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Horror für Halloween (XIV) / John Carpenter (XIII): Vampire – Splatter im Neo-Western-Gewand

Vampires

Von Simon Kyprianou

Horror // Auf dem Papier liest sich „Vampire“ hervorragend: Wunderbare Schauspieler wie James Woods, Sheryl Lee und Maximilian Schell in einem Vampir-Western-Roadmovie von John Carpenter. Ab „Die Mächte des Wahnsinns“ von 1994 muss man allerdings einen Einschnitt in Carpenters Werk machen – nach diesem Film hat er nie wieder an seine früheren Qualitäten anknüpfen können. „Vampire“ bildet da nicht unbedingt eine Ausnahme, lässt aber die Grandezza wenigstens noch erahnen, die er hätte haben können.

Die unerschrockene Schar der Vampirjäger …

Eine Kommission der katholischen Kirche unter der Leitung von Kardinal Alba (Maximilian Schell) ist dazu berufen Vampire zu töten. Der hartgesottene Jack Crow (James Woods, „Crash“) befehligt eins ihrer Einsatzkommandos. Nachdem das Team ein Vampir-Nest ausgehoben hat, feiert es ausgelassen in einem Motel, als unvermittelt der mächtige Vampir Valek (Thomas Ian Griffith) vor der Tür steht. Beinah alle der Vampirjäger fallen dem überraschenden Überfall zum Opfer. Nur Crow, sein Freund Montoya (Daniel Baldwin) und die Prostituierte Katrina (Sheryl Lee, „Twin Peaks“) überleben den Angriff, Katrina wird dabei von ihm gebissen. Valek will eine katholische Reliquie stehlen und damit ein Ritual vollziehen, das ihn unbesiegbar machen würde: Er könnte dann unbeschadet vom Sonnenlicht des Tages auf Erden wandeln. Crow schwört Rache und will Katrina als Köder benutzen: Wird ein Mensch von einem Vampir gebissen, verbinden sich deren Gedanken per Telekinese. So wollen er und Montoya Valek verfolgen.

… bekommt es mit dem mächtigen Valek zu tun

John Carpenter erzählt diesen hanebüchenen Plot mit viel Verve, aber auch viel zu ernsthaft. Es gibt keine Reflexion der Figuren, James Woods’ Charakter ist ein Macho, der die ganze Zeit über auf einem unfassbaren Gewalt-Trip ist. Katrina wird über weite Strecken entweder beschimpft oder geschlagen. Der Regisseur findet keine ironische Distanz zu den Figuren und seiner Erzählung. Dafür inszeniert er sie stellenweise mit viel Druck: Die Kämpfe gegen die Vampire sind oft sehr schön inszeniert, insbesondere die Auseinandersetzungen am Anfang und Ende. Die Figuren sind allerdings derart ironiefrei überzeichnet, dass dem Film eine Lächerlichkeit zukommt, die ihm nicht steht.

Brutaler Trip ins amerikanische Ödland

Trotzdem funktioniert er stellenweise als gewalthaltiger Trip durch die amerikanische Ödnis, als trockener, ultra-brutaler Vampir Western ganz gut. Es ist vor allem die Ahnung von der Grandezza die möglich gewesen wäre, wenn Carpenter ihn mit derselben erzählerischen Eleganz und visuellen Kraft inszeniert hätte wie seine früheren Filme. Vielleicht wäre der Film dann mehr wie eine exzessivere Version von Kathryn Bigelows großartigem Vampirfilm „Near Dark“ geworden, den ich an dieser Stelle wärmstens empfehlen möchte, und der insbesondere im Double Feature mit „Vampire“ sicherlich hervorragend passt.

Sonnenlicht leistet gute Dienste

Die von Zensurschnitten freie Fassung von „Vampire“ ist in Deutschland immer noch indiziert und somit nicht frei verkäuflich, weshalb ich unten lediglich auf die veröffentlichten Cut-Fassungen hinweisen kann. Bei einer erneuten Prüfung würde der Film zweifellos eine Freigabe erhalten, wie viele über Jahre indizierte Horror-Filme nun bei einer Neuprüfung freigegeben werden: „The Texas Chainsaw Massacre“ samt Fortsetzung, „Hellraiser“, „Tanz der Teufel“ und „Re-Animator“, um nur einige zu nennen. Eine solche Freigabe würde sicherlich eine neue Veröffentlichung auf Blu-ray nach sich ziehen. Das wäre umso erfreulicher, als die vermeintliche Uncut-Fassung aufgrund eines Fehlers beim Mastering ebenfalls in einer Szene geschnitten ist, wenn auch nur kurz.

Der Blutsauger lauert Katrina auf

Auch wenn „Vampire“ Bestandteil von Carpenters problematischem Spätwerk ist, so ist er doch sehenswert, allein wegen der Ambitionen, die in ihm stecken. Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme des Horror-Filmemachers sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet.

Aus der Tagruhe erwacht

Veröffentlichung: 19. März 2015 als Blu-ray und DVD, 22. Oktober 2007 und 15. Mai 2007 als DVD

Länge: 101 Min. (Blu-ray), 97 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Vampires
USA/JAP 1998
Regie: John Carpenter
Drehbuch: Don Jakoby, nach einem Roman von John Steakley
Besetzung: James Woods, Daniel Baldwin, Sheryl Lee, Maximilian Schell, Thomas Ian Griffith, Tim Guinee
Zusatzmaterial: Audiokommentar von John Carpenter, Making-of, Wendecover
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment

Copyright 2017 by Simon Kyprianou

Fotos & Packshot: © 2015 Studiocanal Home Entertainment

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Horror für Halloween (IX): Junges Blut für Dracula – Bulgarischer Vampir sucht Los Angeles heim

Count Yorga, Vampire

Von Volker Schönenberger

Horror // Im Hafen von Los Angeles wird eine längliche Holzkiste entladen, die unschwer als Sarg zu identifizieren ist. Eine Stimme aus dem Off fabuliert in bedeutungsschwangerem Timbre über paranormale Phänomene und Vampire. Per Lkw gelangt die Last zu einem Anwesen in den Hügeln. Szenenwechsel: Wir werden Zeuge einer Séance, zu der Donna (Donna Anders) einige Freunde in ihr Haus geladen hat. Mit der Hilfe des mysteriösen bulgarischen Grafen Yorga (Robert Quarry) will sie Kontakt zu ihrer kurz zuvor verstorbenen Mutter aufnehmen. Der eine oder andere Teilnehmer feixt sich zwar eins, aber die Verbindung scheint zu klappen – so stark, dass Donna einen hysterischen Anfall bekommt. Zu ihrer Beruhigung setzt Yorga in einem Nebenraum Hypnose ein. Unbemerkt von den anderen und Donna selbst schlägt er sie damit aber auch gezielt in seinen Bann.

Auf dem Thron lässt es sich gut sinnieren

Nach Ende der Veranstaltung fährt das Pärchen Erica (Judy Lang) und Paul (Michael Murphy) den Grafen heim – zu oben erwähntem Anwesen. Als die beiden von dort aufbrechen wollen, bleibt ihr VW Bulli in einer Schlammpfütze stecken, die Paul zufolge dort kurz zuvor noch nicht war. Die Umgebung ist ansonsten trocken. Egal – Erica und Paul machen es sich im Bus gemütlich und haben erst einmal heißen Sex, bevor sie einschlafen. Des Nachts jedoch ertönen draußen plötzlich unerklärliche Geräusche. Erica zieht den Vorhang zurück – und blickt Graf Yorga ins gierige Gesicht. Er fletscht die Zähne …

Aus Yorga wird Dracula

Yorga? Dracula? Genau – die deutsche Titelverhunzung schlug auch 1970 erbarmungslos zu. Aus dem Originaltitel „Count Yorga, Vampire“ wurde „Junges Blut für Dracula“. Bei der Synchronisation beließ man den Namen des Grafen allerdings bei Yorga. Schwamm drüber, Hauptsache, die Leute strömen ins Kino. Dass sie sich dann anschließend wundern, einen Dracula-Film ohne Dracula gesehen zu haben, lässt sich verschmerzen. Immerhin ist der Vampir auch als Yorga tatsächlich hinter jungem Blut her – hinter älterem in Gestalt von Donnas Mutter allerdings auch.

Junges Blut für Dracula – Verzeihung: Yorga

Ursprünglich als Softsexfilm angelegt, kann „Junges Blut für Dracula“ diese Herkunft nicht ganz verleugnen. Einige Darstellerinnen haben in ihren Filmografien doch recht eindeutige Titel gelistet. Im Booklet des Mediabooks von Wicked-Vision Media findet sich der Hinweis, Robert Quarry habe sich bereit erklärt, die Hauptrolle zu spielen, sofern daraus ein klassischer Horrorfilm werde. Das verwundert zwar etwas – der größte Superstar war Quarry nicht gerade –, aber so kam es. Vielleicht hatte jemand bei American International Pictures (AIP) die Idee, Quarry zu einem neuen Horrorstar aufzubauen, um den langsam alternden Vincent Price abzulösen. Quarry tauchte bald darauf auch in „Die sieben Pranken des Satans“ („The Return of Count Yorga“, 1971) und – an der Seite von Price – in „Die Rückkehr des Dr. Phibes“ („Dr. Phibes Rises Again“, 1972) auf. 1974 war er in „Das Schreckenshaus des Dr. Death“ („Madhouse“) an der Seite von Peter Cushing und erneut Vincent Price zu sehen. Der Niedergang von AIP und des klassischen Horrorfilms verhinderten aber, dass Quarry nachhaltig in Prices Fußstapfen trat. Angeblich war sogar ein dritter Graf-Yorga-Film geplant, in dem der Vampir in der Kanalisation von Los Angeles hausen und eine Armee untoter Obdachloser anführen sollte. Klingt reizvoll – schade, dass nie etwas draus wurde. AIP hatte im Übrigen kurz zuvor bereits bei „Gruft der Vampire“ („The Vampire Lovers“) mit den britischen Hammer-Studios zusammengearbeitet.

Udo Kier lässt grüßen

Ein wenig erinnert Quarrys Graf Yorga an unseren geliebten Udo Kier, der 1974 in „Andy Warhol’s Dracula“ selbst den ikonischen Vampirfürsten verkörperte. Yorga allerdings ist bei Quarry deutlich weniger nonchalant als Kier ihn wohl verkörpert hätte, verströmt zudem eine Aggressivität, die der bösen Figur gut zu Gesicht steht.

Erica verspürt seltsame kulinarische Gelüste

Zwei Jahre vor „Dracula jagt Mini-Mädchen“ aus dem ehrwürdigen britischen Hause Hammer Films platzierte „Junges Blut für Dracula“ die Handlung in ein zeitgenössisches Setting jenseits des Gothic-Schauders des 19. Jahrhunderts. Das war modern und neu, gleichwohl bereits 1958 „Die Rückkehr des Dracula“ (auch „Draculas Blutnacht“, Originaltitel: „The Return of Dracula“) den Mythos in die Moderne verlegt hatte. Jener Film ist allerdings ein wenig in Vergessenheit geraten, was wohl auch schon 1970 der Fall war. Jedenfalls denkt man bei einem im Los Angeles des Jahrs 1970 spielenden Film wohl an urbanes Flimmern, doch Regisseur und Drehbuchautor Bob Kelljan verortete das Geschehen eher in Randgebiete der Metropole und verzichtete auf Lokalkolorit, desgleichen auch auf zeitgenössische Klänge der Popkultur wie Soulmusik. All das reduziert das Setting aufs Wesentliche – insofern die richtige Entscheidung.

Mediabook von Wicked-Vision Media

Bevor ich aufs Mediabook von Wicked-Vision Media eingehe, sei der guten Ordnung halber darauf hingewiesen, dass ich mich dem Label freundschaftlich verbunden fühle und gelegentlich als Lektor der Cover und des Booklets tätig bin – im Booklet habe ich sogar Lektorats-Credits erhalten, obwohl ich daran nicht beteiligt war. So möge denn jeder Leser für sich selbst entscheiden, ob er mein Lob für seriös oder einen Freundschaftsdienst am Publisher hält. Wer selbst schon Veröffentlichungen von Wicked-Vision Media erworben hat, dürfte aber wissen, dass der qualitative Anspruch hoch ist – und „Junges Blut für Dracula“ hält die Messlatte hoch. Üppiges Bonusmaterial (siehe unten), Sorgfalt bei der Restauration von Bild, Original-Tonspur und Synchronisation, dazu ein prima bebildertes Booklet mit zwei fachkundigen Texten zum Vampirfilm der frühen 70er im Allgemeinen und „Junges Blut für Dracula“ im Besonderen – der gegenüber Blu-rays und DVDs in herkömmlicher Verpackung vergleichsweise hohe Preis erscheint gerechtfertigt.

Niedliches Kreuz – ob es gegen …

Robert Quarry hat nie zu den ikonischen Vampir-Darstellern wie Bela Lugosi und Christopher Lee aufgeschlossen, aber damit steht er nicht allein; man denke nur an Frank Langellas unterbewertete Verkörperung von Bram Stokers Titelfigur in „Dracula“ von 1979. In Deutschland lief „Junges Blut für Dracula“ seinerzeit nur gekürzt im Kino, ebenso im Fernsehen – und war nie auf VHS oder einem anderen Medium erschienen. Umso löblicher, dass nun in einer schönen Edition Abhilfe geschaffen wurde, denn dieser „Graf Yorga, Vampire“ lässt Vampirfan-Herzen höher schlagen und bringt ihr Blut in Wallung. Das dürfte Yorga gefallen. Uns wiederum gefällt, dass Wicked-Vision Media bereits die Veröffentlichung der Fortsetzung „Die sieben Pranken des Satans“ vorbereitet.

… Graf Yorga etwas ausrichtet?

Veröffentlichung: 25. August 2017 als 2-Disc Limited Collector’s Edition (Blu-ray & DVD) im Mediabook (Auflagen: Cover A 222 Exemplare, Cover B 444 Exemplare, Cover C 333 Exemplare)

Länge: 93 Min. (Blu-ray), 89 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Count Yorga, Vampire
USA 1970
Regie: Bob Kelljan
Drehbuch: Bob Kelljan
Besetzung: Robert Quarry, Roger Perry, Michael Murphy
Zusatzmaterial: Audiokommentar mit Dr. Rolf Giesen und Dr. Gerd Naumann, Dokumentation „Shocking Cinema Vol. 2“, isolierte Musikspur, Nostalgie-Fassung, deutscher Trailer (Nostalgie-Fassung), deutscher Trailer (2017), US-Trailer, Bildergalerien, internationale Werberatschläge und Filmprogramme, 24-seitiges Booklet mit Texten von Christian Keßler und David Renske
Vertrieb: Wicked-Vision Media

Copyright 2017 by Volker Schönenberger

Fotos & Packshots: © 2017 Wicked-Vision Media

 

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Fürst der Finsternis – Russischer Vampir will ins Sonnenlicht

Vurdalaki

Von Volker Schönenberger

Horror // Einst wurde der Mönch Lawr (Mikhail Porechenkov) aus Moskau verbannt. Nun hat der junge Andrej (Konstantin Kryukov) von der Zarin den Auftrag erhalten, den Geistlichen in die russische Hauptstadt zurückzuholen. Lawr ist allerdings bockig und will im Exil bleiben. Das tut auch Not: Ein Vampirfürst ist in sein in der Gegend stehendes Schloss zurückgekehrt – und plant Gewaltiges: Ein mit dem Blut der schönen Milena (Aglaya Shilovskaya) ausgeführtes Ritual soll ihm die Fähigkeit verleihen, auch tagsüber unter den Strahlen der Sonne auf Erden zu wandeln. Seine Macht wäre damit unermesslich. Andrej und Mönch Lawr stellen sich dem Blutsauger und seinen Heerscharen gemeinsam. Können Sie die holde Milena und damit die Welt retten?

Mönch Lawr stellt sich dem Bösen entgegen

Manchmal überraschen einen ja Produktionsländer jenseits der üblichen mit internationalem Niveau. Nach „Wächter der Nacht“ (2004) und „Wächter des Tages“ (2006) durfte man beispielsweise Russland für den Bereich Dark Fantasy auf dem Zettel haben. „Fürst der Finsternis“ kann diesen Anspruch nicht erfüllen, dafür mangelt es dem Vampirfilm in zu vielen Sequenzen am Horrorfaktor. Wenn der Vampirfürst seine Blutsauger-Sklaven auf die Menschen loslässt, steigert sich das aber.

Auch Andrej kämpft wacker für den Sieg des Guten

Die Schauspielkunst ist unterdurchschnittlich, die Figurenzeichnungen sind es ebenfalls, was zum Teil allerdings auch der deutschen Synchronisation zuzuschreiben sein mag. Mit Milena ist immerhin eine starke Frauenfigur am Start. Tricks, Ausstattung und Maske haben nicht gerade das Format internationaler Big-Budget-Produktionen, aber das gilt ja auch für ganz viele Billig-Horrorstreifen aus den USA, die dennoch ihre Fans finden. Die Locations sind dennoch ansprechend ins Bild gesetzt. Ein bisschen unbeholfener Humor würzt „Fürst der Finsternis“. Keine neuen Impulse fürs Vampirgenre, aber ein annehmbarer Blutsauger-Beitrag aus Russland auf etwas trashigem Niveau.

Wird Milena ein Opfer des Vampirs?

Veröffentlichung: 5. Oktober 2017 als Blu-ray im Steelbook, als Blu-ray 3D (inkl. 2D-Version), Blu-ray und DVD

Länge: 82 Min. (Blu-ray), 79 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Russisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Vurdalaki
RUS 2017
Regie: Sergey Ginzburg
Drehbuch: Aleksey Karaulov, Evgeniy Kolyadintsev, Tikhon Kornev, Aleksei Timm, nach einem Roman von Aleksei Tolstoy
Besetzung: Konstantin Kryukov, Mikhail Porechenkov, Aglaya Shilovskaya, Mikhail Zhigalov
Zusatzmaterial: Originaltrailer, Trailershow, Wendecover
Vertrieb: Tiberius Film

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2017 Tiberius Film

 

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