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Archiv für den Monat Februar 2021

Ex Drummer – Puh!

Ex Drummer

Von Volker Schönenberger

Sozialdrama // Klingt harmlos. Drei Typen tauchen bei dem Schriftsteller Dries (Dries Vanhegen) auf. Koen de Geyter (Norman Baert), Jan Verbeek (Gunter Lamoot) und Ivan Van Dorpe (Sam Louwyck) wollen ihn als Schlagzeuger für ihre Punkband anheuern.

Auf dem Weg zum neuen Drummer

„Ex Drummer“ beginnt mit einem bemerkenswert kunstvollen Vorspann: Die Fahrt des Trios mit dem Rad, um Dries aufzusuchen, läuft rückwärts ab, in die Szenerie wurden die Namen der Beteiligten eingearbeitet. Jeder der drei hat eine Behinderung, wie wir vom die vierte Wand durchbrechenden Dries erfahren: Sänger Koen lispelt, Bassist Jan hat einen steifen Arm, seit seine Mutter ihn beim Onanieren erwischt hat, und Gitarrist Ivan hört fast nichts mehr. Daher wird auch für den neuen Schlagzeuger ein Handicap benötigt. Dries hat den rettenden Einfall: Sein Handicap sei, dass er kein Schlagzeug spielen könne. Die Band will nur einen einzigen Auftritt bei einem Wettbewerb absolvieren.

Dries taucht in eine andere Welt ein

Erfolgsautor Dries sieht sein Engagement als Chance, soziologische Feldforschung für ein Buchprojekt zu betreiben. Seine drei neuen Mitmusiker sind fertige Gestalten, leben in elenden Verhältnissen im miesesten Viertel von Ostende. Der Mist läuft aus dem Ruder.

Kein Wohlfühlfilm

Ein unangenehmer Film, von Anfang an. Will irgendjemand einem Typen wie Koen de Geyter begegnen? Der ständig mies gelaunte Frauenhasser lauert Frauen auf, um sie zusammenzuschlagen. Mit Jans missmutiger Mutter will er allerdings gern Sex haben. Dessen Vater vegetiert ans Bett gefesselt (nicht metaphorisch, sondern tatsächlich) vor sich hin. Ivan wiederum hat mit seiner Frau eine Tochter, die man sofort von ihren Eltern wegholen müsste, so sehr lässt das Paar die Kleine verwahrlosen. Aber zu spät.

Jan hält seinen Vater ans Bett gefesselt

Es tut weh. Man stelle sich einen Wohlfühlfilm wie „Tatsächlich … Liebe“ (2003) vor und im Anschluss einen Film, der davon ganz weit entfernt ist. Irgendwann kommt man dann vielleicht zu „Ex Drummer“. Ist das Voyeurismus, als Mensch des Mittelstandes, der in vielleicht sogar „bürgerlich“ zu nennenden Verhältnissen lebt, so tief auf diese Abgründe der sozial Schwachen zu blicken? Und diese Typen sind nicht nur finanziell schwach, wie es oft gemeint ist, wenn „sozial schwach“ gesagt oder geschrieben wird, sie sind tatsächlich sozial schwach. Ist nur Dries der Elendstourist, oder sind wir es ebenfalls?

Verkehrte Welt: Koen daheim

Auf Dries’ Vorschlag nennt sich die Combo The Feminists. Deren rotzige Punkmucke ist gar nicht so schlecht, auch wenn ein Songtitel wie „Mongoloid“ die Augenbrauen hochziehen lässt. Die belgische Indie-Band Millionare steuerte die Songs von The Feminists bei.

Der große Auftritt

Dries manipuliert seine Mitmusiker, sich selbst wohl auch. Sympathen gibt es überhaupt keine in „Ex Drummer“. Dries ist schon mal gar keiner. Der Film hat ein paar fiese kleine Ideen. So spielt bei dem Band-Wettbewerb auch eine Formation namens Six Million Jews. Geschmackvoll – Verfechter der politischen Korrektheit sind hoffentlich in der Lage, sich in puncto „Ex Drummer“ auf eine Meta-Ebene zu begeben. Sex spielt permanent eine Rolle, aber ich will da jetzt nicht drüber schreiben. Auch visuell gibt es Originelles, etwa die Tatsache, dass Koen daheim meist von der Decke hängt, sogar an der Decke im Bett liegt. Ob es seinen verqueren Charakter illustrieren soll? Auch das exzessive Finale sei als Positivum erwähnt, in welchem sich ein paar der Figuren ans Publikum wenden, nachdem sie … aber lassen wir das.

Blu-ray im Mediabook von Camera Obscura

Die verschiedenen Editionen der „Kino Kontrovers“-DVDs von Legend Films sind schon lange vergriffen, da kam die erste deutsche Blu-ray im Mediabook von Camera Obscura gerade recht. Einen Bildvergleich kann ich mangels Zugriff auf eine der DVDs nicht liefern, die Qualität des HD-Transfers erscheint anständig. Hochglanz-Optik wäre bei „Ex Drummer“ nicht angemessen und wird auch nicht geboten. Im Booklet schreibt der Film- und Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Marcus Stiglegger über den Punk-Bezug des Films, die Produktion und über den Regisseur Koen Mortier. Es findet sich auch ein Abschnitt über Herman Brusselmans, den Autor der Romanvorlage. Das feine Bonusmaterial der „Kino Kontrovers“-Editionen findet sich ebenfalls auf der Blu-ray, dazu ein neues Video-Statement von Koen Mortier (Auflistung siehe unten).

„The Feminists“

Punk und seine Hochphase werden ja gern mal verklärt. Davon kann hier überhaupt keine Rede sein. Ich hatte „Ex Drummer“ zuvor tatsächlich noch nie gesehen. Anschließend fühlte ich mich schmutzig. Ein außergewöhnlicher Film, aber alles andere als ein Sehvergnügen. Ab ins Regal mit dem Mediabook, ganz weit nach hinten. Gleichwohl: Wer an abseitigen Filmerlebnissen weit jenseits des Mainstreams interessiert ist, sollte „Ex Drummer“ gesehen haben. Ich spreche eine Empfehlung aus und rate gleichzeitig ab, um meine Hände in Unschuld zu waschen. Stiglegger schließt seine Booklet-Ausführungen mit dem Satz: Unter seiner rauen, schmuddeligen Oberfläche kann man „Ex Drummer“ allerdings als eine radikale Liebeserklärung an die belgische Musikszene auffassen. Das mag sein, aber es ist dann vielleicht eine Hassliebe.

Veröffentlichung: 19. Februar 2021 als Blu-ray im Limited Edition Mediabook, 8. November 2012 als DVD, 27. Oktober 2011 als DVD im Mediabook, 31. März 2008 als DVD (inkl. Soundtrack-CD)

Länge: 105 Min. (Blu-ray), 101 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 16
Sprachfassungen: Deutsch, Flämisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Ex Drummer
BEL/F/IT 2007
Regie: Koen Mortier
Drehbuch: Koen Mortier, nach einem Roman von Herman Brusselmans
Besetzung: Dries Vanhegen, Norman Baert, Gunter Lamoot, Sam Louwyck, François Beukelaers, Bernadette Damman, Joris Van Der Speeten, Nancy Denijs, Nomie Visser, Dolores Bouckaert, Will Willaert, Barbara Callewaert, Jan Hammenecker, Vinnie Bonduwe, Chantal Wannyn
Zusatzmaterial: „Ex Director – The Making of Ex Drummer“ (31:37 Min.), Statement von Regisseur Koen Mortier, 2 Kurzfilme von Koen Mortier: „A Hard Day’s Work“ (12:16 Min.) & „Ana Temnei“ (8:56 Min.), 2 Musikvideos: Flip Kowlier – „De Grotste Lul Van’t Stad“ (2:58 Min.) & Musik für The Feminists von Millionaire – „Oh Brother“ (2:51 Min.), deutscher und belgischer Trailer, Auftritt der Overdo Hykers: „Die Band, die es nicht in den Film schaffte“ (2:08 Min.), nur Camera-Obscura-Mediabook: 22-seitiges Booklet mit einem Text von Prof. Dr. Marcus Stiglegger, nur DVD-Erstauflage: 20-seitiges Booklet mit Informationen zum Film, Soundtrack-CD
Label 2021: Camera Obscura Filmdistribution
Vertrieb 2021: Al!ve AG
Label DVDs: Legend Film (Kino Kontrovers)
Vertrieb DVDs 2012 & 2011: EuroVideo Medien GmbH
Vertrieb DVD 2008: Universum Film

Copyright 2021 by Volker Schönenberger

Szenenfotos & unterer Packshot: © 2021 Camera Obscura Filmdistribution, DVD-Packshots: © Legend Films

 

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Gewinnspiel: Mortal – Mut ist unsterblich – 1 x auf Blu-ray, 1 x auf DVD

Verlosung

Vom Regisseur von „Troll Hunter“ und „Scary Stories to Tell in the Dark“ kommt „Mortal – Mut ist unsterblich“ über einen jungen Mann, der in Norwegen Rätselhaftes an sich bemerkt und erkennen muss, wer er wirklich ist. Ascot Elite Entertainment hat das einen Bogen zur nordischen Mythologie schlagende Fantasy-Drama von 2020 fürs Heimkino veröffentlicht und uns eine Blu-ray und eine DVD zum Verlosen zur Verfügung gestellt. Dafür herzlichen Dank im Namen der kommenden Gewinnerinnen und Gewinner.

Teilnahmebedingungen

Da „Die Nacht der lebenden Texte“ nach wie vor keinen Cent Ertrag abwirft (die unten ab und zu eingeblendete Werbung schaltet WordPress): Wer möchte, darf mir im Gewinnfalle gern anbieten, das Porto in Höhe von 1,55 Euro zu übernehmen – oder höher beim Wunsch nach versichertem Versand. Dies ist aber völlig freiwillig und keine Teilnahmevoraussetzung. Nicht freiwillig, sondern verbindlich hingegen: Zwecks Teilnahme am Gewinnspiel begebt Ihr euch zu meiner Rezension des Films und beantwortet dort (also nicht hier unter dem Gewinnspiel) bis Sonntag, 7. März 2021, 22 Uhr, im Kommentarfeld die Frage im letzten Absatz des Textes.

Seid Ihr dazu nicht in der Lage, so schreibt das einfach hin. Alle veröffentlichten Antworten landen im Lostopf. Nicht verzweifeln, wenn Ihr euren Kommentar nicht sogleich erblickt – aus Sicherheitsgründen schalten wir ihn erst frei. Das ist aber Formsache.

Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“!

Wollt Ihr kein Gewinnspiel und keine Rezension verpassen? Folgt „Die Nacht der lebenden Texte“! Entweder dem Blog direkt (in der rechten Menüleiste E-Mail-Adresse eintragen und „Folgen“ anklicken) oder unserer Facebook-Seite.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen

Teilnahmeberechtigt sind alle, die eine Versandanschrift innerhalb Deutschlands haben oder bereit sind, die Differenz zum Inlandsporto zu übernehmen. Für Transportverlust übernehme ich keine Haftung (verschicke aber sicher verpackt und korrekt frankiert). Gewinnerinnen oder Gewinner, die sich drei Tage nach meiner zweiten Benachrichtigung nicht gemeldet haben, verlieren den Anspruch auf die Blu-ray bzw. DVD. In dem Fall lose ich unter den leer ausgegangenen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen neuen Namen aus.

Nur eine Teilnahme pro Haushalt. Ich behalte mir vor, Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht für den Lostopf zuzulassen oder ihnen im Gewinnfall nachträglich den Preis abzuerkennen, sofern mir Mehrfachteilnahmen unter Alias-Namen unterkommen. Autorinnen und Autoren von „Die Nacht der lebenden Texte“ sowie deren und meine Familienmitglieder dürfen leider nicht mitmachen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner/innen werde ich im Lauf von zwei Wochen nach Ende der Frist bekanntgeben, indem ich diesen Text um einen Absatz ergänze, und sie auch per E-Mail benachrichtigen.

Gewonnen haben

– Kai,
– Michael Stalitza.

Herzlichen Glückwunsch! Ihr werdet benachrichtigt.

Die Rezension von „Mortal – Mut ist unsterblich“ findet Ihr auch hier.

Copyright 2021 by Volker Schönenberger

 

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Der bewegte Mann – Schweiger und die Schwulen

Der bewegte Mann

Von Volker Schönenberger

Komödie // Premiere! Dies ist die erste Rezension eines Films mit Til Schweiger in tragender Rolle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ – im hier seinerzeit vorgestellten „Atomic Blonde“ (2017) hat er lediglich einen Gastauftritt. Nun ist es zwar nicht so, dass wir den Guten bislang gezielt boykottiert haben, aber seine üblichen, wohlwollend mit leichtfüßig, weniger wohlwollend mit banal umschriebenen Komödien gehören nicht unbedingt zu unserem Haupt-Beuteschema. Nicht, dass wir etwas gegen Komödien hätten – erst recht nicht gegen Komödien, die so hinreißend ausfallen wie „Der bewegte Mann“, der Mitte der 90er das deutsche Filmpublikum in Scharen in die Kinos strömen ließ.

Doro erwischt …

Schweiger spielt Axel Feldheim, einen Hengst und echten Kerl, der einer schnellen Nummer mit einer unbekannten Schönheit nie abgeneigt ist. Zur Not tut’s für das Gerammel zwischendurch auch die Damentoilette. Dumm nur für Axel, dass im Nebenklo seine Freundin Doro (Katja Riemann) hockt und den Lüstling somit in flagranti ertappt. Folge: Doro schmeißt ihn hochkant aus der Wohnung. Der nun obdachlose Kölner versucht, bei einigen Verflossenen unterzukommen, blitzt aber überall ab. In einer Männergruppe trifft er auf den schwulen Walter alias Waltraud (Rufus Beck), der ihn auf eine Homosexuellen-Party mitnimmt. Dort lernt Axel den ebenfalls schwulen Norbert (Joachim Król) kennen, bei dem er kurzerhand einzieht. Eine Reihe irrwitziger Ereignisse und Verwicklungen nimmt ihren Lauf, zumal Doro kurz darauf bemerkt, dass sie von Axel schwanger ist.

… ihren Axel in flagranti

Ich hatte „Der bewegte Mann“ etliche Jahre nicht gesehen. Deutsche Komödien altern ja gern mal gar nicht so gut, aber die Skepsis war schnell verflogen. Sönke Wortmanns Lustspiel im wahrsten Sinne des Wortes sprüht vor Dialogwitz und Situationskomik, Klischees natürlich inbegriffen. Die Story gerät da bisweilen zur Nebensache. Die Szenenbilder wirken für sich, ob die Männergruppe, die Schwulenparty, eine Schwulenkneipe und andere. Im Kino wollen Walter, Norbert und der von Armin Rohde („Kleine Haie“) verkörperte robuste Lederschwule Luchino Viscontis „Tod in Venedig“ sehen und geraten an drei Rabauken (darunter Willi Herren, „Lindenstraße“), die dort versehentlich gelandet sind und auf Stallone gehofft hatten. Rohde legt hier einen denkwürdigen Auftritt hin, seine missmutige Figur verfügt im Gegensatz zu all den anderen Homosexuellen auch über Schlagkraft.

In der Männergruppe trifft Axel auf Walter

Ob „Der bewegte Mann“ einen Teil seiner 6,5 Millionen deutscher Kinobesucherinnen und -besucher damit generierte, dass diese mal wieder über Schwule lachen wollten? Okay, böse Unterstellung. Die Comicromane von Ralf König waren damals bereits Bestseller – Regisseur Sönke Wortmann arbeitete Königs „Der bewegte Mann“ und dessen Fortsetzung „Pretty Baby“ zum Drehbuch um. Und viele Gags und Stereotype finden sich bereits in den Vorlagen, außerdem sind die schwulen Figuren bei aller Überzeichnung doch als Menschen gezeichnet und nicht als schablonenhafte Abziehbilder. Das liegt natürlich nicht zuletzt an Joachim Król („Wir können auch anders …“) und „Harry Potter“-Vorleser Rufus Beck, die Norbert und Walter mit viel Leben erfüllen und die man mit ihren Neurosen einfach gern haben muss. Will man partout Kritik üben, so wurde seinerzeit festgestellt, dass die Heterosexuellen im Film durchweg weniger überzeichnet skizziert worden sind. Das gilt sicher für Doro und die wenigen anderen weiblichen Figuren, aber der eine oder andere heterosexuelle Mann gibt durchaus eine schöne Karikatur ab, etwa Heinrich Schafmeister („Comedian Harmonists“) als Klaus Dieter aus der Männergruppe, dem Axel etwas später auch im Pornokino begegnet.

Norbert ist verknallt

Natürlich müsste Doro ihrem Axel nicht nur zu Beginn den Laufpass geben, sondern überhaupt und sowieso mit einem saftigen Tritt in den Hintern zum Teufel jagen. Aber es läuft eben alles auf ein heterosexuelles Happy End hinaus, da muss die Frau dem untreuen Freund oder Ehemann selbstverständlich alles verzeihen, auch wenn es keinen Grund zu der Annahme gibt, er habe sich nachhaltig zum Besseren verändert.

Ein Kinobesuch gerät aus den Fugen

In kurzen Nebenrollen tummelt sich Prominenz. Leonard Lansink („Wilsberg“) tritt auf der Party im Kostüm von „Bezaubernde Jeannie“ in Erscheinung, Monty Arnold („Quatsch Comedy Club“) legt dort eine Gesangseinlage hin. Martina Gedeck („Die Wand“) ist als Kollegin von Doro am Start, Kai Wiesinger („Stadtgespräch“) als Typ, der mit Doro ins Bett will. Zum Auftakt des Films spielen Max Raabe & Palast Orchester zum Tanz auf. Auch der Soundtrack stammt von Raabe und seiner Formation, für die das Engagement für den Film einen großen Schritt zum Karriere-Durchbruch bedeutete.

Das Bullenspray wirkt …

Es überrascht etwas, dass „Der bewegte Mann“ erst im September 2020 zu Blu-ray-Ehren gekommen ist, aber wer weiß schon, welche Wege Rechteverwerter und Lizenznehmer so beschreiten? An Bild- und Tonqualität des HD-Transfers gibt es nach meinem Ermessen nichts auszusetzen, einen Vergleich zur DVD kann ich aber nicht bieten. Turbine Medien hat die Blu-ray in ein kompaktformatiges Mediabook gepackt, dem ein 24-seitiges Booklet mit einem langen Text zu verschiedenen Aspekten von Vorlage und Film beigeheftet ist. Das Zusatzmaterial auf der Disc ist solide, wenn auch nicht üppig (Auflistung siehe unten). Da das Mediabook preislich unter der 20-Euro-Grenze bleibt, geht die Edition völlig in Ordnung.

… etwas zu stark

Veröffentlichung: 11. September 2020 als Special Edition Blu-ray im Mediabook, 5. März 2009, 2. Juni 2004 und 31. August 1998 als DVD

Länge: 94 Min. (Blu-ray), 90 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch
Untertitel: Deutsch
Originaltitel: Der bewegte Mann
D 1994
Regie: Sönke Wortmann
Drehbuch: Sönke Wortmann, nach Vorlagen von Ralf König
Besetzung: Til Schweiger, Katja Riemann, Joachim Król, Rufus Beck, Armin Rohde, Martina Gedeck, Kai Wiesinger, Heinrich Schafmeister, Leonard Lansink, Willi Herren, Monty Arnold, Max Raabe
Zusatzmaterial Mediabook: Audiokommentar mit Sönke Wortmann, „Sechs Komma Sechs“ – Interview mit Sönke Wortmann (15 Min.), „Der bewegte Walter“ – Interview mit Rufus Beck (23 Min.), Hinter den Kulissen des Audiokommentars (7 Min.), Sönke-Wortmann-Trailershow („Allein unter Frauen“, „Kleine Haie“, „Der bewegte Mann“), 24-seitiges Booklet
Zusatzmaterial DVDs: Trailershow
Label/Vertrieb 2020: Turbine Medien
Label 2009: Constantin Film
Vertrieb 2009: Highlight
Label/Vertrieb 2004: Warner Home Video
Label/Vertrieb 1998: MAWA/VCL

Copyright 2021 by Volker Schönenberger

Szenenfotos & unterer Packshot: © 2020 Turbine Medien

 

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