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Stirb oder töte – Cooler Blonder als Gun for Hire

Killer calibro 32

Von Volker Schönenberger

Western // Ein brutaler Vorarbeiter schikaniert seine Untergebenen, die beim Bau einer Bahnstrecke schuften müssen. Ihr aller Boss tut sich ebenfalls mit Skrupellosigkeit hervor. Das bekommt ihm schlecht, als der blonde Silver (Peter Lee Lawrence) auftaucht und ihn kurzerhand abknallt. Die Arbeiter hatten zusammengelegt und den Auftragskiller für 1.000 Dollar engagiert.

Ein Postkutschenüberfall endet mörderisch

Szenenwechsel: Mit einem gezielten Schuss auf den Kutscher stoppt eine Bande Maskierter in hellen Trenchcoats eine Postkutsche. Die im Boden des Fahrzeugs verborgenen Geldsäcke sind schnell gefunden – offenbar wussten die Gangster Bescheid. Als eine Passagierin dem Anführer der Bande die Maske vom Gesicht zieht, besiegelt sie damit das Ende aller Insassen.

Lukrativer Auftrag für den blonden Killer

Die führenden Männer von Carson City wollen sich die Überfälle nicht mehr bieten lassen. Für 2.000 Dollar pro Kopf eines Banditen plus 10.000 Dollar im Erfolgsfall beauftragen sie Silver, sich der Sache anzunehmen. Der hält sich zwar auch gern im Saloon auf, lässt sich aber die Chance auf ein gutes Geschäft nicht entgehen – selbst wenn es mit Risiken verbunden ist.

„Ich betreibe das beruflich. Mein Satz ist 1.000 Dollar. Aber ich übernehme nur Leute, die das auch verdient haben – und bin dabei noch ausgesprochen entgegenkommend: Ich gebe ihnen nämlich die Chance, sich zu verteidigen.“ So beschreibt Silver während eines kurzen Aufenthalts in einer Gefängniszelle sein Metier – wohl weniger für seinen Zellengenossen Spot Averell (Alberto Dell’Acqua) als für Zuschauer, denen manche Regisseure alles deutlich erklären müssen. Silver jedenfalls tötet nur in – wenn auch provozierter – Notwehr, weil er nicht am Galgen enden will. Eine verständliche Haltung.

Keilerei im Saloon

Der junge und ebenfalls blonde Spot dient in seiner Naivität anfangs als Comic Relief. So zettelt er kurz nach der Entlassung der beiden aus der Zelle im Saloon eine zünftige Schlägerei an, die Silver alsbald beendet. Später bekommt Spots Figur aber auch Tragweite.

Silver hält sich gern am Pokertisch auf

Während seines riskanten Auftrags muss sich Silver gleich zweifach mit der holden Weiblichkeit befassen: zum einen der Saloonbesitzerin Beth (Agnès Spaak), die ihn gern engagiert, um mit Störenfrieden in ihrem Etablissement kurzen Prozess zu machen; zum anderen mit Janet (Lucy Scay), Tochter eines der ermordeten Postkutscheninsassen. Einige gar nicht mal unwichtig wirkende Sequenzen kommen auch in der deutschen Tonspur lediglich in Italienisch mit deutschen Untertiteln daher, offenbar gab es früher mal eine gekürzte deutsche Version. Womöglich handelt es sich dabei sogar um die ursprüngliche deutsche Kinofassung. Schade für die damaligen Filmgucker, die sich auf diese Weise die eine oder andere Lücke selbst erklären mussten.

Schauspieldebüt unter Sergio Leone

Alfonso Brescias („Sein Wechselgeld ist Blei“) Italowestern hat sogar eine regelrechte Whodunit-Krimihandlung zu bieten – die Suche nach der Existenz des Gangsterbosses gestaltet sich interessant und fintenreich. Sein Protagonist agiert Italowestern-typisch skrupellos und hat in der deutschen Synchronisation sogar ein paar lässige Oneliner auf Lager. Der deutsche Schauspieler Peter Lee Lawrence verkörpert ihn mit einer gehörigen Portion Coolness. Das hat zwar kein Clint-Eastwood-Format, lässt sich aber mit Freude anschauen. Lawrence hieß eigentlich Karl Otto Hyrenbach und Thieme und gab sein Spielfilmdebüt 1965 in Sergio Leones „Für ein paar Dollar mehr“ mit Clint Eastwood. Er starb bereits 1974 im Alter von 30 Jahren an einem Hirntumor.

Koch Films gräbt immer wieder interessante klassische Western und Italowestern aus. Das Label hat „Stirb und töte“ in seiner noch recht frischen Reihe „Westernhelden“ platziert, die offenbar Italowestern vorbehalten ist. Bild- und Tonqualität sind erfreulich, der Film bringt ebenfalls Spaß, auch ohne außergewöhnlich aus dem Genre hervorzustechen – eine gelungene Veröffentlichung.

Die Filme der Reihe „Westernhelden“:

01. Rocco – Der Mann mit den zwei Gesichtern (Sugar Colt, IT/SP 1966)
02. Pistoleros (All’ombra di una colt, IT/SP 1965)
03. Verflucht, verdammt und Halleluja (E poi lo chiamarono il magnifico, IT/F 1972)
04. Den Geiern zum Fraß (All’ultimo sangue, IT 1968)
05. Stirb oder töte (Killer calibro 32, IT 1967)
06. Ein Halleluja für zwei linke Brüder (Jesse & Lester – Due fratelli in un posto chiamato Trinità, IT 1972, Rezension folgt in Kürze)

Mit Spot (l.) heftet sich ein Bewunderer an die Fersen des Auftragskillers

Veröffentlichung: 11. Januar 2018 als 2-Disc Edition „Westernhelden“ #05 (Blu-ray & DVD)

Länge: 94 Min. (Blu-ray), 91 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch, Italienisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Killer calibro 32
US-Titel: Killer Caliber .32
IT 1967
Regie: Alfonso Brescia (als Al Bradley)
Drehbuch: Lorenzo Gicca Palli (als Enzo Gicca)
Besetzung: Peter Lee Lawrence, Agnès Spaak, Lucy Scay, Massimo Righi (als Max Dean), Alberto Dell’Acqua (als Cole Kitosch), Andrea Bosic (als Andrey Bosic), Nello Pazzafini (als Red Carter), Valentino Macchi (als Robert Steevenson),Mirko Ellis, Hélène Chanel (als Sherill Morgan)
Zusatzmaterial: Trailer, Interview-Featurette, Bildergalerie mit seltenem Werbematerial
Label/Vertrieb: Koch Films

Copyright 2018 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2018 Koch Films

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Draußen wartet der Tod – Mit Lockenkopf ins Western-Getümmel

The Last Frontier

Von Volker Schönenberger

Western // Hui, da trägt der gute Victor Mature aber einen skurrilen Lockenkopf zur Schau. Im selben Jahr wie „Draußen wartet der Tod“ drehte er mit „Der Speer der Rache“ („Chief Crazy Horse“) einen Western, in dem er einen Indianer verkörperte – den berühmten berühmten Häuptling Crazy Horse.

Die Indianer lauern schon

In „The Last Frontier“, so der Originaltitel, verkörpert Mature den Trapper Jed Cooper, dem nach erfolgreicher Jagd mit seinen Freunden Gus (James Whitmore) and Mungo (Pat Hogan) der Indianerhäuptling Red Cloud (Manuel Dondé) all ihre Pelze nebst Pferden und Gewehren abgenimmt. Der Stammesführer ist ungehalten, weil sich in seinen Jagdgründen Soldaten breitmachen. So lässt sich das Trio im nahe gelegenen Fort Shallan von Captain Glenn Riordan (Guy Madison) als Scouts anwerben. Jed verguckt sich schnell in die aparte Corinna Marston (Anne Bancroft), Ehefrau des Kommandanten Colonel Frank Marston (Robert Preston), der anfangs abwesend ist und sich bei seiner Rückkehr als tyrannischer und unbelehrbarer Mann entpuppt.

Indianer gegen Soldaten – und Victor Mature mittendrin

Weite Landschaften, Indianer auf dem Kriegspfad, Soldaten mit einem starrsinnigen Kommandanten, der keine Hemmungen hat, seine Männer in den Tod zu schicken, ein tapferer Held und eine schöne Frau – „Draußen wartet der Tod“ weist viele typische Merkmale eines klassischen Hollywood-Westerns auf und ist doch ein ungewöhnliches Werk in der Filmografie des großen Western-Spezialisten Anthony Mann („Meuterei am Schlangenfluss“). Das liegt nicht nur, aber hauptsächlich an der Figur Jed Cooper, von Victor Mature trotz der erwähnten Frisur mit ganz viel Spielfreude verkörpert. Der zum Scout gewordene Trapper trinkt gern mal einen, grölt dann herum und hält mit seiner Meinung nicht hinter den Berg, während er sich einen grinst. Das verleiht dem Film eine etwas absonderliche Leichtfertigkeit, die das ernste Thema der Indianerkriege in den Hintergrund rücken lässt. Unklar bleibt auch, weshalb Cooper unbedingt Soldat werden will, liebt er doch seine Freiheit und gibt er sich doch auch als ziviler Scout gern mal ungehorsam. Sieht der Trapper es als so erstrebenswert an, endlich „zivilisiert“ zu werden? Die Frage muss hier offen bleiben.

Noch ahnen Jed Cooper (M.) und seine Freunde nicht, dass …

Die Leichtfertigkeit schwindet später, wenn sich der Konflikt zwischen Jed Cooper und Colonel Marston zuspitzt. Das gipfelt in einem intensiven Zweikampf zwischen dem Scout und einem Untergebenen Marstons und einer anschließenden bedrohlichen Ruhe vor dem Sturm. Die Dreiecksgeschichte zwischen Cooper, Marston und dessen Frau Corinna stört da fast etwas, sie dient in erster Linie dem Zweck, den Konflikt der beiden Männer zu verschärfen. Die junge Anne Bancroft („Die Reifeprüfung“) hatte da zu einem frühen Zeitpunkt ihrer Laufbahn noch nicht viel Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Die hatte allerdings Guy Madison („Der brennende Pfeil“), dessen Nebenrolle als Captain Riordan anfangs recht unbedeutend wirkt. Mit der Zeit entwickelt die Figur aber großes Profil – Riordan schwankt zwischen seinem Gehorsam als Offizier, seiner Loyalität zur Armee und seinem gesunden Menschenverstand, der ihm sagt, dass er seinen Vorgesetzten Colonel Marston stoppen muss.

… sich die Indianer nehmen, was sie begehren

Die Bild- und Tonqualität der Blu-ray ist gelegentlich uneinheitlich. Ein paar Mal lässt die Bildschärfe am Rand etwas nach. Insgesamt aber eine anständige Veröffentlichung eines schönen Westerns, auch wenn er nicht zu den bekanntesten und auch nicht zu den besten Regiearbeiten Anthony Manns zählt.

Abgebrannt gelangen die drei Trapper …

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Anthony Mann sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Victor Mature unter Schauspieler.

… nach Fort Shallan

Veröffentlichung: 7. Dezember 2017 als Blu-ray, 30. Oktober 2015 als DVD

Länge: 8 Min. (Blu-ray), 97 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Originaltitel: The Last Frontier
USA 1955
Regie: Anthony Mann
Drehbuch: Philip Yordan, Russell S. Hughes, nach dem Roman „The Gilded Rooster“ von Richard Emery Roberts
Besetzung: Victor Mature, Guy Madison, Robert Preston, Anne Bancroft, James Whitmore, Russell Collins, Peter Whitney, Pat Hogan
Zusatzmaterial: Bildergalerie, Trailershow, Wendecover
Label: explosive media
Vertrieb: Koch Films (Blu-ray), Al!ve AG (DVD)

Copyright 2018 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2017 explosive media / Koch Films

 

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Clint Eastwood (XIX): Ein Fremder ohne Namen – Mystischer Antiheld kommt aus dem Nichts

High Plains Drifter

Von Simon Kyprianou

Western // Ein namenloser Reiter (Clint Eastwood) kommt in dem abgelegenen, kargen Goldgräbernest Lago an. Es scheint, als schäle er sich aus den Hitzewellen heraus, geisterhaft taucht er plötzlich am Horizont auf. Kaum in dem Kaff angekommen, tötet er erst einmal eine Reihe Revolvermänner, die von den Bewohnern zum Schutz angeheuert wurden. Danach vergewaltigt er eine Frau (Marianna Hill).

Ein Fremder ohne Namen trifft ein …

Die Leute in der Stadt sind verängstigt, denn drei weitere Revolvermänner haben dem Ort und seinen Bewohnern Rache geschworen – sie hatten sich die Goldreserven der Stadt angeeignet und die Bevölkerung terrorisiert, bis es irgendwann gelang, sie ins Gefängnis zu verfrachten. Der namenlose Fremde wird, trotz oder gerade wegen seiner kaltblütigen Gewalttaten, schnell als neuer Beschützer eingestellt. Nun fängt er seinerseits an, die Bewohner zu demütigen und zu terrorisieren. Er lässt die Häuser rot streichen, den Ortsnamen in „Hell“ – also Hölle – ändern und will den drei Gangstern einen großen Empfang bereiten. Diejenigen Einwohner, die sich gegen ihn stellen, tötet er kaltblütig.

… und beginnt aufzuräumen

Clint Eastwood, so scheint es, wollte in diesem Film fortführen, was die italienischen Western schon angedeutet, beziehungsweise in weniger radikaler Form in sich getragen haben: mystische, geisterhafte Figuren unbekannter, möglicherweise spiritueller Herkunft und eine allgegenwärtige Amoralität. Das schlägt sich in einigen von Eastwoods US-Western nieder, besonders auch in dem ebenfalls sehr interessanten „Pale Rider – Der namenlose Reiter“ von 1985.

Im folgenden Absatz wird etwas gespoilert

Dabei inszeniert Eastwood den Namenlosen trotz dessen unmoralischen Tuns sehr faszinierend – und er versucht gar nicht erst, dessen Problematik zu umgehen. Sein Fremder ist eine Erlöser-Figur, Eastwood dichtet seinem Protagonisten kaum verhohlen einen jenseitigen Ursprung an, macht ihn zum Wiederauferstandenen oder Wiedergänger. Solche Erlöser-Figuren sind problematisch, weil sie immer auch faschistoid und diktatorisch sind, weil sie qua Definition allen anderen überlegen sind. Und so inszeniert Eastwood diese Figur dann auch hoch problematisch, nicht darum bemüht ihr Sympathien zukommen zu lassen, aber auch die Rezeption dieser Figur bei den Dorfbewohnern ist ambivalent. Das sieht man vor allem in der Vergewaltigungsszene, in der die Frau ihrer Vergewaltigung gegenüber uneindeutige Gefühle entwickelt – sie gibt nach kurzer Zeit ihre Gegenwehr auf, empfindet gar Lust. Man muss aber hier aufpassen: Eastwood verharmlost oder legitimiert diese Tat nicht, er inszeniert sie als brutalen Akt der Gewalt. Natürlich kann und soll man die Szene aufgrund des Lustempfindens der Frau trotzdem kritisch sehen beziehungsweise sie zum besonderen Gegenstand kritischer Rezeption machen.

Das bekommt einigen Personen weniger gut

„Ein Fremder ohne Namen“ ist als Western hervorragend, Eastwood inszeniert den Film elegant und findet viele gute Bilder. Das Dorf wurde als Set an einem See gebaut und nicht im Studio gedreht, und Eastwood nutzt dieses Set visuell sehr schön aus. Insbesondere am Ende, wenn es vollständig rot angestrichen ist, dann in Flammen steht und inmitten dieser Zerstörung die letzten Kämpfe ausgetragen werden, findet Eastwood groteske, brutale Bilder. Das erinnert ein wenig an Sam Fuller und dessen Film „Shock Korridor“ an dessen Ende Fuller sein Set flutet und zerstört und in diesem Chaos die letzten Filmminuten stattfinden.

Clint Eastwood bricht mit Genremustern

Es ist ein überaus sehenswerter, idiosynkratischer Film, der sich geschickt vielen bekannten Genremustern entzieht, wie es immer wieder in Eastwoods Werk zu bemerken ist, zum Beispiel in seinem Regiedebüt „Sadistico – Wunschkonzert für einen Toten“, oder später im erwähnten „Pale Rider“.
„Ein Fremder ohne Namen“ war in Deutschland bislang indiziert und somit nicht einfach zu erwerben, im Fernsehen ist nur eine gekürzte Fassung ausgestrahlt worden. Den Bemühungen von capelight pictures ist es zu verdanken, dass die Indizierung im letzten Jahr aufgehoben wurde und der Film in einer sehr schönen Edition nun endlich frei verkäuflich ist. Das Label hat den Film in einem schmucken Mediabook veröffentlicht, leider ohne Extras, abgesehen von einem informativen Booklettext von Marcus Stiglegger, den man in vielen neuen Veröffentlichungen als Bookletautor lesen oder als Audiokommentator hören kann. Im Mediabook liegt der Film sowohl als DVD als auch als Blu-ray vor.

Ist Lago die Hölle?

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von oder mit Clint Eastwood sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet.

Welche Absichten verfolgt der Namenlose?

Veröffentlichung: 19. Januar 2018 als 2-Disc Limited Collector’s Edition Mediabook (Blu-ray & DVD) und DVD

Länge: 105 Min. (Blu-ray), 101 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 18
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Originaltitel: High Plains Drifter
USA 1973
Regie: Clint Eastwood
Drehbuch: Ernest Tidyman
Besetzung: Clint Eastwood, Verena Bloom, Marianna Hill, Geoffrey Lewis, Jack Ging, Stefan Gierasch, Billy Curtis, Walter Barnes, Robert Donner, Paul Brinegar, Richard Bull, John Hillerman
Zusatzmaterial (nur Mediabook): Booklet
Label: capelight pictures
Vertrieb: Al!ve AG

Copyright 2018 by Simon Kyprianou
Fotos & Packshot: © 2018 Al!ve AG / capelight pictures

 

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