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Videospielverfilmungen (XIV): Rampage – Big Meets Bigger: Dwayne Johnson laust der Affe

Rampage

Von Volker Schönenberger

SF-Action-Abenteuer // Als Schauspieler wird „The Rock“ belächelt, aber unstrittig hat sich Dwayne Johnson mit Filmen wie der „Fast & Furious“-Reihe, „San Andreas“, „Jumanji – Willkommen im Dschungel“ und „Skyscraper“ vom Wrestler zu einem der größten Actionfilmstars unserer Zeit gemausert. Seine Filme sind nicht unbedingt für Feingeister, aber das gilt ja generell fürs Actiongenre. Und da die Gage stimmt, kann es Johnson egal sein, dass er seine Karriere womöglich nie mit einem Oscar wird krönen können – im August 2019 wurde er zum zweiten Mal zum aktuell bestbezahlten Schauspieler gekürt. Es sei ihm gegönnt, ich verhehle nicht, dass der Gute auf mich einen sympathischen Eindruck macht, der sich selbst und die Figuren, die er verkörpert, nicht ernster nimmt, als es sein muss.

Verfilmung des Arcade-Games „Rampage“

„Rampage – Big Meets Bigger“ (2018) basiert auf dem legendären Arcade-Spiel „Rampage“ der 1980er-Jahre von Midway Games – der Automat taucht sogar ganz kurz auf. In dem Spiel ging es einzig darum, als überdimensionaler Gorilla, Dinosaurier oder Werwolf ganze Städte zu zerstören. Zu Beginn des Films erfahren wir mittels Texteinblendung von einem Durchbruch bei der Bekämpfung unheilbarer Krankheiten mittels Gentechnik im Jahr 1993. 2016 allerdings seien die Möglichkeiten gentechnischer Veränderung als Massenvernichtungswaffe eingestuft worden. Bald darauf im Orbit: Die Mutation einer Laborratte zu monströsen Ausmaßen führt zur Zerstörung einer Raumstation – inklusive feuriger Explosion im luftleeren Raum, wie gehabt.

Mensch (r.) und Gorilla – in trauter Freundschaft vereint

Die Trümmer verglühen in der Erdatmosphäre, dummerweise nicht alle: Proben eines geheimen Genexperiments landen an drei Orten: In Floridas Everglades kommt ein Krokodil damit in Berührung, in einem Wald in Wyoming ein Wolf. Im San Diego Wildlife Sanctuary schließlich atmet ein Schützling des Ex-Elitesoldaten und jetzigen Primatenforschers Davis Okoye (Dwayne Johnson) die Substanz ein: der sanftmütige Albino-Gorilla George (Jason Liles), ein gewaltiger Silberrücken, mit dem sich Davis in inniger Freundschaft verbunden fühlt. Als George aufgrund der Dosis des Mutationserregers zu gewaltigen Ausmaßen anwächst, wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt.

Bier hilft!

„Rampage – Big Meets Bigger“ täuscht in keiner Sekunde vor, mehr zu sein als ein großer Spaß für Jungs, und als solcher lässt er sich auch mit Freude schauen. Ein No-Brainer vor dem Herrn. Und Bier hilft! Die Sequenzen zwischen den Actionszenen lassen sich überstehen, ohne gelangweilt einzuschlafen, mehr kann man dabei nicht verlangen. Menschen werden von gigantischen Mäulern verschlungen oder großen Tatzen zermalmt – das kann man für brutal halten, aber die Altersfreigabe ab zwölf Jahren geht schon in Ordnung. Wie Sie sehen, sehen Sie nichts. Wer auf zerfetzte und zermalmte Leiber gehofft hat und sich nun beklagt, nichts dergleichen geliefert bekommen zu haben, möge bedenken, dass Filme wie dieser auch und gerade für ein junges Publikum produziert werden.

Krisenstab angesichts der Bedrohung

Der Wow-Effekt beim Anblick am Computer entstandener gigantischer Kreaturen hat sich seit Steven Spielbergs „Jurassic Park“ (1993) stark abgenutzt. Immerhin sieht das auch im Falle von „Rampage – Big Meets Bigger“ so überzeugend aus, wie das in derartigen Blockbustern nun mal aussieht. Für die Tricktechnik stand allemal ausreichend Budget zur Verfügung, dafür verantwortlich zeichnete das neuseeländische Unternehmen Weta Digital, das seit Peter Jacksons „Der Herr der Ringe“-Trilogie bestens im Geschäft der visuellen Spezialeffekte ist. Während Gorilla George mittels Motion Capture von einem Schauspieler verkörpert wurde, entstanden der Wolf und das Reptil vollständig am Computer.

George wird sauer

Die Idee, sich bei den Monstern in tatsächlich an den Wesen aus der Vorlage zu orientieren, ringt mir immerhin ein wohlwollendes Schmunzeln ab. Dass es sich bei den Kreaturen im Spiel um mutierte Menschen handelt, während im Film Tiere zu gigantischer Größe anwachsen, fällt unter künstlerische Freiheit und wird wohl nur bei „Rampage“-Puristen Stirnrunzeln verursachen. Und hier wird geklotzt und nicht gekleckert – bis kein Stein mehr auf dem anderen steht, das muss auch so sein. Wer ein Zerstörungsspiel verfilmt, muss zerstören, daran hält sich Regisseur Brad Peyton, der im Team mit seinem Superstar bereits 2015 bei „San Andreas“ überaus actionreich tätig war. Die erste Zusammenarbeit zwischen Peyton und Johnson datiert von 2012: „Die Reise zur geheimnisvollen Insel“. „San Andreas 2“ in derselben Regie-Hauptdarsteller-Konstellation ist angekündigt.

Zwei Stars aus „Watchmen – Die Wächter“

Als skrupellose Vorstandschefin des für die illegalen Genmanipulationen im All verantwortlichen Gentechnik-Unternehmens Energyne ist Malin Åkerman („Num8ers Station“, „Watchmen – Die Wächter“) zu sehen. Naomie Harris („28 Days Later“, „Moonlight“) verkörpert die Gentechnikerin Dr. Kate Caldwell, die maßgeblich an der Entwicklung der Substanz gearbeitet hat und sich nun mit Davis Okoye zusammentut, um den Schaden zu begrenzen. Jeffrey Dean Morgan („The Walking Dead“, „Watchmen – Die Wächter“) schließlich tritt als undurchsichtiger Regierungsagent Harvey Russell in Erscheinung. Die Figurenkonstellation rund um Dwayne Johnsons Gorillaflüsterer Davis Okoye können wir so durchgehen lassen.

Der Wolf mag keine Hunde – höchstens zum Frühstück

Der Einfluss der Kaijū-Monsterfilme aus den japanischen Tōhō-Studios ist unübersehbar, auch wenn wir es hier nicht mit Männern in Gummikostümen zu tun bekommen. „Rampage – Big Meets Bigger“ wird es kaum gelingen, mich zu einer zweiten Sichtung zu motivieren, war aber doch kurzweilig genug, mir eine gute Zeit zu bescheren. Wer die körpereigene Hirn-Abschaltfunktion einzusetzen versteht, kann der Zerstörungsorgie sicher etwas abgewinnen.

Dann taucht auch noch ein Krokodil auf

Die Reihe „Videospielverfilmungen“ haben wir in unserer Rubrik Filmreihen aufgeführt, Filme mit Naomie Harris unter Schauspielerinnen, Filme mit Dwayne Johnson in der Rubrik Schauspieler.

Ob die Freundschaft das aushält?

Veröffentlichung: 4. Oktober 2018 als Blu-ray 3D (inkl. 2D-Version), Blu-ray und DVD

Länge: 108 Min. (Blu-ray), 104 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Rampage
USA 2018
Regie: Brad Peyton
Drehbuch: Ryan Engle, Carlton Cuse, Ryan J. Condal, Adam Sztykiel
Besetzung: Dwayne Johnson, Naomie Harris, Malin Åkerman, Jeffrey Dean Morgan, Jake Lacy, Joe Manganiello Marley Shelton, P. J. Byrne, Demetrius Grosse
Zusatzmaterial:
Label/Vertrieb: Warner Home Video

Copyright 2019 by Volker Schönenberger

Szenenfotos & Trailer: © 2018 Courtesy of Warner Bros. Pictures, Packshots: © 2018 Warner Home Video

 
 

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Gewinnspiel: 2 x Zombie Shooter auf Blu-ray

Verlosung

Nach „Battle of the Damned“ (2013) hat sich Action-Altstar Dolph Lundgren mit „Zombie Shooter“ (2017) erneut in Untotengefilde begeben. Tiberius Film hat uns von der Verfilmung eines für Smartphones und Tablets kostenlos erhältlichen Ego-Shooters zwei Blu-rays zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Teilnahmebedingungen

Zwar bringt es mir Spaß, Filme unter die Leute zu bringen, weil sich die überwältigende Mehrzahl der Gewinnerinnen und Gewinner aufrichtig freut und höflich bedankt. Dennoch geht der Versand etwas ins Geld, zumal „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor keinen Cent Ertrag abwirft (die unten ab und zu eingeblendete Werbung schaltet WordPress). Daher: Auf völlig freiwilliger Basis darf mir jede/r Gewinner/in gern anbieten, das Porto in Höhe von 1,45 Euro zu übernehmen – oder höher beim Wunsch nach versichertem Versand. Gebt mir das aber bitte nicht schon im Kommentar mit eurer Antwort bekannt, sondern erst im Gewinnfalle. Ich will nicht in Verdacht geraten, die Sieger danach zuzuteilen.

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu meiner Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Sonntag, 17. März 2019, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage am Ende des Textes.

Seid Ihr dazu nicht in der Lage, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Ich benötige obendrein die Zusage, dass die Sendung nicht von Minderjährigen entgegengenommen werden kann. Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf die Blu-ray. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Nur eine Teilnahme pro Haushalt. Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Die verspätete Auslosung bitte ich zu entschuldigen. Je eine Blu-ray geht an

– Dirk B.,
– Michael Werner.

Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Die Rezension von „Zombie Shooter“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2019 by Volker Schönenberger

 

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Videospielverfilmungen (XIII): Zombie Shooter – Mag Dolph Lundgren die Untoten?

Dead Trigger

Von Volker Schönenberger

Horror-Action // Sein Name war Walker. Mit diesem Satz beginnt „Zombie Shooter“. Kyle Walker (Dolph Lundgren) steht mit einem Gewehr auf dem Dach eines Lkws und schaut den sich unaufhaltsam nähernden Horden von Zombies entgegen. Im Jahr 2025 hat eine globale Pandemie Milliarden von Menschen dahingerafft oder in blutrünstige Untote verwandelt. Der Konzern „Cyglobe“ immerhin profitiert davon und hat mit dem massenhaften Verkauf von Waffen Reibach gemacht. Immerhin hat das Unternehmen auch eine Forschungseinheit zur Entdeckung eines Heilmittels gebildet und in Ground Zero platziert, dem Ort, an dem das Virus erstmals auftrat: auf Terminal Island in Terminal City. Doch das Team aus Wissenschaftlern wurde von den Infizierten eingeschlossen. Der Ex-Cop Walker hat eine Spezialeinheit aus jungen Leuten zusammengestellt, mit denen er zu Ground Zero vordringt, um die Forscher und ihre Erkenntnisse herauszuholen.

Filmische Adaption eines Smartphone-Shooters

„Dead Trigger“, so der Originaltitel, basiert auf dem 2012 veröffentlichten Videospiel für Smartphones und Tablets, einem Ego-Shooter (First-Person-Shooter), dem aufgrund großer Download-Zahlen ein Jahr später bereits eine Fortsetzung folgte. Kostete das Spiel anfangs noch 99 Cent, so vertrieb es Madfinger Games nach einiger Zeit kostenlos, um die massive Produktpiraterie einzudämmen – Erlöse erzielt der Publisher mit Werbung und dem Verkauf von Gegenständen, Waffen und Munition im Spiel, den sogenannten In-App-Purchases, wobei der Publisher betont, es lasse sich vollständig auch ohne diese spielen.

Stoisch harrt Walker …

So simpel wie die Handlung der beiden Spiele – ich habe sie kurz angetestet – gestaltet sich auch die der Verfilmung, auch wenn sich der Beginn durchaus abwechslungsreich gestaltet. Die Militärorganisation CSU (ob die Produzenten die gleichnamige bayrische Volkspartei kannten?) rekrutiert junge Leute für eine Spezialeinheit, die etwas auf dem Kerbholz haben, dafür aber über besondere Fähigkeiten verfügen, sei es im Kickboxen oder in puncto Videospielen. Was sie für diesen Einsatz prädestiniert, bleibt offen, sie dienen letztlich nur als Kanonenfutter. Zu Beginn erinnern einige Sequenzen rund um die CSU an Paul Verhoevens „Starship Troopers“, auch das „Resident Evil“-Franchise stand natürlich Pate. Die Rekrutierung der Spezialeinheit kennt man aus diversen Filmen, so lernen wir sie alle kurz kennen, größeres Interesse an ihnen vermag ihre Vorgeschichte jedoch nicht zu wecken. Mit einem Twist im Epilog soll das Ganze einen Sinn bekommen, so recht logisch erscheint das aber nicht.

Splatter mit CGI und Make-up

Etwas mehr Humor hätte dem Horror-Actionfilm gutgetan, er beschränkt sich auf ein paar kurze Einsprengsel, etwa als sich ein übereifriger Rekrut in der Grundausbildung beim Herannahen des ersten Zombies versehentlich den Kopf wegschießt. Apropos Kopfwegschießen: Der Blutgehalt ist hoch und besteht aus einer Kombination aus CGI und praktischen Make-up-Effekten. Die niedrige FSK-16-Einstufung überrascht da etwas. Sie war Tiberius Film offenbar zu niedrig, weshalb das Label einen Trailer mit FSK-18-Freigabe ins spärliche Zusatzmaterial packte, um doch das rote Logo aufs Cover pappen zu können. Diesen Etikettenschwindel kennen wir zur Genüge.

… der Zombies, die da kommen

Über weite Strecken besteht „Zombie Shooter“ aus einer Abfolge von Actionszenen mit sich nähernden Infizierten und kurzen Phasen der Erholung für Protagonisten und Publikum. Auf Dauer gestaltet sich das ermüdend, zumal die Zombieattacken nicht besonders gut getimt sind und dramaturgisch amateurhaft wirken. Die Spezialeinheit lässt sich immer wieder von Untoten überraschen, die aus dem Nichts auftauchen und angreifen. Das führt zum erwarteten Blutzoll, der die Gruppe peu à peu dezimiert. Auf die Ego-Perspektive wurde komplett verzichtet, das kann man gut oder schlecht finden – mir ist es gleichgültig.

Immerhin: Manfred Lehmann synchronisiert Dolph Lundgren

Dolph Lundgren hat sich erstmals 2013 mit „Battle of the Damned“ ins Zombiegenre gewagt. Ob er auf den Geschmack gekommen ist und deshalb das Engagement für „Zombie Shooter“ angenommen hat? Vermutlich war er einfach wenig wählerisch, ein paar Mal darf Lundgren zeigen, dass er’s noch drauf hat. Zur Sichtung lag mir lediglich die deutsche Synchronfassung vor, die sich wechselhaft gestaltet. Für Lundgren wurde immerhin kein Geringerer als sein Stammsprecher Manfred Lehmann engagiert, der immer Spaß an billigen Action-Machwerken hat. So kann Walker wenigstens mit passender Stimme ein paar markige Einzeiler vom Stapel lassen, auch wenn etwas mehr Augenzwinkern angebracht gewesen wäre. Die übrigen deutschen Sprecher hinken arg hinterher, die billige Dialogregie der deutschen Synchronisation reißt somit auch nichts heraus. Das gilt auch für den preiswert eingekauften Synthie-Score.

Die jungen Rekruten werden ins Feuer geworfen

Ein bisschen Serienprominenz steht Lundgren zur Seite, darunter Isaiah Washington aus „Grey’s Anatomy – Die jungen Ärzte“, der einen Soldaten spielt. Als Forscherin Tara Conlan ist Autumn Reeser („Hawaii Five-O“, „O. C., California“) zu sehen, ihren Vater General Conlan spielt Joel Gretsch („4400 – Die Rückkehrer“, „V – Die Besucher“). Dem Vernehmen nach behinderten diverse Probleme bei den Dreharbeiten die Produktion. Fast bin ich versucht zu schreiben: Das sieht man dem Film an (hoppla, jetzt habe ich’s geschrieben), aber ob er ohne Querelen ein gänzlich anderer geworden wäre? So oder so reiht sich „Zombie Shooter“ in die Vielzahl uninspirierter Zombiefilme an der Grenze zum Trash und darüber hinaus ein, die seit vielen Jahren den Markt überschwemmen. Aber da sie den Markt überschwemmen, gibt es offenbar auch ein Klientel an Horrorfans, die Geschmack an derlei Massenware finden, sonst würden diese Streifen irgendwann wohl nicht mehr produziert werden. Es wird sich also schon jemand finden, der sich den Film ins Zombieregal stellt. Neben „FPS – First Person Shooter“ (2014), „Dead Rising – Watchtower“ (2015) und „Dead Rising – Endgame“ (2016) wird sich schon ein Plätzchen finden. Welche weiteren Videospielverfilmungen mit Untoten kennt Ihr?

Hat Tara Conlan ein Heilmittel gefunden?

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Dolph Lundgren sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet. Videospielverfilmungen haben wir in der Rubrik Filmreihen aufgeführt.

Es werden nicht weniger

Veröffentlichung: 7. Februar 2019 als Blu-ray und DVD

Länge: 91 Min. (Blu-ray), 87 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Dead Trigger
USA 2017
Regie: Mike Cuff, Scott Windhauser
Drehbuch: Heinz Treschnitzer, Mike Cuff, Scott Windhauser
Besetzung: Dolph Lundgren, Alyona Chekhova, Brandon Beemer, Derek Boone, Isaiah Washington, James Chalke, Autumn Reeser, Romeo Miller, Bleona, Derek Boone, Tamara Braun
Zusatzmaterial: Trailer, Trailershow, Wendecover
Label: Tiberius Film
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment

Copyright 2019 by Volker Schönenberger
Szenenfotos & Packshot: © 2019 Tiberius Film

 
 

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