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The Last Full Measure – Keiner bleibt zurück: Heldenmut im Vietnamkrieg

The Last Full Measure

Von Lucas Gröning

Kriegsdrama // Sehnen wir uns nicht alle nach Helden? Nach Vorbildern, an deren beispiellosen Taten wie uns orientieren können und deren Charaktereigenschaften universell in Kategorien wie „gut“ und „richtig“ eingeordnet werden können? Hingabe gehört natürlich zu diesen Eigenschaften, genauso wie Mut, Tapferkeit und Selbstlosigkeit. Eine Person, die im klassischen Sinne als ein solches Vorbild dienen könnte, ist wohl William H. Pitsenbarger, ein ehemaliger US-Soldat, der für die Amerikaner bis zu seinem Tod im Vietnamkrieg kämpfte. Er starb am 11. April 1966 , während er eine Gruppe GIs versorgte, die sich in einer ausweglosen Situation befand. Für seine Verdienste, besonders in dieser Situation, wurde er posthum mit dem Air Force Cross ausgezeichnet, der zweithöchsten militärischen Auszeichnung der amerikanischen Luftstreitkräfte. Im Jahr 2000 wiederum wurde Pitsenbarger sogar die höchste Ehrung Medal of Honor zuteil. Mit „The Last Full Measure“ widmet sich nun ein Film den Ereignissen rund um den 11. April 1966 und den Bemühungen, Pitsenbarger und seinen Heldenmut nachträglich zu würdigen.

Scott Huffman (r.) ist als Jurist im Pentagon tätig

Regisseur Todd Robinson, der auch das Drehbuch schrieb, ist vor allem durch das Krimidrama „Lonely Hearts Killers“ (2006) mit John Travolta, Salma Hayek und Jared Leto sowie den Militär-Thriller „Phantom“ (2013) mit Ed Harris bekannt – bei beiden war er ebenfalls für Drehbuch und Regie in Personalunion tätig. Für „The Last Full Measure“ holte sich Robinson gleich eine ganze Reihe von Hollywood-Legenden, die die Darstellung der einzelnen Charaktere übernahmen. Zu der illustren Runde gehören unter anderen die Oscar-Preisträger Christopher Plummer („Beginners“) und William Hurt („Kuss der Spinnenfrau“) sowie die Oscar-Nominierten Samuel L. Jackson („Pulp Fiction“) und Ed Harris („Apollo 13“). Für den zwei Mal ebenfalls für den Oscar nominierten Peter Fonda („Easy Rider“), sollte es die letzte Rolle vor seinem Tod im Jahr 2019 werden. Die Hauptrolle des fiktiven Charakters Scott Huffman wird von Sebastian Stan verkörpert, der einem breiten Publikum vor allem durch seine Darstellung des Winter Soldiers Bucky Barnes aus dem Marvel Cinematic Universe bekannt sein dürfte.

Zwei Formen von Ästhetik

„The Last Full Measure – Keiner bleibt zurück“ konzentriert sich zunächst auf den erwähnten Scott Huffman. Dieser ist im Jahr 1998 im Stab des Pentagons als Anwalt tätig und wird damit beauftragt, eine Anfrage des Vietnam-Kriegsveterans Tully (William Hurt) und der Eheleute Frank und Alice Pitsenbarger (Christopher Plummer, Diane Ladd) zu bearbeiten, die darauf abzielt, dem in Vietnam gefallenen US-Soldaten William Pitsenbarger (Jeremy Irvine) 32 Jahre nach dessen Tod für die zu Beginn geschilderten Ereignisse die Medal of Honor zu verleihen. Huffman geht der Sache auf die Spur und sucht dazu das Gespräch mit Überlebenden des Gefechts von damals. Er trifft auf die Vietnam-Kriegsveteranen Takoda (Samuel L. Jackson), Mott (Ed Harris) und Burr (Peter Fonda), die ihm ihre Versionen der damaligen Ereignisse schildern. Mit der Zeit kommt Huffman einer Verschwörung auf die Spur, mit deren Aufklärung er womöglich seine Karriere gefährdet. Angesichts der Schwangerschaft seiner Frau Tara (Alison Sudol) stellt ihn das vor ein Dilemma.

Der Vietnam-Veteran Tully will einen gefallenen Kameraden ehren

Der Film erzählt seine Geschichte auf zwei Zeitebenen: Zum einen sehen wir Huffman und die andere Protagonisten, wie sie im Jahr 1998 für die Auszeichnung Pitsenbargers mit der Medal of Honor streiten. Zum anderen zeigt uns das Kriegsdrama die Begebenheiten rund um die Schlacht im Jahr 1966 und schildert uns so die Blicke der Kriegsveteranen auf die Taten des gefallenen Soldaten. Beide Zeitstränge sind stilistisch klar voneinander abgegrenzt. Dominieren auf der Gegenwartsebene vor allem helle, satte Farbpaletten und ruhige Kamerabilder zur Unterstützung einer gewissen Idylle, wird der kriegerische Konflikt der Vergangenheitsebene durch schwach gesättigte, graue Töne, sowie hektische Kamerabewegungen und schnelle Schnitte gekennzeichnet.

Heldenhafter Einsatz: William Pitsenbarger

Diese formale Gestaltung der gezeigten Bilder spiegelt sich nicht nur auf visueller Ebene wider, sondern auch auf symbolischer. In der Vergangenheit werden dem Zuschauer durch die Bilder Krieg, Leid, Tod und Verderben suggeriert. Das bildet einen starken Kontrast zur Ästhetik der Gegenwartsbilder, die uns sowohl durch die gealterten Gesichter der Veteranen als auch durch die ausgestrahlte Idylle und die Handlungen anderer Personen verdeutlichen, dass der Krieg weit weg von der Lebensrealität der amerikanischen Bevölkerung ist. Sehen wir in Vietnam noch um ihr Leben rennende Soldaten, explodierende Granaten und verblutende Menschen, so begegnen uns in den USA riesige Springbrunnen, idyllische Vorgärten und Kinder, die im Schulbus mit Papierfliegern spielen. Vor allem das häufige Auftauchen von Kindern fällt ins Auge und suggeriert so im Kontrast zum Vietnam der 1960er-Jahre eine sichere Heimat, in der es sich wohlbehütet und in Sicherheit aufwachsen lässt.

Jede Menge Pathos

Zum anderen verweist der Film damit unterschwellig auf den Anteil der Soldaten an dieser wohlbehüteten Heimat. Er behauptet, jene, welche derart tapfer für ihre Heimat gekämpft haben, sind die eigentlichen Bewahrer des Friedens und haben somit einen großen Teil zu dieser wohlhabenden Gemeinschaft beigetragen. Überhaupt lässt „The Last Full Measure“ keine Chance aus, die Veteranen und natürlich vor allem den gefallenen Soldaten mit größtem Pathos in den Himmel zu loben, emotionalisierende musikalische Untermalung inklusive. Zugleich drehen sich auch die platten Dialoge oftmals um Themen wie Mut, Selbstlosigkeit und Ehre. Mehrmals werden die Soldaten als Helden bezeichnet, wobei zusätzlich ihre eigene Selbstlosigkeit und vor allem Bescheidenheit herausgearbeitet wird. Gerade in der ersten Hälfte öffnet sich das Kriegsdrama doch recht stark einer patriotisch-konservativen Sichtweise, die die starken Soldaten als Beschützer und Behüter der großen Nation versteht. Zugleich hält der Film an mehreren Stellen die klassische Familie als leuchtendes Beispiel einer idealen Gemeinschaft in einer Gesellschaft hoch und unterstreicht diesen Konservatismus damit zusätzlich.

Takoda erinnert sich an seine Zeit in Vietnam

In der zweiten Hälfte des Films ändert sich dieses Bild jedoch in weiten Teilen. Plötzlich werden auch bei den Veteranen menschliche und sensible Seiten bearbeitet. Plötzlich werden Schwächen zugelassen und die Veteranen wirken nicht länger wie die verbitterten alten Kampfmaschinen, die nichts weiter als Anerkennung für ihre Leistungen im Krieg wollen. Es werden andere Motive sichtbar, die vor allem auf ein Vergessen und Verdrängen der durchlebten Ereignisse abzielen. Hier bricht „The Last Full Measure – Keiner bleibt zurück“ ansatzweise mit seiner konservativen Attitüde und öffnet sich für einen breiten Diskurs, ohne seine Haltung im Grundsatz zu verändern. Dennoch zeichnet sich hier eine demokratische und eben nicht absolutistische Einstellung ab, von der „The Last Full Measure“ ab der zweiten Hälfte gekennzeichnet ist. Der Film vertritt immer noch die Werte der ersten Hälfte, ist aber klug genug, diese zu hinterfragen. Wir sehen uns dann mit Fragen konfrontiert, die auf ein tatsächliches Heldendasein der Kriegsveteranen abzielen – so rückt etwa die Frage in den Vordergrund, ob die Existenz von Helden in einem derart grausamen Zustand wie dem Krieg überhaupt möglich ist.

Konservativ, aber dem Diskurs geöffnet

Alles in allem hat Todd Robinson mit „The Last Full Measure“ ein ordentliches Kriegsdrama inszeniert. Der Film ist technisch auf einem anständigen Niveau und bietet für beide dargestellten Zeitebenen eine eigene Ästhetik, wobei die Szenen im Vietnamkrieg aus meiner Sicht noch ein bisschen düsterer hätten sein können. Hier sind die Schauplätze zum Teil zu sauber ausgeleuchtet und gerade beim Einfall von grellem Licht kann das einen recht unpassenden Blendeffekt verursachen. Auch die Musik bietet zum Teil wunderbare Stücke, die allerdings in vielen Momenten zu pathetisch wirken. Dieser Pathos unterstützt, vor allem in der ersten Hälfte, eine sehr patriotisch-konservative Ideologie, die sich in der zweiten Hälfte zumindest für eine diskursive Auseinandersetzung öffnet und sich somit in eine Reihe mit beispielsweise „Der Soldat James Ryan“ (1998) und „American Sniper“ (2014) stellt. Die geistige Höhe eines Kriegsdramas wie etwa „Hacksaw Ridge – Die Entscheidung“ (2016) oder gar „Apocalypse Now“ (1979) erreicht „The Last Full Measure – Keiner bleibt zurück“ zu keinem Zeitpunkt.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Ed Harris, Samuel L. Jackson und Christopher Plummer haben wir in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Die Huffmans erwarten Nachwuchs

Veröffentlichung: 24. Januar 2020 als Blu-ray und DVD

Länge: 115 Min. (Blu-ray), 111 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: The Last Full Measure
USA 2019
Regie: Todd Robinson
Drehbuch: Todd Robinson
Besetzung: Christopher Plummer, Samuel L. Jackson, Sebastian Stan, Bradle Whitford, Ed Harris, Diane Ladd, Jeremy Irvine, Michael Imperioli, Alison Sudol, Linus Roache, Peter Fonda, William Hurt, Zach Roerig, Ser’Darius Blain, Amy Madigan
Zusatzmaterial: Trailer
Label/Vertrieb: Universum Film

Copyright 2020 by Lucas Gröning
Szenenfotos & Packshot: © 2020 Universum Film

 

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Dark City – Wie von Terry Gilliam und Franz Kafka gemeinsam ersonnen

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Dark City

Von Volker Schönenberger

Science-Fiction // Eine düstere Stadt in naher Zukunft; es ist Mitternacht. Schlagartig sinken die Menschen leblos zu Boden. Einige große Gestalten in dunklen Gewändern und mit fahlen Gesichtern schreiten durch die Straßen, fast scheint es, als schwebten sie. In einem Hotel-Badezimmer schreckt ein Mann (Rufus Sewell) in der Badewanne hoch. Das Telefon klingelt, ein Anrufer (Kiefer Sutherland) beschwört den Hotelgast, er müsse fliehen. In seinem Zimmer entdeckt der Mann eine Frauenleiche. Er erinnert sich an nichts, nicht einmal an seinen Namen. Knapp entkommt er drei jener großen Gestalten, der Fremden. Er findet heraus, dass sie übersinnliche Kräfte haben und die Menschen um Mitternacht in einen todesähnlichen Schlaf versetzen, um deren Erinnerungen und das gesamte Stadtbild zu manipulieren.

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Was weiß Dr. Schreber (vo. re.)?

Was ist real? Wie setzt sich die Wirklichkeit zusammen? Was ist Erkenntnis? Mit diesen und anderen Fragen rund ums menschliche Dasein befassten sich zum ausgehenden 20. Jahrhundert etliche Filme, allen voran der spektakuläre „Matrix“ (1999) von Andy und Larry (heute Lana) Wachowski. Im selben Jahr entstand „The Thirteenth Floor“, in dem Menschen in eine Computersimulation eindringen und mit den dort befindlichen virtuellen Charakteren interagieren können – bis sich herausstellt, dass ihre vermeintliche Realität auch nur eine Simulation ist. Ebenfalls 1999 drehte David Cronenberg „eXistenZ“ mit Jude Law und Jennifer Jason Leigh, in dem die Teilnehmer eines Computerspiels bald nicht mehr beurteilen können, ob sie sich in ihrer oder in einer virtuellen Realität befinden. Zu nennen ist auch der ein Jahr zuvor entstandene meisterhafte „The Truman Show“, in dem die von Jim Carrey verkörperte, nichts ahnende Titelfigur zwar nicht in einer virtuellen, wohl aber in einer künstlichen Realität existiert: einer um Truman herum erschaffenen Fernsehshow.

Inspiriert von „Brazil“ und „The Twilight Zone“

„Dark City“ kommt düster und verstörend daher und verwirrt gelegentlich etwas – was womöglich beabsichtigt war. Da finden sich Anleihen beim expressionistischen Kino der Weimarer Republik und dem Film noir. Die dystopische Vision könnte auch den Hirnwindungen von Terry Gilliam („Brazil“) entsprungen sein. Auch der Roman „Das Experiment“ der Strugatzki-Brüder diente ganz offensichtlich als Inspiration, sind dort doch ebenfalls die Bewohner einer Stadt allerlei mysteriösen Experimenten ausgesetzt. Aus diesen und anderen Inspirationen schuf Regisseur Alex Proyas – er selbst hat auch die Serie „The Twilight Zone“ als Einfluss genannt – visionäres Kino wie aus einem kafkaesken Albtraum.

Oscar-Preisträgerin Jennifer Connelly („A Beautiful Mind“) ist als Ehefrau – oder vermeintliche Ehefrau – von Rufus Sewells Figur zu sehen. Ein weiterer Oscar-Preisträger spielt den Ermittler Inspector Frank Bumstead: William Hurt („Der Kuss der Spinnenfrau“). Unter den Fremden schließlich findet sich Richard „Riff Raff“ O’Brian, der Schöpfer der „Rocky Horror Show“.

Elf Minuten mehr im Director’s Cut

Zehn Jahre nach dem Kinostart entstand der gut elf Minuten längere Director’s Cut. Ein augenfälliger Unterschied findet sich gleich zu Beginn: Proyas entfernte einen von Kiefer Sutherland eingesprochenen Monolog aus dem Off und eine Szene und platzierte sie in die spätere Handlung, um zu Beginn noch nicht zu viel zu offenbaren. Speziell der Monolog war ihm vom Studio aufgezwungen worden, Proyas war überhaupt nicht damit einverstanden, dass so früh so viel verraten wird.

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Einer der Fremden sucht Emma heim

Einige visuelle Effekte wurden modernisiert, zudem gibt es diverse völlig neue Szenen. Obgleich „Dark City“ auch in der Kinofassung ganz wunderbar funktioniert, ist die neue Version doch vorzuziehen. Umso unverständlicher, dass sie bei uns noch nicht auf Blu-ray und/oder DVD erschienen ist. Man muss auf Großbritannien oder die USA zurückgreifen – heute zum Glück kein Problem mehr.

Alex Proyas – von „The Crow“ zu „Gods of Egypt“

Alex Proyas verdiente sich seine ersten filmischen Sporen mit Kurzfilmen und Musikvideos – unter anderem für Sting und INXS. Sein Langfilm-Debüt „Spirits of the Air, Gremlins of the Clouds“ (1989) ist der Endzeit-Science-Fiction zuzurechnen. Breite Bekanntheit erlangte Proyas durch den Fantasy-Actionfilm „The Crow“ (1994), der Kultstatus erlangte – bedingt wohl auch durch den Unfalltod des Hauptdarstellers Brandon Lee während der Dreharbeiten. Nach „Dark City“ blieb Proyas der Science-Fiction treu: „I, Robot“ (2004) mit Will Smith entstand nach einer Vorlage von Isaac Asimov und thematisierte dessen Robotergesetze. Mit „Knowing – Die Zukunft endet jetzt“ mit Nicolas Cage inszenierte er 2009 einen weiteren, recht kruden Endzeitfilm, dessen esoterisch-kitschig vermittelte Botschaft nicht überall gut ankam. Er erzielte zwar ein ordentliches Einspielergebnis, dennoch war es für mehr als fünf Jahre die letzte Regiearbeit Proyas‘. Sein Fantasy-Abenteuer „Gods of Egypt“ mit Gerard Butler und erneut Rufus Sewell ist abgedreht, der deutsche Kinostart jüngst allerdings vom 25. Februar auf den 21. April verlegt worden – kein gutes Zeichen, aber warten wir’s ab.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Alex Proyas sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Jennifer Connelly unter Schauspielerinnen, Filme mit Rufus Sewell in der Rubrik Schauspieler.

Veröffentlichung: 11. Mai 2012 als Blu-ray und DVD
Veröffentlichung Director’s Cut: 4. August 2008 als Blu-ray und DVD (GB), 29. Juli 2008 als Blu-ray und DVD (USA)

Länge: 111 Min. (Director’s Cut, Blu-ray), 100 Min. (Kinofassung, Blu-ray), 96 Min. (Kinofassung, DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch u. a.
Untertitel: Spanisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Finnisch u. a.
Originaltitel: Dark City
AUS/USA 1998
Regie: Alex Proyas
Drehbuch: Alex Proyas, Lem Dobbs, David S. Goyer
Besetzung: Rufus Sewell, Kiefer Sutherland, Jennifer Connelly, William Hurt, Richard O’Brien, Ian Richardson, Bruce Spence, Colin Friels, Melissa George, John Bluthal
Zusatzmaterial: keine Angabe
Vertrieb: Warner Home Video

Copyright 2016 by Volker Schönenberger

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Fotos & Packshot: © Warner Home Video

 

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