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Archiv für den Monat Februar 2016

Lavalantula – Angriff der Feuerspinnen: Arachnider Vulkanausbruch in Los Angeles

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Lavalantula

Von Volker Schönenberger

Horror-Action // „Lass uns einen Film drehen, in dem ein Vulkanausbruch Spinnen ausspeit, die Feuer spucken!“ „Au ja, knorke Idee!“ Es muss Spaß machen, in einer Ideenrunde zu sitzen und sich hanebüchene Filmplots ausdenken zu dürfen – ob beim TV-Sender Syfy oder einer der zahlreichen Trash-Produktionsfirmen. Vermutlich wird ausreichend Alkohol gereicht, um die Fantasie anzukurbeln. Oder ist es am Ende eine ganz ernsthafte Angelegenheit, einen Horror-Trashfilm nach dem anderen auf den Markt zu werfen? Immerhin muss man das Ohr am Puls der Fans haben.

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Pfui Spinne!

Mitten in Los Angeles bricht unvermittelt ein Vulkan aus. Nicht jedoch die Lavamassen erweisen als das Problem, sondern zahllose Feuer speiende Spinnen (jawohl!), die aus der Erde strömen und den Tod verbreiten. Nur ein wackerer Held kann dem Unheil Einhalt gebieten: Colton West (Steve Guttenberg), ein abgehalfterter Actionstar, der kurz zuvor von seinem aktuellen Dreh gefeuert worden ist.

Der Star aus „Police Academy“

Steve Guttenberg – da war doch was? Richtig – der Gute war in den 80er-Jahren dank des „Police Academy“-Klamauks recht populär. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen „Cocoon“ (1985), „Nummer 5 lebt!“ (1986) und „Drei Männer und eine kleine Lady“ (1990). Ein Blick auf seine Filmografie verrät aber, dass Guttenberg auch in den vergangenen Jahren gut ausgelastet war, wenn auch nicht in Filmen der A-Klasse. Es sei ihm gegönnt.

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Größer geht immer

„Lavalantula“ vereint einige weitere Teammitglieder der „Police Academy“-Filme: Marion Ramsey, Leslie Easterbrook sowie Michael Winslow (das war der Geräuschemacher). Auch Horror-Regisseur Leigh Whannell („Insidious – Chapter 3: Jede Geschichte hat einen Anfang“) hat einen Gastauftritt: Er spielt den Regisseur, der Colton West feuert. Apropos Regisseur: Mike Mendez hat Erfahrung mit Spinnen – er drehte 2013 „Big Ass Spider!“, der aber auch nicht besser geraten ist als „Lavalantula“. Sollte er aber wohl auch nicht.

Lava oder Spinnen – vielleicht doch lieber Lava

Guttenberg trägt den Film als Hauptdarsteller, das sagt schon einiges. Sein Colton West läuft eine Weile schreiend durch die Gegend, besinnt sich dann aber aufs Heldentum – eine pathetische Rede inbegriffen, mit der er seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern Mut macht. Handlung und Effekte inklusive der vollständig am Computer entstandenen Spinnen sind auf billigstem Niveau, ganz wie es die Fans goutieren. Wer’s mag: Die Fortsetzung ist für diesen Sommer angekündigt. Welche Spinnen-Horrorfilme könnt Ihr empfehlen? Bei „Die Nacht der lebenden Texte“ sind bereits „Tarantula“, „Mörderspinnen“ und „Big Ass Spider!“ zu finden, die braucht Ihr nicht mehr zu erwähnen. Auch „Arachnophobia“ und „Arac Attack“ habe ich auf dem Zettel. Gebt mir solche, die ich noch nicht kenne!

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Die spinnen, die Spinnen

Veröffentlichung: 1. März 2016 als Blu-ray und DVD

Länge: 83 Min. (Blu-ray), 80 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: keine
Originaltitel: Lavalantula
USA 2015
Regie: Mike Mendez
Drehbuch: Neil Elman, Ashley O’Neil
Besetzung: Steve Guttenberg, Nia Peeples, Michael Winslow, Patrick Renna, Leslie Easterbrook, Zac Goodspeed, Leigh Whannell, Marion Ramsey
Zusatzmaterial: Featurette, Wendecover
Vertrieb: Tiberius Film

Copyright 2016 by Volker Schönenberger

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Angst vor Spinnen

Fotos & Packshot: © 2016 Tiberius Film

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Johnny Mad Dog – Der Kindersoldat und das Mädchen

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Johnny Mad Dog

Von Volker Schönenberger

Kriegsdrama // Filme dienen uns Zuschauern oft als Eskapismus, Alltagsflucht. Für eine Weile blenden wir unser Dasein oder das Elend der Welt aus und fliehen in ein besseres Dasein, vielleicht auch nur eine andere Welt. Dann aber gibt es Filme, die uns schonungslos mit der Realität konfrontieren – einer Realität, die uns ganz nah ist, weil sie sich in unserem Land und in einem mit unserem vergleichbaren Alltag abspielt, oder einer Realität, die uns zwar fern erscheint, aber letztlich zu unserem Leben gehört.

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Die Rebellen sind blutrünstig und minderjährig

„Johnny Mad Dog“ ist so ein Film. Er zwingt uns, die Augen zu öffnen für Ereignisse, die sich in einem fernen Land abspielen – dem von seinem zweiten Bürgerkrieg (1999–2003) geschüttelten Liberia und dem bitteren Phänomen der Kindersoldaten. Für sein Kriegsdrama nach einem Roman des kongolesischen Autors Emmanuel Dongala besetzte Regisseur und Drehbuchautor Jean-Stéphane Sauvaire die Rollen mit Laiendarstellern, die zum Teil tatsächlich als Kindersoldaten gekämpft hatten. Gedreht an Originalschauplätzen, erhielt „Johnny Mad Dog“ 2008 beim Filmfest Hamburg den Young Artist Award und in Cannes den Regard Hope Award.

Der Sohn muss den Vater töten

Ein paramilitärischer Trupp regierungsfeindlicher Rebellen dringt in ein afrikanisches Dorf ein. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden zusammengetrieben und mit Kalaschnikows im Anschlag in Schach gehalten. Die Milizionäre, vornehmlich minderjährig, sind aggressiv, aufgeputscht, suchen nach Geld, Wertgegenständen – und Kindern. Ein Junge wird aus einem Versteck geholt. Sein Vater hatte ihn verborgen, um ihn vor der Verschleppung als Kindersoldat zu bewahren. Vergeblich: Man zwingt den Knirps, zur Strafe seinen Vater zu erschießen. Vorerst kriegt er nur ein Holzgewehr als Waffe – er wird seine Zwangsrekrutierung nicht lange überleben.

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Mit Kalaschnikow fühlt sich No Good Advice unbezwingbar

Die Knaben mit Schusswaffen fühlen sich cool und verwegen, geben sich Künstlernamen wie No Good Advice (Dagbeth Tweh) und Small Devil (Barry Chernoh), kleiden sich lässig oder bizarr. Butterfly (Mohammed Sesay) trägt Schmetterlingsflügel eines Faschingskostüms auf dem Rücken. Ein anderer trägt stolz das Brautkleid, das er bei der oben erwähnten Dorfplünderung entdeckt hat. Wer nicht für sie ist, ist gegen sie. Wer ihnen zufällig über den Weg läuft, gilt als Feind, Spion, Regierungssoldat und muss fürchten, einfach abgeknallt zu werden.

Mit 15 ein Killer: Johnny Mad Dog

Der Film fokussiert sich auf zwei Protagonisten: Die Titelfigur Johnny Mad Dog (Christophe Minie) ist ein Kindersoldat mit Führungsrang. Der 15-Jährige marschiert in vorderster Front, übertrifft alle an Coolness und Aggressivität. Selten schimmert ein Hauch von Mitgefühl bei ihm durch.

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Opfer in den eigenen Reihen werden hingenommen

Dann ist da das Teenager-Mädchen Laokole (Daisy Victoria Vandy), das seinen verletzten und beinlosen Vater, seinen kleinen Bruder und sich selbst in Sicherheit bringen will – wo immer diese Sicherheit auch sein mag. Als Johnny Mad Dog und Laokole zum ersten Mal aufeinandertreffen, lässt der Kindersoldat sie laufen.

Gegen den Präsidenten – aber wofür?

Johnny Mad Dog und seine Rebellen sind Teil der LURD, deren erklärtes – und einziges – Ziel es ist, den liberianischen Präsidenten Charles Taylor zu stürzen. Der Krieg erscheint durch diese vergleichsweise kurzsichtige Forderung noch sinnloser als sowieso. Keiner der Kindersoldaten weiß wirklich, wofür er kämpft, aber sie alle spüren den Rausch von Macht und Gewalt, verstärkt noch durch das Kokain, das ihnen General Never Die (Joseph Duo) verschafft.

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Kinder in vorderster Front

Bedrohungsszenerien vibrieren vor Hektik, Unruhe und der bangen Erwartung des Todes der Zivilisten, die niederknien und in die Mündungen der Kalaschnikows blicken müssen. Argumenten sind die Milizionäre nicht zugänglich. Diese aggressiven Momente wechseln sich mit stillen Sequenzen ab, in denen Figuren wie Zuschauer kurz innehalten können. Die Ruhe ist trügerisch, obgleich ein paar Mal ein klein wenig Hoffnung durchschimmert – eine ganz kleine Hoffnung.

Zwei Jahre nach „Blood Diamond“

Hollywood hatte zwei Jahre zuvor mit Edward Zwicks „Blood Diamond“ einen afrikanischen Konflikt mit seinen bitteren Begleitumständen zum Action-Abenteuer verarbeitet und dabei immerhin auch das Thema Kindersoldaten ins Bewusstsein der internationalen Öffentlichkeit gerückt. „Johnny Mad Dog“ hat weit weniger Menschen erreicht, schafft aber mit seiner Rauheit einen Grad an Authentizität und Intensität, an den der Blockbuster mit Leonardo DiCaprio nicht herankommt. Eskapismus ist nichts Schlechtes, aber es muss auch Kino geben, das uns aufrüttelt und auf die Welt blicken lässt, wie sie ist. Das gelingt „Johnny Mad Dog“ – ein wichtiger Film.

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Verlorene Unschuld: Johnny Mad Dog

Veröffentlichung: 24. Juni 2011 als Blu-ray und DVD

Länge: 100 Min. (Blu-ray), 94 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Englisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Johnny Mad Dog
F/BEL/LIB 2008
Regie: Jean-Stéphane Sauvaire
Drehbuch: Jean-Stéphane Sauvaire, nach einem Roman von Emmanuel Dongala
Besetzung: Christophe Minie, Daisy Victoria Vandy, Joseph Duo, Dagbeth Tweh, Mohammed Sesay, Barry Chernoh
Zusatzmaterial: keine Angabe
Vertrieb: Koch Media

Copyright 2016 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshots: © 2011 Koch Media

 

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Blood Diamond – Afrikanisches Leid à la Hollywood

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Blood Diamond

Von Volker Schönenberger

Kriegsdrama // Die Welt ist ein grausamer Ort, und Afrika macht da keine Ausnahme. Da werden Männern Hände abgehackt, damit sie nicht an den demokratischen Wahlen teilnehmen können. Jungen werden verschleppt und mit Gewalt und Gehirnwäsche zu Kindersoldaten erzogen, die kaltblütig Menschen abknallen. Und wofür? Macht und Mammon.

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Zwangsarbeiter Solomon hat einen riesigen Diamanten gefunden

Edward Zwicks „Blood Diamond“ folgt dem Pfad des Fischers Solomon Vandy (Djimon Hounsou), der in den Wirren des Bürgerkriegs in Sierra Leone von der Revolutionary United Front verschleppt und versklavt wird. Fortan muss er für den Warlord Captain Poison (David Harewood) in einer Mine Blutdiamanten suchen. Einen seiner Söhne wird die RUF bald zwangsrekrutieren und zum Killer machen. Als die Diamantenmine von Regierungstruppen gestürmt wird, wird Solomon mitsamt allen Arbeitern und Milizionären inhaftiert. Zuvor war es ihm allerdings gelungen, einen sehr großen Diamanten zu vergraben, den er gefunden hatte. Im Knast wird der Glücksritter und ehemalige Söldner Danny Archer (Leonardo DiCaprio) auf Solomon aufmerksam. Er war bei dem Versuch ertappt worden, Diamanten von Sierra Leone nach Liberia zu schmuggeln.

Journalistin als moralische Instanz

Als gutes Gewissen des Films fungiert die Journalistin Maddy Bowen (Jennifer Connelly). Sie und Danny Archer nehmen aus ganz unterschiedlichen Motiven Solomon in ihre Obhut: Danny ist scharf auf den Diamanten, Maddy will mehr über den Handel mit Blutdiamanten erfahren.

Solomons Schicksal und Maddys Menschenfreundlichkeit bringen Danny immerhin dazu, sein selbstsüchtiges Dasein zu überdenken. Keine Frage – das ist die Klaviatur von Moral und Gefühlen, auf der Hollywood gekonnt zu spielen versteht. Dabei ist der Soundtrack von ein paar Ausnahmen abgesehen glücklicherweise einigermaßen zurückhaltend eingesetzt. Und natürlich ist das poliertes Hochglanz-Starkino, obwohl das Thema mehr Dreck und Blut und Gnadenlosigkeit vertragen hätte. Auch die Action ist auf Blockbuster-Niveau, was man gut oder schlecht finden kann. Aber die beklemmenden Szenen entfalten ihre Wirkung, in manchen Sequenzen stellt sich ein Gefühl der Ausweglosigkeit ein. Und der Body Count ist hoch, phasenweise sterben die Menschen wie die Fliegen. Da verzeiht man auch das etwas pathetische Finale.

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Glücksritter Danny …

Starpower mit DiCaprio, Hounsou und Connelly

Die drei Stars spielen erwartungsgemäß überzeugend, wobei Jennifer Connellys recht eindimensionale Rolle die Oscar- und Golden-Globe-Preisträgerin („A Beautiful Mind“) nicht wirklich fordert. Mit Djimon Hounsous Figur des Fischers leidet man mit, seine Angst um die Familie ist jederzeit nachfühlbar. DiCaprio verleiht seiner Rolle die Facetten, die sie benötigt. Er erhielt dafür seine dritte Oscar-Nominierung – fünf als Schauspieler sind es bislang geworden, die jüngste für „The Revenant – Der Rückkehrer“. Auch Hounsou war für seine Rolle Oscar-nominiert – als Nebendarsteller, obwohl Solomon neben Danny im Film auf einer Höhe agiert. In drei technischen Kategorien gab es für „Blood Diamond“ ebenfalls Nominierungen: für den Schnitt, den Tonschnitt und die Tonmischung. Eine Trophäe sprang allerdings nicht dabei heraus.

Da der in Südafrika und Mosambik gedrehte „Blood Diamond“ als Action-Abenteuer angelegt ist, kommen die Machenschaften international agierender Diamantenhändler zwangsläufig zu kurz. Von dem skrupellosen Geschäftemacher Rupert Simmons, den Michael Sheen („The Damned United“) verkörpert, hätte man gern mehr erfahren, dafür war aber angesichts der ohnehin üppigen Länge von knapp zweieinhalb Stunden kein Raum mehr. Man kann dem Film vorwerfen, dass er seine bitteren Themen für Hollywood-Entertainment missbraucht – und der Vorwurf ist tatsächlich erhoben worden. Von einer anderen Blickrichtung aus hat „Blood Diamond“ aber den Handel mit Blutdiamanten und das Elend von Kindersoldaten ins Licht einer internationalen Öffentlichkeit gerückt. Handwerklich ist „Blood Diamond“ über jeden Zweifel erhaben, das politische Moment mag jede/r so bewerten, wie er/sie möchte. Großes Hollywood-Kino ist das so oder so.

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… jagt hinter Solomons Sohn her

Filmtipps zu Blutdiamanten und Kindersoldaten

Mit Blutdiamanten befasst sich auch der sehenswerte Kölner „Tatort: Blutdiamanten“, der im Januar 2006 erstmals im Ersten ausgestrahlt worden ist. 2008 entstand der französisch-belgisch-liberianische „Johnny Mad Dog“, in dem auf bedrückende Weise das Los von Kindersoldaten dargestellt wurde.

Veröffentlichung: 4. März 2012 als DVD im Steelbook, 19. September 2007 als Blu-ray, 13. Juni 2008 als 2-Disc Premium Edition DVD, 25. Mai 2007 als DVD und limited 2-Disc Edition DVD im Steelbook

Länge: 143 Min. (Blu-ray), 137 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch u. a.
Untertitel: Deutsch, Englisch u. a.
Originaltitel: Blood Diamond
USA 2006
Regie: Edward Zwick
Drehbuch: Charles Leavitt
Besetzung: Leonardo DiCaprio, Djimon Hounsou, Jennifer Connelly, Arnold Vosloo, Kagiso Kuypers, Michael Sheen, Benu Mabhena, David Harewood, Basil Wallace, Jimi Mistry, Ntare Guma Mbaho Mwine
Zusatzmaterial (Angaben für 2-DVD-Sets): Das Blut am Diamanten, Folge dem Weg eines Edelsteins bis ins Geschäft, Die Rolle des Archer – Leonardo DiCaprio und seine Filmfigur, Journalismus an der Front – Jennifer Connelly über weibliche Kriegsreporter, Die Belagerung von Freetown – Edward Zwick über eine der zentralen Szenen des Films, Musikvideo „Shine on ‘em“ von NAS, Audiokommentar von Regisseur Edward Zwick, US-Kinotrailer
Vertrieb: Warner Home Video

Copyright 2016 by Volker Schönenberger
Fotos & Packshots: © Warner Home Video

 

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