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Schlagwort-Archive: Tierhorror

Gewinnspiel: The Pool – 1 x auf Blu-ray, 1 x auf DVD

Verlosung

Wenn es aus einem leeren Swimmingpool kein Entkommen gibt und plötzlich ein Krokodil auftaucht, ist guter Rat teuer und der Kampf ums Überleben beginnt. Die Busch Media Group hat den thailändischen Tierhorror-Schocker „The Pool“ (2018) hierzulande veröffentlicht und uns eine Blu-ray und eine DVD zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Teilnahmebedingungen

Zwar bringt es mir Spaß, Filme unter die Leute zu bringen, weil sich die überwältigende Mehrzahl der Gewinnerinnen und Gewinner aufrichtig freut und höflich bedankt. Dennoch geht der Versand etwas ins Geld, zumal „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor keinen Cent Ertrag abwirft (die unten ab und zu eingeblendete Werbung schaltet WordPress). Daher: Auf völlig freiwilliger Basis darf mir jede/r Gewinner/in gern anbieten, das Porto in Höhe von 1,55 Euro zu übernehmen – oder höher beim Wunsch nach versichertem Versand. Gebt mir das aber bitte nicht schon im Kommentar mit eurer Antwort bekannt, sondern erst im Gewinnfalle. Ich will nicht in Verdacht geraten, die Sieger danach zuzuteilen.

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu meiner Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Sonntag, 16. Februar 2020, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage am Ende des Textes.

Seid Ihr dazu nicht in der Lage, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf die Blu-ray oder DVD. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Nur eine Teilnahme pro Haushalt. Ich behalte mir vor, Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht für den Lostopf zuzulassen oder ihnen im Gewinnfall nachträglich den Preis abzuerkennen, sofern mir Mehrfachteilnahmen unter Alias-Namen unterkommen. Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Gewonnen haben

– Imke,
– Peter.

Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Die Rezension von „The Pool“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2020 by Volker Schönenberger

 

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The Pool – Stirbt der Hund?

The Pool

Von Volker Schönenberger

Horror // Ein junger Mann erwacht aus tiefem Schlaf oder der Bewusstlosigkeit. Er liegt auf einem weiß gekachelten Boden, dem Grund eines Swimmingpools, wie wir kurz darauf erkennen. Überall ist Blut, und plötzlich sieht und spürt er, wie ein Krokodil an seinem Bein zerrt. Er hat Glück, es ist sein notdürftig geschientes, weil bereits verletztes Bein, sodass die Zähne des Reptils keinen weiteren Schaden mehr anrichten. Mit einem Eimer gelingt es dem Mann, das Biest vorerst zu vertreiben.

Sechs Tage zuvor …

Ein Filmteam dreht in einem Freibad. Day (Theeradej Wongpuapan) arbeitet als Beleuchter. Seine Freundin Koi (Ratnamon Ratchiratham) besucht ihn in Begleitung von Lucky, dem Hund der beiden, mit dem auch eine Szene entstehen soll – die letzte laut Drehplan. Nach Abschluss der Dreharbeiten entspannt sich Day ein wenig auf einer Luftmatratze im Wasser. Die Crew hat das Gelände längst verlassen, ein letzter Kollege lässt das Wasser ab. Weil Day Diabetiker ist und es versäumt hat, sich sein Insulin zu spritzen, fällt er auf der Luftmatratze in einen tiefen Schlaf. Als er erwacht, ist das Wasser bereits so weit abgelaufen, dass Day den Beckenrand nicht mehr erreicht.

Day und Koi müssen im leeren Becken ausharren

Als nach einiger Zeit auch noch Days Freundin Koi verletzt im Becken landet, beginnen die Probleme erst richtig. Es kann nicht mehr schlimmer werden. Von wegen: Aus heiterem Himmel taucht ein herrenloses Krokodil auf und nähert sich bedrohlich dem am Beckenrand festgebundenen Lucky. Der Hund hat Glück, Day und Koi weniger: Das Reptil tritt auf ein paar herumliegende Rohre und rutscht ebenfalls in den Pool …

Der Weg in die Freiheit erscheint unerreichbar

Mit nur etwas gutem Willen lässt sich die thailändische Produktion „The Pool“ als Mischung aus dem ebenfalls in einem Schwimmbecken spielenden „12 Feet Deep – Gefangen im Wasser“ (2017) und Alexandre Ajas Alligatoren-Schocker „Crawl“ (2019) beschreiben. Solche auf letztlich nur einen Handlungsstrang reduzierten Plots leiden oft darunter, dass die eine oder andere überkonstruierte Idee Einzug hält, um auf Spielfilmlänge zu kommen. Das gilt auch in diesem Fall, aber wer sich daran nicht allzu sehr stört, wird mit einer Spannungsschraube belohnt, die stetig angezogen wird. Sonderbar, dass nirgendwo eine fest installierte Leiter am Beckenrand zu finden ist, aber halten wir uns nicht mit kleinen Logiklöchern auf. Dass es sich hier und da etwas zieht, schmälert den positiven Gesamteindruck nicht, zumal die beiden Hauptdarsteller ihre Sache anständig machen. Theeradej Wongpuapan gehört seinem englischen Wikipedia-Eintrag zufolge in Thailand zu den populärsten Schauspielern.

Das Krokodil wird langsam hungrig …

Das Krokodil ist solide animiert – nicht auf höchstem CGI-Niveau, aber völlig akzeptabel. Regisseur Ping Lumpraploeng inszenierte „The Pool“ nach eigenem Drehbuch. Es handelt sich um seine sechste Regiearbeit und womöglich um die erste, mit der er außerhalb seiner thailändischen Heimat Aufmerksamkeit generiert. Wie bei „Crawl“ muss man in „Pool“ um das Leben eines Hundes bangen, was viele hartgesottene Horrorfans ganz weich macht und Krokodilstränen weinen lässt. Alexandre Ajas Film hat mehr Rasanz und Dramatik und mir deshalb insgesamt besser gefallen, aber wer dem Tierhorror im Allgemeinen und dem Krokodilsterror im Besonderen etwas abgewinnen kann, wird mit „The Pool“ anständig bedient – ein fieses Filmchen. Könnt ihr weitere Streifen empfehlen, in denen Krokodile auf Menschenjagd gehen?

… und lauert auf seine Chance

Veröffentlichung: 17. Januar 2020 als Blu-ray und DVD

Länge: 93 Min. (Blu-ray), 90 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Thailändisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: The Pool
THAI 2018
Regie: Ping Lumpraploeng
Drehbuch: Ping Lumpraploeng
Besetzung: Theeradej Wongpuapan, Ratnamon Ratchiratham
Zusatzmaterial: Trailershow, Wendecover
Label: Busch Media Group
Vertrieb: Al!ve AG

Copyright 2020 by Volker Schönenberger

Szenenfotos & Trailer: © 2020 Busch Media Group

 
 

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Crawl – Stirbt der Hund?

Crawl

Kinostart: 22. August 2019

Von Volker Schönenberger

Horror // Ob Alexandre Aja weiß, dass viele Filmfans, auch Horrorfans, einiges abkönnen, es aber nicht ertragen, wenn ein Hund zu Tode kommt? Hat er deshalb einen solchen Vierbeiner eingebaut? Diese Leute werden aus „Crawl“ eine Menge zusätzliche Spannung ziehen, denn zu den beiden Hauptfiguren Vater Dave (Barry Pepper) und Tochter Haley (Kaya Scodelario) gesellt sich Daves Hund Sugar (Cso-Cso in seinem Filmdebüt). Und Hunde geben nun mal für Mississippi-Alligatoren einen willkommenen Happen für zwischendurch ab – zwischen der einen oder anderen menschlichen Hauptmahlzeit, versteht sich.

Haley hat ihren schwer verletzten Vater entdeckt

Aber der Reihe nach: Über Florida tobt der Hurrikan „Wendy“, die besonders gefährdeten Gebiete werden evakuiert. Haley jedoch fährt in die entgegengesetzte Richtung, weil sie ihren Vater nicht erreichen kann – er lebt genau dort, wo der Sturm mit seiner gewaltigsten Wucht aufschlagen wird. Im Haus ihres Vaters entdeckt sie lediglich den Familienhund Sugar, woraufhin sie ihn mitnimmt und zum Haus der Familie fährt, das Dave an sich längst verkauft haben wollte – die Eltern sind seit einiger Zeit geschieden. Sie findet ihren Vater schwer verletzt und bewusstlos im Keller vor. Leider tummeln sich dort unten auch zwei hungrige Alligatoren. Während der Hurrikan Fahrt aufnimmt und der Keller langsam voll Wasser läuft, müssen Vater und Tochter ums Überleben kämpfen.

Die junge Frau sucht nach einem Fluchtweg

Nach seinem so blutigen wie irrwitzigen Fisch-Gemetzel „Piranhas 3D“ (2010) lag der Gedanke nahe, dass Alexandre Aja auch Krokodile in einem ausgelassenen Splatter-Spektakel inszenieren würde. Doch weit gefehlt: „Crawl“ gibt sich vollständig ironiefrei, ein kurzes Augenzwinkern gibt es erst, wenn im Abspann „See You Later, Alligator“ von Bill Haley & His Comets erklingt. Gorehounds sollten sich darauf einstellen, dass der „High Tension“-Regisseur die Auswirkungen der gewaltigen Alligatoren-Kiefer nur punktuell in aller Deutlichkeit ins Bild setzt. In diesen Szenen allerdings sieht das Ganze schmerzhaft genug aus. Klaffende Wunden geben den Blick auf gebrochene Knochen frei. Die FSK-16-Freigabe geht meines Erachtens dennoch völlig in Ordnung. Obendrein sind die Reptilien technisch perfekt animiert und inszeniert. Da sich in der Crew kein Tiertrainer findet, muss es wohl CGI sein. Ist Alligatoren-Dressur überhaupt möglich? Ich habe gewisse Zweifel, würde es als Schauspieler auch nicht drauf ankommen lassen. In ein paar Einstellungen kommen Animatronics zum Einsatz, etwa ein künstlicher Alligatorenschwanz, ein Kopf und ein Gebiss, wie Alexandre Aja im Interview mit „Bloody Disgusting“ offenbarte. Auch kurz ins Bild kommende Baby-Alligatoren seien Modelle gewesen. Es sei jedoch mit praktischen Effekten nicht möglich gewesen, die heftigen Attacken und schnellen Bewegungen der Tiere nachzustellen, dafür musste der Computer ran. Jedenfalls sehen die Biester täuschend echt aus. Ob sie auf der Lauer liegend wirklich solche Geräusche machen wie in „Crawl“? Fast klingt es ein wenig knurrend, wie in etlichen Saurierfilmen. Lassen wir das als dramatischen Effekt durchgehen. Auch der Hurrikan ist im Übrigen ansprechend in Szene gesetzt.

Schwimm um dein Leben, Haley!

Haley wird zu Beginn des Films als Leistungsschwimmerin eingeführt. Das tut angesichts diverser Situationen auch Not, in denen sie zügig vor heraneilenden Alligatoren entkommen muss. Papa Dave hat Haley lange Zeit trainiert, daraus resultieren einige Konflikte zwischen den beiden, die angesichts der tödlichen Bedrohung natürlich ins Hintertreffen geraten und auszuräumen sind. Kein neues Motiv, aber einigermaßen schlüssig eingebaut. Im Horrorfilm ebenfalls häufig aus dramaturgischen Gründen anzutreffen: nicht ganz nachvollziehbares Verhalten einzelner Figuren – um das Wort „dumm“ zu vermeiden. Wenn ich versuche, schleichend ein Smartphone zu erreichen, das sich an gefährlicher Position befindet, würde ich mich jedenfalls sofort wieder in Sicherheit begeben, sobald ich das Gerät gegriffen habe, bevor ich den Notruf 911 wähle. Glücklicherweise sind derlei Leichtsinnigkeiten in diesem Fall nicht im Übermaß anzutreffen.

Mit der Schaufel gegen den Gator

Schauspielerisch stemmen die aus der „Maze Runner“-Reihe bekannte Kaya Scodelario und Barry Pepper („Der Soldat James Ryan“, „Wir waren Helden“) das Geschehen weitgehend auf ihren Schultern, das erledigen sie souverän. Die beiden kennen einander aus dem zweiten und dritten „Maze Runner“-Teil. Ein paar Nebenfiguren tauchen auf, ich verrate aber nicht zu viel, wenn ich erwähne, dass sie vornehmlich als Alligatorenfutter dienen.

Wo lauern die Biester?

Ein paar Situationen hat Aja überzogen inszeniert. Eine Badewannen-Kabine als Alligatorenfalle – Respekt, Haley! Man verzeihe mir den minimalen Spoiler. In einer spektakulären Szene kommt auch die berüchtigte Todesrolle der Alligatoren zum Einsatz. Sind das Jagdverhalten der Tiere und ihre Sinneswahrnehmung korrekt dargestellt? Schwierige Frage, die ich mit einem vorsichtigen „Ja“ beantworten möchte. Eine US-Biologin hat vor einiger Zeit entdeckt, dass Alligatoren über Hautsensoren im Gesicht schwache Wellen wahrnehmen können. Dazu passt, dass es Haley und Dave in einer Szene wagen, durchs Wasser zu waten, weil der strömende Regen ihre Bewegungen tarnt. Die Sinnesorgane der Reptilien hingegen sind laut Wikisource recht schwach ausgebildet: Dagegen sind sämtliche Reptilien schwerhörig und im höchsten Grade kurzsichtig. (…) Mit den Augen der Reptilien ist es nicht besser bestellt. Ein Krokodil kann einen Menschen, der zwanzig Meter von ihm entfernt ist, nicht mehr erkennen. Das erklärt es, dass sich Haley und Dave im Keller laut verständigen, ohne zu befürchten, die Alligatoren anzulocken. Allerdings behauptet die Seite tierdoku.com, das Gehör von Krokodilen sei hoch entwickelt. Im Bildband „Krokodile – Expeditionen zu den Erben der Saurier“ von Reinhard Radke (Bergisch Gladbach 2002) fand ich die Einschätzung: Krokodile sind gut genug, um statistisch ausreichend häufig erfolgreich zu sein. Sie sind also keine mörderisch exakten Jäger mit ausgeklügelten Strategien, schnappen auch gern mal daneben.

Alligatoren sind Krokodile, aber keine echten

Bei Krokodil handelt es sich übrigens um den Oberbegriff, die sogenannte Ordnung. Darunter fallen drei Familien: die Echten Krokodile, die Alligatoren inklusive Kaimane und die Gaviale. Auf diese drei Familien verteilen sich acht bis neun Gattungen mit insgesamt 25 Arten. Die Mississippi-Alligatoren im Film gehören logischerweise zur Familie der Alligatoren und darin zur Gattung der Echten Alligatoren, zu der auch die China-Alligatoren zählen. Etwas Nervenkitzel gefällig? Schaut euch das berühmte Video an, in welchem ein junger Alligator von einem Python verspeist wird. Der Dunkle Tigerpython ist Ende der 1970er-Jahre in Floridas Everglades illegal ausgewildert worden, hat sich dort heimisch eingerichtet und auch kleine Alligatoren zu seinen Beutetieren auserkoren. Das nur am Rande – in „Crawl“ gesellen sich die Riesenschlangen nicht dazu.

Bewegt sich da etwas?

Von der Zoologie zur Meteorologie: Während des Films fragte ich mich, ob Alexandre Aja mit „Wendy“ einen bestimmten Hurrikan eines bestimmten Jahres gemeint haben mag. Kurze Recherche ergab, dass das vermutlich nicht der Fall war: Die Namen der Stürme legt die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) in Genf fest. Es existieren sechs Namenslisten, die im jährlichen Wechsel zum Einsatz kommen. Sturmnamen wiederholen sich somit alle sechs Jahre, nur die Namen außergewöhnlich verheerender Hurrikane werden aus der Liste gestrichen, was beispielsweise nach dem 2005er-Sturm „Katrina“ der Fall war, dessen Name seitdem nicht mehr verwendet wird. „Wendy“ war zuletzt 2013 als Name vorgesehen, kam aber nicht zum Einsatz, weil die Hurrikan-Saison lediglich aus 13 Stürmen bestand und somit vor N (für „Nestor“) endete. 2019 könnte es wieder einen Hurrikan namens „Wendy“ geben. Gemäß der Trivia der IMDb ist „Crawl“ inspiriert von Ereignissen während des Hurrikans „Florence“ im Jahr 2018.

Willkommen zurück im Horror, Alexandre Aja!

„Crawl“ kommt angenehm „oldschoolig“ und alles andere als trashig daher. Mit einem permanenten – und natürlich berechtigten – Gefühl der Bedrohung dreht Alexandre Aja gekonnt an der Spannungsschraube, jederzeit muss mit einer Attacke der Alligatoren gerechnet werden. Dazu passt das reduzierte Setting, das Geschehen spielt sich über weite Strecken im Keller ab, bevor es später auch in obere Etagen und nach draußen geht. Die klaustrophobische Enge des niedrigen Kellers trägt das Ihre zur Spannung bei. Mit knapp anderthalb Stunden hat die schnörkellose Inszenierung auch genau die richtige Länge. Mit „Horns“ (2013) und „Das 9. Leben des Louis Drax“ (2016) hatte sich der französische Regisseur zuletzt etwas aus dem Horrorgenre hinausbewegt, war gleichwohl dem fantastischen Film treu geblieben. Seine Rückkehr zum Horror wird Genrefans frohlocken lassen – zu Recht. Stirbt der Hund denn nun? Lasst euch überraschen …

Eingeschlossen

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Alexandre Aja sind in unserer Rubrik Regisseure aufgeführt, Filme mit Kaya Scodelario unter Schauspielerinnen, Filme mit Barry Pepper in der Rubrik Schauspieler.

Jetzt bloß nicht pupsen

Länge: 87 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Originaltitel: Crawl
USA 2019
Regie: Alexandre Aja
Drehbuch: Michael Rasmussen, Shawn Rasmussen
Besetzung: Kaya Scodelario, Barry Pepper, Morfydd Clark, Ross Anderson, Jose Palma, George Somner, Anson Boon, Ami Metcalf, Colin McFarlane, Annamaria Serda
Verleih: Paramount Pictures Germany

Copyright 2019 by Volker Schönenberger

Filmplakat, Szenenfotos & Trailer: © 2019 Paramount Pictures Germany

 
2 Kommentare

Verfasst von - 2019/08/19 in Film, Kino, Rezensionen

 

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