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Archiv für den Monat April 2019

Monstrum – Godzillas südkoreanisches Pendant?

Mulgoe

Von Lucas Knabe

Fantasy-Horror // 1526: Der Tod versetzt die Bewohner rund um die Hauptstadt Hanyang – heute bekannt als Seoul – zur Zeit der Joseon-Dynastie in Angst und Schrecken. Man erzählt, dass um den Berg Inwangsan ein Monstrum von entsetzlicher Gestalt wohne, es die Pest verbreite und mit seinen fletschenden Kiefern und scharfen Pranken alles frisst, was sich ihm in den Weg stellt. Jedoch könnten die Leichen nicht unterschiedlicher aussehen. Während die einen durch tiefe und scharf-begrenzte Wunden getötet wurden, haben die anderen eine pockennarbige und zerfetzte Haut mit Rissen und groben Abtrennungen. Handelt es sich in Zeiten des Aufruhrs womöglich um die Existenz zweier Monstren in den Bergen vor Hanyang?

Wird Yoon Gyeom mit seinen Freunden siegen …

Yoon Gyeom (Myung-Min Kim) war 22 Jahre zuvor Anfang des 16. Jahrhunderts unter dem König Jin Yong (Sung-woong Park) von hohem militärischem Rang und ein ausgezeichneter Krieger. Als eine Pestepidemie in einem Dorf vor den Toren der Stadt grassierte, sollten die Dorfbewohner allesamt hingerichtet werden, um eine weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern. In diesem Inferno rettete Yoon Gyeom das kleine Mädchen Myung, weswegen er ins Exil verbannt wurde. Seitdem lebt der ehemalige Kommandant Yoon Gyeom zusammen mit seinem jüngeren Bruder (In-kwon Kim) und der zur jungen Frau herangereiften Myung (Hyeri Lee) fernab von Hanyang in einer kleinen Hütte.

Achtung: Im nächsten Absatz finden sich ein paar Spoiler

Nach etlichen Unfällen nahe der Stadt, die man dem Monstrum in den Bergen zuschreibt, entschließt sich König Jin Yong, seinen ehemals besten Krieger Yoon Gyeom wieder zu rekrutieren, damit der aufkochenden Angst seiner Untertanen Einhalt geboten wird. Die Devise lautet: Das Monstrum muss gesucht und getötet werden! Jedoch besteht für den König neben der möglichen Bedrohung durch eine Bestie eine weitere Gefahr: Premierminister Sim Woon (Kyeong-yeong Lee) hat es auf den Thron abgesehen und will alles dafür tun, damit die Bevölkerung die Souveränität ihres Regenten anzweifelt. Erzählungen von einem blutrünstigen Monstrum in den Bergen kommen dem Premierminister und seinen Vasallen für eine Revolte wie gerufen. Doch ob sich das besagte Monstrum für derartige Animositäten instrumentalisieren lässt, wird die Geschichte zeigen. Nur eins erscheint gewiss: Es wird Opfer geben.

… oder wird sich das Monstrum behaupten …

Regisseur Jong-ho Huh erschafft nicht allzu weit entfernt vom japanischen Domizil der Kaijūs einen südkoreanischen Genre-Mix, der ein brutales und schier unbesiegbares Ungetüm in gruselige, mal komödiantische, mal auch dramatische 105 Minuten Laufzeit einpflegt. Es handelt sich bei dem Monstrum allerdings um keinen Verwandten des Fan-Lieblings Godzilla, der als „Equalizer“ das Gleichgewicht der Welt wiederherstellt, auch wenn einige wenige Arrangements bei eingefleischten Gojira-Fans Erinnerungen hervorrufen könnten. Vielmehr ähnelt das Monstrum dem im „Langen See“ verschollenen Drachen Smaug aus Mittelerde. Ein tobsüchtiges Ungeheuer, dass sich einst von Pestleichen ernährte und zum ultimativen pestübertragenden Killer mutierte, hat einen Berg als Residenz beansprucht und tötet alles und jeden, der meint, seine Ruhe zu stören. Dummerweise stellt die Gegend um den Berg aufgrund seiner Flora und Fauna eine wichtige Nahrungsquelle dar, wodurch eine Konfrontation von Menschen und Monster unausweichlich ist. Also muss die Bedrohung gebannt werden – ein typischer MacGuffin.

Bald stellt sich der verbündeten Gemeinschaft um den gealterten Helden Yoon Gyeom ein weiteres Problem in den Weg: Premierminister Sim Woon revoltiert gegen König Jin Yong. Aus dieser Konstellation entwickelt sich ein Konflikt dreier Parteien. Während der Kampf gegen ein Monster im Mittelpunkt steht, wird abseits dessen eine politische Fehde ausgetragen, deren Ausgang ebenso immense Folgen für die Bevölkerung haben kann wie das Siegen oder Scheitern über die Bestie.

Südkoreanischer High-Budget-Film

Was der Regisseur daraus macht, ist ein kurzweiliger Popcorn-Showdown, der sich selbst nicht zu ernst nimmt und auf den ersten Blick wie eine effekthascherische Achterbahn der Gefühle wirkt. Technisch macht das High-Budget-Werk einen sehr soliden Eindruck. Die Effekte und insbesondere das Monster sehen allesamt sehr gut aus und lassen darüber hinwegsehen, dass die Kameraarbeit manchmal etwas B-Movie mäßig wirkt. An Filmblut wird nicht gespart, Wunden und Ausschläge erwecken vor allem in näheren Aufnahmen einen ordentlichen genretypischen Standard – die FSK-16-Freigabe erscheint aber in Ordnung.

… oder gar der intrigante Premierminister (vorn r.)?

Die deutsche Synchronisation kann mit bekannten Stimmen ebenfalls überzeugen. Großartig anzuschauen sind die ästhetischen Kampfszenen, die durch eine authentisch wirkende Choreografie überzeugen und Spaß beim Anschauen bereiten – ein paar Kampfszenen mehr hätten dem Film gutgetan. Die Figuren des Films um Krieger und Ziehvater Yoon Gyeom reihen sich unauffällig in den Plot ein und erfüllen ihre Funktionen ohne bleibenden Eindruck. Der Schauspieler In-kwon Kim sorgt mit seiner tollpatschigen Figur Sung Han für so manchen Schmunzler in einem doch recht lockeren Setting, das aber das Augenzwinkern des Films ideal unterstreicht. Auch wenn manchen diese Tatsache missfallen könnte, sorgt „Monstrum“ mit seiner Verbindung zwischen Horror, Fantasy und einem Hauch Comedy für gute Unterhaltung und bringt uns mit einer zeitgenössischen Kulisse auf die Pfade der einstigen Joseon-Dynastie.

Veröffentlichung: 25. April 2019 als Blu-ray und DVD

Länge: 105 Min. (Blu-ray), 101 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Koreanisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Mulgoe
KOR 2018
Regie: Jong-ho Huh
Drehbuch: Heo-dam
Besetzung: Myung-Min Kim, In-kwon Kim, Hyeri Lee, Woo-sik Choi, Sung-woong Park, Hee-soon Park, Kyeong-yeong Lee, Kyu-bok Lee, Won-hee Jo, Joon-Bum Kim, Min-Seok Kim, Min-soo Sung, Hee-Myoung Yang, Byeong-hee Yoon
Zusatzmaterial: Making-of, Trailer, Kurztrailer
Label/Vertrieb: Koch Films

Copyright 2019 by Lucas Knabe

Szenenfotos, Packshot & Trailer: © 2019 Koch Films

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Gewinnspiel: 3 x Solaris als Blu-ray im Mediabook

Verlosung

Auf einer den sonderbaren Planeten Solaris umkreisenden Raumstation erlebt der von George Clooney verkörperte Psychologe Chris Kelvin Mysteriöses. FilmConfect Home Entertainment hat uns von Steven Soderberghs Stanislaw-Lem-Verfilmung „Solaris“ (2002) drei Blu-rays im Mediabook zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Teilnahmebedingungen

Zwar bringt es mir Spaß, Filme unter die Leute zu bringen, weil sich die überwältigende Mehrzahl der Gewinnerinnen und Gewinner aufrichtig freut und höflich bedankt. Dennoch geht der Versand etwas ins Geld, zumal „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor keinen Cent Ertrag abwirft (die unten ab und zu eingeblendete Werbung schaltet WordPress). Daher: Auf völlig freiwilliger Basis darf mir jede/r Gewinner/in gern anbieten, das Porto in Höhe von 2,60 Euro zu übernehmen – oder höher beim Wunsch nach versichertem Versand. Gebt mir das aber bitte nicht schon im Kommentar mit eurer Antwort bekannt, sondern erst im Gewinnfalle. Ich will nicht in Verdacht geraten, die Sieger danach zuzuteilen.

Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu Simons Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Sonntag, 5. Mai 2019, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage am Ende des Textes.

Seid Ihr dazu nicht in der Lage, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf das Mediabook. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Nur eine Teilnahme pro Haushalt. Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werde ich im Lauf der Woche nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Gewonnen haben

– Frank Idstein,
– Michael Kleu,
– Thomas aus Hamburg.

Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Die Rezension von „Solaris“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2019 by Volker Schönenberger

 

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Extremity – Geh an deine Grenzen: Terror im Spukhaus

Extremity

Von Lucas Knabe

Horror // Der Besuch einer Geisterbahn oder eines Spukhauses kann zeitweilig ein aufregendes und amüsantes Unterfangen darstellen. Man begibt sich meist zu Fuß oder auf Schienen auf den Weg durch die Attraktionen, während links und rechts mehr oder minder unliebsame Schockeffekte warten, die so manch zartbesaitetes Gemüt gehörig erschrecken. Für diejenigen, die nach solch einer Attraktion blaue Augen, Platzwunden, Knochenbrüche und ein adrenalingeladenes Zittern des eigenen Körpers verlangen, bietet das sogenannte „Haunted Entertainment“ die passende Gelegenheit, um seine Grenzen und Ängste auszuloten – kein Ort für die Therapie einer psychisch labilen Frau, sollte man meinen. Doch genau dieses Experiment wagte der begabte Regisseur Anthony DiBlasi („Her Last Will“) in seinem neuen Film „Extremity – Geh an deine Grenzen“: Er stellt die psychologischen und gewaltsamen Erfahrungen einer bereits stark traumatisierten Frau in voyeuristischer und weiterführender Weise in den Kontext.

Die „perfekte“ Kandidatin

Die junge Allison (Dana Christina) entschließt sich, den ultimativen Horror am eigenen Leib zu erfahren. Nachdem sie sich als geeignete Bewerberin erweist, fährt sie zum abgelegenen Ort des Höllen-Erlebnisses. Gemeinsam mit dem ihr bis dahin fremden Teilnehmer Zachary (Dylan Sloane) soll sie in den kommenden Stunden eine Tortur zwischen Folter und Terror bestreiten. Schnell finden sich die beiden Halb-Masochisten in einem präparierten Gebäudekomplex umringt von Dreck, Dunkelheit, beklemmender Atmosphäre und grobschlächtigen Peinigern wieder. Während das alternative Wellnessprogramm seine Register zieht, merkt man allerdings, dass die Motive Allisons, einer solchen Pein beizuwohnen, tiefgreifender sind als eine bloße Grenzerfahrung des psychisch und physisch Ertragbaren. Die sogenannte „Perdition“ versetzt die suizidale Allison zurück in die Lage des hilflosen Opfers und soll ihr im Angesicht des erlebten Terrors und der Qualen einen Kampf gegen ihre inneren Dämonen ermöglichen, welche sie seit Kindheitstagen verfolgen. Dieses selbstgewählte Behandlungsverfahren der psychischen Entgiftung bringt an Allison jedoch ungeahnte Facetten zum Vorschein, welche das Projekt ins Wanken bringen.

Ob Allison ihren Aufenthalt bereuen wird?

Der Regisseur nimmt sich dabei das reale und in Südkalifornien ansässige „McKamey Manor“ zum Vorbild. Ein Horrorhaus, das nach dem Unterschreiben einer 40-seitigen Verzichtserklärung alles bietet, was man sich unter käuflicher Folter vorstellen kann. Die kursierenden Vorher-Nachher-Selfies der Besucher sind erschreckend und stellen die tatsächliche Sinnhaftigkeit solch einer Erfahrung beträchtlich in Frage.

„Saw“ für Freiwillige

Isolation, zuckendes grelles Licht in den ansonsten dunklen und dreckigen Themen-Räumen, grobe Griffe und Schläge maskierter Personen, individuelle Foltermethoden und der eine oder andere Blutspritzer bestimmen die Schauplätze von „Extremity – Geh an deine Grenzen“. Optisch macht der Schocker einen sehr soliden Eindruck: Das Zusammenspiel von verschiedenen Lichtquellen und größtenteils guter Kameraarbeit zwischen Nahaufnahmen, Unschärfe und Handkamera erzeugt in den authentisch präparierten Schauplätzen des Films eine kuriose B-Movie-Atmosphäre, welche sich aus bekannten Elementen in unerwarteter Kombination zusammensetzt. Der künstlerischen Fantasie sind in solchen Häusern kaum Grenzen gesetzt, auch wenn der erfahrene Horrorfan schnell Anleihen aus gestandenen „Torture Porns“ erkennen kann, sei es die roboterähnliche Stimme aus dem Off der Folter-Regie, Kameraüberwachung in den einzelnen Räumen oder der maskierte Guru (Chad Rook) des Unternehmens – ein kleines rotes Dreirad konnte ich glücklicherweise nicht entdecken.

Die schauspielerischen Höhepunkte beschränken sich auf die Hauptdarstellerin Dana Christina, welche sich getrieben von Folter und ihren Dämonen zwischen Verzweiflung, Angst, Schmerz und Wut aufhält. Der restliche Cast wirkt recht ersetzbar, auch wenn mit Chad Rook („Planet der Affen – Survival“) ein erfahrener Schauspieler installiert wurde, welcher jedoch als suspekter Anführer keinen bleibenden Eindruck hinterlässt. Ebenso misslingt der Stilbruch, welcher nach circa 75 Minuten eher schlecht als recht innerhalb des Horrorgenre von Psycho zu Splatter umschlägt. Zwar wird Gore-Fans im Finale mittels handgemachter Effekte eine Prise Entschädigung gegönnt, doch abseits dessen verspielt der Film durch ungeschickte Inszenierung und einem an den Haaren herbeigezogenen Twist die psychoanalytische Konstruktion seiner Hauptdarstellerin, welche den Höhepunkt des Films darstellt.

Dramaturgisches Understatment

Durch das Setting und die versatzstückartige Aufklärung der Beweggründe und Ziele Allisons, gelingt es „Extremity – Geh an deine Grenzen“ ansatzweise, die Tür zu einer Metaebene und dekonstruierenden Selbstreferenzialität zu öffnen, indem er selbst die Fragen „Warum tut man sich sowas an?“, „Was steckt hinter den ,Perditions‘ in Film und Realität?“ und „Wie kann Horror entstehen?“ aufwirft und partiell beantwortet. Ein bisher von mir nicht genanntes und cleveres Element des Regisseurs leistet zur Beantwortung dieser Fragen einen wichtigen Beitrag: Während Allisons Aufenthalt ist auch ein unabhängiges japanisches Reporterteam (Ami Tomite, Yoshihiro Nishimura) vor Ort, das einen Blick hinter die Kulissen werfen darf. Dieses Reporterteam trägt durch investigativen Journalismus dazu bei, die Wirren des Horrorhauses und die Motive der Mitarbeiter zu erhellen. Inwieweit man diese Erkenntnisse allerdings auf die Realität übertragen kann, ist fragwürdig. Ferner besteht immer wieder reger Kontakt zwischen Allison und Chad. Die Dialoge ergründen die inzestuöse Vergangenheit Allisons und bestätigen durch schemenhafte Rückblenden ihre wahren Ängste. Parallel dazu gelingt es dem Film, selbstreferenziell die aktuellen Ängste und Methoden des Horrorgenres am eigenen Werk skizzenhaft darzustellen, ähnlich den „Scream“-Filmen der 90er-Jahre.

Vertauschte Rollen: Allison ist am Drücker

Trotz dieser interessanten Denkansätze, fern des Mainstreams, verzettelt sich der Film in den Untiefen der Horror-Subgenres und ist weder ein echter Psycho-Horrorfilm, knallharter Splatterstreifen oder Terrorfilm noch ein gelungenes Konglomerat aus jenen. Es fehlen außer dem atmosphärischen Setting auch Spannung, Brutalität und Stringenz, die Filme wie „Martyrs“, „Hostel“, „Saw“ und „High Tension“ brillant ausreizen, denn genau zwischen diesen Filmen versucht sich „Extremity – Geh an deine Grenzen“ mit seinem kritischen Plot einzuordnen. Rob Zombies „Haus der 1000 Leichen“ sei als Referenz ebenfalls genannt. Mutige Bestrebungen und die Aktualität der darin verflochtenen Thematik reichen allerdings nicht aus, um bei diesem experimentellen und hierzulande ungeschnitten mit FSK-18-Freigabe versehenen Film von einem echten Geheimtipp zu sprechen.

Veröffentlichung: 2. Mai 2019 als Blu-ray und DVD

Länge: 98 Min. (Blu-ray), 94 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 18
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Extremity
KAN 2018
Regie: Anthony DiBlasi
Drehbuch: David Bond, Rebecca Swan (als Scott Swan)
Besetzung: Chad Rook, Dana Christina, J. LaRose, Dylan Sloane, Ashley Smith, Chantal Perron, Paul Braaten, Mark Kandborg, Kensely Andries, Cam Damage
Zusatzmaterial: Trailer, Trailershow, Wendecover
Label: Tiberius Film
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment

Copyright 2019 by Lucas Knabe
Szenenfotos & Packshot: © 2019 Tiberius Film

 

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