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Sharknado 5 – Global Swarming: Die Welt am Haifisch-Abgrund

21 Nov

Sharknado 5 – Global Swarming

Von Volker Schönenberger

Horror-Action // Erinnern wir uns: Just als die Shepards dachten, den Schlamassel überstanden zu haben, stürzte der Familie am Ende von „Sharknado 4 – The 4th Awakens“ der Eiffelturm vor die Füße. Die Sharknados sind zu einem globalen Phänomen geworden.

Sharknado über London

Zu Beginn von „Sharknado 5 – Global Swarming“ beordert Nova (Cassandra Scerbo) Fin Shepard (Ian Ziering) von London in die englische Provinz. In einer tiefen Grotte hat sie Besorgniserregendes entdeckt: Höhlenmalereien, die darauf hindeuten, dass es schon in grauer Vorzeit Sharknados gegeben hat. Die beiden dringen in eine mit tödlichen Fallen gespickte Kultstätte vor, lösen dort auf einem Altar aber ungewollt einen Mechanismus aus, der sie zur Flucht zwingt – Indiana Jones lässt grüßen.

Mit dem Hai lässt sich’s gut kuscheln

Wieder oberirdisch, müssen Nova und Fin vor einem Sharknado Reißaus nehmen, der über Stonehenge wirbelt. Also ab nach London, doch auch dort toben die Wirbelstürme mit ihrer todbringenden tierischen Last. Die Tower Bridge, das London Eye, Buckingham Palace – die Sharknados machen vor keiner der Sehenswürdigkeiten Halt.

Gespickt mit Cameos

Solche Film-Franchises ähneln beim Dreh vermutlich Familientreffen. Für den fünften Teil der epischen Trash-Saga übernahm zum fünften Mal Anthony C. Ferrante die Regie. Auch Tara Reid als Fin Shepards Frau April ist wieder am Start. Die erfahrene Crew trifft auch diesmal auf Stars und Möchtegern-Stars, die unbedingt einen „Sharknado“-Cameo-Auftritt in ihrer Vita unterbringen wollen. „Poison“-Sänger Bret Michaels lässt sich kurz von einem Londoner Doppeldecker-Bus auf die Hörner nehmen und zückt sogar seine Gitarre. In Deutschland haben sich – nicht zuletzt dank SchleFaZ – eine treue Fangemeinde und damit ein guter Markt gebildet, deshalb durften sich diesmal noch mehr hiesige „Promis“ für Mini-Auftritte vor der Kamera blicken lassen. Ein paar habe ich unten aufgelistet – sie zu entdecken, ist im Einzelfall gar nicht so einfach. Der schönste Gastauftritt kommt ganz am Ende.

Bret Michaels nimmt den Bus

Die Reihe muss Fans haben, sonst hätte sie es nicht auf fünf Teile gebracht. Wer bei den vorherigen Filmen in Verzückung geraten ist, bekommt in „Sharknado 5 – Global Swarming“ all das geboten, wonach es den Freund gepflegter Haifisch-Trash-Filmkunst gelüstet. Im Klartext: Alles ist mies – Story, Schauspieler, Dialoge und die billigst am Computer gestrickten Tricks und Effekte. Die Produktionsfirma „The Asylum“ hat wieder ganze Arbeit geleistet. Die Sharknados spucken Heerscharen hungriger Haie aus – ob über London, den Schweizer Bergen oder Sydney. In Japan wütet gar ein „Sharkzilla“. Die Biester verschlingen Menschen, rammen sich in Gebäude und sind überhaupt recht unheilbringend. Hand aufs Herz: Langsam ist’s auch mal genug. Die letzte Szene lässt allerdings Teil 6 befürchten.

Ein Haihaufen

Die „Sharknado“-Reihe bei „Die Nacht der lebenden Texte“:

Sharknado 5 – Global Swarming (2017)
Sharknado 4 – The 4th Awakens (2016)
Sharknado 3 – Oh Hell No! (2015)
Sharknado 2 – The Second One (2014)
Sharknado (2013)

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Dolph Lundgren sind in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Nimm das!

Veröffentlichung: 6. September 2017 als Blu-ray 3D (inkl. 2D-Version), Blu-ray und DVD

Länge: 89 Min. (Blu-ray), 85 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Sharknado 5 – Global Swarming
USA 2017
Regie: Anthony C. Ferrante
Drehbuch: Scotty Mullen
Besetzung: Ian Ziering, Tara Reid, Cassandra Scerbo, Billy Barratt, Porsha Williams, Chris Kattan, Clay Aiken, Kate Garraway, Laura Tobin, Charlotte Hawkins, Bela B, Joko Winterscheidt, Klaas Heuer-Umlauf, Oliver Welke, Tim Mälzer, Markus Lanz, Ingrid Van Bergen, Dieter Nuhr, Thomas Koschwitz, Dolph Lundgren, Sarah Knappik
Zusatzmaterial: keine Angabe
Vertrieb: White Pearl Movies / daredo (Soulfood)

Copyright 2017 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshot: © 2017 White Pearl Movies / daredo (Soulfood)

 

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