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Die Kanonen von Navarone – Der Zweite Weltkrieg als Heldenreise

The Guns of Navarone

Von Volker Schönenberger

Kriegs-Action // Navarone – friedliche Insel unter der Sonne Griechenlands. Von wegen! Das Eiland existiert überhaupt nicht. Alistair MacLean (1922–1987) dachte sie sich für seinen 1957 erstveröffentlichten Roman „Die Kanonen von Navarone“ einfach aus. Vermutlich gab ihm das die Freiheit, das Gebiet, in welchem sich das Geschehen abspielt, nach seinem Gutdünken zu gestalten. Dem Vernehmen nach ließ sich MacLean von Ereignissen rund um die Schlacht um Leros während des Dodekanes-Feldzugs inspirieren. Im September und Oktober 1943 hatten dort die deutsche Wehrmacht und alliierte Streitkräfte um die Vorherrschaft in der östlichen Ägäis gekämpft. Die Inselgruppe Dodekanes blieb bis Kriegsende unter deutscher Besetzung. Zu ihr gehören unter anderem die Inseln Rhodos, Karpathos, Kos und Leros. Seinerzeit italienisches Hoheitsgebiet, wurden sie als Folge der auf der Pariser Friedenskonferenz ausgehandelten Verträge an Griechenland abgegeben.

Mission in der Ägäis

1943 sitzen 2.000 britische Soldaten auf der zwei Kilometer vor türkischem Festland gelegenen (und ebenfalls fiktiven) Insel Kheros fest. Im fernen Berlin hat das Oberkommando der Wehrmacht derweil beschlossen, in der Ägäis die Muskeln spielen zu lassen, um die Türkei zu nötigen, sich den Achsenmächten anzuschließen. Die britischen Truppen sollen in einem schnellen Schlag aufgerieben werden. Um sie zu retten, entsenden die Alliierten sechs Zerstörer, die sie aufnehmen sollen. Problem: Die Schiffe müssen den Kanal von Navarone passieren. Die Meerenge wird von zwei gewaltigen Kanonen der Wehrmacht kontrolliert, die dank Lasersteuerung höchst präzise und zielgenau funktionieren. Ein Versuch, die Geschütze mittels Luftangriffen zu zerstören, ist bereits unter hohen Verlusten gescheitert.

Captain Mallory (r.) übernimmt die Führung des Himmelfahrtskommandos

Es bleibt nur knapp eine Woche Zeit für ein Himmelfahrtskommando: Ein von Major Roy Franklin (Anthony Quayle) geführter Sabotagetrupp muss auf Navarone übersetzen, dort über schwierigste Felspassagen vorstoßen, in die von den Deutschen gehaltene Festung eindringen und die Kanonen ausschalten. Dafür braucht’s den neuseeländischen Bergsteiger Captain Keith Mallory (Gregory Peck), der Erfahrung mit verdeckten Operationen im Feindesland hat. Der hält das Unternehmen zwar für undurchführbar, erklärt gleichwohl aber seine Bereitschaft.

Erfahrene Männer auf Himmelfahrtskommando

Der Sprengstoffexeperte Corporal John Anthony Miller (David Niven) schließt sich dem Trupp an, um den explosiven Part der Mission zu übernehmen. Mit dem ebenfalls teilnehmenden griechischen Colonel Andrea Stavrou (Anthony Quinn) verbindet Mallory ein tragisches Kriegsereignis der jüngsten Vergangenheit. Der griechisch-amerikanische Spyros Pappadimos (James Darren) stammt von Navarone, sein Vater ist sogar Teil des dortigen Widerstands. Mit „Butcher“ Brown (Stanley Baker) vervollständigt schließlich ein Mann fürs Grobe das Unternehmen. Schon die Überfahrt nach Navarone verläuft alles andere als ereignislos. Auf dem Eiland eingetroffen gilt es, als Erstes ein senkrecht aufragendes Kliff zu bezwingen. Es wird nicht einfacher …

Oscar für die Spezialeffekte

Für sieben Oscars nominiert, darunter als bester Film und für die beste Regie, erhielt „The Guns of Navarone“ den Academy Award 1962 lediglich für die besten Spezialeffekte. Die Kategorie war seinerzeit noch nicht in visuelle Effekte und Toneffekte aufgeteilt, dennoch erhielten mit Bill Warrington (visuell) und Chris Greenham (Ton) zwei Effekt-Spezialisten die Trophäe. Bei den Golden Globes war der Film zuvor als bester dramatischer Film und für den besten Originalscore prämiert worden, der dort ebenfalls nominierte Regisseur J. Lee Thompson („Ein Köder für die Bestie“) ging leer aus. So nah kam er beiden Auszeichnungen nie wieder.

Helden gegen die Wehrmacht

Der Effekte-Oscar war verdient, Action-Spezialist Thompson lieferte mit dem kernigen Kriegs-Abenteuer die aufwendige Produktion einer klassischen Heldenreise ab. Kintopp alter Action-Schule, nicht auf Glaubwürdigkeit bedacht, sondern auf Spektakel. Wer das bellizistisch nennt, liegt sicher nicht falsch, aber das Kriegs-Kino im Vereinigten Königreich und in Hollywood gleichermaßen setzte seinerzeit verstärkt auf solche martialischen Töne. Und natürlich fällt es leichter, die Darstellung des Kampfes gegen die Wehrmacht und Nazi-Deutschland positiv in Szene zu setzen, als sie mit allzu vielen Antikriegs-Zwischentönen zu würzen. So entwickelte sich „Die Kanonen von Navarone“ zu einem Klassiker der Kriegs-Action und steht in einer Reihe mit Filmen, die den Einsatz einer begrenzten Schar von Helden gegen die Wehrmacht und das „Dritte Reich“ zeigen. „Das dreckige Dutzend“ (1967) und „Agenten sterben einsam“ (1968, ebenfalls eine MacLean-Verfilmung) sind da beispielhaft zu nennen, ebenso „Stoßtrupp Gold“ (1970), bei dem es den Protagonisten um Clint Eastwood allerdings eher um schnöden Mammon geht.

Die Festung von Navarone erscheint uneinnahmbar

Aus heutiger Perspektive bemerkenswert erscheint eine Szene, in der es gilt, eine Verräterin zu erschießen, weil sie als Gefangene ebenso wie als Zurückgelassene die Mission gefährden würde. Unmittelbar bevor ein Mann diese Aufgabe widerwillig übernimmt, erledigt kurzerhand eine andere Frau den schmutzigen Job. Der Protagonist sollte offenbar unbefleckt bleiben, während man es schon eher hinnehmen konnte, dass eine Frau eine andere Frau tötet.

Der ehrbare Wehrmachtssoldat, der fiese SS-Mann

Ebenso auffällig fand ich die Sicht auf die deutschen Feinde in einer Szene, in der es um das Herauspressen von Informationen geht: Während sich der Wehrmachtsoffizier als durchaus ehrenhaft zeigt und davor zurückschreckt, Gefangene zu foltern, hat ein SS-Mann derlei Skrupel natürlich nicht. Dies erinnert mich frappierend an die in der Bundesrepublik der Nachkriegszeit verbreitete Sichtweise, die Wehrmacht von Kriegsverbrechen reinzuwaschen und alles auf „die Nazis“ zu schieben. Der „brave Landser“ habe nur seine Pflicht getan, für die Verbrechen an der Front seien die SS oder die Einsatzgruppen verantwortlich gewesen. Wie sehr diese Sichtweise auch das Kriegs-Kino im angelsächsischen Sprachraum durchdrungen hat, ist eine genaue Untersuchtung wert (die es schon geben mag, mir aber nicht bekannt ist).

Erste Alistair-MacLean-Verfilmung

Für den Bestseller-Autor Alistair MacLean bildete „Die Kanonen von Navarone“ den Auftakt als Vorlagengeber für mit Stars gespickte Verfilmungen. „Eisstation Zebra“ (1968) von John Sturges wartete mit Rock Hudson und Ernest Borgnine auf, der bereits erwähnte „Agenten sterben einsam“ (1968) mit Richard Burton und Clint Eastwood. Der Western „Nevada Pass“ (1975) zeigte Charles Bronson in der Hauptrolle. 1978 bekam auch die Roman-Fortsetzung von „Die Kanonen von Navarone“ eine Kino-Adaption spendiert: Auch „Der wilde Haufen von Navarone“ war mit Robert Shaw, Harrison Ford und Franco Nero prominent besetzt und hat Qualität.

Drehort Rhodos

Mit vielen Szenen „on location“ unter anderem auf Rhodos und für die damalige Zeit üppigem Budget von sechs Millionen Dollar gedreht, erwies sich „Die Kanonen von Navarone“ als Kassenknüller. Und obwohl sich das Kriegsfilmgenre seitdem deutlich weiterentwickelt hat, hat mir die erneute Sichtung anlässlich dieser Rezension wieder viel Freude bereitet. Der Klassikerstatus ist verdient.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von J. Lee Thompson haben wir in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, Filme mit Richard Harris, Gregory Peck und Anthony Quinn unter Schauspieler.

Die Saboteure geraten in die Gewalt des Feindes

Veröffentlichung: 27. Oktober 2011 als Blu-ray, 7. Februar 2008 als 2-Disc Award Winner Collection DVD, 7. November 2006 als 2-Disc Ultimate Edition DVD, 7. November 2000 als Collector’s Edition DVD

Länge: 156 Min. (Blu-ray), 151 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch u. a.
Untertitel: Deutsch, Englisch u. a.
Originaltitel: The Guns of Navarone
GB 1961
Regie: J. Lee Thompson
Drehbuch: Carl Foreman, nach einem Roman von Alistair MacLean
Besetzung: Gregory Peck, Anthony Quinn, David Niven, Richard Harris, Anthony Quayle, Stanley Baker, James Darren, Irene Papas, Gia Scala, James Robertson Justice, Bryan Forbes
Zusatzmaterial: Audiokommentar mit Filmhistoriker Stephen J. Rubin, Audiokommentar mit Regisseur J. Lee Thompson, Das Widerstandsdossier von Navarone, Dokumentationen, Featurettes, Prolog, Botschaft von Drehbuchautor Carl Foreman
Label/Vertrieb: Sony Pictures Entertainment

Copyright 2020 by Volker Schönenberger

Szenenfotos & deutscher Packshot: © Sony Pictures Entertainment

 

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Flucht aus Leningrad – Heldenkino zeugt vom Großen Vaterländischen Krieg

Spasti Leningrad

Von Volker Schönenberger

Kriegsdrama // Der Deutsch-Sowjetische Krieg – Bestandteil des Zweiten Weltkriegs – war in der Sowjetunion und ist in Russland bis heute als „Großer Vaterländischer Krieg“ im kollektiven Gedächtnis verankert und im russischen Kino häufig filmisch umgesetzt worden. Beispielhaft genannt seien die aus fünf Teilen in Spielfilmlänge bestehende Reihe „Befreiung“ (1969), das zweiteilige Drama „Im Morgengrauen ist es noch still“ (1972), „Sie kämpften für die Heimat“ (1975) von Sergei Bondartschuk und „Sturm auf Festung Brest“ (2010). Zuletzt hatte ich bei „Die Nacht der lebenden Texte“ das Kriegsdrama „Unzerstörbar – Die Panzerschlacht von Rostow“ von 2018 vorgestellt, nun folgt mit „Flucht aus Leningrad“ (2019) ein Beitrag, der die Belagerung von Leningrad durch die Wehrmacht aufgreift.

Opferreicher Verteidigungskampf

Das Ende der Blockade jährte sich 2019 zum 75. Mal. Vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944 hatten die deutschen Invasoren die russische Metropole in Verbindung mit finnischen und spanischen Truppen belagert. Mehr als eine Million Eingeschlossene verloren in dieser Zeit ihr Leben, die meisten verhungerten. Mit der sogenannten Straße des Lebens, einer Eisroute über den zugefrorenen Ladogasee, versuchte die Rote Armee, Leningrad zu versorgen. 1942 und 1943 unternahmen die sowjetischen Streitkräfte zudem in den drei Ladoga-Schlachten Anstrengungen, die Blockade zu beenden. Dies gelang jedoch erst 1944 mit der Leningrad-Nowgoroder Operation.

Evakuierung über den Ladogasee

Regisseur und Drehbuchautor Aleksey Kozlov hatte 2015 mit „Zapret“ bereits ein Kriegsdrama um Ereignisse am Ladogasee in jener Zeit inszeniert. „Flucht aus Leningrad“ spielt im September 1941 vor Beginn der Blockade. Weil die Wehrmacht näherrückt, sollen so viele Bürgerinnen und Bürger Leningrads wie möglich evakuiert werden. Soldaten und Zivilisten warten am Ufer des Sees darauf, an Bord eines der zur Flucht bereitgestellten Schiffe zu gehen. Kadett Kostya (Andrey Mironov-Udalov), dessen Vater als Kapitän eines der Wasserfahrzeuge im Dienst steht, will seine Freundin Nastya (Maria Melnikova) retten. Völlig überladen sticht der Frachter Nr. 752 mit 1.500 Menschen an Bord in See, darunter Kostya und Nastya.

Kadett Kostya will …

Wie in vielen europäischen Ländern – siehe dazu unsere Rubrik „Krieg/Militär“ – ist gerade in den vergangenen Jahren offenbar auch die russische Filmindustrie willens, nennenswerte Budgets in aufwendig produzierte Kriegsdarstellungen zu investieren. In einigen Schlachtenszenen an Land bekommt das Publikum die Schrecken des Granat- und Gewehrfeuers hautnah zu spüren, bevor die Bilder zum Geschehen auf See wechseln.

… seine Freundin Nastya retten

Die deutschen Feinde werden stets nur kurz und schablonenhaft gezeichnet präsentiert, das kennen wir aus vielen Kriegsfilmen – sogar Klassikern – und sei hingenommen. Missliebige Zeitgenossen erschweren Kostya und Nastya zusätzlich das Leben, Pflichterfüllung und familiäre Bande bringen Emotionen ins Spiel.

Rahmenhandlung wie bei „Titanic“

Ob die Ereignisse rund um das Frachtschiff Nr. 752 samt der Hauptfiguren auf wahren Begebenheiten beruhen oder Aleksey Kozlov sie vor der historischen Kulisse der Flucht über den Ladogasee ersonnen hat, habe ich nicht herausfinden können. Eine Rahmenhandlung um eine alte Frau, die zu ihren Erinnerungen an die Ereignisse interviewt wird, erinnert ein wenig an eine ähnliche Konstruktion in James Camerons „Titanic“ (1997). Das mag kein Zufall sein, ist aber legitim. Natürlich ist all das Heldenkino in Reinkultur, aber wer will es den Russen verdenken, solche Filme zu produzieren? Wohl höchstens unverbesserliche Revanchisten aus der rechten Ecke, die Hitlers Angriff auf die Sowjetunion auch heute noch als notwendigen Präventivschlag rechtfertigen. Die Veröffentlichung von capelight pictures verzichtet aufs Mediabook-Format, für das das Label bekannt ist. Angesichts der nach meiner Wahrnehmung bisher geringen Resonanz auf die Veröffentlichung erscheint das gerechtfertigt. Bedauerlich, denn „Flucht aus Leningrad“ kann all jenen gefallen, die ernsthaften Kriegsdramen vor historischer Kulisse etwas abgewinnen können. Auf internationalem Niveau inszeniert.

Kostya zielt auf ein deutsches Flugzeug

Veröffentlichung: 28. Juni 2019 als Blu-ray und DVD

Länge: 102 Min. (Blu-ray), 98 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Russisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Spasti Leningrad
RUS 2019
Regie: Aleksey Kozlov
Drehbuch: Aleksey Kozlov
Besetzung: Andrey Mironov-Udalov, Maria Melnikova, Anastasiya Melnikova, Gela Meskhi, Pavel Druzhinin, Mariya Kapustinskaya
Zusatzmaterial: Vertikalschuber, Trailer, Trailershow, Wendecover
Label: capelight pictures
Vertrieb: Al!ve AG

Copyright 2019 by Volker Schönenberger
Szenenfotos: © 2019 capelight pictures

 

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Gewinnspiel: 3 x Der schmale Grat als Blu-ray – 2 x im Steelbook, 1 x im Mediabook

Verlosung

Terrence Malicks „Der schmale Grat“ („The Thin Red Line“) von 1998 gehört zu meinen absoluten Favoriten im Genre der Kriegsfilme, getoppt vielleicht nur von Francis Ford Coppolas gewaltigem „Apocalypse Now“ (1979). FilmConfect Home Entertainment hat uns von dem zwischen meditativ und actionhaltig schwankenden Zweiter-Weltkriegs-Drama drei Blu-rays zur Verfügung gestellt, zwei davon im schmucken Futurepak (wer mir den Unterschied zum Steelbook erklären kann – immer gern), eine im Mediabook. Drei wertige Preise, Grund genug, damit die Gewinnspiel-Saison 2019 einzuläuten. Dafür im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner ein herzlicher Dank ans Label!

Teilnahmebedingungen

Zwar bringt es mir Spaß, Filme unter die Leute zu bringen, weil sich die überwältigende Mehrzahl der Gewinnerinnen und Gewinner aufrichtig freut und höflich bedankt. Dennoch geht der Versand etwas ins Geld, zumal „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor keinen Cent Ertrag abwirft (die unten ab und zu eingeblendete Werbung schaltet WordPress). Daher: Auf völlig freiwilliger Basis darf mir jede/r Gewinner/in gern anbieten, das Porto in Höhe von 1,45 Euro zu übernehmen – oder höher beim Wunsch nach versichertem Versand. Gebt mir das aber bitte nicht schon im Kommentar mit eurer Antwort bekannt, sondern erst im Gewinnfalle. Ich will nicht in Verdacht geraten, die Sieger danach zuzuteilen.

Weil die zur Auslosung kommenden Gewinne so schön sind, ist diesmal wieder etwas mehr zu tun als gewöhnlich, Ihr müsst nämlich per Kommentar unter diesem Gewinnspiel einige Fragen beantworten, und zwar korrekt, wobei euch ein Fehlschuss in Form einer falschen Antwort gewährt sei. Wer des Lesens mächtig ist und meine Rezension des Films durchforstet, sollte damit keine Schwierigkeiten haben, ausnahmslos alle Antworten sind dort zu finden. Dafür habt Ihr Zeit bis Sonntag, 13. Januar 2019, 22 Uhr. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – damit niemand von vorherigen Kommentaren abschreibt, werden alle Antworten erst nach Ende der Abgabefrist freigeschaltet.

Hier die Fragen; von den ersten acht müssen sieben korrekt beantwortet werden, die neunte dient meiner Information, woher Ihr kommt:

1. Wie lautet der Name der Insel, die zum Schauplatz der kriegerischen Ereignisse in „Der schmale Grat“ wird?

2. Wie lautet der Name der Schützenkompanie, die bei der Erstürmung der Insel zum Kanonenfutter wird?

3. Wie heißen die beiden Stars der A-Liga, die sich bei der Besetzung des Films mit Minirollen begnügten, um nur ja endlich mit diesem legendären Regisseur drehen zu dürfen?

4. Wie heißen die beiden Schauspieler, deren Szenen dem Vernehmen nach der Schere zum Opfer fielen?

5. In den 1950er-Jahren entstand ein Kriegsfilm-Klassiker nach einer Vorlage desselben Autors, der auch die Vorlage zu „Der schmale Grat“ verfasst hatte. Wie lautet der Titel des Films?

6. Für wie viele Oscars wurde „Der schmale Grat“ 1999 nominiert?

7. Welchem Film unterlag das Kriegsdrama in der Oscar-Kategorie „Bester Film“?

8. Bei den Oscars unterlegen, aber immerhin gewann „Der schmale Grat“ 1999 einen der weltweit bedeutendsten Filmpreise auf Festivalebene. Welchen?

9. Wie seid Ihr auf dieses Gewinnspiel oder überhaupt auf „Die Nacht der lebenden Texte“ gestoßen? Falls Ihr von Facebook kommt, interessieren mich auch die Filmgruppen, in denen Ihr Mitglied seid (etwas genauer bitte als „Bin in der Horrorgruppe“ oder „Aus der Facebook-Filmgruppe“ – ich bin bei Facebook Mitglied in diversen Filmgruppen und Horrorfilmgruppen). Wenn Ihr sicher seid, dass wir einander kennen, und sei es nur über das Gesichtsbuch, äußert das einfach!

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf das Mediabook bzw. das Futurepak. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Nur eine Teilnahme pro Haushalt. Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Bislang teilgenommen haben (und sind im Lostopf gelandet, sofern nicht anders erwähnt):

01. Maik Gießler (Frage 1 etwas ungenau beantwortet, macht aber nichts)
02. Jens
03. Luisa Neudert
04. Rico Lemberger
05. Lilly
06. Oliver Maey
07. Frank Schlumm (Frage 1 etwas ungenau beantwortet, macht aber nichts)
08. Andreas H.
09. Melanie Wehrmann
10. Christoph Leo
11. Thomas
12. Samara
13. Katharina Stranz (Frage 1 etwas ungenau beantwortet, die Spezifizierung dann irrtümlich als Antwort 2 geliefert, sodass die zweite Frage falsch beantwortet ist, dennoch im Lostopf)
14. Thomas Schmidt
15. michael
16. Dennis Reichenbach
17. Philipp Mourner
18. Wulf Brandt (Frage 1 etwas ungenau beantwortet, macht aber nichts)
19. Thomas Oeller

Für die Verzögerung bei der Auslosung und Bekanntgabe der Gewinner/innen bitte ich um Nachsicht. Nu aber. Gewonnen haben

– Lilly das Mediabook,
– Frank Schlumm ein Steelbook,
– Thomas Schmidt das zweite Steelbook.

Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Menno, die beiden Gewinner des Steelbooks haben weder auf die Antwort unter ihrem Kommentar noch auf meine zwei Benachrichtigungen per E-Mail reagiert. Aber wer nicht will, der hat schon, dann freuen sich zwei andere. Und das sind Thomas Oeller und Katharina Stranz. Herzlichen Glückwunsch! Auch Ihr werdet benachrichtigt.

Die Rezension von „Der schmale Grat“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2019 by Volker Schönenberger

 

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