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Gewinnspiel: The Wolf’s Call – Entscheidung in der Tiefe – 1 x auf Blu-ray, 1 x auf DVD

Verlosung

Ein U-Boot-Thriller aus Frankreich, mit Stars wie Omar Sy und Mathieu Kassovitz namhaft besetzt. Concorde Home Entertainment hat „The Wolf’s Call – Entscheidung in der Tiefe“ (2019) hierzulande veröffentlicht und uns eine Blu-ray und eine DVD zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Teilnahmebedingungen

Zwar bringt es mir Spaß, Filme unter die Leute zu bringen, weil sich die überwältigende Mehrzahl der Gewinnerinnen und Gewinner aufrichtig freut und höflich bedankt. Dennoch geht der Versand etwas ins Geld, zumal „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor keinen Cent Ertrag abwirft (die unten ab und zu eingeblendete Werbung schaltet WordPress). Daher: Auf völlig freiwilliger Basis darf mir jede/r Gewinner/in gern anbieten, das Porto in Höhe von 1,55 Euro zu übernehmen – oder höher beim Wunsch nach versichertem Versand. Gebt mir das aber bitte nicht schon im Kommentar mit eurer Antwort bekannt, sondern erst im Gewinnfalle. Ich will nicht in Verdacht geraten, die Sieger danach zuzuteilen.

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu meiner Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Sonntag, 1. Dezember 2019, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage am Ende des Textes.

Seid Ihr dazu nicht in der Lage, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf die Blu-ray oder DVD. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Nur eine Teilnahme pro Haushalt. Ich behalte mir vor, Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht für den Lostopf zuzulassen oder ihnen im Gewinnfall nachträglich den Preis abzuerkennen, sofern mir Mehrfachteilnahmen unter Alias-Namen unterkommen. Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Gewonnen haben

– DirkB, der sich aussuchen darf, ob er die Blu-ray oder die DVD nimmt,
– Oliver Eckert, der das Format erhält, gegen das sich Dirk entschieden hat.

Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Die Rezension von „The Wolf’s Call – Entscheidung in der Tiefe“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2019 by Volker Schönenberger

 

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The Wolf’s Call – Entscheidung in der Tiefe: Jagd auf das Atom-U-Boot

Le chant du loup

Von Volker Schönenberger

Militärthriller // Es gibt drei Arten von Menschen: die Lebenden, die Toten und die, die zur See fahren. Mit diesem Sinnspruch beginnt „The Wolf’s Call – Entscheidung in der Tiefe“. Die Einblendung schreibt sie Aristoteles zu, im Netz ist von Platon die Rede, aber egal. Ein französisches U-Boot schiebt sich kurz unter der Wasseroberfläche durchs Wasser, wir befinden uns im Mittelmeer vor der syrischen Küste bei Tartus. In Ufernähe schleichen ein paar getarnte Bewaffnete an einem Wachposten vorbei, weitere Kollegen gesellen sich aus einem Loch in der Erde dazu.

Rettungsaktion für Kampfschwimmer

An Bord des U-Boots lauscht die Besatzung, was da draußen vor sich geht. Der Sonar-Akustiker Chanteraide (François Civil, „Katakomben“) liefert dank seines hervorragenden Gehörs äußerst präzise Informationen über andere anwesende Schiffe. Er ist offenbar mit seinem vorgesetzten Offizier D’Orsi (Omar Sy, „Ziemlich beste Freunde“) an Bord gekommen, um die Rettung einiger Kampfschwimmer zu sichern, die das U-Boot aufnehmen soll. Weil Chanteraide ein feindliches U-Boot nicht als solches identifiziert, endet der Einsatz beinahe in einem Fiasko, lediglich das beherzte Eingreifen von Kommandant Grandchamp (Reda Kateb, „Django – Ein Leben für die Musik“) rettet die Mission.

D’Orsi (l.) und Grandchamp bekommen neue Kommandos übertragen

Der Kommandant (Jean-Yves Berteloot) seiner Einheit enthebt Chanteraide seiner Aufgaben, hindert ihn auch daran, nachzuforschen, was für ein Unterwasserfahrzeug er denn da gehört haben mag. Grandchamp erhält das Kommando über ein mit scharfen Atomraketen bestücktes U-Boot, das angesichts der verschärften Weltsituation alsbald zu einer geheimen Zehn-Wochen-Fahrt aufbrechen soll. D’Orsi übernimmt das Kommando über Grandchamps altes U-Boot. Weil Grandchamp ihn anfordert, geht auch Chanteraide an Bord, obwohl er sich gerade in die Bibliothekarin Diane (Paula Beer) verliebt hat.

Glaubwürdig? Wer weiß das schon?

Grafiken von Frequenzanalysen sind für unsereins Bücher mit sieben Siegeln. Insofern kann uns der akustische Analytiker Chanteraide natürlich viel vom Pferd erzählen. Ebenso entzieht es sich meinem Urteilsvermögen, ob die Art und Weise, wie er Geräusche identifiziert, auch nur einigermaßen realistisch geschildert wird. Nehmen wir es einfach hin, dann entwickelt der U-Boot-Thriller gehörig Spannung. Diese steigert sich im Verlauf, als aufgrund einer Verschärfung der weltpolitischen Situation eine atomare Eskalation droht – der Dritte Weltkrieg scheint kurz bevor zu stehen. In der Folge strapaziert die Entwicklung an Bord der beiden U-Boote die Glaubwürdigkeit allerdings enorm. Natürlich gilt auch hier: Der Großteil der Menschheit hat keine Ahnung davon, welche Befehlsabläufe auf einem mit Atomraketen bestückten U-Boot gelten. Insofern: Es kann natürlich sein, dass das Ganze so ablaufen würde, wie es in „The Wolf’s Call – Entscheidung in der Tiefe“ geschildert wird.

Chanteraide muss sein Gehör präzise einsetzen …

Die Referenz im Sektor der U-Boot-Filme bleibt „Das Boot“ (1981), aber an dem Klassiker von Wolfgang Petersen haben sich schon andere die Zähne ausgebissen. Obendrein schlägt „Le chant du loup“, so der Originaltitel, eine ganz andere Richtung ein – hier geht es nicht darum, wochenlang in einer kleinen Konservenbüchse unter Wasser unterwegs zu sein und ständig unter Wasserbombenbeschuss zu geraten, sondern um eine ganz andere Konfrontation. Daher muss sich „The Wolf’s Call – Entscheidung in der Tiefe“ eher dem Vergleich mit John McTiernans „Jagd auf roter Oktober“ (1990) mit Sean Connery und Alec Baldwin sowie Tony Scotts „Crimson Tide – In tiefster Gefahr“ (1995) mit Denzel Washington und Gene Hackman stellen – in beiden Filmen geht es ebenfalls um einen drohenden Weltkrieg mit Nuklearwaffen. Und diesem Vergleich hält die bislang einzige Regiearbeit von Antonin Baudry durchaus stand. Zugegeben: Meine Sichtung der beiden US-Thriller liegt etliche Jahre zurück, aber die Spannung ist mir im Gedächtnis geblieben. In „The Wolf’s Call – Entscheidung in der Tiefe“ müssen Menschen heikle Entscheidungen von riesiger Tragweite treffen und diese überdenken – diese Tragik überträgt sich aufs Publikum.

Die unbedeutende Bibliothekarin

Als Kommandant der französischen U-Boot-Flotte ist Mathieu Kassovitz („Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“) zu sehen. Chanteraides Liebesgeschichte mit der Bibliothekarin kommt aus heiterem Himmel und hat für den weiteren Verlauf keinerlei Bedeutung. Vielleicht wollte der Regisseur darstellen, dass der Akustik-Analytiker ein Mann mit Gefühlen ist – nur: Welchen Zweck hat er damit verfolgt? Verzeihen wir einem Regiedebütanten derlei Unzulänglichkeiten, er wird es sicher lernen, Handlungselemente künftig relevant einzubinden oder im Zweifel herauszuschneiden. Auch den mit dem zu Beginn eingeblendeten Zitat erhobenen Anspruch löst Baudry nicht ein – um Faszination für Seefahrt oder Unterseefahrt geht es zu keinem Zeitpunkt.

… und gerät dabei unter starken Druck

„The Wolf’s Call – Entscheidung in der Tiefe“ ist tricktechnisch gelungen und täuscht nicht vor, mehr zu sein, als er sein will – ein fesselnder Militärthriller. Dafür ist das französische Kino nicht unbedingt bekannt, Frankreichs Streitkräfte in der jüngsten Vergangenheit auch nicht dafür, im Weltgeschehen ein „Big Player“ zu sein. Soll hier Imagepflege betrieben werden? Egal, wenn das so fesselnd geschieht wie mit „Le chant du loup“, können wir es akzeptieren. Antonin Baudrys Erstling hat nach der Premiere in Paris am 17. Januar 2019 und einer Kinoauswertung in Frankreich sein internationales Publikum in erster Linie über Netflix gewonnen. Hierzulande gab es ebenfalls keinen Kinostart, aber womöglich öffnet der Film dem Regisseur einige Türen für höher budgetierte Produktionen mit mehr Chancen, ein großes Publikum zu erreichen. Verdient hätte er es. Welche U-Boot-Filme jenseits der in dieser Rezension bereits genannten könnt Ihr empfehlen?

Veröffentlichung: 7. November 2019 als Blu-ray und DVD

Länge: 116 Min. (Blu-ray), 112 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Französisch
Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte
Originaltitel: Le chant du loup
F 2019
Regie: Antonin Baudry
Drehbuch: Antonin Baudry
Besetzung: François Civil, Omar Sy, Mathieu Kassovitz, Reda Kateb, Paula Beer, Alexis Michalik, Jean-Yves Berteloot, Damien Bonnard, Pierre Cevaer, Sébastien Libessart, Paul Granier
Zusatzmaterial: Making-of, Featurette: „Immersion“, Interview mit Mathieu Kassovitz und Omar Sy, deutscher Trailer, Originaltrailer, Trailershow
Label/Vertrieb: Concorde Home Entertainment

Copyright 2019 by Volker Schönenberger

Szenenfotos, Packshot & Trailer: © 2019 Concorde Home Entertainment

 
 

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Jean-Claude Van Damme (XIX): Black Water – Im Knast-U-Boot mit Dolph Lundgren

Black Water

Von Volker Schönenberger

Actionthriller // Ein Mann (Jean-Claude Van Damme) erwacht mit Brummschädel in einer dunklen Zelle. Scott Wheeler, seinen Namen erfahren wir später, weiß nicht, wer ihn weshalb in diese Situation gebracht hat. Aus einer Nachbarzelle heraus klärt ihn ein Insasse namens Marco (Dolph Lundgren) stoisch darüber auf, wo er sich befindet: in einem U-Boot im Atlantik, tief unter dem Meer. Es dient als Black Site – ein Geheimgefängnis für unliebsame Gesellen, die man ohne öffentlichen Prozess wegsperren will.

Wheeler lässt sich auch auf einem Knast-U-Boot nicht unterkriegen

Als Wheeler langsam einen klaren Kopf bekommt, entsinnt er sich eines Einsatzes, der zu Ende war, bevor er begonnen hatte – er ist offenbar als Spezialagent für besondere Aufgaben tätig. Eine wilde Schießerei später ist seine Partnerin und Geliebte Melissa Ballard (Courtney B Turk) tot und Wheeler erhält eine Injektion, die in außer Gefecht setzt, sodass man ihn problemlos an Bord des Knast-U-Boots verfrachten kann. Dort erwarten ihn mit dem eiskalten Ferris (Patrick Kilpatrick) und Wheelers Ex-Boss Rhodes (Al Sapienza) zwei undurchsichtige Gestalten, die auf etwas scharf sind, was sie in Wheelers Besitz wähnen.

Fünfte Kooperation von Van Damme und Lundgren

1992 trafen Jean-Claude Van Damme und Dolph Lundgren in „Universal Soldier“ erstmals vor der Kamera aufeinander. „Black Water“ markiert ihre fünfte Zusammenarbeit – und sie bereitet Actionfreunden wieder viel Freude, wobei Lundgren über eine ganze Weile hinweg nichts weiter zu tun hat, als in seiner Zelle zu sitzen und cool zu sein, während Van Damme als Wheeler versucht, sich aus seiner misslichen Lage zu befreien. Er bekommt dabei unverhofft Unterstützung von der jungen Agentin Cassie Taylor (Jasmine Waltz) und dem integren Ellis (Aaron O’Connell), die von der groß angelegten Verschwörung nichts ahnen, in die sie geraten sind.

In Marco (l.) findet er einen Verbündeten

Die Räumlichkeiten, in denen Wheeler um sein Leben kämpft, wirken etwas geräumiger, als wir es uns in einem U-Boot vorstellen, aber vermutlich benötigte die Action etwas mehr Platz. Beengt genug geraten ist das Ganze allemal. Gibt es zu Beginn auch einen Thriller-Plot zur Einführung der Figuren, so geht es später in erster Linie um kernige Survival-Action im Schlauch des U-Boots. Sogar gegen seinen Sohn Kris darf Jean-Claude Van Damme kämpfen. Der Action-Nachwuchs tritt mittlerweile häufig an der Seite seines Vaters in Erscheinung. Seinen ersten Filmauftritt hatte er seinerzeit als Dreikäsehoch in „Universal Soldier“, wo er in einer Rückblende den von Jean-Claude verkörperten Luc Deveraux als Kind darstellte.

Es fliegen die Fäuste und die blauen Bohnen

Das Action-Rad erfindet „Black Water“ nicht neu, aber Spaß macht das Ganze. Van-Damme-Fans kommen etwas mehr auf ihre Kosten als Lundgren-Fans, dennoch immer wieder schön, die beiden gemeinsam in Aktion zu sehen. Schießereien und körperliche Auseinandersetzungen gibt’s gleichermaßen zu betrachten. Wer Old-School-Action ohne Firlefanz etwas abgewinnen kann, macht nichts falsch.

Das tut auch bitter Not

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Jean-Claude Van Damme und Dolph Lundgren sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Marco teilt aus

Veröffentlichung: 25. Mai 2018 als Blu-ray und DVD

Länge: 105 Min. (Blu-ray), 100 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Black Water
KAN 2018
Regie: Pasha Patriki
Drehbuch: Chad Law
Besetzung: Jean-Claude Van Damme, Dolph Lundgren, Patrick Kilpatrick, Aaron O’Connell, John Posey, Jasmine Waltz, Al Sapienza, Kris Van Damme, Tandi Tugwell
Zusatzmaterial: Teaser, deutscher Trailer, Trailershow
Label/Vertrieb: Koch Films

Copyright 2018 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2018 Koch Films

 

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