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Zum 100. Geburtstag von Yul Brynner: Pancho Villa reitet – Revolution geht nicht im Schongang

Villa Rides

Von Ansgar Skulme

Western // Der US-amerikanische Pilot Lee Arnold (Robert Mitchum) wird nach Mexiko eingeladen, um dort die die Diktatur verteidigende „Colorados“-Armee im Kampf gegen Rebellen wie Pancho Villa (Yul Brynner) mit Erkundungsflügen zu unterstützen. Villa träumt von einem freien Mexiko unter Präsident Francisco Madero (Alexander Knox), den er unterstützt. Doch auch im Gefolge von Madero finden sich Egomanen, die ihr eigenes Süppchen kochen – besonders durch General Victoriano Huerta (Herbert Lom) droht Madero und Villa Gefahr aus den eigenen Reihen. Lee Arnold wird schnell klar, wer die eigentlich Unterstützenswerten in Mexiko sind. Er wechselt nach kurzer Zeit die Seiten und wenig später wird von Pancho Villa bereits in Frage gestellt, warum man ein Flugzeug denn nur für Erkundungsflüge und nicht auch zum Kampf nutzen soll. Zum Leidwesen von Villas treuem Freund Rodolfo Fierro (Charles Bronson), der stets ein Auge auf den möglicherweise nicht vertrauenswürdigen Arnold haben muss, aber dem beim Fliegen ganz und gar nicht wohl ist.

Sie lieben den Geruch von Revolution am Morgen

Es hat nicht viel gefehlt, dann wäre „Pancho Villa reitet“ ziemlich sicher ein sehr berühmter Film geworden. Sam Peckinpah schrieb ein Drehbuch und sollte auch Regie führen, doch dem designierten Hauptdarsteller Yul Brynner gefiel das eher negative Licht nicht, in dem Peckinpahs Vorlage Pancho Villa seiner Meinung nach dastehen ließ. Paramount Pictures hielt allerdings an Brynner als Protagonist fest und entschied sich gegen den geplanten Regisseur; möglicherweise schlicht deswegen, weil dieser Peckinpah seinerzeit noch nicht der große Name war, der er schon bald darauf werden sollte, Brynner hingegen nach wie vor ein Topverdiener seiner Zunft. Zudem hatte es bei der Produktion von „Sierra Charriba“ (1965) – Peckinpahs zum damaligen Zeitpunkt letztem Kinofilm – einige Schwierigkeiten gegeben, unter anderem was das zunächst veranschlagte Budget anging. Sam Peckinpahs damalige Lage in Hollywood kann man sich gut vergegenwärtigen, wenn man sich klarmacht, dass er gar Sorge hatte, dass ein Scheitern des „Pancho Villa“-Projekts seine Regie-Karriere für große Projekte zu beenden vermochte. Er versuchte noch, die Kontroverse zu schlichten, indem er Yul Brynner um Änderungsvorschläge für das Skript bat – das Kind war allerdings bereits in den Brunnen gefallen. Somit wurde der designierte Regisseur von seinen Aufgaben entbunden und Robert Towne durfte das Drehbuch zu Brynners Gefallen überarbeiten. Damit nicht genug, scheiterte dem Vernehmen nach auch ein Engagement von Sergio Leone – diesem wiederum soll die Wahl Brynners als Hauptdarsteller nicht gefallen haben. So kehrte also Sam Peckinpah nach „Sierra Charriba“ mit „The Wild Bunch – Sie kannten kein Gesetz“ (1969) als Regisseur auf die Kinoleinwände zurück, der gewissermaßen seinen endgültigen Durchbruch markierte, und Sergio Leone drehte nach „Zwei glorreiche Halunken“ (1966) statt „Pancho Villa reitet“ keinen Geringeren als „Spiel mir das Lied vom Tod“ (1968). Spätestens seit diesen beiden Filmen sind die Namen beider Regisseure wichtige Bausteine der Filmgeschichte und höchstwahrscheinlich ist „Pancho Villa reitet“ großer Ruhm nur deswegen entgangen, weil zugunsten von Yul Brynner weder Peckinpah noch Leone im Regiestuhl gesessen haben. Doch hätte man das damals schon ahnen können?

Schweres Erbe, gute Lösungen

Nichtsdestotrotz ist auch dem gewählten Ersatz für die Regie, Buzz Kulik, eine durchaus ansehnliche stilistische Synthese aus Italowestern und Hollywood-Western gelungen, was man beispielsweise unschwer an den hinsichtlich der Bildsprache recht deutlich werdenden Gewaltdarstellungen erkennen kann. Mexiko und seine Rebellen als Dreh- und Angelpunkt für den Western zu nutzen, war ohnehin vor allem eine Errungenschaft des Italowesterns. Dass ein beträchtlicher Teil des Films in Spanien gedreht wurde, passt ebenfalls ausgezeichnet zu den italienischen Western-Vorbildern der 60er und 70er, die sich gern spanischer Drehorte bedienten. Das Darsteller-Ensemble weist folglich auch einige Gesichter – teils in relativ großen Rollen – auf, die man vor allem aus dem italienischen und spanischen Genre-Kino der damaligen Zeit kennt. Insbesondere zu nennen sind in diesem Zusammenhang Maria Grazia Buccella, Diana Lorys, Fernando Rey, José Canalejas (der nur sehr kurz zu sehen ist) und Frank Wolff, wobei Letztgenannter als früh ins italienische Kino abgewanderter und dort erfolgreich gewordener gebürtiger Amerikaner gewissermaßen die personifizierte Verbindung von Hollywood und dem erstarkten italienischen Genre-Kino der 60er, mitsamt dem Italowestern, ist. Passenderweise gibt es außerdem einen Cameo von John Ireland, der in den 40er- und 50er-Jahren im US-Kino, teils in Hauptrollen, bekannt geworden war, in der zweiten 60er-Hälfte aber schließlich als einer von etlichen US-Kollegen sein Glück in Europa versuchte.

Pancho Villa (r.) erwartet mehr aktiven Widerstand von allen Bürgern, die ihn verehren

„Pancho Villa reitet“ sieht über weite Strecken durchaus wie ein Italowestern aus und hat prägnante, emotional wuchtige Momente, die zumindest den Geist von Peckinpah und Leone atmen. Ihren Teil dazu trägt die absolut Epos-taugliche Musik von Maurice Jarre bei, deren Charakter aber wiederum eher Hollywood-typisch ist. Ein Höhepunkt von Jarres Score ist eine interessante rein rhythmische Percussion-Variation, ohne Melodie, von „La Cucaracha“. Guten Gewissens lässt sich sagen, dass es kaum eine US-amerikanische Western-Produktion der 60er/70er-Phase gibt, die gleichzeitig so italienisch und so amerikanisch in einem ist. Allein das macht diesen Film schon sehenswert, da er die beiden erfolgreichsten Western-Strömungen der damaligen Zeit sozusagen bündelt. Buzz Kulik konnte daraus allerdings kaum Kapital schlagen und trat auch zukünftig wieder vor allem als Regisseur von TV-Produktionen in Erscheinung. Seine vermutlich bekannteste Regiearbeit dürfte die erfolgreiche 1989er-TV-Adaption von „In 80 Tagen um die Welt“ mit Pierce Brosnan, Eric Idle und Peter Ustinov sein; sein letzter vollendeter Kinofilm war Steve McQueens finaler Film „Jeder Kopf hat seinen Preis“ (1980).

Wettstreit der Stars

Man kann angesichts der geschilderten Umstände zu den Hintergründen sicherlich trefflich darüber streiten, ob der am 11. Juli 1920 geborene Yul Brynner († 10. Oktober 1985) diesem Film mehr genützt als geschadet hat. Bewertet man aber losgelöst davon nur das sichtbare Ergebnis, vermittelt Brynner den mexikanischen Volkshelden fast schon überraschend plausibel und ist durchaus in der Lage, diesen Film zu tragen. Ausgerechnet einer der berühmtesten Glatzköpfe Hollywoods funktioniert mit Schnauzbart und künstlichem Haupthaar tatsächlich sogar wesentlich besser, als man sich das in der Theorie für diese historische Figur vielleicht ausmalen mag. Auch ist es nun nicht gerade so, dass Brynners Kritik an Peckinpahs wohl eher pessimistischer Vorlage nun in der überarbeiteten Version dazu führt, dass Pancho Villa im Film übertrieben positiv dargestellt werden würde. Aus meiner Sicht gelingt in „Pancho Villa reitet“ sogar der Spagat zwischen trockenem Humor und fragwürdiger Moral einiger Protagonisten ziemlich gut, ohne die Charaktere deswegen unrealistisch erscheinen zu lassen. Insbesondere Brynner und Charles Bronson, die hier nach „Die glorreichen Sieben“ (1960) wieder zusammentrafen, machen sich ziemlich gut, mit einer gewissen Selbstironie, als gleichmütige, fast schon pragmatische Revoluzzer, ohne dabei übertriebene Mexikaner-Klischees zu bemühen. Der Dritte im Bunde der Hauptprotagonisten unter den Widerstandskämpfern, Robert Viharo als Tomás Urbina, vermittelt demgegenüber, die Stimmung wiederholt ankurbelnd und ein ums andere Mal mitreißend, geradezu aus ihm herausbrechend das positive, laute und energiegeladene „Viva Villa!“-Lebensgefühl, das hinter vielen Menschen, deren Geschichte hier erzählt wird, genauso steht wie die Schattenseiten des revolutionären Kampfes und das sicherlich auch als charakteristisch für den unermüdlichen, nimmermüden Antrieb hinter dieser mexikanischen Revolution gesehen werden kann.

Drei auf einen Streich

Robert Mitchum wirkt im Kontext vieler charismatischer mexikanischer Figuren in diesem Film schon beinahe wie eine Art „langweiliger US-Amerikaner“. Dass er manchmal ein Fremdkörper zu sein scheint, passt allerdings gut zur Fremdheit der Figur in der Lebenssituation, der sie sich stellen muss. Sein Lee Arnold stolpert gewissermaßen mitten in die Revolution hinein – und auch viel tiefer, als er das vorhatte, versucht aber immer entspannt zu reagieren und ist ein Mann der klaren, direkten Worte. Aber er ist eben auch kein Übermensch, sondern einer, der Todesangst recht deutlich zeigt. Die Szene, in der Villa ihn beinahe hinrichten lässt, ist schauspielerisch von Mitchums Seite sicherlich einer der Höhepunkte des Films, da er sich für einen klassischen Hollywood-Heldendarsteller überraschend ängstlich – dabei bedrückend still bleibend – zeigt, sich somit eine signifikante Blöße gibt und fast schon selbst demontiert. Es kann rein gar nicht die Rede davon sein, dass der einzige Amerikaner unter den Hauptfiguren hier zu einem Übermenschen glorifiziert wird.

Auffällig ist, dass der Amerikaner und seine mexikanischen Wegbegleiter ab und an ein wenig aneinander vorbei zu agieren scheinen, in dem Sinne, dass die betreffenden Schauspieler sonderbar aneinander vorbei spielen. Das passt ziemlich gut zur Figurenkonstellation mit dem ins kalte Wasser geworfenen Lee Arnold, kann zum Teil aber auch der Tatsache geschuldet sein, dass Mitchum am Set nicht gut mit Brynner auskam und offenbar auch von Charles Bronsons Qualität als Schauspieler nicht besonders viel hielt. So oder so ist Robert Mitchum in dieser für ihn eher ungewöhnlichen Rolle als Arnold aber recht interessant besetzt, auch wenn ihm der Dreh nur überschaubar Spaß gemacht haben dürfte. Charles Bronson ist hier übrigens erstmals mit seinem später charakteristischen Schnauzbart zu sehen. In einer der letzten Szenen des Films tritt außerdem Jill Ireland auf, die Bronson noch 1968 heiratete und mit der er bis zu ihrem Tod 1990 zusammenblieb. Kennengelernt hatten sich beide allerdings schon früher – als Bronson mit Irelands damaligem Ehemann David McCallum „Gesprengte Ketten“ (1963) drehte.

Anklagepunkt: Ihr seid keine Opportunisten!

Für die schauspielerischen Glanzpunkte des Films sorgen ansonsten vor allem Robert Carricarts emotional durchaus starker Auftritt als einfacher Bürger, der Lee Arnold schon früh in der Geschichte bei sich aufnimmt, ihm bei der Reparatur seines Flugzeuges hilft und bereit ist, sein Leben für die Revolution zu opfern, sogar erhobenen Hauptes an den Galgen tritt, und der – wie üblich – hervorragende Frank Wolff. An dem von Wolff verkörperten Kommandeur Ramirez ist unter anderem bemerkenswert, dass er im Grunde in einer nicht besonders umfangreichen Nebenrolle das einzige konkreter werdende Gesicht der Colorado-Armee ist, die für die von Madero und Villa infrage gestellte Diktatur einsteht; denn die Geschichte dreht sich hauptsächlich um Villa, Madero und die sie in den eigenen Reihen umgebenden Charaktere sowie die Herausforderungen, wie beispielsweise die Ränkespielchen, mit denen auf dieser Seite umgegangen werden muss. Wer überhaupt auf der anderen Seite steht, gegen die selbst Villa und Huerta im Endeffekt ja zunächst gemeinsam kämpfen, bleibt weitestgehend gesichtslos – wäre da nicht diese eine etwas größere Rolle, dieser Ramirez.

Fierro (l.) und Urbina (r.) sind Villas treueste Mitstreiter

„Pancho Villa reitet“ hat im Grunde keinen dauerhaft als solchen präsenten Hauptschurken, was für dieses Genre schon eher ungewöhnlich ist. Eine Figur, die es zu sein scheint, verschwindet plötzlich lange aus der Handlung, eine andere, die es potenziell werden kann, taucht erst sehr spät leibhaftig in der Geschichte auf. Frank Wolff kommt somit auch der Part zu, als im Grunde selbst nur Befehle – von unklar bleibenden Figuren – entgegennehmender Armee-Captain die düstere Fratze von Vergewaltigung im Vorbeigehen und Massenhinrichtungen zeichnen zu müssen. Binnen kürzester Zeit löst er drei Konfrontationen schauspielerisch brillant: die provokante Auseinandersetzung mit dem von Carricart verkörperten Don Luis, die durch pure Gelegenheit und das wiederholte Aufbäumen einer wütenden Frau sich spontan ergebende Vergewaltigung und schließlich das belehrende, selbstgerechte Anbrüllen der revolutionär gestimmten Menschenmenge, im Angesicht standrechtlicher, von ihm selbst vollzogener Hinrichtungen auf der Straße. Es starrt ihn dabei eine Menschenmenge an, deren Denken Ramirez von seiner konservativen Warte aus nicht versteht und vor deren Augen er einer Reihe von Männern am Strang energisch den Stuhl unter den Füßen wegtritt, als schiere Machtdemonstration, mangels überzeugender Argumente.

Kritiker im Paradox gefangen

Bei den Kritikern ist „Pancho Villa reitet“ im Allgemeinen nicht besonders gut weggekommen, was sich allerdings vor allem gegen das berühmte verschenkte Potenzial zu richten scheint; zum Teil auch dagegen, dass die Darstellung von Pancho Villa und der mexikanischen Revolution manch einem zu oberflächlich geraten ist. Wenn sich ein Film mit einer Persönlichkeit wie Pancho Villa befasst, liegt aber die Messlatte erfahrungsgemäß sehr, wenn nicht überdimensional hoch; wenn dann noch dazukommt, dass Regisseure wie Peckinpah oder Leone beinahe im Boot gewesen wären, mag sich das Ergebnis vor allem für manch einen den immergleichen Ikonen nachhängenden Cineasten umso ernüchternder anfühlen. Es ist daher auch für Kritiker sicher oft nicht einfach gewesen, diesen Film wenigstens einigermaßen neutral – rein anhand des Gesehenen – zu bewerten. Zweifellos zeigt der Film aber auch, dass die Anwesenheit eines Top-Stars wie Yul Brynner, der damals – laut „Variety“ – zu den angeblich zehn am meisten überteuerten Stars Hollywoods zählte, solch ein Projekt durchaus zu gefährden vermag, wenn es sowohl zu Kontroversen mit Regisseuren als auch dem Co-Star kommt. Brynner war unter den damaligen Hollywood-Größen jedoch ein Spezialfall, da er schon mit einem seiner ersten Filme, in seiner ersten Kino-Hauptrolle, für „Der König und Ich“ (1956) einen Oscar gewonnen hatte. Im Rückschluss könnte man sagen, dass er das Gefühl, in Hollywood kein Superstar zu sein, wahrscheinlich so gut wie gar nicht kannte, wodurch bestimmt auch sein Selbstverständnis als bedeutende Schauspiel-Ikone maßgeblich geprägt wurde. Unter dem Strich kann man Yul Brynner aber adressieren, dass unter seinen nicht einmal 50 Filmen eine Reihe durchaus bedeutender Werke und eher wenige wirkliche Flops oder gar Billig-Produktionen zu finden sind. Dass er für Kollegen nicht der einfachste Zeitgenosse war, liest man gelegentlich, aber damit war er in seiner Branche bei Weitem nicht der einzige.

Brynners höchst souveräne Ausstrahlung macht seine Leinwandpräsenz immer wieder zu einem ansehnlichen Erlebnis. In „Pancho Villa reitet“ sind es zudem vor allem ein ausführlicher Dialog mit seinem Präsidenten Madero und ein Gespräch mit Lee Arnold hinter Gefängnismauern, die den doppelten Boden seiner Rolle und das, was sie antreibt, sehr gut transparent machen. So oberflächlich, wie manche Kritiker den Film gesehen haben wollen, ist er ganz einfach nicht, wenn man den Figuren genau zuhört; unabhängig davon, ob Buzz Kulik nun das Image vorauseilt, ein vor allem Action-erprobter Regisseur gewesen zu sein oder nicht. Auch der Italowestern war bekanntlich oft sehr brutal und actiongeladen, aber gleichzeitig eben auch sehr politisch – wobei Letzteres insbesondere für die Mexiko-Filme des Genres gilt. Nicht zuletzt befördern viele hervorragende Kameraeinstellungen – darunter geniale Bilder aus der Luft in den Kampfszenen – „Pancho Villa reitet“ auf gehobenes Niveau.

Viva Villa!

Wem „Pancho Villa reitet“ oder Yul Brynners Interpretation der Titelrolle dennoch nicht zusagen sollten, wie auch allen anderen, sei empfohlen, ergänzend die Adaption von 1972, „Viva Pancho Villa“ (deutscher Alternativtitel: „Drei Halleluja auf vier heiße Colts“) zurate zu ziehen. Kurioserweise wurde hier mit Telly Savalas der neben Brynner sicherlich berühmteste Hollywood-Glatzkopf der 60er und 70er für die Hauptrolle engagiert. Daneben treten mit Clint Walker und Chuck Connors – ähnlich wie Robert Mitchum und Charles Bronson an der Seite von Yul Brynner – zwei in Hauptrollen im Western, außerdem als Protagonisten in Western-TV-Serien und, im Falle von Connors, auch dem Italowestern bestens erprobte Co-Stars auf. Telly Savalas spielte die Rolle sogar tatsächlich glatzköpfig – unabhängig von der historischen Vorlage. Obwohl ihm sein größter Ruhm als TV-Krimiheld „Kojak“ damals noch bevorstand, konnte er sich das offensichtlich bereits erlauben. Ungeachtet des Aspekts, dass dieser Film zweifelsohne seine Schwachstellen hat, ist eine Produktion mit Savalas, Walker und Connors auf einen Streich meiner Ansicht nach per se kaum zu verachten. Gedreht wurde in Spanien, unter der Regie von Eugenio Martín.

Ein Kandidat für ein Mediabook?

In Deutschland gibt es „Pancho Villa reitet“ bereits seit 2013 auf DVD. Eine Blu-ray ist in den USA seit 2016 erhältlich, hierzulande aber noch nicht. Der Ton der Synchronfassung wirkt auf der deutschen DVD an manchen Stellen ungewöhnlich tief, jedoch auch sehr klar und beinahe, als sei er erst gestern aufgenommen worden – obwohl es sich um die zeitgenössische deutsche Kino-Synchronfassung handelt. Um den Hauptfilm in guter Bildqualität zu genießen, reicht diese Veröffentlichung allemal. Man muss keineswegs Angst haben, dass es sich um ein Bootleg oder Qualität vergleichbarer Kategorie handelt, obwohl es eher ungewöhnlich ist, dass ein Paramount-Klassiker schon zum damaligen Zeitpunkt über eine Sublizenz durch ein anderes deutsches DVD-Label als das hauseigene von Paramount veröffentlicht worden ist – im vorliegenden Fall: Winklerfilm. Das Paramount-Logo findet sich auch ganz offiziell auf dem Cover. Leider fehlt es an Bonusmaterial.

Nur Fliegen ist schöner – zumindest für manche

Die Synchronfassung bietet die Besonderheit, dass Yul Brynner vom kürzlich verstorbenen Claus Biederstaedt synchronisiert wurde. Brynner war bis dato meistens von Klaus Miedel (unter anderem in „Der König und ich“, „Die zehn Gebote“ und „Flucht aus Zahrain“) und gelegentlich Heinz Giese (etwa in „Die glorreichen Sieben“) gesprochen worden. Die Variante mit Miedel ist unvergleichlich charismatisch und passt sehr gut zum Gesicht, allerdings völlig anders als der Originalton geartet, Giese wirkt wesentlich farbloser, kam dem Originalton vom reinen Stimmklang her aber deutlich näher. Claus Biederstaedt ist meiner Meinung nach sogar noch näher am Originalton dran, wenn nicht gar so nahe wie kein anderer deutscher Sprecher, den Brynner jemals hatte. Für ihn blieb es allerdings bei diesem einen Einsatz als deutscher Yul Brynner.

Da hier zudem ein Versuch mit Gert Günther Hoffmann als Stimme von Charles Bronson unternommen wurde, Robert Mitchums früherer Stammsprecher Curt Ackermann stattdessen für Alexander Knox zu hören ist und gleich drei verschiedene Sprecher in weiteren der größten Rollen des Films zu hören sind, die Frank Wolff bis zu den frühen 70ern in anderen Filmen, in durchaus großen Rollen gesprochen haben (Arnold Marquis für Mitchum, Martin Hirthe für Robert Carricart und Gerd Martienzen für Robert Viharo), während für Wolff in „Pancho Villa reitet“ aber Gerd Frickhöffer zu einem seiner eher seltenen Synchroneinsätze kommt, erscheint die deutsche Synchronfassung rückblickend ein wenig experimentell. Es wirkt zudem so, als sei Frickhöffer aufgrund seiner auffälligen äußerlichen Ähnlichkeit mit Frank Wolff besetzt worden, was etwas befremdlich ist, da er stimmlich nicht besonders gut passt – womöglich fühlte sich ein Synchron-Verantwortlicher bei der Sichtung der Originalfassung vorab unmittelbar an Frickhöffer erinnert, den man unter anderem in dem Karl-May-Western „Der Ölprinz“ (1965) und dem Jerry-Cotton-Film „Todesschüsse am Broadway“ (1969) sehen kann.

Pancho Villas Taktiken erweisen sich als zugkräftig

Zumindest Arnold Marquis war zum damaligen Zeitpunkt zwar der reguläre Sprecher von Robert Mitchum, aber gerade er lässt ihn, aufgrund seiner vielen Stars, eben recht austauschbar wirken. Bemerkenswert ist, dass Curt Ackermann bei „Pancho Villa reitet“ auch die Synchronregie innehatte, sich aber dennoch nicht für Robert Mitchum besetzte, sondern seinem Nachfolger Arnold Marquis den Vorzug ließ und stattdessen Alexander Knox übernahm – selbst obwohl Ackermann Mitchum kurz zuvor tatsächlich noch einmal in „Der Weg nach Westen“ (1967) synchronisiert hatte, weil in dem Film mit Kirk Douglas, Richard Widmark und Robert Mitchum gleich drei Schauspieler zu sehen sind, die seinerzeit regulär von Arnold Marquis ins Deutsche übertragen wurden. Der völlig gegen den Strich besetzte deutsche „James Bond“ und „Old Shatterhand“, Gert Günther Hoffmann, macht in Charles Bronsons grobschlächtiger Rolle in „Pancho Villa reitet“ zugegebenermaßen recht viel Spaß. Für Bronson etablierte sich Michael Chevalier – der wenig später auch schon in „Spiel mir das Lied vom Tod“ zum Einsatz kam – erst unmittelbar danach als Stammkraft. Die Phase, in der Charles Bronson noch keinen deutschen Stammsprecher hatte und von ständig wechselnden Synchronschauspielern vertont wurde, endete – aus heutiger Sicht – im Grunde genau mit „Pancho Villa reitet“. Chevaliers erster Auftritt für Charles Bronson findet sich in Henri Verneuils „Die Hölle von San Sebastian“ (1968), der in Deutschland praktisch zeitgleich mit „Pancho Villa reitet“ im Kino lief.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Charles Bronson, Yul Brynner, Herbert Lom, Robert Mitchum und Frank Wolff haben wir in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Veröffentlichung: 12. April 2013 als DVD

Länge: 117 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch
Originaltitel: Villa Rides
Deutscher Alternativtitel: Rio Morte
USA 1968
Regie: Buzz Kulik
Drehbuch: Robert Towne, Sam Peckinpah, nach einer Vorlage von William Douglas Lansford
Besetzung: Yul Brynner, Robert Mitchum, Maria Grazia Buccella, Charles Bronson, Robert Viharo, Herbert Lom, Frank Wolff, Alexander Knox, Robert Carricart, Fernando Rey
Zusatzmaterial: keins
Label: Winklerfilm
Vertrieb: Al!ve AG

Copyright 2020 by Ansgar Skulme

Szenenfotos & oberer Packshot: © 2013 Winklerfilm

 

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Das Licht am Ende der Welt – Kirk Douglas gegen alle

The Light at the Edge of the World

Von Lucas Gröning

Abenteuer // Der 1828 im französischen Nantes geborene Jules Verne gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller des 19. Jahrhunderts. Mit zahlreichen Beiträgen zur Weltliteratur, allen voran den Werken „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ (1864), „20.000 Meilen unter dem Meer“ (1869–70) und „Reise um die Welt in 80 Tagen“ (1873) schuf sich der Franzose ein Denkmal – er zählt zu den Begründern der Science-Fiction-Literatur. Nach seinem Tod im Jahr 1905 wurde ein letzter Roman des Autors veröffentlicht, wenn auch durch dessen Sohn Michael Verne stark überarbeitet. Das 1906 erschienene Werk trägt den Titel „Le Phare du bout du monde“, zu deutsch „Der Leuchtturm am Ende der Welt“. Der Roman verhandelt den Überfall eines Leuchtturms auf der argentinischen Insel „Isla de los Estados“ durch eine Bande von Piraten. 65 Jahre später, im Jahr 1971, folgte eine Verfilmung des Stoffes unter dem Namen „Das Licht am Ende der Welt“. Regie führte der Engländer Kevin Billington („The Rise and Rise of Michael Rimmer“, „Verletzte Gefühle“), der sich vor allem mit TV-Produktionen einen Namen gemacht hat. Die Hauptrollen des Films wurden mit zwei absoluten Stars des damaligen Hollywood-Kinos besetzt. Zum einen Golden-Globe-Preisträger Kirk Douglas („Vincent van Gogh – Ein Leben in Leidenschaft“, „Spartacus“) und zum anderen Oscar-Gewinner Yul Brynner („Der König und ich“, „Die glorreichen Sieben“). Was das Potenzial der Darsteller angeht, gibt es also schon mal schlechtere Voraussetzungen, um einen hervorragenden Film abzuliefern. Was der Film neben fantastischen Schauspielern hinaus noch bietet und woran er am Ende dann doch leider krankt, will ich im vorliegenden Text darstellen.

Die Leuchtturmwärter rund um Captain Moriz gehen zunächst wie üblich ihrer Arbeit nach …

Kommen wir zunächst zum Plot: Wir schreiben das Jahr 1865. Die Leuchtturmwärter Will Denton (Kirk Douglas), Captain Moriz (Fernando Rey) und der junge Felipe (Massimo Ranieri) leben auf der (fiktiven) Insel „Rocky Island“. Besonders für Will Denton bietet die Insel einen wichtigen Ort, an dem er sich von der restlichen Welt isolieren kann. Einige Jahre zuvor, inmitten des kalifornischen Goldrausches, verliebte sich die Frau seines Herzens unglücklicherweise in einen anderen Mann. Bei einem gemeinsamen Pokerspiel mit jenem Mann, bei dem dieser sehr viel Geld verlor, erschoss Will den Liebhaber seiner Herzensdame in einem Akt der Notwehr, seitdem wird er fälschlicherweise von der Justiz verfolgt. Will beschloss, dem Leben in der Zivilisation den Rücken zu kehren und ein einfaches, aber idyllisches Dasein als Leuchtturmwärter zu führen.

Die Idylle wird jedoch eines Tages unvermittelt zerstört, als ein Schiff vor der Küste der Insel anlegt. Bei einer Untersuchung des Schiffes werden die anderen beiden Wärter, Moriz und Felipe, von der Crew brutal ermordet. Es stellt sich heraus, dass es sich bei der Besatzung des Schiffes um sadistische Piraten unter ihrem Kapitän Kongre (Yul Brynner) handelt, die die Insel erobern und den Leuchtturm dazu benutzen wollen, ahnungslose Seeleute in ihre Fänge zu treiben. Will schafft es zunächst zu fliehen und er bereitet sich von einer Schlucht aus auf den Gegenschlag vor, um die Invasoren zu vertreiben. Es dauert nicht lange, bis das erste vorbeifahrende Schiff der Täuschung durch den Leuchtturm erliegt und an der Insel anlegt. Mit an Bord: Die schöne Arabella (Samantha Egger), die Dentons einstiger Liebe zum Verwechseln ähnlich sieht.

Eine Geschichte von Gut und Böse

Die Story ist dabei recht geradlinig durcherzählt und hält sich nie lange mit Nebensächlichkeiten auf. Selbst kleine Randnotizen, die zu Beginn Erwähnung finden und auf den Zuschauer zunächst redundant wirken, werden im späteren Verlauf aufgegriffen und erhalten wichtige Bedeutungen. Somit kann man von einer gut strukturierten Geschichte sprechen, die das Potential hat, Spannung aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Warum das trotzdem nur in Ansätzen gelingt, soll später erläutert werden. Fahren wir zunächst mit den Motiven fort: Davon bietet das Abenteuer eine Vielzahl, genau wie viele Fragen beispielsweise um das Thema Religion. Im Zentrum der Geschichte steht dabei der Kampf zwischen Gut und Böse. Captain Moriz sagt an einer Stelle, für viele Seefahrer sei das Erblicken des Leuchtturms gleichzusetzen mit dem Erblicken Gottes, also der Verkörperung des absolut Guten im christlichen Sinne. Diesem „Guten“ wird eine sadistische Piratencrew als Verkörperung des Bösen entgegengestellt.

… doch wenig später überfallen Piraten den Leuchtturm

Die Seeräuber zeichnen sich dabei nicht nur durch ihre bösartigen Taten aus, sondern auch durch ihre Grausamkeit. So werden nahezu sämtliche ihrer Handlungen von diabolischem Grinsen oder Lachen begleitet, womit der reine Genuss an der größtenteils sinnlosen Gewalt zum Ausdruck gebracht wird. Leider wird dieser Aspekt zu selten durch schockierende Bilder unterstützt. Beim Sichten des Filmes habe ich, an einer recht frühen Stelle, genau ein Bild gesehen, das mich für einen kurzen Moment ein klein wenig geschockt und sprachlos zurückließ. Dieser Moment funktionierte zum einen im Kontext zum bis dato Gesehenen, zum anderen durch das Überraschungsmoment, und zu guter Letzt durch die hier verwendete Bildästhetik. Plötzlich saß ich wie gefesselt im Stuhl und war gespannt auf nächste Momente dieser Art – doch es kamen keine. So viel sich der Film in dieser einen Szene getraut hatte, so wenig traute er sich leider in der Folge. Einen ähnlichen Moment gab es zwar an späterer Stelle noch einmal, durch die hohe Vorhersehbarkeit entstand hier jedoch nicht im Ansatz die Wirkung der vorangegangenen Szene.

Hinfort mit der Logik

Der fehlende Mut zu mehr schockierenden Bildern dieser Art bleibt dabei leider nicht die einzige Schwäche des Films. An viel zu vielen Stellen offenbaren sich krasse Logiklücken, die die meisten Zuschauer irritiert zurücklassen dürften. Warum beispielsweise Denton auf einem offenen Felsen, umzingelt von der gesamten Piratencrew, fliehen kann, ohne dass ihn jemand, mit Ausnahme von Oberbösewicht Kongre verfolgt, bleibt das Geheimnis von Drehbuchautor Tom Rowe oder Regisseur Kevin Billington. Auch wenn sich Denton später, für alle eigentlich klar sichtbar, hinter einem Felsen versteckt und von keinem aus einer Kolonne vorbeiziehender Seeäuber entdeckt wird, kommen einige Fragen auf. Überhaupt hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte an vielen Stellen zu sehr vom Zufall gelenkt und vorangetrieben wird. Das kann man im Sinne einer christlich-religiösen Interpretation zwar als göttliche Fügung betrachten, eher kommt jedoch der Verdacht auf, dass sich die Verantwortlichen an diesen Stellen zu wenige Gedanken um einen sinnvollen Vortrag der Geschichte gemacht haben. Das geht leider zu Lasten der Spannung in einer ansonsten dramaturgisch recht gut aufbereiteten Story. Um die Spannung während des Films trotzdem zu gewährleisten, setzt „Das Licht am Ende der Welt“ auf häufig eingesetzte musikalische Untermalung. In Passagen, in denen Denton beispielsweise vor einer Horde Piraten flieht oder in denen er in den Erinnerungen an seine ehemalige Geliebte schwelgt, tragen diese spürbar und sinnvoll zur Unterstützung der Szenen bei. An anderen Stellen, beispielsweise der ersten Begegnung zwischen Denton und Kongre, wirken sie jedoch deplatziert und aufgesetzt.

Man könnte an „Das Licht am Ende der Welt“ noch viel kritisieren. Ein Großteil der Dialoge wirkt hölzern und viele Handlungen von Denton und anderen sind nur schwer nachvollziehbar. Häufig sind die Szenen nicht ansatzweise so gut geschrieben und inszeniert, dass sie das große Potential ausnutzen könnten, das man mit den Darstellern rund um Kirk Douglas und Yul Brynner am Set hatte. Zusätzlich ist festzustellen, dass beide ebenfalls nicht ihre besten Leistungen abgeliefert haben. Das alles ist sehr schade, verfügt der Stoff doch über großes Potenzial und man kann sich durchaus ausmalen, was „Das Licht am Ende der Welt“ für ein toller Film hätte werden können. Was bleibt, ist ein Abenteuer, das in der Lage ist, für kurzweilige Unterhaltung zu sorgen und dabei durchaus Spaß zu machen, wenn auch teilweise unfreiwillig.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Yul Brynner und Kirk Douglas sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgeführt.

Nur selten nehmen die Seeräuber Gefangene

Veröffentlichung: 9. August 2019 als DVD

Länge: 123 Min.
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: The Light at the Edge of the World
USA/SP/LIE 1971
Regie: Kevin Billington
Drehbuch: Tom Rowe, nach dem Roman „Der Leuchtturm am Ende der Welt“ von Jules Verne
Besetzung: Kirk Douglas, Yul Brynner, Samantha Egar, Jean-Claude Drouot, Fernando Rey, Renato Salvatori, Massimo Ranieri, Aldo Sambrell, Tito García, Víctor Israel, Antonio Rebollo, Luis Barboo, Tony Cyrus, Raul Castro, Oscar Davis
Zusatzmaterial: Wendecover, Trailershow
Label: Pidax Film
Vertrieb: Studio Hamburg Enterprises

Copyright 2019 by Lucas Gröning
Szenenfotos: © 2019 Pidax Film

 

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Gewinnspiel: 3 x Treffpunkt für zwei Pistolen auf DVD im Mediabook

Verlosung

Als Revolverheld Jules Gaspard d’Estaing bereitet Yul Brynner den Einwohnern der Kleinstadt Pecos nicht nur wegen des schwer auszusprechenden Namens seiner Figur Probleme. Koch Films hat „Treffpunkt für zwei Pistolen“ von 1964 als 57. Beitrag der schönen Reihe „Edition Western Legenden“ veröffentlicht und uns drei DVDs im schmalen Mediabook zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Da die Quote bei meinem Horror-für-Halloween-Gewinnspiel aktuell doch etwas niedriger liegt als erwartet, bin ich so frei, diesen Hinweis nun nicht ans Ende zu setzen, sondern weiter vorn zu platzieren: Zwar bringt es mir Spaß, Filme unter die Leute zu bringen, weil sich die überwältigende Mehrzahl der Gewinnerinnen und Gewinner aufrichtig freut und höflich bedankt. Dennoch geht der Versand etwas ins Geld, zumal „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor keinen Cent Ertrag abwirft (die unten ab und zu eingeblendete Werbung schaltet WordPress). Daher: Auf völlig freiwilliger Basis darf mir jede/r Gewinner/in gern anbieten, das Porto in Höhe von 1,45 Euro zu übernehmen – oder höher beim Wunsch nach versichertem Versand. Gebt mir das aber bitte nicht schon im Kommentar mit eurer Antwort bekannt, sondern erst im Gewinnfalle. Ich will nicht in Verdacht geraten, die Sieger danach zuzuteilen.

Teilnahmebedingungen

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu meiner Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Sonntag, 18. November 2018, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage am Ende des Textes.

Seid Ihr dazu nicht in der Lage, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf die DVD. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Gewonnen haben

– Tanja Hammerschmidt,
– Isabella,
– Christoph N. Kellerbach.

Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Die Rezension von „Treffpunkt für zwei Pistolen“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2018 by Volker Schönenberger

 

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