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Horror für Halloween (VIII): Phonomanie – Schauermär vom schleichenden Slasher

Phonomanie

Von Marco Kraus

Horror // Ein maskierter Mörder geht um. Zuerst fallen ihm die Teilnehmer eines gemütlichen Halloween-Videoabends zum Opfer. Einige Wochen später stellt eine Gruppe von Freunden auf einem Wochenendtrip fest, das dies wohl nicht die einzige Tat des wahnsinnigen Killers war, denn der Täter zieht eine gewaltige Spur aus Blut und Gedärmen hinter sich her. Die Gruppe beschließt, sich der Sache selbst anzunehmen, ohne zu ahnen, das sie damit den ersten Dominostein einer langen Kette umwirft. Die Hobbydetektive katapultieren sich selbst in einen Horrortrip, der für einige von ihnen tödlich enden wird. Je tiefer sie in die Sache hineingeraten, desto mehr müssen sie sich die Frage stellen: Kann man seinen Freunden vertrauen?

Was ist ein „Stealth Slasher“?

Lang mussten wir auf Stefan Peschmanns neuestes Werk „Phonomanie“ warten und die Erwartungen waren bei mir nach „Lock the Doors – Trügerische Sicherheit“ (2016) recht hoch angesiedelt. Denn schon der Vorgänger hatte durchdachtes Storytelling, gute Kamerarbeit und anständige Splatter-Effekte zu bieten. Lediglich im schauspielerischen Bereich war das eine oder andere Manko zu erkennen. Aber gut – behalten wir immer im Hinterkopf, dass wir nicht über professionelle Darsteller reden. Kann „Phonomanie“ das steigern?

Und wer macht die Schweinerei nachher wieder weg?

Zunächst einmal bezeichnet Stefan Peschmann alias Mr. Zito „Phonomanie“ als Stealth Slasher. Bitte was? Genau das habe ich mich auch gefragt: Was bitte ist ein Stealth Slasher? Aufklärung gab mir letztlich ein beim Ittenbach Movie Club geführtes Interview, in welchem Stefan den Begriff wie folgt erläuterte: Zuerst einmal bin ich großer Fan von Games wie „Splinter Cell“, „Metal Gear Solid“, „Hitman“, „Velvet Assassin“, „Tenchu“, „Manhunt“ uvm., also alle Stealth-Games, wo man sich taktisch an den Gegner heranschleicht, ihn belauscht, den passenden Augenblick abwartet und ihn schließlich um die Ecke bringt. Du kannst mir glauben, dass ich bei solchen Games richtig abgehe, bis ich quasi den perfekten Kill hingelegt habe, ohne dass auch nur einer einen Schatten gesehen hat. Weißt du, was ich meine? Slasher verehre ich mindestens ebenso, leider rennen bzw. „laufen“ da die Killer immer der schreienden Meute hinterher und das wollte ich anders machen, also was liegt da näher, als beide Genres miteinander zu verbinden? Und so ist der Begriff „Stealth Slasher“ geboren bzw. entstanden. Bei mir gibt es keine schreienden und rennenden Opfer. Mein Killer hat einen Plan, er infiltriert, belauscht, wartet auf den perfekten Augenblick und räumt dann systematisch einen nach dem anderen aus dem Weg. Man würze das Ganze mit einer gestörten (nachvollziehbaren) Geschichte, garniere es mit einem absoluten Overkill an Gore-Gräueltaten, einem Maximum an Kills und man hat den ersten >Stealth Slasher< überhaupt!! Als Bonus sozusagen eliminiert man auf diese Weise auch den Hauptkritikpunkt eines jeden Slasherfilmes, nämlich, dass die Opfer sich zu dämlich verhalten, denn dazu haben sie bei mir nicht mal die Gelegenheit.

Nachdem diese Frage geklärt war konnte ich mich endlich ganz tiefenentspannt und voller Vorfreude an „Phonomanie“ wagen. Und ich sollte absolut nicht enttäuscht werden.

Kurzweiliges von Fans für Fans

Mit Phonomanie ist es Mr. Zito gelungen eine interessante und vor allem kurzweilige Story zu erschaffen, die die Elemente Slasher und Roadmovie miteinander verbindet. Wir begegnen vielen interessanten, teil skurillen und durchgeknallten Charakteren, die von ihren Darstellern sehr gelungen, zum Teil gewollt übertrieben, verkörpert werden. Man merkt allen Schauspielern an, das sie mit Spaß bei der Sache sind. Positiv fällt auf, dass die Texte nicht wie auswendig gelernt heruntergerasselt, sondern locker und frei gesprochen werden. Hier konnte man sich im Vergleich zu „Lock the Doors“ schon einmal deutlich steigern.

Heimwerken mal anders

Gut gemachte Effekte und kreative Kills (ich persönlich feiere die Kreissägen-Szene) garnieren die Handlung. Auch muss man die vielen kleinen Tribute und Anspielungen zu Genreklassikern wie „Halloween – Die Nacht des Grauens“, „The Texas Chainsaw Massacre“ oder „Wrong Turn“ erwähnen, die Mr. Zito im gesamten Film, teils offensichtlich, teils versteckt platziert hat. Genau dieser Aspekt macht „Phonomanie“ in meinen Augen zu einem Film von Fans für Fans. Abgerundet wird das Ganze durch eine tolle musikalische Untermalung, für die Stefan Ortlepp (Musica Non Grata) verantwortlich zeichnet.

Bestens zum Einstieg in den Bereich Underground geeignet

Cast und Crew um Stefan Peschmann haben mit „Phonomanie“ einen hervorragenden Job gemacht und präsentieren uns ein Ergebnis, das den Vorgänger „Lock the Doors – Trügerische Sicherheit“ zu toppen weiß, besonders was die Darsteller betrifft. Zu keiner Sekunde kommt Langeweile auf, die Story baut sich gut auf und nimmt interessante, nicht vorhersehbare Wendungen. Aufgrund dessen ist „Phonomanie“ der perfekte Éinstieg für all jene, die sich bisher nicht an das Thema Underground herangetraut haben. Und auch eingefleischte Anhänger werden keinesfalls enttäuscht und kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten. Vielleicht der Independent-Film des Jahres aus Deutschland – das Potenzial dafür ist jedenfalls gegeben. „Phonomanie“ erscheint als DVD im limitierten Steelbook und kann direkt bei DCE Media vorbestellt werden. Besucher des House of Horrors in der Turbinenhalle Oberhausen am 12. und 13. Oktober können ihr vorbestelltes Exemplar auf Wunsch dort am Stand von DCE Media abholen, um die Versandkosten zu sparen.

Ist Jason auferstanden?

Veröffentlichung: 12. Oktober 2019 als DVD

Länge: 97 Min.
Altersfreigabe: FSK ungeprüft
Sprachfassungen: Deutsch
Untertitel: Englisch, Französisch
Originaltitel: Phonomanie
D 2019
Regie: Mr. Zito
Drehbuch: Mr. Zito
Besetzung: Marie Richter, Sabine Wedde, Philipp Pietsch, Robert Müller, Daniel Broßman, Kay Herrmann, Matthias Rink, Thomas Goersch
Zusatzmaterial: keine Angabe
Label/Vertrieb: DCE Media

Copyright 2019 by Marco Kraus
Szenenfotos & Covermotiv: © 2019 DCE Media

 
 

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Sturmgewehr – Auch die Schweizer mögen Snuff

Sturmgewehr

Von Marco Kraus

Horror // Der August 2019 stand im Hause Kraus alias Grindhouse fast schon unter dem Motto „Schweizer Wochen“. Dies lag aber nicht daran, dass ich mich den kulinarischen Freuden der Schweiz gewidmet hätte, (was aber sicherlich auch seine Reize gehabt hätte und definitiv auf meiner To-Do-Liste steht), sondern daran, das ich nach der Sichtung von „Nutshot“ direkt den nächsten Schweizer Film als Screener für eine Rezension zur Verfügung gestellt bekam. Die Rede ist von „Sturmgewehr“, dem neuesten, 60-minütigen Streich des kontroversen Schweizer Filmemachers Juval Marlon, Anhängern des Undergrounds bestens bekannt durch seine Kurzfilme „Torture Fetish“ (2015) und „Strychnin“ (2017) sowie „Torture Fetish 2“ (2018) aus dem Jahr 2018.

Harte Gangart ist programmiert

Wer die bisherigen Werke Marlons kennt, weiß sofort, auf was er sich einlässt. Hier werden keine Gefangenen gemacht, sondern es steht die harte Gangart an der Tagesordnung. So war es bei den beiden „Torture Fetish“-Filmen und bei „Strychnin“, warum also sollte „Sturmgewehr“ eine Ausnahme darstellen? Auch wenn Ausnahmen gelegentlich die Regel bestätigen, so ist das hier nicht der Fall. Wer nach seichter Unterhaltung sucht, den muss ich enttäuschen, die findet man hier garantiert nicht.

Dora-Flair in der Eröffnungssequenz

Beginnen wir mit der Eröffnungssequenz: Düstere Musik, Bilder von Tierskeletten am Strand verleihen ihr ein gewisses Flair, das mich tatsächlich ein wenig an die Werke von Marian Dora erinnert hat. Auch gelingt es Marlon, dem Zuschauer mittels schneller Schnitte gekonnt das Unbehagen beziehungsweise die Tendenz zu vermitteln, in welche Richtung es letztlich gehen wird: Wir bekommen Bilder von der Nordsee (ich hoffe, dass sie es gewesen ist) zu sehen, wechseln ohne Vorwarnung zu einer jungen Frau (Maria V.), die gefesselt in einer Badewanne liegt und mit einem Messer bearbeitet wird.

Ein schmieriger Geschäftsmann

Im Anschluss lernen wir gleich drei wichtige Charaktere des Films kennen: Zum einen ist da ein Mann namens Brand (hervorragend dargestellt von Thomas Goersch), der einem zwielichtigen Geschäftsmann gleicht und zwei anderen Männern telefonisch einen Auftrag erteilt. Dass dieser Auftrag nichts Gutes verheißt, sollte an dieser Stelle schon jedem bewusst sein. Die Männer sollen in einem Heim für Behinderte ein Schein-Interview mit einer Praktikantin (Rahina) durchführen und diese dann kidnappen. Hierfür bekommen sie von ihrem Auftraggeber eine nicht unbeträchtliche Summe in Aussicht gestellt.

Weniger ist manchmal mehr

Gesagt, getan. Alles ist perfekt getarnt und vobereitet, und wir werden Zeugen des Interviews, welches – und hier kommen wir zu einem Kritikpunkt – in meinen Augen ein wenig zu sehr in die Länge gezogen ist. Gut, wir bekommen den Charakter der Praktikantin bis ins kleinste Detail vermittelt, unter anderem erfahren wir, dass sie im vierten Monat schwanger ist, aber alles in allem hätte eine kürzere Dauer es auch getan. Egal. im Verlauf des Gesprächs lernen wir Tabea (Tanja) kennen, die zum einen gehörlos ist und zum anderen gelähmt. Tabea reagiert kaum auf ihre Umwelt und kann sich, da ihre Stimmbänder total kaputt sind, akustisch gar nicht mehr bemerkbar machen. Na, wenn das nicht ein gefundenes Opfer ist.

Von Do-It-Yourself-Piercings zum Sturmgewehr

Natürlich kommt es, wie es kommen muss: Während des Interviews wird die Praktikantin betäubt, beide Frauen werden in ein Waldstück verschleppt. Und jetzt stellt sich heraus, welchen Auftrag die beiden Männer verfolgen. Die beiden Damen sollen die Stars in einem Snuff-Movie werden. Von nun an geht es dann auch zur Sache. Da wird eine Zunge herausgeschnitten, eine andere noch im Mund der Besitzerin verweilend an ein Brett genagelt, Beine werden abgetrennt und Nadeln durch Nasen und Lippen gestochen (bitte nicht zu Hause nachmachen, denn ich glaube nicht, dass diese Bilder zum vernünftigen Do-It-Yourself-Piercen reichen). Und endlich zeigt sich auch das titelgebende Sturmgewehr im Einsatz. Wir lernen, dass eine solche Schusswaffe nicht nur zum Schießen oder Schlagen verwendet werden, sondern speziell der Lauf auch anderen Zwecken dienen kann. Wieder einmal sind während der Tortur der beiden Frauen der Grausamkeit keine Grenzen gesezt. Jedoch kommt es während des Drehs zu leichten Spannungen zwischen den beiden Männern mit nicht unerheblichen Folgen fürs Finale.

Hoffentlich ist die Schere steril

„Sturmgewehr“ braucht einige Zeit, bis er in Fahrt kommt und man letzlich merkt, auf welche Reise uns Juval Marlon mitnehmen will. Lange bleiben wir im Unklaren darüber, welche Absichten der geheimnisvolle Auftraggeber verfolgt. Dies ist auf der einen Seite vollkommen in Ordnung, da uns die Charaktere der Opfer in den Interviewszenen sehr intensiv nahegebracht werden, auf der anderen Seite sind viele Dialoge während des Interviews für den weiteren Handlungsverlauf unwichtig, hier wäre eine Straffung auf das Wesentliche sicherlich zu wünschen gewesen.

Durchhalten wird belohnt

Hat man das Interview allerdings erst einmal hinter sich gebracht, wird man als Splatterfan reichlich belohnt. Die Effekte wirken durch die Bank sehr realistisch und selbst ich musste bei einer Szene einmal kurz die Luft anhalten – und, liebe Männer, wenn auch ihr das tut, so kann ich das durchaus nachvollziehen. Die Darsteller machen ihre Sache recht ordentlich, an dieser Stelle sei noch einmal Thomas Goerschs Part besonders hervorgehoben.

Alles in allem ist Juval Marlon mit „Sturmgewehr“ ein trotz einiger Längen solides und unterhaltsames Werk gelungen, auf das man ruhig mal einen Blick riskieren kann. Fans des Underground-Films werden damit ihre Freude haben, wohingegen sich der geneigte Mainstream-Freund wohl eher kopfschüttelnd abwenden wird. Die DVD von „Sturmgewehr“ kann vorerst nur über die Facebook-Seite von Beheading Films geordert werden.

Was man mit einem Sturmgewehr wohl alles anstellen kann?

Veröffentlichung: 7. September 2019 als DVD

Länge: 60 Min.
Altersfreigabe: FSK ungeprüft
Sprachfassungen: Deutsch
Untertitel: keine
Originaltitel: Sturmgewehr
CH 2019
Regie: Juval Marlon
Drehbuch: Juval Marlon
Besetzung: Thomas Goersch, Navarro, Tanja, Maria V., Rahina
Zusatzmaterial: Kurzfilm „STGW90“, Trailer
Vertrieb: Beheading Films

Copyright 2019 by Marco Kraus
Szenenfotos & Plakat: © 2019 Beheading Films

 
 

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Sea of Blood – Lieber arm dran als Arm ab

Sea of Blood

Von Marco Kraus

Kurzfilm-Horror // Ein paar Dinge vorweg: „Sea of Blood“ richtet sich ausschließlich an ein volljähriges Publikum. Klingt logisch bei dem Titel, jedoch wurden alle Rezensenten im Voraus gebeten, dies auch explizit zu erwähnen. Na gut, dachte ich mir, erfülle ich den Wunsch, und vermutete eine geschickte Marketingkampagne. Aber was soll ich sagen? Nach den rund 23 Minuten Film habe selbst ich verstanden, warum ausdrücklich darauf hingewiesen werden soll – und das soll schon etwas heißen, denn ich bin einiges gewohnt.

Alles schon mal dagewesen?

„Sea of Blood“ ist ein rund 23-minütiger Kurzfilm, der sich irgendwo im Bereich Gore und Fetish Porn bewegt. Dies ist weiß Gott nichts Neues und auch alles schon einmal da gewesen, an dieser Stelle sei die „Vomit Gore“-Quadrilogie von Lucifer Valentine mal wieder als Paradebeispiel hervorgeholt. Der Vergleich mit dieser Reihe kommt auch nicht von ungefähr: Zwar verzichtet „Sea of Blood“ komplett auf das Stilmittel erbrechender Darsteller, aber man scheut sich nicht, explizite Hardcore-Szenen im Detail zu zeigen. Auch die Stimmen der Darsteller wurden hier verzerrt, was dem Ganzen einen besonderen Effekt gibt, aber auf die Dauer recht nervend wirken kann.

Zehn Minuten fast nur Porno

„Sea of Blood“ beginnt schleppend. Drei Frauen treffen sich in einem Raum, vermutlich einem Hotelzimmer, zu einem Videodreh. Ein Darstellervertrag wird unterzeichnet, das unwissende Opfer ist somit gefunden, und los geht’s mit den ersten Sexszenen. Und hier ist von Masturbation, dem Einsatz eines Dildos bis hin zum Würgen bis zur Bewusstlosigkeit für jeden etwas dabei, der auf Hardcore-Einlagen steht, denn im Gegensatz zu anderen Filmen aus diesem Genre wird hier nicht nur angedeutet, sondern die Kamera hält drauf.

Mit Spaß bei der Sache

Ab dem Zeitpunkt, an dem das bewusstlose Opfer in einer mit Folie ausgelegten Dusche erwacht, kommen Gore-Freunde auf ihre Kosten. Ohren werden mit einem Klappmesser abgeschnitten, der Unterarm des Opfers wird abgetrennt und dient zu sexuellen Aktivitäten am Opfer – weitere Details spare ich mir an dieser Stelle.

Anatomie für Anfänger

Wie soll man „Sea of Blood“ einordnen? Der Film hat seine Momente, die für mich eindeutig in der letzten Hälfte des Films liegen und aufgrund der Make-up-Spezialeffekte jeden Gorehound überzeugen müssten. Die erste Hälfte des Kurzfilms ist von Hardcore-Szenen geprägt. Diese sind durchaus ansehnlich, was nicht nur an den gut gewählten Darstellerinnen liegt, aber halt auch nicht jedermanns Sache sein werden. Hier wird der Kritikpunkt vieler wieder auf „Entweder schaue ich mir einen Porno an oder einen Horrorfilm“ liegen, was ich auch nachvollziehen kann. Das Fetish und Gore als Gesamtpaket jedoch durchaus funktionieren kann, hat jedoch schon Lucifer Valentine gezeigt und das zeigt auch „Sea of Blood“. An dieser Stellle möchte ich den Soundtrack zu „Sea of Blood“ erwähnen, der als eine Art (japanischer?) Choral beginnt, der einige Gänsehautmomente bei mir verursacht hat (hiervon würde ich gern mehr hören) und sich gen Ende zu einem düsteren Death-Metal-Sound entwickelt (falls es kein Death Metal ist, so entschuldigt meine Unwissenheit, denn ich bin in dem Bereich nicht ausreichend bewandert). Hierfür gibt’s zwei Daumen hoch von mir.

Wer denkt da nicht an Gene Simmons?

In meinen Augen ist „Sea of Blood“ ein guter Mix aus Fetish Porn und Gore. Beides hält sich die Waage, auch wenn Regisseur Akiko Janos vielleicht gut beraten gewesen wäre, schon in der ersten Hälfte des Films Gore-Elemente einzubauen. Wer mit „Vomit Gore“ oder den Fimen von Sander Cage („Rape Love“) etwas anfangen kann, darf einen Blick riskieren, für alle anderen gilt: Finger weg, denn hier gibt’s nur mögen und nicht mögen. „Sea of Blood“ kann ausschließlich über die Internetpräsenz der Produktionsfirma „A Baroque House“ geordert werden. Die DVD ist auf 300 Exemplare limitiert.

Hauptsache der Kopf ist verbunden

Veröffentlichung: 15. März 2019 als DVD

Länge: 23 Min.
Altersfreigabe: FSK ungeprüft
Sprachfassungen: Englisch
Untertitel: keine
Originaltitel: Sea of Blood
USA 2019
Regie: Akiko Janos
Drehbuch: SamHel
Besetzung: Felicia Fisher, Torture Wolfe, Bratty Wolfie
Zusatzmaterial: keine Angabe
Label/Vertrieb: A Baroque House

Copyright 2019 by Marco Kraus
Szenenfotos & Packshot: © 2019 A Baroque House

 

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