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Robert Siodmak (V): Die Schlangenpriesterin – Sein erster Farbfilm

03 Dez

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Cobra Woman

Von Ansgar Skulme

Abenteuer // Irgendwo in den unergründlichen, exotischen Weiten der pazifischen Inselwelten haben sich Ramu (Jon Hall) und Tollea (Maria Montez) gefunden und verliebt. Alles bereitet sich gerade auf die Hochzeit vor, als das idyllische Glück auf dem Eiland durch die Entführung der jungen Frau jäh aus den Bahnen geworfen wird. Ramu heftet sich an die Fersen der Entführer, deren Spur auf Cobra Island führt, und schon bald kann er von Glück sagen, dass sein treuer Freund Kado (Sabu) ihm heimlich gefolgt ist. Auf der Insel treibt die mysteriöse Schwester der Entführten als Hohepriesterin einer Sekte, die eine Kobra verehrt, ihr Unwesen. Und welche Rolle spielt der blinde Hava (Lon Chaney Jr.), der kurz vor der Hochzeit auf der Heimatinsel des Brautpaars aufgetaucht ist?

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Das Trio auf dem Weg in ein neues Abenteuer

„Die Schlangenpriesterin“ ist, rückwirkend betrachtet, eine der für ihn ungewöhnlichsten Regiearbeiten aus dem Portfolio von Robert Siodmak. Chronologisch betrachtet allerdings war diese Technicolor-Produktion nicht nur der erste Farbfilm seiner Karriere, sondern auch ein wichtiger Meilenstein für seinen großen Durchbruch in Hollywood. Siodmak war Anfang 1943 zu Universal gewechselt und hatte für das Studio im Januar/Februar zunächst „Draculas Sohn“ abgedreht. „Die Schlangenpriesterin“ war da als weiteres Star-Vehikel für Maria Montez, Jon Hall und Sabu schon längst angekündigt und brauchte nur noch einen Regisseur. Die Abenteuerfilme mit dem Trio waren für Universal eine Goldgrube und dementsprechend viel stand auf dem Spiel. Doch man vertraute dem Neuen aus Deutschland und sollte es nicht bereuen.

Universal entdeckt den kunterbunten Abenteuerfilm

Siodmaks Start bei Universal stand gewissermaßen von vornherein ganz im Zeichen von Maria Montez, Jon Hall und Sabu. Als er mit den Dreharbeiten für „Draculas Sohn“ begann, hatte er zwar keinen der drei Stars an Bord, jedoch war etwa zwei Wochen zuvor „Arabische Nächte“ in den US-Kinos angelaufen – am 25. Dezember 1942, pünktlich zum Weihnachtsgeschäft. Dieser von John Rawlins inszenierte Film war ein Prestigeprojekt für Universal, da er siebeneinhalb Jahre nach dem Start des von RKO produzierten ersten abendfüllenden Spielfilms, der im Drei-Farben-Verfahren von Technicolor gedreht worden war („Becky Sharp“, 1935), der erste Universal-Film in diesem Farbfilmverfahren wurde. Ein Verfahren der Farbfilmproduktion, das für viele, viele weitere Jahre marktführend bleiben sollte und insbesondere in den 50er-Jahren zunehmende Dominanz erlangte. Zudem war „Arabische Nächte“ der erste Hollywood-Film, der sich an Geschichten aus Tausendundeiner Nacht wagte, nachdem die britische Produktion „Der Dieb von Bagdad“ (1940) international für Furore gesorgt hatte – sie war kriegsbedingt teilweise in den USA realisiert worden. Spätestens nach „Arabische Nächte“ waren Tausendundeine-Nacht-Filme ohne Technicolor, wenn man so will, undenkbar. Wohl kein anderes Genre im Classical Hollywood der 30er bis 50er hat einen solch konsequenten Bogen um Schwarz-Weiß-Produktionen gemacht wie der Tausendundeine-Nacht-Film. Als Robert Siodmak also begann für Universal zu arbeiten, war „Arabische Nächte“ der Film der Stunde und eröffnete für Universal die Farbfilm-Ära. Einer der wichtigsten Filme für das Studio seit Jahren war damit auf den Markt gelangt. „Die Schlangenpriesterin“ ist zwar kein Tausendundeine-Nacht-Film, bewegt sich stilistisch und hinsichtlich der Besetzung aber unmittelbar im Windschatten dieses Sub-Genres des Abenteuerfilms. Sabu – dessen Dienste sich Universal im Zuge seiner Rolle in „Der Dieb von Bagdad“ in weiser Voraussicht gesichert hatte –, Maria Montez und Jon Hall waren Teil des Erfolgsrezepts; das Studio hatte „Die Schlangenpriesterin“ als erstes Nachfolgeprojekt des Trios zu „Arabische Nächte“ sogar bereits angekündigt, bevor die Dreharbeiten zu „Arabische Nächte“ überhaupt begonnen hatten.

Siodmak zwischen großer Chance und großem Risiko

Am 4. März 1943 konkurrierte „Arabische Nächte“ bei der Oscar-Verleihung um vier Trophäen, auch wenn keine gewonnen werden konnte – rund sechs Wochen später starteten die Dreharbeiten zu „Die Schlangenpriesterin“, während fast gleichzeitig „Fluch der Tempelgötter“ in den US-Kinos anlief, in dem nun der Regisseur Arthur Lubin die Montez mit Hall und Sabu in das zweite gemeinsame exotische Abenteuer entsandte. Auch dieser Film erzählt zwar nicht ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht, schwelgt aber visuell gleichsam in wunderbaren Farben und fernen Welten. „Die Schlangenpriesterin“ folgte, entgegen früherer Planungen, nun also nur noch als dritte Produktion des Trios mit einigem Abstand, da der Film erst im Mai 1944, fast ein Jahr nach Drehschluss, in die US-Kinos kam, während die Dreharbeiten zu „Fluch der Tempelgötter“ sogar noch zu einem Großteil in den letzten Monaten des Jahres 1942 stattgefunden hatten, also bevor sich „Arabische Nächte“ überhaupt im Kino bewiesen hatte. Zwischenzeitlich schickte Universal Montez und Hall im Januar 1944 – erneut unter der Regie von Lubin – auch noch mit „Ali Baba und die vierzig Räuber“ in die Kinos. Sabu wirkte darin zwar nicht mit, dafür jedoch Turhan Bey, der neben „Arabische Nächte“ und „Fluch der Tempelgötter“ auch noch in „Sudan“ (1945) mit von der Partie sein sollte und es somit sogar auf vier Filme mit Maria Montez und Jon Hall brachte. „Ali Baba und die vierzig Räuber“ wurde unmittelbar nach „Die Schlangenpriesterin“ gedreht, aber vorher veröffentlicht. Man war sich des Konzepts des farbenfrohen, eskapistischen Exotik-Abenteuerfilms im Hause Universal demnach von vornherein sehr sicher.

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Kado (l.) und Ramu wollen das Morden stoppen

Festzuhalten ist in diesem Zusammenhang ferner: Robert Siodmak war der erste Regisseur, der mit dem Trio Montez/Hall/Sabu arbeiten dufte, als sich deren kommerzieller Erfolg bereits an den Kinokassen erwiesen hatte und sogar durch Präsenz ihres ersten gemeinsamen Films bei den Academy Awards untermauert hatte. Gemessen daran war „Die Schlangenpriesterin“ sicherlich Siodmaks bis dato größter und kommerziell wichtigster Film – in Hollywood sowieso, aber genau genommen auch was seine ganze Karriere anbetrifft. Und wahrscheinlich gibt es in Siodmaks Filmografie aus heutiger Sicht keinen einzigen Film, dessen eher geringer Bekanntheitsgrad so stark im Widerspruch zu seiner damaligen kommerziellen Bedeutung steht. Zwar hatte Siodmak in den USA auch schon vor seinem Wechsel zu Universal fünf Filme für Paramount, 20th Century Fox und Republic Pictures inszeniert, diese hatten allerdings allesamt keinen nachhaltigen Erfolg, und kein einziger wurde jemals in Deutschland veröffentlicht. „Die Schlangenpriesterin“ ist daher als für ihn richtungsweisendes Projekt kaum von der Hand zu weisen, auch wenn Siodmak durch seine vertragliche Bindung an Universal prinzipiell so oder so weitere Regiearbeiten sicher waren.

Es sollte alles anders kommen

Der Film hätte für Robert Siodmark ein großer Gradmesser werden können und das Potenzial gehabt, ihn auf dieses Genre festzunageln, doch es kam anders. Sein dritter Universal-Streifen „Zeuge gesucht“ (1944), wurde zwar erst im Herbst 1943 gedreht, kam jedoch schon im Januar 1944 heraus. Mit diesem Werk katapultierte sich Siodmak in den Film noir – und mit Thrillern dieser Art sollte er fortan Geschichte schreiben. Als sein Farbfilmdebüt mit dem Originaltitel „Cobra Woman“ schließlich gut ein Vierteljahr später in den Kinos startete, hatte Siodmak im Noir also bereits ein neues Feld gefunden. Mit „Draculas Sohn“ und jenem „Die Schlangenpriesterin“ hatte ihn Universal zunächst in zwei Genres ausprobiert, mit denen das Studio schon zuvor gute Erfahrungen gemacht hatte, doch nun erkannte man langsam, dass sich mit Siodmak auch ein anderes, neues Feld erschließen ließ. Erst mit „Der roter Korsar“ (1952) kehrte Robert Siodmak in seinem letzten Hollywoodfilm, nach seiner Zeit bei Universal, in den USA noch einmal zum Genre Abenteuerfilm zurück, zwischenzeitlich drehte er auch keinen weiteren Farbfilm mehr. Somit wurde das Exotik-Abenteuer um die Schlangenpriesterin letztlich also auch zu einem Exoten in Siodmaks Filmografie. Für den nachfolgend im Kino gestarteten „Zigeuner-Wildkatze“ (1944), dem nunmehr fünften Film mit Montez und Hall, der – erneut in Technicolor – in eine weitere, wieder andere Abenteuerwelt eintauchte, verpflichtete Universal Roy William Neill als Regisseur, der ansonsten vor allem für viele der populären Sherlock-Holmes-Filme mit Basil Rathbone und Nigel Bruce in der Verantwortung stand und daher eine wichtige Bank für das Studio darstellte. Nachdem man dann für „Sudan“ mit John Rawlins noch einmal zum Regisseur der ersten Stunde zurückkehrte, der somit den ersten und auch den letzten Film mit Universals 40er-Jahre-Leinwand-Traumpaar in Farbe inszenieren durfte, endete die Ära Montez/Hall. Montez allerdings traf in direkter Folge in „Tangier“ (1946) schließlich nochmals mit Sabu zusammen. Auf Technicolor jedoch verzichtete man nun.

Beste Unterhaltung für Abenteuer-Fans

Der Autor des berühmten Skandalbuchs „Hollywood Babylon“, Kenneth Anger, bezeichnete „Die Schlangenpriesterin“ als seinen Lieblingsfilm und hielt in den 2000er-Jahren sogar auf Festivals Einführungen im Rahmen von Präsentationen des wiederentdeckten Werks. Wer Fritz Langs Spätwerk „Der Tiger von Eschnapur“ (1959) mochte, wird sicher auch an diesem Siodmak-Film seine Freude haben. Die exotischen Märchen für Erwachsene mit Sabu in einer der Hauptrollen sind ein Garant für gute Abenteuerunterhaltung aus dem Hollywood der 40er-Jahre. Sabus einziger Film, den er zwischen „Der Dieb von Bagdad“ und seinen vier Filmen mit Maria Montez drehte, war „Das Dschungelbuch“ (1942) – mit anderen Worten: Sein Name ist untrennbar mit ganz großen Publikumserfolgen des farbigen Hollywood-Abenteuerfilms der 40er verbunden. In Sabus mutigen, frechen, naturverbundenen und schlagfertigen Figuren mit ihrer unkomplizierten Leichtigkeit und Direktheit, denen Förmlichkeiten fremd waren, die stets viel lachten, gern sangen und mit reichlich Würde für das Gute eintraten, vereinten sich die Dynamiken von Kindern und Erwachsenen. Sabus Rollen sind erwachsenes Kind und kindlicher Erwachsener zugleich. Sabu war praktisch der kleinste gemeinsame Nenner des gesamten Publikums – ein idealer Darsteller, um möglichst alle zu erreichen.

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Die Schlangenpriesterin kürt die Todgeweihten

Robert Siodmaks Regie fügt sich gut in den Kontext vieler anderer Filme dieses Genres. Das mag manchem seiner Verehrer sicher etwas zu unspektakulär sein, er selbst allerdings nahm „Die Schlangenpriesterin“ auch später noch mit Humor, erkannte zwar die inhaltlichen Albernheiten an, die diesen konstruierten exotischen Filmwelten nun einmal anhaften, konnte sich aber gut damit abfinden, dass es eben ein eher spaßiger Film der weniger anspruchsvollen Sorte im Kontext seines Gesamtwerks geworden war. „Die Schlangenpriesterin“ ist also bestes Genre-Kino, von einem Regisseur, der sich auch auf ungewohntem Terrain stilsicher durch die Erzählung bewegte, wenngleich der Film sicher nicht richtungsweisend war, da es Südsee- und Pazifik-Abenteuer schon seit den späteren 30er-Jahren vergleichsweise häufig in Farbe zu sehen gegeben hatte – wenn auch nicht bei Universal, sondern vor allem bei Paramount. Zu den Vorzügen gehören nicht nur die prächtige Farbfotografie, die hübschen Schauplätze sowie die liebevoll gestalteten Studiokulissen, die extrovertierten Kostüme und die Präsenz des sympatischen Sabu, sondern auch die Doppelrolle von Maria Montez – mitsamt ansehnlicher Tanzchoreografien, wenn sie zur Kobra-Beschwörerin wird. Der Film lohnt sich nicht nur für Komplettisten, weil er praktisch das Finale der Abenteuer-Trilogie mit Maria Montez, Jon Hall und Sabu bildet, sondern für alle, die sich gern von Technicolor in die Ferne entführen lassen.

Fast unbemerkt veröffentlicht

Man kann es durchaus als kurios bezeichnen, dass ausgerechnet die Robert-Siodmak-Regiearbeit als einziger der sechs Filme mit Maria Montez und Jon Hall in Deutschland Ende der 40er, Anfang der 50er keinen Kinostart bekam, sondern erst im Dezember 1977 als TV-Premiere gezeigt wurde. Leider hat der Film daher auch eine vergleichsweise neue Synchronisation, die atmosphärisch zwangsläufig nicht stimmig ist. Das kleine Label Ostalgica hat „Cobra Woman“ hierzulande vor nicht allzu langer Zeit als Blu-ray veröffentlicht, die neben der Synchronfassung auch den Originalton sowie natürlich Technicolor in all seiner Pracht bietet und obendrein heute bereits für relativ wenig Geld zu haben ist. Zwar ist es etwas abstrus, dass die Blu-ray wegen des Bonusmaterials erst ab 12 Jahren freigegeben ist, obwohl sich der Hauptfilm einer Altersfreigabe ab 6 erfreut, die Zielgruppe dürfte das allerdings wenig stören. Ärgerlicher ist, dass auf eine DVD-Auskopplung verzichtet wurde, da die DVD als Medium bei Klassiker-Fans nach wie vor hoch im Kurs steht und vielmehr umgekehrt häufig Filme nur auf DVD, nicht aber auf Blu-ray erscheinen. Für die Beschränkung auf die Blu-ray gilt es aber Verständnis aufzubringen, da eher die Freude überwiegen sollte, dass es ein solch kleines Label überhaupt möglich gemacht hat, „Die Schlangenpriesterin“ zu präsentieren. Somit ist mit den Koch-Media-DVDs von „Arabische Nächte“ und „Ali Baba und die vierzig Räuber“ nun immerhin die Hälfte der Montez/Hall-Filme in Deutschland überhaupt digital veröffentlicht worden, auch wenn kritisch anzumerken ist, dass Koch Media den deutschen Ton von „Arabische Nächte“ für die DVD seinerzeit leider mittels übermäßigen Einsatzes von Rauschfiltern verhunzt hat, sodass die Stimmen der Sprecher kaum noch wiederzuerkennen sind (im Fernsehen läuft der Film nach wie vor mit ungefiltertem Ton). Veröffentlichungen von „Fluch der Tempelgötter“, „Zigeuner-Wildkatze“ und „Sudan“ stehen noch aus, wobei bei den beiden letztgenannten Filmen die Synchronfassungen ausgesprochen rar und möglicherweise sogar verschollen sind. Eine Einheitlichkeit schaffende Box mit allen sechs Technicolor-Filmen des Traumpaars – das wäre wahrlich ein Traum aus Tausendundeiner Nacht in Arabien oder in der Südsee.

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Auf Cobra Island regieren die Intrigen

Alle bei „Die Nacht der lebenden Texte“ berücksichtigten Filme von Robert Siodmak sind in unserer Rubrik Regisseure aufgelistet, solche mit Lon Chaney Jr. in der Rubrik Schauspieler.

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Einfach nur sterben wäre zu langweilig

Veröffentlichung: 4. Oktober 2013 als Blu-ray

Länge: 71 Min. (Blu-ray)
Altersfreigabe: FSK 12 (Film: FSK 6)
Sprachfassungen: Deutsch, Englisch
Untertitel: keine
Originaltitel: Cobra Woman
USA 1944
Regie: Robert Siodmak
Drehbuch: Gene Lewis, Richard Brooks, nach einer Geschichte von W. Scott Darling
Besetzung: Maria Montez, Jon Hall, Sabu, Lon Chaney Jr., Edgar Barrier, Mary Nash, Lois Collier, Samuel S. Hinds, Moroni Olsen, Fritz Leiber
Zusatzmaterial: Wendecover, Hauptfilm optional in 16:9, Trailer, Kurzfilm „Nachrichten“
Vertrieb: Ostalgica

Copyright 2016 by Ansgar Skulme
Fotos & Packshot: © Ostalgica

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