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Zum 100. Geburtstag von Louis Jourdan: James Bond 007 – Octopussy: Der gute alte Agent und der gute alte Grandseigneur

19 Jun

Octopussy

Von Tonio Klein

Agenten-Abenteuer // Jedenfalls in früheren Jahrzehnten waren James-Bond-Filme immer ganz gut als Teile einer Gesamtentwicklung zu verorten. Was das betrifft, fällt „Octopussy“ etwas ab, ist aber immer noch gut. Roger-Moore-Bonds hatten immer eine Neigung zum Verspielten. Mit „Der Spion, der mich liebte“ (1977) und „Moonraker – Streng geheim“ (1979) zog die Reihe die Schraube gewaltig in Richtung Gigantismus an, für die übrigens Lewis Gilbert als einer der wenigen nicht austauschbaren Bond-Regisseure steht, der außer diesen beiden auch „Man lebt nur zweimal“ (1967) verantwortete. Wenn man „Moonraker“ mit recycelten Gags, Star-Wars-Anleihen und einem auf noch absurdere Weise nicht totzukriegenden „Beißer“ (Richard Kiel) sieht, ist klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Es folgte der zwar immer noch augenzwinkernde, aber zurück zu den Wurzeln kehrende „In tödlicher Mission“ (1981) mit halsbrecherischen Ski-Stunts und einer Verfolgungsjagd im Citroën 2CV („Ente“) statt in High-Tech-Boliden. Das kam extrem gut beim Publikum an. Warum dann „Octopussy“ (1983) wieder ein Mischmasch wurde, ist nicht so recht zu erkennen. „Was ist aufregender – mit Skiern auf der Bobbahn entlangzubrettern oder mit Rikschas durch indische Straßen zu gurken?“, so fragte mich einmal rhetorisch ein Freund. Wer will, kann so einiges gegen „Octopussy“ haben. Ein Mittfünfziger tritt als Supermann an, der erkennbar nur Gast seiner eigenen Filme und bei so ziemlich allem gedoubelt ist. Die bei Bond bis in die 90er notorisch schlechten Rückprojektionen dürfen nicht fehlen. Viele Actionszenen sind eher verspielte Zirkusakrobatik – bezeichnenderweise gibt es den „Octopussy International Circus“, in den sich Bond sogar einmal als Clown einschleichen muss. Und es gibt Resteverwertung. Eine Dschungel-Tigerjagd auf Bond war für einen anderen Film der Reihe schon einmal angedacht und verworfen worden, weil so etwas eher zu Tarzan als zu 007 passe. Nun ist die Szene drin, inklusive eines lianeschwingenden Bonds mit Tarzan-Ruf, und so richtig passt sie immer noch nicht.

Alte Leichtigkeit gegen neue Schwere

Aber gemach. Das ist unterm Strich ein echter Bond, und man darf gern auch nostalgisch werden. Verspielt? Ja, aber der Spruch „Schön, dass es noch solche Filme gibt“, ist so platt wie wahr. In den 1990er-Jahren revolutionierten der Produzent Jerry Bruckheimer und seine Regisseure das Actiongenre, was nicht nur mehr Krawumm, sondern auch mehr Ernsthaftigkeit und im Falle des Regisseurs Michael Bay mehr erzkonservative Glorifizierung des Militärs und Opfertodbereitschaft bedeutete. Stirb langsam. Aber stirb. Bruce Willis schoss in „Armageddon – Das jüngste Gericht“ (1998) von seiner Bohrinsel aus Golfbälle auf Greenpeace-Aktivisten und wählte den Tod für die Rettung der Welt. Batman in der Verkörperung durch Christian Bale wurde so gramgebeugt, dass er vor lauter schweren Schultern kaum noch flattern konnte. Arnold Schwarzenegger garantierte in „True Lies – Wahre Lügen“ (1994) zwar noch Spaß, unterschied sich aber von Bond entscheidend dadurch, dass er monogam und verheiratet war und in einer Szene, die fast alle außer mir lieben, einem schmierigen Autoverkäufer reichlich übertrieben einheizt, weil der mit der Filmgattin eine Affäre versucht.

Die Daniel-Craig-Bonds blieben von dem Trend zur neuen Schwere nicht verschont, was Lars-Olav Beier im „Spiegel“ zu dem wunderbaren Wortspiel veranlasste, ein Bond sei besser kein Autorenfilm, sondern ein Autorennfilm. Gemessen daran ist „Octopussy“ herrlich sorglos, ein schönes Feelgood Movie. Dass man das Frauenbild vergessen kann, gehört halt dazu, allein schon der Name der Titelfigur, und laut Hannoverscher Allgemeiner Zeitung hatte man ernsthaft „Octomuschi“ als Filmtitel und Rollennamen erwogen. Bonds Gespielinnen könnten seine Töchter sein und er flirtet nun mit Miss Moneypennys junger neuer Kollegin und zoomt mit der neuen Videoüberwachungs-Armbanduhr erst mal in einen weiblichen Ausschnitt („Bestechend scharfe Bildwiedergabe!“). Und ob es emanzipatorisch oder nicht doch eher eine Männerfantasie ist, dass schöne Akrobatinnen die Kerle erst kirre machen und dann verkloppen? Puha! Immerhin kann eine der vorkommenden Damen Bond recht leicht hereinlegen, ist also seine Verführungstechnik nicht perfekt – wie auch die Technik im Übrigen, wenn ein Überwachungssystem einfach mal durch einen Haarfön gestört wird. Herrlich! Die finale Kuschelszene ist diesmal hingegen besonders abgeschmackt.

Gibt es einen Plot? Echt?

Ein paar Worte zur Handlung, auch wenn die bei einem alten Bond nie wichtig ist. Wie schon in „Der Mann mit dem goldenen Colt“ (1974) wird ein tatsächlich aktuelles Problem (damals die Ölkrise) zum Anlass für den üblichen Quark. Diesmal ist es die Debatte um das atomare Wettrüsten der damaligen Supermächte, befeuert durch den NATO-Doppelbeschluss und die dadurch maßgeblich erstarkte oder überhaupt erst richtig aufkommende Friedensbewegung. Kriegsangst war damals Atomkriegsangst.

Den Atomkrieg will auch der fanatische Sowjetgeneral Orlov (Steven Berkoff) führen, weil der Westen durch die Friedensbewegten geschwächt sei. Irgendwie geht es dann auch noch um Fabergé-Eier, den im indischen Exil lebenden afghanischen Prinzen Kamal Khan (Louis Jourdan), seine Gefährtin „Octopussy“ (Maud Adams) und ihre Zirkustruppe, die Berliner Sektorengrenze, die DDR sowie eine Zirkusveranstaltung auf einer US-Militärbasis im fränkischen Westdeutschland. Jedenfalls sind die üblichen (auch wenn diese Regel nicht immer eingehalten wird) zwei Reiseziele Indien und Deutschland, wo während der Zirkusveranstaltung eine Atombombe hochgehen soll. „Sie sollten dreißig Kilometer weit weg sein“, so ein Böser zu einem Mittäter – das ist heute rührend naiv und war es im Grunde schon damals.

Gibt es einen Schurken? Und was für einen: Louis Jourdan!

Der Film ist guter Durchschnitt und wird diejenigen erfreuen, die Bond mögen, aber Skeptiker der Serie nicht gerade begeistern. Was allerdings wirklich perfekt ist, ist die Besetzung des Kamal Khan mit Louis Jourdan, der am 19. Juni 2021 100 Jahre alt geworden wäre. Der in Marseille Geborene war zunächst im französischen Film zu sehen, bevor er vor allem mit zwei US-Filmen auf sich aufmerksam machte. Die Rolle eines Stallknechts in Alfred Hitchcocks „Der Fall Paradin“ (1947) stand ihm leider nicht so gut an, da hatte Hitchcock später völlig recht. Das sollte, so der Meister, ein Typ sein, der förmlich nach Stallmist stank, ein äußerlich roher Bursche à la Burt Lancaster. In Max Ophüls’ „Brief einer Unbekannten“ (1948) nach Stefan Zweig zeigte sich dann aber, in welchem Rollenfach Jourdan brillant werden sollte und wie er das „Alte Europa“ mit seinem Glanz, aber auch seiner todesromantischen Verblassung in den Hollywoodfilm brachte. Er war der Grandseigneur, im Ophüls-Film in einer vielleicht nie wieder erreichten Schwere, Tiefe und Traurigkeit. In Werken wie „Drei Münzen im Brunnen“ (1954) und „Gigi“ (1958, Golden-Globe-Nominierung für Jourdan) war das Hollywood-Bild von Europa, wo alle drei zuletzt genannten Filme spielen, deutlich leichter, auch etwas kitschig. Aber welche Eleganz des Hollywoodfranzosen Jourdan! Er ließ es sich nicht mal nehmen, die Einleitung des bewusst Paris-Klischees zelebrierenden „Ariane – Liebe am Nachmittag“ (1957, Regie: Billy Wilder) mit sicherlich absichtlich heftigem französischen Akzent zu sprechen, obwohl er gar nicht mitspielt und man denken muss, hier spräche eine von Maurice Chevalier gespielte Hauptfigur aus dem Off. Jourdan konnte dem Typecasting nie entkommen, aber er lieferte. In den 1960er-Jahren funktionierte das nicht mehr so gut, und sobald das damalige Glamourpaar Richard Burton und Elizabeth Taylor in „Hotel International“ (1963) die Szenerie betritt, wissen wir, dass die Jourdan-Figur bei der Taylor-Figur keine Chance hat. Gegen den pathetischen Burton stand der nun leicht schnöselige Jourdan. Dies konnte er aber in deutlich späteren Auftritten zu seinem Vorteil wenden! Die Columbo-Folge „Mord à la Carte“ (1978) lässt ihn als so selbstherrlichen wie blasierten Gastro-Kritiker und Mörder im Haute-Cuisine-Milieu zu einem perfekten Gegner für den bodenständigen Ermittler werden, der mit ihm Sottisen und Rezepte auf beiderseits höchstem Niveau austauscht.

Symbiose von Rolle und Darsteller: Jourdan als Kamal Khan

Genau dieses Wesen gelingt ihm mit immer der nötigen Spur Überzeichnung auch als Kamal Khan. Man muss das nicht mögen, aber für einen Schnöselbond einen Schnöselschurkenpart mit dem nicht mehr jungen Jourdan zu besetzen, ist perfekt. Und der Mime überzeugt auch hier. Das ist keiner, der sich kloppt, nicht mal einer, der einen Hauch von aggressiv redet. Savoir-vivre und ölige Abgehobenheit geben einander die Klinke in die Hand, wenn Roger Moore und Louis Jourdan sich gegenseitig die Dialogbälle zuwerfen. Man muss nur mal an Stellen, die das Gesetz der Serie erfüllen und daher auf frühere Bond-Filme verweisen, die Parallelen zu „Goldfinger“ (1964) ziehen. Auric Goldfinger (Gert Fröbe) und Kamal Khan haben je einen Hünen fürs Grobe, der auf ähnliche Weise seine Muskelkraft mit der bloßen Hand demonstriert (damals ein zerquetschter Golfball, nun zwei zu Staub gepresste Spielwürfel). Während Goldfinger aber auch selbst mal grobschlächtig werden konnte, hält Khan sich aus allem raus. In beiden Filmen geht es einmal um Folter. Goldfinger möchte Bond mit einem Laserstrahl rösten, den er schon auf den breitbeinig fixierten Agenten zufahren lässt (Achtung, Kastrationsangst: Wo der Strahl Bond zuerst träfe, ist klar). „Erwarten Sie von mir, dass ich rede?“ – „Nein, Mr. Bond, ich erwarte von Ihnen, dass Sie sterben!“ Solche Direktheit wäre einem Jourdan abhold. Wenn Khan sich mit Folter befasst, dann nur, indem er mit Bond darüber redet, und zwar in scheinbar unglaublich kultivierter Art. Dazu gibt es, auch dies so sehr zum Jourdan-Rollentypus wie zu Bond im Allgemeinen passend, ein opulentes exquisites Mahl – wenn auch nur scheinbar exquisit, denn das apart dekorierte Essen entpuppt sich als „gefüllter Schafskopf“. Goldfinger schaltet den Laser ein, Khan droht die Folter nur mit der Verletzung des guten Geschmacks (im doppelten Sinne) an: Er verspeist genüsslich vor Bond ein Auge des gefüllten Schafskopfes.

Jourdan stand bis 1992 vor der Kamera und lebte hiernach zurückgezogen in der Nähe von Los Angeles, wo er 2005 starb. Eine Seltenheit im Showbusiness war seine 68-jährige (!) Ehe mit der ein Jahr zuvor gestorbenen Berthe Frédérique, die er schon 1946 in Frankreich geheiratet hatte. Die beiden gingen in die USA, wo sie ein nicht nur skandalfreies, sondern auch sonst unauffälliges Leben führten. Die Gattin war keine Kollegin und suchte weder die Öffentlichkeit, noch brauchte sie sie. Somit ist alles Weitere – wie die im Internet zu findende Angabe, es sei eine bis zum Ende glückliche Ehe gewesen – schwer überprüfbar.

Kein Treppenwitz: Bonds Kastrationsangst

So herrlich es ist, in „Octopussy“ dominiert das Zusammenspiel von Moore und Jourdan nicht den ganzen Film und gibt es neben allem Verspielten auch ein bisschen Handfestes zu sehen. Einmal trifft sogar beides in einer Szene zusammen. Es ist so lustig wie herrlich blöde, wenn 007 bei einer wilden Actionszene ein langes Treppengeländer mit einer Maschinenpistole herunterrutscht, die er währenddessen abfeuert. Er muss dann aber rechtzeitig den Geländerkopf wegschießen, bevor dieser die Rutschpartie dort beendet, wo es einem Mann (und im übertragenen Sinne einem Macho wie Bond) am meisten wehtut. Wer die harte (aber schon im Fleming-Roman vorkommende) Eingeweide-Folterszene aus „Casino Royale“ (2006) nicht mag, kann hier sehen, wie bedrohliche Untertöne mit einem Augenzwinkern zum Klingen gebracht werden. Abschließend darf ich auf das hervorragende Buch „James Bond – 100 Seiten“ von Wieland Schwanebeck hinweisen, das ich in diesem Blog rezensiert und dem ich die Kastrationsangst-Interpretation der Treppenszene zu verdanken habe.

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme mit Roger Moore haben wir in unserer Rubrik Schauspieler aufgelistet.

Veröffentlichung: 15. September 2015 und 1. März 2013 als Blu-ray, 12. Oktober 2012 als DVD, 1. Oktober 2007 als Ultimate Edition DVD, 13. November 2006 als 2-Disc Ultimate Edition DVD (Erstauflage im Digipack, Neuauflage im Amaray-Case), 8. Februar 2001 als DVD, diverse Veröffentlichungen als Blu-ray und DVD in James-Bond-Kollektionen

Länge: 131 Min. (Blu-ray), 125 Min. (DVD)
Altersfreigabe: FSK 12
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch (z. T. weitere)
Untertitel: Deutsch, Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch (z. T. weitere)
Originaltitel: Octopussy
GB/USA 1983
Regie: John Glen
Drehbuch: George MacDonald Fraser, Richard Maibaum, Michael G. Wilson, nach einer Kurzgeschichte von Ian Fleming
Besetzung: Roger Moore, Maud Adams, Louis Jordan, Desmond Llewelyn, Robert Brown, Lois Maxwell, Kristina Wayborn, Kabir Bedi, Steven Berkoff, Michaela Clavell, Walter Gotell, Vijay Amritraj, Albert Moses, Andy Bradford
Zusatzmaterial (nicht in jeder Edition): Audiokommentar von Regisseur John Glen, Audiokommentar von Roger Moore, Aus dem Geheimarchiv des MI6 (James Bond in Indien, James Brolin & Maud Adams Screentest, James Brolin Intro, James Brolin Intro – Vijay, Filme von Ken Burns am Set), 007 Missions-Kontrolle (007, Die Frauen, Die Verbündeten, Die Bösewichter, Kampfverzeichnis, Das Labor von Q, Exotische Drehorte), Missions-Dossier (Hinter den Kulissen von „Octopussy“, Designing Bond – Peter Lamont, Musikvideo „All Time High“, Storyboard-Sequenz Taxi, Storyboard-Sequenz Bond rettet Octopussy), 4 Kinotrailer, 18 Bildergalerien
Label/Vertrieb: MGM / Twentieth Century Fox Home Entertainment

Copyright 2021 by Tonio Klein

Packshots: © MGM / Twentieth Century Fox Home Entertainment

 
 

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Eine Antwort zu “Zum 100. Geburtstag von Louis Jourdan: James Bond 007 – Octopussy: Der gute alte Agent und der gute alte Grandseigneur

  1. Christoph Wolf

    2021/06/21 at 07:55

    Die Drehbuchautoren von „Der Mann mit dem goldenen Colt“ scheinen ebenfalls ziemlich wilde Kastrationsfantasien gehabt zu haben. Entsprechende Szenen gab es auffällig viele. Einmal droht Bond ein paar Schurken die Kastration mit dem Außenbordmotor eines Bootes an, ein anderes Mal quetscht er den Hoden eines Sumoringers mit dessen Mawashi. Dazu gibt es Tritte in den Unterleib zu bewundern, und Bond wird einmal im übertragenen Sinne seiner Männlichkeit beraubt, indem er von zwei jungen Frauen verteidigt wird und selbst nur zuschauen darf. Außerdem hat sein Gegner drei Brustwarzen, was als Zeichen enormer Potenz bezeichnet wird, Bond selbst hat nur zwei und muss die dritte faken. Dass eine bestimmte Form von Männlichkeit in den Bondfilmen ein Thema ist, ist offensichtlich, dass die Angst vor ihrem Verlust so eine große Rolle spielt, habe ich erst bei der letzten Sichtung der Reihe wirklich bemerkt.

     

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