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Der Leichendieb – Boris Karloff als Grabschänder

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The Body Snatcher

Von Volker Schönenberger

Horrordrama // In Edinburgh lehrt 1831 der über die Grenzen des Königreichs hinaus angesehene Arzt Dr. MacFarlane (Henry Daniell). Mit Kindern kann er nicht allzu gut umgehen, lehnt die Operation eines querschnittsgelähmten Mädchens ab, weil ihm Forschung und Lehre über die Behandlung Kranker gehen. Den jungen Medizinstudenten Donald Fettes (Russel Wade) macht er zu seinem Assistenten. Fettes bekommt dadurch mit, dass sich MacFarlane für seine Forschungen nicht ganz lauterer Methoden bedient: Weil es an Leichen für Autopsien mangelt, lässt sich MacFarlane des Nachts illegal organisierte Körper bringen. Der Leichendieb ist John Gray (Boris Karloff), ein Kutscher, der auch vor Mord nicht zurückschreckt.

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Tagsüber arbeitet John Gray als Kutscher

Die Verfilmung von Robert Louis Stevensons Kurzgeschichte „Der Leichenräuber“ beginnt unspektakulär und entwickelt auch über die kurze Laufzeit von 69 Minuten eher sanften Schauder als tiefes Grauen. Dafür liegt das Augenmerk auf den Skrupeln oder einem Mangel daran bei einigen der handelnden Figuren. Im Fokus stehen die sinistren Auftritte des Leichendiebs John Gray, der weiß, dass er seinen Auftraggeber Dr. MacFarlane in der Hand hat. Es mag nicht Karloffs bester Film sein, gilt aber als eine seiner eindrucksvollsten Rollen. „Der Leichendieb“ lebt mehr von seiner Atmosphäre und der feinen Figurenkonstellation als von handfestem Horror und ist Pflichtprogramm für Freunde von Boris Karloff, Bela Lugosi und Produzent Val Lewton.

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Die Studenten erlauben sich mit Fettes (r.) einen Scherz

Die Verortung im Edinburgh des Jahrs 1831 ist kein Zufall. Stevenson ließ sich bei seiner Kurzgeschichte von den sogenannten West-Port-Morden durch die Serienkiller William Burke und William Hare inspirieren, die 1827 und 1828 in Edinburgh 16 Morde begingen, um die Leichen an eine medizinische Hochschule zu verkaufen. Im Film sind die Taten mehrfach Thema, es ist sogar zu sehen, wie John Gray einen Mord mit der nach William Burke benannten Methode des Burking begeht. Die Komödie „Burke & Hare – Wir finden immer eine Leiche“ (2010) mit Simon Pegg und Andy Serkis in den Titelrollen ist eine filmische Umsetzung der West-Port-Morde.

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Dr. MacFarlane (3. v. r.) benötigt neue Leichen für Studienzwecke

Acht gemeinsame Filmauftritte hatten Boris Karloff und Bela Lugosi, beginnend 1934 mit „Die schwarze Katze“. „Der Leichendieb“ markiert ihre letzte Kooperation, wobei Lugosi als Diener von Dr. MacFarlane eine recht kleine Nebenrolle hat, immerhin aber auch eine markante Szene mit Karloff. Der wiederum begann mit dem Film eine Reihe von drei von Val Lewton produzierten Filmen: Es folgten im selben Jahr „Isle of the Dead“ und 1946 „Bedlam“.

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Ein Grab wurde geschändet, ein Hund getötet

In den USA in der schönen „Val Lewton Horror Collection“ erschienen, die mittlerweile gesucht ist, hat Studiocanal „Der Leichendieb“ 2012 im Rahmen der Reihe „Arthaus Retrospektive“ auf DVD in den Handel gebracht. Mangels Sichtung kann ich über die Bildqualität der deutschen Veröffentlichung keine Aussage machen. Sie ist allerdings mit einer Länge von 69 Minuten offenbar um zehn Minuten gekürzt, was die deutsche DVD völlig abwertet. Dem Vernehmen nach fehlen alle Anspielungen auf Burke und Hare sowie zwei der gruseligsten Szenen. Musste das sein? Da lob ich mir meine Val-Lewton-Box.

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Der Leichendieb (l.) hat seinen Auftraggeber in der Hand

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Robert Wise sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Boris Karloff und/oder Bela Lugosi in der Rubrik Schauspieler.

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Diener Joseph bekommt etwas mit

Die Filme der Arthaus Retrospektive von Studiocanal:

01. Goldenes Gift (Out of the Past, 1947)
02. Liebe 1962 (L’eclisse, 1962)
03. Macao (Macao, 1952)
04. Mr. und Mrs. Smith (Mr. and Mrs. Smith, 1941)
05. Der nackte Kuss (The Naked Kiss, 1964)
06. The Fallen Idol – Kleines Herz in Not (The Fallen Idol, 1948)
07. Im Geheimdienst (Cloak and Dagger, 1946)
08. Liebe in der Stadt (L’amore in città, 1953)
09. Pläsier (Le plaisir, 1952)
10. Der Tod ritt dienstags (I giorni dell’ira, 1967)
11. Der Pakt mit dem Teufel (La beauté du diable, 1950)
12. Der Rabe (Le corbeau, 1943)
13. Stunde der Wahrheit (Histoire immortelle, 1968)
14. Tagebuch einer Kammerzofe (The Diary of a Chambermaid, 1946)
15. Der Tiger (The Enforcer, 1951)
16. Das Wort (Ordet, 1955)
17. Bis zum letzten Atemzug (Only the Valiant, 1951)
18. Ich folgte einem Zombie (I Walked with a Zombie, 1943)
19. Der Leichendieb (The Body Snatcher, 1945)
20. Panik um King Kong (Mighty Joe Young, 1949)
21. Schweigen ist Gold (Le silence est d’or, 1947)
22. Goldhelm (Casque d’or, 1952)
23. Hafen im Nebel (Le quai des brumes, 1938)
24. Verbotene Spiele (Jeux interdits, 1952)
25. Der Mann im weißen Anzug (The Man in the White Suit, 1951)
26. Schrei, wenn du kannst (Les cousins, 1959)
27. Der Diener (The Servant, 1963)
28. Eva und der Priester (Léon Morin, prêtre, 1961)
29. Vincent, François, Paul und die anderen (Vincent, François, Paul… et les autres, 1974)
30. Champagne (Champagne, 1928)
31. Die Nonne (La religieuse, 1966)
32. Ossessione – Von Liebe besessen (Ossessione, 1943)
33. Seine Gefangene (La prisonnière, 1968)
34. Das Testament des Orpheus (Le testament d’Orphée, ou ne me demandez pas pourquoi! 1960)

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Kutschfahrt des Grauens

Veröffentlichung Deutschland: 6. September 2012 als DVD
Veröffentlichung USA: 4. Oktober 2005 als Bestandteil der 5-DVD-Box „The Val Lewton Collection“ mit neun Spielfilmen und einer Doku

Länge: 79 Min. (USA), 69 Min. (D)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel:
Originaltitel: The Body Snatcher
USA 1945
Regie: Robert Wise
Drehbuch: Philip MacDonald, Val Lewton (als Carlos Keith), nach einer Kurzgeschichte von Robert Louis Stevenson
Besetzung: Boris Karloff, Bela Lugosi, Henry Daniell, Edith Atwater, Russell Wade, Rita Corday, Sharyn Moffett, Donna Lee
Zusatzmaterial: Wendecover
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment

Copyright 2016 by Volker Schönenberger

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Fotos & Packshot: © 2012 Studiocanal Home Entertainment

 

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Isle of the Dead – Boris Karloff auf der Insel der Toten

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Isle of the Dead

Von Volker Schönenberger

Horror // Der Schweizer Maler Arnold Böcklin (1827–1901) schuf zwischen 1880 und 1886 eine Serie von fünf Gemälden, die den Titel „Die Toteninsel“ bekamen. Sein Zyklus diente als Inspiration für „Isle of the Dead“, was sich schon im Vorspann offenbart – eins der Gemälde wird darin gezeigt. Die Insel im Film ist obendrein der auf Böcklins Werken nachempfunden, und zu Beginn steuert ein Nachen sie an, ganz wie auf den Bildern.

Die Pest bricht aus

Es ist die Zeit der Balkankriege im Vorfeld des Ersten Weltkriegs. Im Boot befinden sich der griechische General Nikolas Pherides (Boris Karloff) und der US-Journalist Oliver Davis (Marc Cramer). Während die Truppen des Generals ihre Gefallenen bergen, will Pherides die Grabstätte seiner Frau besuchen. Doch ihre Gruft erweist sich als leer. Auf der Insel treffen die beiden Neuankömmlinge unter anderem auf den britischen Diplomaten St. Aubyn (Alan Napier) und dessen kränkelnde Ehefrau Mary (Katherine Emery) sowie den Schweizer Archäologen Dr. Aubrecht (Jason Robards Sr., Vater des gleichnamigen, bekannteren Schauspielers). Dessen Haushälterin Madame Kyra (Helen Thimig) schürt bei Pherides die Angst vor einem Wrukolakas, einem vampirischen Dämon. Stattdessen jedoch bricht kurz darauf die Pest aus.

Atmosphäre geht bei „Isle of the Dead“ über Storytelling. Das macht aber nichts, über diese düstere Insel geht man auch ohne ausgefeilten Handlungsstrang gern. Regisseur Mark Robson fehlt sicher das Händchen von Jacques Tourneur, dem Regisseur, mit dem Produzent Val Lewton 1942 und 1943 mit „Katzenmenschen“, „Ich folgte einem Zombie“ und „The Leopard Man“ seine RKO-Horror-Ära startete. Es fehlt etwas der zündende Funke, die Handschrift von Val Lewton holt dennoch einiges heraus. Das stimmungsvolle Setting und Boris Karloffs Präsenz heben „Isle of the Dead“ dann doch über den Durchschnitt.

Boris Karloff und Val Lewton

Nach „The Seventh Victim“, „The Ghost Ship“ (beide 1943) und dem Jugenddrama „Youth Runs Wild“ (1944) markiert der Film die vierte Zusammenarbeit zwischen Lewton und Robson. Ein Jahr später folgte noch „Bedlam“ (1946). Seinen spektakulärsten Film drehte Robson viel später: 1974 mit dem randvoll mit Stars inszenierten Katastrophenfilm „Erdbeben“. „Isle of the Dead“ ist nach „Der Leichendieb“ („The Body Snatcher“, 1945) und vor „Bedlam“ der zweite von drei Filmen, die Boris Karloff unter Regisseur Robson und Produzent Lewton gedreht hat – feine Arbeiten allesamt.

Empfohlen von Martin Scorsese

Meisterregisseur Martin Scorsese („GoodFellas“, „Casino“, „The Wolf of Wall Street“) hat „Isle of the Dead“ in seinen persönlichen Kanon der gruseligsten Filme aller Zeiten aufgenommen. Das mag mit einer Angst zusammenhängen, lebendig begraben zu werden, denn Scorsese begründet das mit einer Szene, in der das Szenario vorkommt; es ist dennoch bemerkenswert, zeigt es doch einerseits, dass sich moderne Filmemacher auch heute von sehr alten Filmen inspirieren lassen, zum anderen offenbart es den Einfluss, den die Filme von Produzent Val Lewton auf heutige Regisseure haben.

Böcklins Gemädlezyklus „Die Toteninsel“ ist im Werk von Produzent Val Lewton nicht nur bei „Isle of the Dead“ Thema: Bereits zwei Jahre zuvor diente eins der Gemälde als subtile Andeutung in „Ich folgte einem Zombie“: Man sieht es im Zimmer der bedauernswerten, mit dem Zombie-Fluch belegten Patientin Jessica Holland (Christine Gordon) hängen.

The Val Lewton Horror Collection

Da die Kollaboration zwischen Mark Robson und Val Lewton hierzulande sträflich vernachlässigt worden ist, erlaube ich mir, auf die 5-DVD-Box „The Val Lewton Horror Collection“ hinzuweisen, die 2005 in den USA erschienen ist. Sie enthält neun Filme aus der überschaubaren Produzenten-Filmografie Lewtons, darunter vier Regiearbeiten Robsons – es fehlt „Youth Runs Wild“, der ja kein Horrorfilm ist. Leider ist die Box vergriffen und im Gebrauchthandel mittlerweile recht teuer. Auch nach den Einzel-DVDs mit jeweils zwei Filmen kann man Ausschau halten. Sie enthalten allerdings keine deutsche Tonspur und sind nur in Playern abspielbar, die den nordamerikanischen Regionalcode akzeptieren.

Produzent Val Lewton

Über Val Lewton habe ich auch in gedruckter Form geschrieben: Ausgabe #12 von „35 Millimeter – Das Retro-Filmmagazin“ mit dem Titelschwerpunkt Horror enthält einen von mir verfassten Beitrag über die Produzentenlegende. Das Heft ist allerdings mittlerweile vergriffen.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Boris Karloff sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Veröffentlichung (USA): 4. Oktober 2005 als Bestandteil der 5-DVD-Box „The Val Lewton Collection“ mit neun Spielfilmen und einer Doku

Länge: 72 Min.
Altersfreigabe: ungeprüft
Sprachfassungen: Englisch
Untertitel: Englisch, Spanisch, Französisch
Originaltitel: Isle of the Dead
USA 1945
Regie: Mark Robson
Drehbuch: Ardel Wray
Besetzung: Boris Karloff, Ellen Drew, Marc Cramer, Alan Napier, Katherine Emery, Helene Thimig, Jason Robards Sr., Ernst Deutsch
Vertrieb: Turner Home Entertainment

Copyright 2016 by Volker Schönenberger

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Bedlam – Finstere Zustände in der geschlossenen Einrichtung

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Bedlam

Von Volker Schönenberger

Horrordrama // Das bis ins Jahr 1247 zurückzuverfolgende Bethlem Royal Hospital in London ist unter der Kurzform „Bedlam“ zum Synonym für menschenunwürdige Unterbringung psychisch Kranker geworden. Ab dem 14. Jahrhundert als Verwahranstalt für Geisteskranke genutzt, kam es erst ab 1815 nach und nach zu Reformen, die die Zustände in Einrichtungen wie dem „Bedlam“ in Großbritannien langsam verbesserten. Als South London and Maudsley NHS Foundation Trust existiert die Institution noch heute.

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A Rake’s Progress (William Hogarth): Druck der achten Platte des Kupferstichs

Boris Karloff als hartherziger Anstaltsleiter

Mark Robsons „Bedlam“ ist im London des Jahrs 1761 angesiedelt und verfolgt die Bemühungen der jungen Nell Bowen (Anna Lee), die Zustände im St. Mary’s of Bethlehem Asylum zu verbessern, wo Anstaltsleiter George Sims (Boris Karloff) mit harter Hand und ohne Mitgefühl herrscht. Eine Intrige von Sims bringt Nell vor einen Ausschuss, der ihr prompt Geisteskrankheit bescheinigt – die junge Frau wird selbst Insassin von „Bedlam“.

Humanitäre Botschaft

Der über weite Strecken recht dialoglastige Film entfaltet seinen Horror erst von dem Moment an, wenn Nell Bowen als Geisteskranke in die Institution eingewiesen wird und somit in die Fänge ihres Widersachers Sims gerät. Nells Ausweglosigkeit lässt frösteln, dennoch verliert sie nie die Hoffnung und bewahrt sich ihren Humanismus. Nach heutigen Maßstäben ist das ohnehin milder Horror, zumal Regisseur Mark Robson darauf verzichtet hat, die Insassen von „Bedlam“ exploitativ zur Schau zu stellen. Das kommt der humanitären Botschaft des Films zugute, der eher als Drama und bedingt als milder Grusler anzusehen ist.

Inspiriert von William Hogarth

„Bedlam” ist laut Vorspann inspiriert von der achten Platte von William Hogarths Gemälde- und Kupferstichserie „A Rake’s Progress“ („Werdegang eines Wüstlings“), die Aufstieg und Fall eines reichen Erben thematisiert, der am Ende in „Bedlam“ landet. Der für seine Sozialkritik bekannte englische Maler (1697–1764) schuf „A Rake’s Progress“ in den Jahren 1733 bis 1735.

Letzte Zusammenarbeit von Mark Robson mit Boris Karloff und Val Lewton

Nach „Der Leichendieb“ („The Body Snatcher“) und „Isle of the Dead“ (beide 1945) markiert „Bedlam“ den dritten und letzten Film, den Boris Karloff unter Produzent Val Lewton gedreht hat. Es ist obendrein die fünfte und letzte Zusammenarbeit von Regisseur Mark Robson mit Lewton nach „The Seventh Victim“, „The Ghost Ship“ (beide 1943), „Youth Runs Wild“ (1944) und „Isle of the Dead“ (1945). Robson wurde später für seine Regiearbeiten „Glut unter der Asche“ (1957) mit Lana Turner und Arthur Kennedy sowie „Die Herberge zur sechsten Glückseligkeit“ (1958) mit Ingrid Bergman und Curd Jürgens Oscar-nominiert. Sein bekanntestes Werk ist der stargespickte Katastrophen-Actionfilm „Erdbeben“ (1974). Der 1913 in Kanada geborene Robson starb 1978.

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A Rake’s Progress (William Hogarth): das achte Gemälde

The Val Lewton Horror Collection

Da die Kollaboration zwischen Mark Robson und Val Lewton hierzulande sträflich vernachlässigt worden ist, erlaube ich mir, auf die 5-DVD-Box „The Val Lewton Horror Collection“ hinzuweisen, die 2005 in den USA erschienen ist. Sie enthält neun Filme aus der überschaubaren Produzenten-Filmografie Lewtons, darunter vier Regiearbeiten Robsons – es fehlt „Youth Runs Wild“, der ja kein Horrorfilm ist. Leider ist die Box vergriffen und im Gebrauchthandel mittlerweile recht teuer. Auch nach den Einzel-DVDs mit jeweils zwei Filmen kann man Ausschau halten. Sie enthalten allerdings keine deutsche Tonspur und sind nur in Playern abspielbar, die den nordamerikanischen Regionalcode akzeptieren.

Produzent Val Lewton

Über Val Lewton habe ich auch in gedruckter Form geschrieben: In der mittlerweile leider ausverkauften Ausgabe #12 von „35 Millimeter – Das Retro-Filmmagazin“ mit dem Titelschwerpunkt Horror findet sich ein von mir verfasster Beitrag über die Produzentenlegende.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Boris Karloff sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Veröffentlichung (USA): 4. Oktober 2005 als Bestandteil der 5-DVD-Box „The Val Lewton Collection“ mit neun Spielfilmen und einer Doku

Länge: 79 Min.
Altersfreigabe: ungeprüft
Sprachfassungen: Englisch
Untertitel: Englisch, Spanisch, Französisch
Originaltitel: Bedlam
USA 1946
Regie: Mark Robson
Drehbuch: Val Lewton (unter Synonym Carlos Keith), Mark Robson
Besetzung: Boris Karloff, Anna Lee, Billy House, Leyland Hodgson, Ian Wolfe, Richard Fraser, Glen Vernon, Jason Robards Sr., Joan Newton, Elizabeth Russell
Zusatzmaterial: Audiokommentar von Filmhistoriker Tom Weaver
Vertrieb: Turner Home Entertainment

Copyright 2016 by Volker Schönenberger

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Abbildungen „A Rake’s Progress“: gemeinfrei, entnommen bei Wikipedia

 

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