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Horror nach Halloween – Das vorletzte Gewinnspiel: 1 x Suspiria (2018) als Limited Collector’s Edition Mediabook

Verlosung

„Suspiria“ (2018) von Luca Guadagnino („Call Me by Your Name“) greift Motive von Dario Argentos 1977er-Original auf, geht aber in puncto Storytelling und Visualisierung einen ganz eigenen Weg, greift auch politische Themen des Deutschlands der 1970er-Jahre auf. capelight pictures und Koch Films haben für die Heimkino-Veröffentlichung des sehr eigentümlichen Werks aus dem Vollen geschöpft und unter anderem eine Ultimate Edition mit zehn Discs im Großformat und zwei verschiedene Mediabook-Formate veröffentlicht. Ein Mediabook mit zwei Blu-rays und einer DVD hat uns Koch Films zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerin oder des kommenden Gewinners!

Teilnahmebedingungen

Zwar bringt es mir Spaß, Filme unter die Leute zu bringen, weil sich die überwältigende Mehrzahl der Gewinnerinnen und Gewinner aufrichtig freut und höflich bedankt. Dennoch geht der Versand etwas ins Geld, zumal „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor keinen Cent Ertrag abwirft (die unten ab und zu eingeblendete Werbung schaltet WordPress). Daher: Auf freiwilliger Basis darf mir jede/r Gewinner/in gern anbieten, das Porto in Höhe von 2,70 Euro zu übernehmen – oder höher beim Wunsch nach versichertem Versand. Gebt mir das aber bitte nicht schon im Kommentar mit eurer Antwort bekannt, sondern erst im Gewinnfalle. Ich will nicht in Verdacht geraten, die Sieger danach zuzuteilen.

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel sind bis Sonntag, 10. November 2019, 22 Uhr, folgende Fragen zu beantworten, was euch nach Lektüre von Lucas Grönings Rezension des Films keine Probleme bereiten sollte:

01. In welcher deutschen Großstadt ist die Handlung angesiedelt?

02. Wie lautet der Titel der Aufführung, welche an der Tanzakademie einstudiert wird?

03. Welche männliche Zweitrolle verkörpert Tilda Swinton, die auch die Leiterin der Akademie spielt?

04. Wer schuf die Filmmusik von „Suspiria“?

05. Von wem stammt der analytische Text im Booklet des Mediabooks?

Einen Fehlschuss gebe ich euch – jeder hat ja mal einen Blackout, daran soll die Teilnahme nicht scheitern, also landet Ihr mit vier korrekten Antworten im Lostopf. Minimal fehlerhafte Schreibweisen und Tippfehler toleriere ich, wenn klar ist, wer oder was gemeint ist. Alle Kommentare werden erst nach Ende der Abgabefrist veröffentlicht. Während der Laufzeit des Gewinnspiels werde ich nach und nach die Namen aller bislang eingegangenen Kommentatorinnen und Kommentatoren hier unten auflisten.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Die Gewinnerin oder den Gewinner werde ich im Lauf von etwa zwei Wochen nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie oder ihn auch per E-Mail benachrichtigen. Wer sich spätestens drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht zurückmeldet, verliert den Anspruch auf das Mediabook. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Nur eine Teilnahme pro Haushalt. Ich behalte mir vor, Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht für den Lostopf zuzulassen oder ihnen im Gewinnfall nachträglich den Preis abzuerkennen, sofern mir Mehrfachteilnahmen unter Alias-Namen unterkommen. Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Achtung, Sonderregel: Im Rahmen der diesjährigen „Horror für Halloween“-Strecke wird es fünf Gewinnspiele geben – vier davon, bei denen je ein Mediabook zu gewinnen ist, gefolgt vom Hauptgewinnspiel mit zahlreichen Preisen, darunter wiederum einige Mediabooks. Um eine einigermaßen gerechte Verteilung zu gewährleisten, lege ich fest: Wer eines der vier Mediabooks aus den Einzel-Gewinnspielen gewinnt, verwirkt sein Recht auf eines der drei übrigen einzeln ausgelobten Mediabooks sowie darauf, sich beim Hauptgewinnspiel als eine/r der ersten acht einen Preis aussuchen zu dürfen.

Bislang teilgenommen haben (mit fünf korrekten Antworten, sofern nicht anders vermerkt):

01. Jens Albers
02. transfairleistung
03. Thomas Hortian
04. Andreas H.
05. Lilly
06. Klaus Marquardt
07. Lamafaun
08. Dirk B
09. Steffen
10. Klaus
11. Florian Gröning
12. Sebastian Graf
13. Heiko Esser
14. Knut
15. Thomas Oeller
16. Roman Köckeritz
17. Christoph
18. Birgit
19. Adrian Lübke
20. Samara
21. Frank Hillemann

Das Mediabook geht an Lilly. Herzlichen Glückwunsch! Du wirst benachrichtigt.

Die Rezension von „Suspiria“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2019 by Volker Schönenberger

 

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Mandy – Revenge & Drugs & Rock ’n’ Roll

Mandy

Von Lucas Knabe

Horror // Ein Bewertungsschnitt von 6,6 von 10 möglichen Punkten bei immerhin mehr als 47.000 Wertungen in der Internet Movie Database (IMDb, Stand September 2019) – kein schlechtes Ergebnis für einen Film, dessen Massentauglichkeit man in Frage stellen kann, zumal er nicht zu den 140 meistbesuchten Kinofilmen 2018 gehörte. Das lag sicher auch daran lag, dass „Mandy“ von vergleichsweise wenigen Kinos ins Programm genommen worden war. Trotzdem sorgte die jüngste, nach „Beyond the Black Rainbow“ (2010) erst zweite Regiearbeit von Panos Cosmatos auf einschlägigen Plattformen der Filmszene immer wieder für Polarisierung und viel Gesprächsstoff, sodass etwa hierzulande in den Monaten seit der deutschen Heimkino-Veröffentlichung November 2018 etliche, teils erbittert geführte Diskussionen zu diesem „hässlichen Entlein“ der Filmkunst im Gange waren.

Kontroverse Resonanz

Die Bewertungen des Films bewegten sich dabei gemeinhin in völlig konträren Bahnen: Während Fürsprecher von einem „Meisterwerk“, einer „kunstvollen Offenbarung“ oder einer „cineastischen Ekstase“ sprachen, bekundeten Gegner ihre Aversion gegenüber der, nach ihrer Überzeugung, absurden und wirren Inszenierung mit teils grobschlächtigem Vokabular. Die professionelle Filmkritik beurteilte „Mandy“ überwiegend überwiegend positiv und würdigte das Horrordrama vorrangig als einen sehr mutigen Schritt in einer Zeit der Sequels, Remakes und Jump-Scares im Horrorgenre. Um nach dieser gedanklichen Verortung zu den Beweggründen dieser Rezension zu gelangen, beginne ich mit einer groben Nacherzählung der Handlung, um auch den Filmenthusiasten, die „Mandy“ noch nicht gesehen haben, einen unschuldigen, aber aufschlussreichen Überblick zu geben.

Mit Red Miller ist nicht zu spaßen

The Shadow Mountains 1983. Der trockene Alkoholiker Red Miller (Nicolas Cage) bewohnt mit seiner Lebensgefährtin Mandy Bloom (Andrea Riseborough) fernab jeglicher Urbanität ein malerisches Blockhaus tief im Wald am Crystal Lake – Nachtigall, ick hör dir an einem Freitag, dem 13., trapsen. Red malocht für eine Firma als Waldarbeiter, während Mandy neben ihren künstlerischen Tätigkeiten in einer abgeschiedenen Tankstelle als Verkäuferin jobbt. Als sie eines Morgens auf einem Waldweg zur Arbeit läuft, begegnet sie dem ehemaligen Musiker Jeremiah Sand (Linus Roache). Der jetzige Führer der Sekte „Children of the New Dawn“ fährt in Begleitung seiner Jünger in einem Lieferwagen langsam an ihr vorbei und nimmt sie intensiv in Augenschein, sodass er Mandys fragiles Antlitz und ihr ungewöhnliches Wesen Mandys erkennt. Aus dieser Begegnung entwickelt Jeremiah eine tiefe Begierde nach Mandy, sodass er nach dieser Begegnung seinen ergebensten Anhänger „Bruder“ Swan (Ned Dennehy) damit beauftragt, ihm Mandy auszuliefern. Unter Zuhilfenahme einer gewaltigen Gruppe von Bikern soll Mandy in die Gewalt der Sekte gebracht werden, damit allen voran Jeremiah Sand seine Tollheit und Genugtuung an der außergewöhnlich scheinenden Mandy befriedigen kann. Der offenbar in die Fußstapfen Charles Mansons tretende Jeremiah ahnt nicht, zu welch höllischen Rachetaten Mandys Liebster Red Miller fähig ist.

Spoilerwarnung

Bei Panos Cosmatos handelt es sich übrigens um den Sohn von George Pan Cosmatos ist, der den meisten als Regisseur von „Rambo III – Der Auftrag“, „Die City-Cobra“ und „Tombstone“ bekannt sein dürfte. Dessen Sprössling konstruiert die Welt, in der „Mandy“ stattfindet, einzig für die Figuren des Films, daher ist das Setting so passgenau wie möglich und nur so großzügig wie nötig. Deutlich wird dieser Aspekt, wenn man die Motive und Gepräge der verschiedenen Hauptpersonen ins Auge fasst. Red Miller ist ein kantiger aber von der Vergangenheit gezeichneter Ex-Trinker, der übermäßigen Kontakt zu Fremden meidet und dessen wahrscheinlich einziger Halt im Leben seine Lebensgefährtin Mandy ist, zu der er eine überaus liebevolle und vertraute Beziehung pflegt. Mandy selbst ist eine verletzlich wirkende, kuriose aber zugleich charismatische Frau, die einen Hang zum Spirituellen und Übersinnlichen pflegt und zugleich das erhitzende Symbol des Films verkörpert. Ebenso wie Red sitzt auch auf Mandy die Last einer dunklen Vergangenheit, was man ihr aufgrund der authentischen schauspielerischen Leistung Andrea Riseboroughs anmerkt. Mandy soll bis vor einiger Zeit in der nächstgelegenen Stadt für ihre freizügigen Aktivitäten mit Männern bekannt gewesen sein, worunter ihr Ruf erheblichen Schaden nahm. Der Film liefert diese Hinweise nur unterschwellig und lässt in den ersten Phasen verstehen, weswegen beide fernab ihrer Vergangenheit in einem Haus im Wald leben, losgelöst von allem Negativen, das ihre fragile Lebensbalance bedrohen könnte. Allein aus dieser Konstellation ließe sich ein Film drehen, der die Beziehung und die Leben von Mandy und Red im Kampf mit ihren Dämonen der Vergangenheit auf die Probe stellt.

Linus Roache in der Rolle eines Dummschwätzers

Doch der eigentliche Unhold der Geschichte, Jeremiah Sand, sowie dessen vollends untergebene Anhänger und monströse Komplizen bringen ein wenig klassischen Backwoods-Horror in die eigentlich romantische Exposition des Films. In den unbekannten Tiefen des Waldes hat sich der verkannte und womöglich auch diffamierte Musiker niedergelassen, um nicht durch die Kraft der Musik, wie wahrscheinlich einst gedacht, auf die Gemüter seiner Anhänger einzuwirken, sondern durch die Kraft des Glaubens, indem er eine okkulte Irrlehre ins Leben ruft, an deren Spitze er selbst als Befruchter und Prophet herrscht. Linus Roache mimt den exzentrischen und egozentrischen Jeremiah Sand, der ebenso den Abstand zum urbanen hin zum fast rechts- und populationsfreien Raum benötigt, um seine primitiven Visionen zu verwirklichen. Mit den Schauplätzen von „Mandy“, die fremd, anarchistisch und in Teilen apokalyptisch wirken, schafft Panos Cosmatos eine Sphäre, die unlenkbare Variablen ausblendet, damit die Facetten der Handlung und artifiziellen Darstellung glaubhaft legitimiert sind. Damit bewegt sich „Mandy“ als Grenzgänger zwischen Fantasie und Realität, wodurch der Eindruck eines Horror/Fantasy-Märchens entsteht, das Cosmatos im wortwörtlichen Sinne traumhaft inszeniert. Es entsteht eine fremdartige Welt, in welcher der Kreativität kaum Grenzen gesetzt sind.

Jeremiah Sand (im hellen Gewand): Gottkomplex in Person

In dieses Setting hinein montiert Cosmatos eine dramatische, jedoch in ihrer Struktur, angelehnt an die Horrorfilme 80er-Jahre, recht profane Racheorgie, die durch die so beispiellose wie überzeugende schauspielerische Leistung Nicolas Cages zu einer wahren Freude wird. In jüngster Vergangenheit wurde „Mandy“ daher zuhauf mit fantasiekonnotierten Prädikaten bewertet, die die surreale und skurrile Inszenierung des Films treffend beschreiben sollten. Diese Eigenwilligkeit von „Mandy“ ist es auch, welche die Gemeinde der Horrorfans spaltete und weswegen ich „Mandy“ eingangs als „hässliches Entlein“ bezeichnet habe. Der Film spielt seine vereinnahmenden Stärken am besten aus, wenn man sich seinem Duktus empathisch und aufgeschlossen widmet. Erst dann werden sich Handlung, Ton und die absolut außergewöhnlichen Darstellungen zu einem Werk arrangieren, was man in dieser Güte selten zu Gesicht bekommt.

Träume wie Comics, dazu ein Metal-Score

Elemente wie die exzessive Verwendung von Lichteffekten, allen voran der rubinrote Farbfilter als übergeordnetes Farbthema des Films, die comichaften Träume Reds, der melancholische und zugleich donnernde Metal-Score vom bereits verstorbenen aber großartigen Jóhann Jóhannsson, oder die ästhetischen Totalaufnahmen des zwischen Fantasie und Realität pendelnden Kosmos von „Mandy“ führen zu einem phantasmagorischen Gesamtkunstwerk, das nicht unbedingt ganzheitlich verstanden, aber in seiner ästhetisierten Pracht als experimentelles, brutales und handgemachtes Rachemärchen wahrgenommen werden will. Schmankerl wie der eigens gedrehte „Cheddar Goblin“-Werbespot und die unfreiwillig komische Autoszene am Ende des Films zeigen, wie viel Eigenständigkeit und Mut in der Handschrift von Panos Cosmatos stecken.

Red im Kampf mit einer scheußlichen Kreatur

Möchte man „Mandy“ abseits der reizüberflutenden Inszenierung und gnadenlosen Brutalität in einen übergeordneten Diskurs einordnen, so fällt es leicht in „Mandy“ die bereits in Panos Cosmatos’ Regiedebüt „Beyond the Black Rainbow“ thematisierte Kritik an den fehlgeleiteten Zielen der 68er-Generation wiederzufinden. Menschliche Schwäche und egozentrische Individualität führen zu Maßlosigkeit, Habgier und Selbstüberschätzung. Das geforderte Recht nach mehr Freiheit endet in einer Diktatur des kleinen Mannes, der Schwächere unterdrückt und keinerlei Kompetenz im Umgang mit wahrer Freiheit besitzt. Wenn man so will, ist „Mandy“ eine Kritik am Anarchismus beziehungsweise ein Negativ-Szenario unbeschränkter Libertät und dessen verfehlten sozialen Umgangs. In „Mandy“ sind dies ganz exemplarisch Isolation, Kleinstaaterei, der maßlose Konsum von Drogen als Zeichen der verfehlten Mäßigung und Unfähigkeit von Genuss, eine willkürliche Habgier, ein hemmungsloser Sinn für Selbstjustiz, Zwang und die Verstümmelung soziokultureller Faktoren zu Gunsten spekulativen, okkulten und spirituellen Glaubens. Neuzeitliche Strukturen menschlichen Zusammenlebens sind aufgegeben, sodass Befriedigung und individuelle Autonomie des eigenen Ichs auf einem archaischen Gerüst fußen, in der Starke die Schwachen beherrschen. Die Spät-68er Sekte „Children of the New Dawn“ ist die metaphorische Pointierung dessen, der Panos Cosmatos in der zweiten Hälfte des Films, durch die Hand des bis zum Mord an Mandy geläuterten Red Miller in brutaler Schönheit seine kreative Meinung geigt.

Mit „Mandy“ hat sich Panos Cosmatos 2018 zu Recht auf den Radar vieler Filmfans katapultiert und man darf gespannt sein, was dieser Meister seines Fachs in Zukunft fabulieren wird. Mit seinem Zweitwerk begegnet uns ein perfektionistischer und handgemachter Fantasy-Horrorfilm, der einen spannenden Rachefeldzug in eine vieldeutige und ikonische Geschichte bravourös integriert.

Erwähnenswert ist neben den üblichen DVD- und Blu-ray-Veröffentlichungen von Koch Films auch deren Mediabook, das mit zwei originellen Artworks daherkommt. Für die ultimative Dröhnung „Mandy“ gibt es die gewaltige Ultimate Edition mit etlichen digitalen und physischen Extras, darunter den kompletten Score von Jóhann Jóhannsson, eine 10“-Vinylsingle von Jeremiah Sands mit dem Titel „Amulet of the Weeping Maze“, ein DIN-A1-Kinoplakat und vier Retro-Aushangfotos.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Andrea Riseborough haben wir in unserer Rubrik Schauspielerinnen aufgelistet, Filme mit Nicolas Cage unter Schauspieler.

Veröffentlichung: 29. November 2018 als 4-Disc Limited Ultimate Edition (Blu-ray, DVD, Soundtrack-CD & -LP), Limited 3-Disc Edition Mediabook (Blu-ray & 2 DVDs, 2 Covervarianten), Blu-ray und DVD

Länge: 121 Min. (Blu-ray), 116 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 18
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Originaltitel: Mandy
USA/BEL 2018
Regie: Panos Cosmatos
Drehbuch: Panos Cosmatos, Aaron Stewart-Ahn
Besetzung: Nicolas Cage, Andrea Riseborough, Linus Roache, Ned Dennehy, Olwen Fouéré, Richard Brake, Bill Duke, Line Pillet, Clément Baronnet, Alexis Julemont, Ivailo Dimitrov, Stephan Fraser, Hayley Saywell, Kalin Kerin, Tamás Hagyuó, Madd’yz Dog Lollyta, Corfu, Paul Painter, Zeva DuVall, Isaiah C. Morgan
Zusatzmaterial: Audiokommentar, Behind the Scenes (22 Min.), entfernte Szenen (14 Min.), vier „One Shot“ Teaser, deutscher und englischer Trailer, Trailershow, 12-seitiges Booklet mit einem Geleitwort des Regisseurs und Texten von Stefan Jung
Label/Vertrieb: Koch Films

Copyright 2019 by Lucas Knabe

Szenenfotos & Packshots Blu-ray & Ultimate Edition: © 2019 Koch Films

 

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Suspiria (2018) – Von der Emanzipation der Kunst

Suspiria

Von Lucas Gröning

Horror // 1977 gelang Dario Argento mit seinem Werk „Suspiria“ ein Meilenstein des Horrorgenres. Der Italiener setzte mit dem Film vor allem stilistisch neue Maßstäbe. Die heute noch beeindruckende Farbgebung war damals revolutionär und verleiht dem Film ein historisch einmaliges Merkmal. 1980 und 2007 drehte Argento mit „Inferno“ und „The Mother of Tears“ zwei Fortsetzungen, welche die Brillanz des 1977er-Kultfilms allerdings nicht erreichen. Zusammen sind die drei Filme bekannt als die „Mutter-Trilogie“ oder „The Three Mothers“. 2018 folgte ein gleichnamiges Remake von „Suspiria“ unter der Regie des Italieners Luca Guadagnino („A Bigger Splash“, 2015) – um diese Neuverfilmung geht es im vorliegenden Text. Der Regisseur ist bereits seit 20 Jahren aktiv, dürfte einem breiten Publikum aber erst durch seine fantastische Romanverfilmung „Call Me by Your Name“ aus dem Jahr 2016 bekannt sein, die vielfach prämiert wurde, darunter mit dem Oscar fürs beste adaptierte Drehbuch. In dieser erzählt er die Geschichte zweier Männer, die sich in einem Sommer in der italienischen Provinz näherkommen. Klingt nicht unbedingt nach der besten Referenz, um einen Horrorfilm zu drehen, nicht wahr? Und wenn man sich die gesamte Filmografie des Italieners zu Gemüte führt, so findet man kein Werk, das sich auch nur entfernt dem Horrorgenre zuordnen lässt, geschweige denn der skurrilen Optik des „Suspiria“-Originals nachempfunden ist. Und doch muss man nach Sichtung des Filmes feststellen: Guadagnino und seinem Team ist mit diesem Remake ein Meisterwerk gelungen, das sich nahtlos in die Reihe großer Horrorfilme einreiht und seiner ohnehin schon großartigen Vorlage in nichts nachsteht.

Worum geht es in „Suspiria“? Wir schreiben das Jahr 1977. Nach dem Tod ihrer Mutter zieht die junge Susie Bannion (Dakota Johnson) nach Berlin, um sich bei der Tanzakademie von Helena Markos (Tilda Swinton) einzuschreiben. Sie erweist sich als sehr talentiert und zieht bereits beim Vortanzen die Aufmerksamkeit der Unterrichtsleiterin Madame Blanc (ebenfalls Tilda Swinton) auf sich. Durch das Ausscheiden einer Tänzerin wird Susie innerhalb kürzester Zeit die Ehre zuteil, die zentrale Rolle in der seit Monaten eingeübten Tanzaufführung des Stücks „Volk“ einzunehmen. Schnell fühlt sich Susie in der Tanzakademie wie zu Hause und genießt die familiäre Harmonie, die unter den Tänzerinnen und ihren Lehrerinnen herrscht – Doch der Schein trügt und mit dem unerklärlichen Verschwinden einiger Schülerinnen wird klar, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.

Susie beginnt in der Tanzakademie …

Tatsächlich sind alle Lehrerinnen Teil eines uralten Hexenzirkels, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, einen jüngeren Wirt für die Seele ihrer alternden und immer schwächer werdenden Vorsitzenden Helena Markos zu finden. Als neue Musterschülerin gerät Susie ins Visier der diabolischen Organisation. Während die Hexen alle Hebel in Bewegung setzen, die Übertragung von Markos’ Geist auf den jungen Körper der Tanzschülerin vorzubereiten, bekommt der alte Doktor Josef Klemperer (erneut Tilda Swinton, unter dem Pseudonym Lutz Ebersdorf) Wind von den Vorkommnissen in der Akademie und folgt den Spuren der verschwundenen Mädchen.

Das etwas andere Remake

Diese Geschichte entspricht in Grundzügen Dario Argentos Original, weicht jedoch in einigen wichtigen Punkten ab. Guadagninos Film sollte deshalb nicht als 1:1-Remake des 1977er-Films verstanden werden, macht er doch viele Sachen fundamental anders – und das nicht nur bezüglich der Story. Bleiben wir doch aber zunächst bei der Geschichte: Spielt sich diese im Original noch im recht unmarkierten Freiburg des Jahres 1977 ab, so wurde sie bei der Neuverfilmung ins politisch klar gekennzeichnete Berlin desselben Jahres übertragen. Immer wieder werden wir darauf hingewiesen, dass sich die Stadt aufgrund der Aktionen der Rote Armee Fraktion (RAF) in Unruhe befindet. Diese versucht, durch die Entführung des Passagierflugzeugs „Landshut“ und des damaligen Präsidenten des deutschen Arbeitgeberverbandes sowie ehemaligen SS-Funktionärs Hanns Martin Schleyer die Freilassung mehrerer Terroristen zu erwirken. Zugleich ist Berlin selbst als ehemalige Hochburg des Nationalsozialismus und Hauptstadt des Deutschen Reiches markiert. Auf die tiefergehende Bedeutung dieser politischen Hintergründe gehe ich später ein, denn es ist nicht nur der Ort, der sich im Vergleich zum Original geändert hat.

… und wird fester Bestandteil der Tanzgruppe

Die Geschichte des Remakes ist wesentlich umfangreicher, was sich auch in der Laufzeit widerspiegelt, ist die Neuauflage doch etwa eine Stunde länger als ihre Vorlage. Dies drückt sich in mehreren Aspekten aus. Zum einen fehlt die Storyline um Doktor Klemperer im Original völlig – sie wurde extra für das Remake geschrieben. Zum anderen lauschen wir ausufernden Dialogen, sodass die einzelnen Szenen wesentlich länger sind als im Original. Einer der wohl größten Unterschiede zum Original ist die Häufung von Tanzszenen und deren ausufernde Länge. Bekommen wir im Original nur wenige dieser Szenen zu Gesicht, so stellen der Tanz und seine Choreografie den zentralen Punkt des Remakes dar. Auch im Original drückt sich Kunst auf eine ganz bestimmte Weise aus, jedoch ist es in diesem Fall nicht der Tanz, sondern die künstlerische Farbgebung der Akademie und die unheimliche Atmosphäre, die dadurch ausgedrückt werden. Im Werk aus dem Jahr 2018 sind die Farben satt und es ist kein Vergleich zu den ins Auge stechenden dominanten Paletten von Argentos Werk zu erkennen.

Autorität und Kunst

Der Tanz sowie seine Rolle in der Akademie ist es, welcher das Grundthema des Films vorgibt. Tatsächlich sehen wir wunderschön eingefangene Tanzchoreografien, die jedoch nichts von einer freiheitlich-künstlerischen Darstellung haben. Die Choreografie an sich und das Beharren der Lehrenden auf der strikten Einhaltung dieser Vorgabe verhindern eine echte Entfaltung der Künstler, in diesem Fall der Tänzerinnen. Jeder Fehler, jede minimale Abkehr oder falsche Haltung einer Darstellerinnen korrigiert Madame Blanc sofort. Sie und die anderen Hexen übernehmen hier die Repräsentation eines zutiefst autoritären und einschränkenden Kunstverständnisses. Entfaltung und die freie Auslegung künstlerischer Vorgaben haben in den Wänden der Akademie keinen Platz. Auch die Darstellung der Tänzerinnen selbst spricht hier zum Zuschauer. Wir sehen wunderschöne junge und zutiefst unschuldige Frauen, deren Körper stehts durch konservative Kleidung bedeckt werden. Nur im Tanz bietet sich ihnen die Möglichkeit freier Entfaltung, die jedoch durch die Strenge der Akademie und des Stückes nie vollständig erreicht werden kann. Somit sind auch die Emanzipation der Frauen aus diesem engen Korsett sowie deren freie Entfaltung als sexuelle Wesen unmöglich.

Kein Wunder, dass der aufzuführende Tanz „Volk“ seinen Ursprung im nationalsozialistischen Deutschland unter Adolf Hitler hat, wie mehrmals im Film erwähnt wird. Mit dem Doktor sehen wir auch die Darstellung eines Opfers dieses brutalen Systems. Klemperer verlor seine Frau gegen Ende des Zweiten Weltkrieges und es besteht die Möglichkeit, dass sie entweder den Nationalsozialisten selbst oder dem von ihnen initiierten Krieg zum Opfer fiel. Neben dem Nationalsozialismus wird das Thema Religion thematisiert und der Gottglauben als Einschränkung auf die freie Entfaltung des Individuums empfunden. Die Lehrerinnen selbst werden innerhalb der Akademie als die „neuen Mütter“ der Tänzerinnen und schließlich auch als ihre Gottheiten aufgebaut, deren Anweisungen ohne Zögerungen Folge zu leisten ist und die die Frauen vor der Bosheit beschützen, welche außerhalb der Akademie lauert. Eine Abkehr oder eine Auflehnung gegen diese Autorität hat unendliche Qualen oder den Tod zur Folge. Es treffen hier also drei autoritäre oder gar totalitäre Systeme aufeinander: der Nationalsozialismus, die Religion und die Regularien des Hexenzirkels. In Fusion ergibt das eine durch und durch bösartige, die freie Kunst und Emanzipation ablehnende Form weiblicher Autorität.

Emanzipation und Widerstand

Doch der Film bietet auch einen Gegenpart zu dieser Autorität:, repräsentiert durch die neue Schülerin Susie. Sie fügt sich anfangs noch sehr klar in die Machtstrukturen der Akademie ein. Widerstand oder gar Widerspruch ist von ihr nicht zu erwarten. Doch mit der Zeit beginnt sie aufzubegehren, jedoch weniger durch ihre Sprache – sie spricht durch die Kunst selbst. Anstatt Madame Blanc aggressiv zu widersprechen, macht sie Vorschläge zur Abänderung der Choreografie. Susie argumentiert, warum bestimmte Änderungen die von ihr in den Tanz interpretierte Aussage stärker betonen. Madame Blanc will davon nichts wissen und versucht, Susie wieder in das System einzugliedern, was zunächst zu gelingen scheint.

Madame Blanc spielt ein gefährliches Spiel mit den Tänzerinnen

Bei einer Aufführung jedoch taucht auf einmal Susies sich in Trance befindliche Freundin Sara (Mia Goth) auf, deren freier Wille von den Hexen genommen wurde und die nur noch als leere Hülle fungiert, um ihre Rolle innerhalb des Tanzes auszuüben. Trotz gebrochenem Bein tanzt sie ihren Part perfekt. Das ändert sich erst, als sich Susie dazu entschließt, mitten in der Performance zu improvisieren und so aus den festen Strukturen des Stückes auszubrechen. Dieser Ausbruch ist es, der Sara aus dem Griff der Hexen entlässt und dafür sorgt, dass sie in Front des Publikums zusammenbricht. Mit einem Schlag wird den Zuschauerinnen und Zuschauern somit die gesamte Brutalität der Akademie ersichtlich. Wenn Madame Blanc in der nächsten Szene zu Susie geht und sie dazu ermahnt, nie wieder eine solche Improvisation zu wagen, so versucht sie damit, die alten, autoritären Strukturen zu erhalten. Wenn sie zugleich jedoch betont, dass sie Susie liebt, so liebt sie nicht Susie als Person – sie liebt die künstlerische Entfaltung und die damit einhergehende Freiheit, die sich in ihr manifestiert. Sie liebt ihre Emanzipation als Frau, die ihren Ausdruck in der Improvisation findet, genauso wie ihre Emanzipation von den einengenden Strukturen eines autoritären Kunstbegriffs. Kurzum: Die Emanzipation der Kunst an sich ist es, die dem Charakter Susie in dieser Szene gelingt.

Es ist dieser rebellische Widerstand, der sich auch auf politische Konflikte übertragen lässt und der in kurzen Einschüben durch die RAF repräsentiert wird. Widerstand, das Hinterfragen und Aufbegehren gegen die beherrschende Ordnung sind ein fundamentaler Teil von Demokratie und Freiheit. Die Handlungen der RAF werden daher bereits zu Beginn von Madame Blanc gerechtfertigt, wodurch sich bereits früh ihre Liebe zur Freiheit und ihre unterschwellige Ablehnung autoritärer Strukturen zeigt. Wohlgemerkt macht sie ihre Ablehnung gegenüber den terroristischen Anschlägen der Organisation deutlich, verteidigt jedoch die Ideale der Fraktion, welche aus einem Kampf gegen die Überbleibsel der autoritären, nationalsozialistischen Strukturen des Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg geboren wurden.

Die Befreiung von den Fesseln des Originals

In gewisser Weise ist auch der Film selbst rebellisch. Er ist so viel anders als das Original von Dario Argento und schafft es dennoch, ein genialer eigenständiger Film zu sein. In Guadagninos Werk manifestiert sich die Definition eines freien Kunstbegriffs. Ein Werk, das sich nicht bloß durch die Strukturen seiner Vorlage einengen lässt und deren Handlung, sowie den einprägsamen Stil einfach kopiert. Der Regisseur traut sich hier etwas vollkommen anderes, beweist Mut und hat damit selbst ein einzigartiges, brillantes Werk geschaffen. Guadagninos „Suspiria“ schafft es, seine Vorlage zu ehren, einen anderen Weg zu gehen und seine eigene Geschichte mit eigenen Motiven zu erzählen. Guadagnino, der gern mit der stets famosen Tilda Swinton dreht, hat hier wirklich Kunst geschaffen und einen Film gedreht, der für genau die Freiheit eintritt, die nötig war, damit er dieses Werk überhaupt realisieren konnte. Somit entstand mit „Suspiria“ (2018) zwar ein Remake, jedoch eine zutiefst eigenständige Neuverfilmung, die selbst zu den Meisterwerken des Horrorgenres gezählt werden kann. Bleibt zu hoffen, dass auch künftige Remakes diesen Mut aufbringen – es wird an weiteren Neuverfilmungen bekannter Stoffe sicher nicht mangeln.

Doktor Klemperer will den Hexen auf die Spur kommen

Bei der Heimkino-Veröffentlichung der Neuverfilmung arbeiteten die beiden Label capelight pictures und Koch Films zusammen. Der Film wird in mehreren Editionen veröffentlicht. Besonderes Augenmerk sollte hier auf die Ultimate Edition, sowie die Veröffentlichungen im Mediabook gelegt werden. Die Ultimate Edition ist eine Box im üppigen Format von 33 x 33 Zentimetern, die gleich zehn Discs umfasst und unter anderem auch Dario Argentos 1977er-Original als Blu-ray und UHD Blu-ray enthält. Des Weiteren sind die fantastischen Soundtracks beider Filme enthalten. Im Film von Argento zeichnete die heute legendäre italienische Progressive-Rock-Band Goblin für die Musik verantwortlich, während man für das Remake Radiohead-Frontmann Thom Yorke verpflichten konnte. Außerdem finden sich in der Ultimate Edition zwei Din-A1-Poster, acht Art-Cards, sowie ein 64-seitiger Bildband mit Motiven aus beiden Filmen.

Die Mediabooks wiederum umfassen ein 28-seitiges Booklet mit unter anderem einem Interview mit Regisseur Luca Guadagnino. Auch der Text von Prof. Dr. Marcus Stiglegger dürfte lesenswert sein – das Booklet lag mir aber nicht vor. Zusätzlich sind Interviews von Cast und Crew auf Film enthalten sowie kleinere Making-ofs. Je nach Veröffentlichung haben die Mediabooks außerdem verschiedene Cover: Cover A ist dabei etwas kleiner und kommt in der üblichen Größe von Koch Films daher, Cover B im üblichen Format von capelight pictures.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Chloë Grace Moretz und Tilda Swinton sind in unserer Rubrik Schauspielerinnen aufgelistet.

Veröffentlichung: 4. April 2019 als 10-Disc Ultimate Edition (2 4K UHDs, 3 Blu-rays, 2 DVDs, 3 Soundtrack-CDs, limitiert auf 3.000 Exemplare), 3-Disc Limited Collector’s Edition Mediabook (2 Blu-rays & 1 DVD), 4K UHD inkl. Blu-ray, Blu-ray und DVD

Länge: 152 Min. (Blu-ray), 146 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Originaltitel: Suspiria
IT/USA 2018
Regie: Luca Guadagnino
Drehbuch: David Kajganich
Besetzung: Chloë Grace Moretz, Tilda Swinton, Dakota Johnson, Doris Hick, Angela Winkler, Ingrid Caven, Malgorzata Bela, Vanda Capriolo, Alek Wek, Jessica Batut, Elena Fokina, Mia Goth, Clémentine Houdart, Sylvie Testud
Zusatzmaterial Ultimate Edition: Dario Argentos „Suspiria“ (1977) auf Blu-ray und UHD Blu-ray (101 Min.), 64-seitiger Bildband mit seltenen Werbematerialien und Bildern der beiden Suspiria Filme sowie einem Interview mit Luca Guadagnino und einem Text von Prof. Dr. Marcus Stiglegger, 2 Poster (DIN A1), 8 Art-Cards, Bonus-Blu-ray „Suspiria“ (2018): BAFTA-Guru-Masterclass mit Luca Guadagnino (74 Min.), Die Oscar-Academy im Gespräch mit Luca Guadagnino und Cast (11 Min.), Interviews mit Cast und Crew (39 Min.), Making-of (4 Min.), Die Kunst des Tanzens (4 Min.), Der Look (4 Min.), Die Masken (4 Min.), Teaser und Trailer (4 Min.), Bonus-DVD „Suspiria“ (1977): Audiokommentar mit Prof. Dr. Marcus Stiglegger und Dr. Kai Naumann, deutscher Teaser und Trailer, US-Trailer und -TV-Spot, Dokumentation über die Restaurierung (57 Min.), Interviews mit Dario Argento (123 Min.), Cinestrange Specials, u. a. mit Dario Argento und Claudio Simonetti (39 Min.), Dario Argento bei „World of Horror“ (14 Min.), Bildergalerien, zwei Soundtrack-CDs mit der Musik zum 2018er-Film von Thom Yorke (81 Min.), Soundtrack-CD mit der Musik zum 1977er-Film von Goblin (46 Min.)
Zusatzmaterial Mediabooks: 28-seitiges Booklet mit einem Interview mit Luca Guadagnino und einem Text von Prof. Dr. Marcus Stiglegger, BAFTA-Guru-Masterclass mit Luca Guadagnino (74 Min.), Die Oscar-Academy im Gespräch mit Luca Guadagnino und Cast (11 Min.), Interviews mit Cast und Crew (39 Min.), Making-of (4 Min.), Die Kunst des Tanzens (4 Min.), Der Look (4 Min.), Die Masken (4 Min.), Teaser und Trailer (4 Min.)
Zusatzmaterial Single-DVD, Single-Blu-ray und 4K Ultra HD Blu-ray: Teaser und Trailer
Label: capelight pictures / Koch Films

Copyright 2019 by Lucas Gröning

Packshots & Trailer: © 2019 capelight pictures / Koch Films, Szenenfotos: © 2018 Amazon Studios

 
 

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