich fies: Patrick Stewart) geht es um die große Sache, er hat eine knallharte Nazi-Organisation hinter sich, inklusive Kursen in Rassenhygiene, und ist nicht gewillt, die Punks entkommen zu lassen. Die haben sich mittlerweile mit Amber (Imogen Poots), einer Freundin der Ermordeten, im „Green Room“ verbarrikadiert.

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Auf Tour und abgebrannt: „Ain’t Rights“

Zum Heimkino-Start des hervorragenden „Lethal Warrior“ hat Rajko Burchardt kürzlich auf Moviepilot einen sehr lesenswerten Text über Gewalt im Action-Kino als Folge gescheiterter Kommunikation verfasst und wie „Lethal Warrior“ jenes Scheitern der Kommunikation reflektiert, das in Gewalt als ultima ratio mündet. Jeremy Saulniers „Green Room“ geht ähnliche Wege: Da sich die Punks einen Großteil des Films über im titelgebenden Green Room verbarrikadiert haben, verläuft die Kommunikation mit den Nazis durch die verschlossene Tür. Die Nazis haben natürlich ohnehin Böses im Sinn, wollen die Punks allerdings in Sicherheit wiegen, aus dem Raum locken, um sie dann möglichst leicht beiseitezuschaffen.

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„Nazi Punks Fuck Off“ ist keine ungefährliche Titelwahl, wenn man von Nazis umringt ist

Versucht die junge Gruppe von Musikern anfangs noch alles, um die Situation im Gespräch zu bereinigen, so wird mehr und mehr deutlich, dass Kommunikation mit der anderen Seite nicht möglich ist, ja mehr noch, dass die andere Seite die Kommunikation nutzen will, um der Punks habhaft zu werden. Die Kommunikation scheitert und weicht einem Vorstoß der Punker, die schließlich verzweifelt im Angriff ihre Verteidigung suchen.

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Die Band nistet sich im „Green Room“ ein …

„Green Room“ ist bitteres und bedrückendes Terrorkino. Aber es ist auch ein zärtlicher Film, der von Jugendlichen handelt, ihren Unsicherheiten, ihrer bedingungslosen Liebe zur Musik und ihren „Einsame-Insel-Bands“. Saulnier rückt seinen Film in die Nähe von Ti West („The Innkeepers – Hotel des Schreckens“) und Adam Wingard („You’re Next“, „The Guest“), zwei künstlerisch und freundschaftlich miteinander verbundene Regisseure, die hochinteressantes Genrekino liefern – West hat „Green Room“ dann auch bei Twitter empfohlen.

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… und geht dann zum Angriff über

Es ist ein sehr Genre-bewusstes Kino, das seine Genreanleihen lebt (im Falle von Wests klassizistischem Kino auch wiederbelebt) und nicht etwa nur ausstellt oder postmoderne Spielchen treibt. Nein, „Green Room“ ist garstiges, hervorragendes Terrorkino, das erfreulicherweise einen ungekürzten deutschen Kinostart bekommen hat. Den sollte man sich keinesfalls entgehen lassen.

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Rädelsführer: Darcy will die Zeugen mit allen Mitteln töten

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Patrick Stewart und/oder Anton Yelchin sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Länge: 95 Min.
Altersfreigabe: FSK 18
Originaltitel: Green Room
USA 2015
Regie: Jeremy Saulnier
Drehbuch: Jeremy Saulnier
Besetzung: Anton Yelchin, Imogen Poots, Patrick Stewart, Alia Shawkat, Callum Turner, Kasey Brown, Eric Edelstein
Verleih: Universum Film / 24 Bilder

Copyright 2016 by Simon Kyprianou
Filmplakat & Fotos: © 2016 Universum Film / 24 Bilder

 

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